Buchrezension “Wild Cards – Das Spiel der Spiele (1)” ; Herausgegeben von George R.R. Martin

Der Inhalt :

(Quelle: randomhouse.de)

The World’s next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Meine Meinung:

Vorab möchte ich gerne erläutern, warum ich “Wild Cards – Das Spiel der Spiele, herausgegeben von George R.R. Martin, unbedingt lesen wollte. Ich bin ein großer Fan der Reihe ” Das Lied von Eis und Feuer” und finde auch die Serie “Game of Thrones” richtig toll. Ich bin also mit sehr hohen Erwartungshaltungen an das erste Buch der Reihe “Wild Cards” herangetreten und habe mir erhofft, dass diese Reihe mich ähnlich begeistern wird, wie die Reihe “Das Lied von Eis und Feuer”. Dies war vielleicht im Nachhinein die falsche Herangehensweise, wie ich feststellen musste und meine Erwartungen an das Buch waren vielleicht etwas zu hoch gegriffen, da ich es von vornherein schon mit den Büchern der anderen Reihe verglichen habe, obwohl der Inhalt hier ganz anders ist und man dann auch Feuer mit Wasser vergleichen könnte.

Bereits der Einstieg in das Buch fiel mir schwer. Ich habe das Buch dreimal angefangen zu lesen und brach es immer wieder ab. Letztendlich “zwang” ich mich förmlich dazu, das Buch bis zum Schluss zu lesen und leider hatte ich daran keine Freude gehabt. Der Anfang war für mich schon sehr verwirrend, so tauchten mir persönlich einfach zu viele Personen, Namen, Talente der Superhelden und viel zu viele Einzelheiten auf, die ich erst mal im Kopf ordnen musste und es mir schwer fiel, alles sofort zu behalten. Die vielen Eindrücke erschlugen mich förmlich und ich hätte mir hier eine klarere Struktur gewünscht.

Gerne möchte ich erwähnen, dass die Geschichte aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt wird und jeder Autor für einen Charakter zuständig war und ich habe es hier zu keinem Zeitpunkt gemerkt, dass die Geschichte von mehreren Autoren geschrieben wurde, dies war für mich sehr positiv. Viele kleine Geschichten ergeben hier eine Einheit und dies hat mir wirklich gefallen, denn auch wenn die Autoren unterschiedliche Schreibstile haben, passt dies hier sehr gut zum Gesamtbild der Geschichte.

Was mir nur leider überhaupt nicht gefallen hat, waren die Charaktere. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung und hat absolut nichts mit den Schreibstilen der Autoren zu tun. Mir war hier einfach zu viel Castingshow drin und die Figuren wirkten auf mich irgendwie nicht “lebendig”.

Nach einem Alien-Angriff wird ein außergewöhnliches Virus freigesetzt. Wer hiermit infiziert wird, stirbt entweder oder verändert sich plötzlich. Die Asse gelangen so an Superkräfte und verfügen fortan über neue Fähigkeiten und können sich beispielsweise in einen Schwarm Wespen verwandeln oder können fliegen. Die Joker hingegen verändern sich nur körperlich. Im Rahmen einer Castingshow treten nun die “Asse” gegeneinander an und natürlich kann nur einer gewinnen.

Hier war mir einfach viel zu viel Castingshow drin und es nervte mich mit der Zeit einfach immer mehr. Was mich aber letztendlich dazu bewegte, dass die Figuren auf mich nicht “lebendig” wirkten, war dass es hier nur “Gut” oder “Böse” gab und nichts dazwischen. Dies wirkte auf mich nicht echt und die Charaktere wirkten auf mich zu “abgehoben”, was mir leider überhaupt nicht gefallen hat.

Zu erwähnen wäre noch, dass innerhalb der Geschichte auch ein politisches Thema ” Die Unruhen in den arabischen Ländern” angegangen wird. Eigentlich finde ich es gut, wenn gesellschaftskritische Themen mit in eine Geschichte einfließen, doch hier hat es mich gestört, denn ich kam hier aus dem Lesefluss heraus, denn die Ereignisse haben sich hier förmlich überschlagen und dies war mir zu viel des Guten.

