Für einen Adventskalender ist man nie zu alt!

Morgen haben wir bereits den 1. Dezember und um die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, wurde der Adventskalender erfunden. Ich finde ja, dass man nie zu alt für einen Adventskalender ist.😉

Ein Adventskalender bereitet immer Freude und kann individuell gestaltet werden. Dieses Jahr habe ich jeweils einen Eulen-Adventskalender für meine Schwester und für meine Arbeitskollegen gefertigt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Kalender individuell zu befüllen.

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Meine Schwester und meine Kollegen haben sich jedenfalls riesig über die Kalender gefreut, obwohl sie noch gar nicht wissen, was sich darin befindet.

Es ist schön, wenn man an seine Mitmenschen denkt und Ihnen mit kleinen Dingen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

Von meiner Schwester habe ich übrigens auch einen Adventskalender von Kinder erhalten und freue mich schon darauf, wenn ich morgen das erste Türchen öffnen darf.

Mögt ihr Adventskalender und wenn ja, wie sehen eure Adventskalender aus?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Ganz liebe Grüße,

eure Jane.

Buchrezension: „Die sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos

Heute möchte ich euch den Roman

Die sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos näher vorstellen.

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€ 16,00 [D], € 13,99 E-Book [D]

Erschienen am 01.08.2016

544 Seiten, Klappenbroschur

Übersetzt von: Alice Jakubeit

ISBN: 978-3-492-06047-9

ISBN E-Book: 