Abschließend möchte ich noch anführen, dass mir der detailreiche Seitenaufbau des Buch sehr gut gefallen hat.

So findet man unter jedem Kapitel die Namen der Autoren und zwischen den Absätzen tauchen immer wieder die Karten-Symbole ♦ (Karo) ♣ (Kreuz) ♠ (Pik) und ♥ (Herz) auf, was mir wirklich sehr gut gefallen hat und sehr gut zum Inhalt gepasst hat. Auch hat mir der wechselnde Seitenaufbau gut gefallen, so waren einige Seiten in Form von Emails oder Postings aufgebaut, dies sorgte für Abwechslung beim Lesen und war einfach sehr schön anzuschauen.

Fazit:

Der Inhalt konnte mich persönlich nicht begeistern, da ich zu hohe Erwartungshaltungen an das Buch hatte. Man sollte “Wild Cards” nicht mit der Reihe “Ein Lied von Eis und Feuer” vergleichen, dies war mein Fehler gewesen. Der Schreibstil der unterschiedlichen Autoren ist sehr flüssig und fügt sich zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammen. Leider war mir der Inhalt hier leider zu abgehoben und den Charakteren hat mir die Lebendigkeit gefehlt. Das detailreiche Seiten-Design hat mich jedoch sehr begeistert!

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ganz herzlich möchte ich mich beim Penhaligon Verlag bedanken, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexmeplar zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank :-).

 

 

Buchrezension “Wir fallen nicht” von Seita Vuorela

Der Inhalt: (Quelle: Ravensburger.de)

Zwei Brüder, verschieden wie Tag und Nacht. Mitja (quirlig, abenteuerlustig) wagt sich auf verbotenes Gelände, in gefährliche Höhen. Dimitri (still, nachdenklich) folgt ihm heimlich. Ein tragischer Unfall und zwei Versuche, danach weiterzuleben.
Die Brüder Mitja und Vladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden – es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht.

Meine Meinung:

Zunächst einmal möchte ich berichten, warum ich mir das Buch gekauft und habe und es unbedingt lesen wollte. Der Titel “Wir fallen nicht” hat mich von Anfang an sehr überzeugt und ich assozierte damit Stärke und Durchhaltevermögen. Das Cover jedoch wirkte ganz anders auf mich, denn darauf zu sehen ist eine überdimensionale schwarze Feder, die langsam vom Himmel fällt, im Hintergrund sieht man einen Sonnenuntergang und das Meer und zwei wegfliegende Vögel. Das Cover verband ich direkt mit Abschied und die schwarze Feder erinnerte mich an einen gefallenen Engel und an Trauer. Dieser Kontrast zwischen dem Titel und dem Cover hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht und mir war schnell bewusst, ich möchte dieses Buch unbedingt lesen!

Nach dem Lesen der ersten Seiten fiel mir direkt der wunderbare Schreibstil der Autorin Seita Vuorela auf. Die Auswahl der Wörter und die Sprache haben mich hier  sehr überzeugen können und auch, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. So wird die Geschichte einmal aus der Sicht von Mitja, dann aus der Sicht seines Bruders Vladimirs und aus der Sicht des Mädchens erzählt. Dieser Mix hat mir sehr gefallen und man konnte sich so besser in die Protagonisten einfühlen und ihre Gedanken nachvollziehen.

Ebenso gut gefallen haben mir die Wendungen von Gegenwart und Vergangenheit in der Geschichte.

Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat waren die unendlichen Längen in der Geschichte. Der Inhalt war für mich sehr langatmig und auch oft zu vorhersehbar. Ich habe mich des Öfteren dabei erwischt, dass ich mehrere Zeilen beim Lesen übersprungen habe und ich hatte dann auch Zeitweise keine Lust mehr das Buch weiterzulesen. Ich habe mich aber gezwungen das Buch weiterzulesen, da ich gehofft habe, dass sich hier etwas zum positiven wenden würde und das Buch etwas spannender werden wird, dies war für mich leider jedoch nicht der Fall und das Ende kam für mich leider auch überhaupt nicht überraschend. Schade, denn ich hatte mir hier, für mich, viel mehr erwartet. 

Einen wirklichen Einstieg in die Geschichte habe ich leider auch nicht gefunden und gefesselt hat mich die Geschichte leider auch überhaupt nicht. Für mich war das Buch eher enttäuschend und ich wurde vom Inhalt her einfach nicht überzeugt. Schade, denn der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein weiteres Buch der Autorin würde ich vielleicht lesen, wenn der Inhalt mich dann direkt ansprechen würde. Mal schauen, was noch kommen wird….


Fazit: 
Ein wirklich toller Sprachstil der Autorin, doch der Inhalt hat mir leider überhaupt nicht zugesagt. Für mich hatte die Geschichte einfach zu viel längen und Spannung kam bei mir leider auch keine auf.

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension “Die zerbrochene Rebe” von Noëlle Dukât

Heute möchte ich euch “Die zerbrochene Rebe” von Noëlle Dukât näher  vorstellen.

Der Inhalt ( Quelle: neobooks.com):

Der junge Erntehelfer Maurice verliebt sich Hals über Kopf in Solange, die umwerfende Tochter des Weingutbesitzers. Solange lehnt sich gegen ihren strengen Vater Ernest Saint-Martin auf und geht mit Maurice nach Paris.

Maurice ist inzwischen 85 Jahre alt, als er David kennenlernt. Wie gewohnt fütterte Maurice die Enten im Museumsgarten des Louvre’s, wo David an seine Bank herantritt und sich zu ihm gesellt. David erzählt Maurice von seinen Problemen, die er mit seiner Verlobten Charlotte hat. Maurice hört sich Davids Sorgen an. Da Maurice den Wunsch hat ihm zu helfen, beginnt er gleich beim ersten Treffen von seiner Liebesgeschichte mit Solange, die bereits 65 Jahre zurückliegt, zu erzählen. Er wünscht sich, dass David aus seinen Fehlern lernt und sich somit für die Liebe entscheidet. Nach der ersten Begegnung, treffen sich die beiden Männer regelmäßig im Museumsgarten. Sie gehen eine interessante Freundschaft ein, die letzten Endes beiden zugute kommt und genau das macht das Buch faszinierend.

Meine Meinung:

“Die zerbrochene Rebe” ist der Debütroman von Noëlle Dukât. Auf LovelyBooks und auf der Facebook- Seite der Autorin bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden.

Bereits das schön gestaltete Cover, wo sich eine junge Frau mit rötlichem Haar darauf befindet, die sehr verträumt und melancholisch wirkt, hat mir sehr gut gefallen.

Da ich wusste, dass die Geschichte zudem in meiner Lieblingsstadt Paris spielt, freute ich mich schon sehr auf die Geschichte und begann sofort mit dem Lesen. Zunächst war ich etwas irritiert, da die Sätze sehr kurz gehalten waren. Ich mag ja eher verschachtelte Sätze, aber nach eine Weile konnte ich mich mit dieser Stil-Form anfreunden und kam dann auch sehr gut in die Geschichte ein.

„Wenn Sie erlauben, dann erzähle ich Ihnen von Solange”, so beginnt die wunderbare und ergreifende Liebesgeschichte, die der alte Maurice, dem jungen David erzählt. Maurice erzählt seine Geschichte von Liebe, Leid und Fehlern und wünscht sich nichts mehr, als dass David sich für die Liebe entscheiden wird, denn Maurice machte einst einen großen Fehler, der sein ganzes Leben veränderte, doch seine große Liebe Solange konnte Er in allen den Jahren nie vergessen.

Die Autorin wählt hier so einfühlsame und melancholische Worte, die mitten ins Herz gehen und mich beim Lesen wirklich tief berührt haben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn ich wollte die ganze Geschichte von Maurice und Solange erfahren und hier wurde ich auch wirklich nicht enttäuscht. Die Geschichte verströmt einen zarten Hauch von Paris, von Liebe, Sehnsucht und Verzweiflung. Sie brachte mich zum Träumen, Weinen und Hoffen – Eine wirklich tolle Kombination! Ich habe mir gewünscht, dass die Geschichte nie Enden würde, denn die Geschichte hat mich gepackt und mitgerissen und kommt dabei ganz ohne Schnickschnack aus.

Auch die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und besonders der alte Maurice ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte  die Figuren mit ihren Eigenschaften bildlich vor mir sehen.

Es gibt nur einen einzigen Kritikpunkt, den ich nennen möchte, mir war die Geschichte etwas zu kurz. Ich habe die Geschichte innerhalb von zwei Stunden ausgelesen und hätte mir hier ein paar mehr Zeilen gewünscht. Ansonsten kann ich das Buch “Die zerbrochene Rebe” bedenkenlos weiterempfehlen, denn die Geschichte wärmt das Herz von innen, besonders zur dunklen und kalten Jahreszeit.

Eine wunderbare Geschichte mit Tiefgang, die mich sehr berührt hat! Ich möchte gerne mehr von der Autorin Noëlle Dukât  lesen ;-).

Meine Bewertung: ♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ein herzliches Dankeschön geht an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Vielen, vielen Dank!

MONTAGSFRAGE // Habt Ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen?

Es gibt wieder eine Montagsfrage von Libromanie, die ich gerne beantworten möchte :-).

 HABT IHR EUCH SCHON MAL DEN NAMEN EINER ROMANFIGUR GELIEHEN?

Nein, ich habe mir bisher noch keinen Namen einer Romanfigur geliehen und ich würde meinem Kind auch nicht einen ausgefallenen Namen einer Romanfigur geben wollen. Leider kenne ich hier auch gruselige Beispiele und von daher würde ich hier auf jeden Fall Abstand nehmen.

(Wenn man in einer Bibliothek arbeitet, erlebt man hier manchmal skurrile Dinge und so habe ich z.B, auch schon mal gehört, dass man den Namen “Renesmee” einem Kind gegeben hat und dies fand ich schon sehr gruselig…)

Bei Haustieren finde ich dies aber ganz Okay und ich würde eine Katze vielleicht “Miss Marple” oder einen Hund “Sherlock” nennen, wenn dies passen würde ;-).

Wie sieht es bei euch aus? 

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße

eure Jane ♥

Buchrezension: “Lieblingsdesserts” von Janneke Philippi

29,90 EUR

244 Seiten
1. Auflage 2014
Hardcover, 323 x 228mm
Matthaes Verlag
ISBN: 978-3-87515-400-9

Der Inhalt:

In “Lieblingsdesserts” präsentiert uns die Niederländische Rezept- und Kochbuchautorin Janneke Philippi über 150 köstliche und  wunderbare Desserts.
Die meisten Lieblingsdesserts und Kuchen sind dabei in weniger als 30 Minuten fertig und man kann hier getrost auf stundenlanges Kneten, Rühren und Backen in der Küche verzichten.
In dem hinreißenden Buch von Janneke Philippi ist für jeden Geschmack etwas dabei. Vom “schnellen Rhabarberkuchen mit Vanillecreme”, aromatischer “Zitronen- Rosmarin- Créme- brûlée”, klassischen “Armen Ritter , bis hin zur kulinarischen Köstlichkeit ” Crottin mit gebratenen Pflaumen und Zitronen-Tymian-Sirup”, dürfte hier für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Ein Dessert macht aus jeder Mahlzeit ein Fest und dieses Buch bietet die bunte Vielfalt an Rezepten dafür.

Meine Meinung:

Dieses Rezeptbuch hat mich von Anfang an verzaubert. Bereits beim betrachten des bezaubernde Buchcover von “Lieblingsdesserts”lief mir förmlich das Wasser im Munde zusammen.

Auf dem Buchcover befindet sich eine großformatige Abbildung einer “Waldbeeren-Charlotte” und durch den relativ schlicht gehaltenen Hintergrund in einem dunklem Farbton, kommt das Bild besonders gut zur Geltung und macht sofort neugierig auf den Inhalt des Buches.

Doch nicht nur das Buchcover macht Lust auf mehr, sondern auch die zahlreichen farbigen und großformatigen Illustrationen haben mich zum Träumen gebracht. Die Fotos sind wirklich ganz toll und professionell in Szene gesetzt. Man sieht das Dessert direkt vor sich stehen und möchte am Liebsten sofort davon naschen.
Ich habe richtig Lust bekommen mir die einzelnen Rezepte genauer anzuschauen und wollte die Rezepte sofort probieren ;-).

Hier seht ihr einige Beispiele der tollen Fotos von © Serge Philippi:

Lieblingsdesserts 2

 

Lieblingsrezepte 2

 

Lieblingsrezepte 4

Bei den über 150 vielfältigen Rezepten ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Die Zusammenstellung der einzelnen Lieblingsrezepte von Janneke Philippi ist hier sehr abwechslungsreich, kreativ und vielfältig. Wer hier keinen Appetit auf ein köstliches Dessert bekommt, der ist wirklich selber Schuld!

Das Buch ist in 17 verschiedene Kategorien aufgeteilt.

Es gibt folgende Kategorien: 

“Rhabarber”, “Schokolade”,”Créme- brûlée”, “Kaffee, Altbackenes Brot”, “1x Teig, 4x Kuchen”, “Tiramisu”, “Joghurt & Quark”, “Kräuter”, “Desserts mit Gemüse”, “Pudding”, “Braten & Grillen”, “Parfait & Halbgeforenes”, “Crumble & Streusel”, “Windbeutel”, “Eis” und “Reisdesserts”

Alle Rezepte sind leicht verständlich erklärt und strukturiert aufgebaut, so dass man die Rezepte relativ leicht nachmachen kann.

Auf einigen Seiten findet man außerdem noch viele wertvolle Tipps, wie z.B. Tipps zur Aufbewahrung, Tipps zum Variieren und zusätzlich, weitere Rezepte.
Für jedes Rezept wird genau angegeben, für wie viele Personen es gedacht ist. Dies ist wirklich praktisch, denn so kann man gegebenenfalls die Mengen anpassen.

Am Ende des Buches findet man darüber hinaus die Top-10- der- Lieblingsdesserts der Autorin, was mir wirklich sehr positiv im Bilde geblieben ist und dem Buch zusätzlich noch einen persönlichen Charakter gibt.

Auch muss unbedingt erwähnt werden, dass ich das hohe Format von “Lieblingsdesserts” sehr ansprechend und originell  finde. Dieses Dessertbuch hebt  sich allein schon aufgrund der hochwertigen Aufmachung  und durch das  einzigartige Format von anderen Koch- und Backbüchern ab.

Das Buch ist  wirklich ein absoluter Blickfang und krönt jedes Bücherregal!

Auch als Geschenkidee kann ich dieses Buch empfehlen, denn hier passt die Aufmachung und der Inhalt zu 100 Prozent zusammen.

Wer würde sich nicht über so ein tolles Buch freuen?!

Fazit:

In “Lieblingsdesserts” von Janneke Philippi findet wirklich jeder sein absolutes Lieblingsdessert. Die Rezepte sind gut strukturiert und leicht verständlich aufgebaut. Durch die wunderschönen, farbigen Illustrationen hat man hier auch etwas Schönes zum anschauen.

Wer Desserts mag, wird dieses Buch einfach lieben! Eines meiner liebsten Bücher über Nachspeisen!

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich bei der  Matthaes Verlag GmbH und bei vorablesen.de bedanken. Vielen Dank! :-)

Rückblick: Mein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Am Samstag, den 11.10.2014 habe ich die Frankfurter Buchmesse besucht und möchte nun gerne darüber berichten.

Mein Tag startete morgens sehr früh und bereits um 04.30 Uhr ertönte mein Wecker und gab mir dabei das Signal endlich aufzustehen.

Im Normalfall wäre ich eigentlich in meinem kuscheligen Bett liegen geblieben, denn ich hatte keinen Samstagsdienst und hätte somit eigentlich ausschlafen können, doch dies war auch kein normaler Samstag, sondern mein Frankfurter Messetag!

Trotz meiner extremen Müdigkeit raffte ich mich aus dem Bett, denn schließlich freute ich mich schon seit Wochen auf diesen Tag und wollte diesen Tag ja nicht verschlafen!

Ich machte mich fertig und stürmte aus dem Haus um den ersten Bus zu nehmen, der mich dann sicher nach Kerpen zum Abfahrt-Treffpunkt brachte.

Von Kerpen aus bin ich dann zusammen mit der Buchhandlung Moewes und anderen begeisterten Lesern mit einem Reisebus nach Frankfurt gefahren. Die Fahrt dauerte 2,5 Stunden, aber dies war nicht schlimm, denn so konnte ich mich noch ein wenig auf den bevorstehenden Messe-Tag vorbereiten.

Frau Berlauer von der Buchhandlung Moewes bat uns dann noch einige Programmpunkte auf der Buchmesse an, an denen wir teilnehmen konnten. Die Programmpunkte haben mich persönlich sehr angesprochen und ich habe mich dazu entschieden, dann später an einem Meet & Greet mit einem geheimen Autor beim Batei Lübbe Verlag und an einem Vortrag von Frau Jung vom Dorling Kindersley Verlag über die Produktion von schönen Bildbänden und Kochbüchern, teilzunehmen.

Endlich in Frankfurt angekommen nahm ich auch schon direkt das wuselige Treiben auf der Buchmesse wahr und stürzte mich voller Vorfreude in die Menge.

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Mein erstes Ziel auf der Buchmesse war das Presse- Zentrum, wo ich mir erst einmal ein Lanyard für meinen Presseausweis abholte.

Dies sah dann so aus:

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Ich schaute auf die Uhr und musste feststellen, dass mir nun nur noch wenig Zeit blieb um den vereinbarten Termin zum Meet & Greet am Bastei Lübbe- Stand wahrzunehmen. Ich beeilte mich also, und hetzte durch die Messehallen, um dann festzustellen, dass ich dann doch noch 15 Minuten Zeit übrig hatte, bevor wir den geheimnisvollen Autor treffen sollten. Dies war ziemlich praktisch, denn so konnte ich mir meine #Messehummel an der Information beim Bastei Lübbe Verlag abholen und habe mich riesig darüber gefreut, dass ich noch eine der begehrten Hummeln ergattern konnte. Ich habe die Hummel direkt ins Herz geschlossen und Sie hat mich fortan auf der Buchmesse begleitet.

Die Dame am Bastei Lübbe -Stand war wirklich sehr , sehr nett und so durfte ich, um die Zeit bis zum Meet & Greet mit dem geheimen Autor zu überbrücken, noch eine weitere Autorin treffen.

So kam es dann auch dazu, dass ich kurz mit Rebecca Gablé plaudern durfte. WOW!!!

Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet und dies war eine wirklich schöne Zeitüberbrückung gewesen. ;-)

Nach kurzer Zeit entdeckte ich  dann auch endlich Frau Berlauer von der Buchhandlung und die anderen Teilnehmer, die am Meet &Greet teilnehmen wollten.

Die freundlichen Verlagsmitarbeiterinnen vom Bastei Lübbe Stand haben uns zu einem Tisch gebracht, der extra für uns reserviert wurde und an dem wir dann endlich Platz nehmen durften.

Wir wurden dort bestens versorgt und haben alle auch etwas zu Trinken bekommen, was bei der Hitze auf der Buchmesse wirklich sehr angenehm war ;-). Es dauerte dann auch nicht lange und der Schriftsteller Richard Dübell gesellte sich zu uns. Herr Dübell erzählte uns von seinem neuen Roman “Zorn des Himmels” und im Anschluss durften wir ihm Fragen stellen, die Herr Dübell sehr  nett und ausführlich beantworte hat.

Dies war wirklich ein tolles Treffen gewesen und im Anschluss habe ich mir dann noch eine Autogrammkarte  signieren lassen.

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Dann ging es weiter im Programm ;-).

Ganz besonders interessiert habe ich dem Interview mit Benjamin Lebert auf der ARD- Bühne gelauscht.

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Das Gespräch hat mich wirklich sehr neugierig auf seinem neunen Roman “Mitternachtsweg” gemacht, den ich in nächster Zeit unbedingt mal lesen möchte!  Auch die Person Benjamin Lebert hat auf mich einen einzigartig-melancholischen und ehrlichen Eindruck gemacht, dies hat mich wirklich fasziniert und beeindruckt.

Hier könnt ihr euch das Interview übrigens gerne  anschauen, dann wisst ihr vielleicht, was ich meine. ;-)

Nach dem Interview habe ich mir die Ausstellungen des Gastlandes Finnland angeschaut und habe eine ganze Weile dort verbracht und wirklich viel gesehen und war ganz begeistert. Natürlich hat mich hier hin auch wieder meine #Messehummel begleitet, die es sich auf einigen finnischen Büchern bequem gemacht hat ;-).

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Ein weiterer Höhepunkt für mich an diesem Tag war  der Vortrag von Frau Jung vom Dorling Kindersley Verlag.

Frau Jung hat uns wirklich sehr detailliert und anschaulich  etwas über die Produktion von Büchern aus dem Sortiment des Dorling Kindersley Verlages und über die Verlagsgeschichte erzählt. So sind alle Bücher des Verlages nach einem bestimmten Muster aufgebaut und im Vordergrund stehen hier neben dem Text auch immer die zahlreichen Illustrationen. Der Vortrag war wirklich sehr interessant und aufschlussreich gewesen. Vielen Dank, liebe Frau Jung!

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Ich könnte euch noch Seitenweise über meinen Besuch auf der Frankfurter Buchmesse berichten, doch ich denke, ich sollte so langsam mal zum Schluss kommen… Bevor es aber soweit ist, möchte ich euch noch vom letzten Höhepunkt berichten, den ich erlebt habe. :-)

Ich war nämlich beim LovelyBooks Leser- und Bloggertreffen dabei und habe dort wirklich ganz nette Menschen kennengelernt und nebenbei noch eine ganz tolle Goodie-Bag geschenkt bekommen.

Hier seht ihr die netten Leser und Blogger, die ich getroffen habe ;-).

LB-Treffen

(von links: Robsi, Rina von Chimiko´s Welt und Claudia von Claudias Bücherregal)

Und hier seht ihr den Inhalt der prall gefüllten Goodie-Bag, die ich, vom wirklich ganz, ganz lieben und reizenden Lovelybooks-Team überreicht bekommen habe.

Goodiebag 1

Goodiebag 2

Auch möchte ich mich mir hier  beim ganzen LovelyBooks-Team ,für die tolle Organisation, die leckeren Cupcakes, für die Goodiebag und die Möglichkeit viele Autoren, Blogger und Leser kennenlernen, ganz herzlich bedanken. Ihr seid einfach super!!! :-)

So, nun konntet ihr einen kleinen Einblick über meinem Messetag auf der Frankurter Buchmesse 2014 gewinnen. Ich hoffe, es hat euch gefallen und für´s nächste Jahr habe ich mir fest vorgenommen, mehrere Tage auf der Messe zu verbringen und vielleicht treffe ich den ein oder anderen von Euch dann auch dort ;-).

Ich freu mich schon darauf !

Ganz liebe Grüße

eure Jane ♥

Montagsfrage// Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern?

Die heutige Montagsfrage von Libromanie lautet:

WAS HALTET IHR VON MERCHANDISE-ARTIKELN ZU BÜCHERN?

Persönlich finde ich Merchandise-Artikel zu Bücher toll, wenn hier nicht übertrieben wird. Gerade im Kinder- und Jugendbuch-Bereich findet man hier allerhand Krims-Krams-Dinge, die man nicht unbedingt braucht. Für viele Dinge fühle ich mir hier zu alt.

Allerdings besitze ich aber die ein oder andere Tasse, die passende Buchhülle oder den Grüffello-Bleistift, der vor den Kollegen versteckt wird und den nur ich benutzen darf :-). Auch würde ich eine passende Tasche oder einen Stoffbeutel zum Buch tragen, wenn mich das Buch so sehr angesprochen hat und ich es aller Welt zeigen möchte. Also, ich finde Merchandise-Artikel zu Büchern gut, wenn hier nicht übertrieben wird.

Wie sieht es bei euch aus? 

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße

eure Jane ♥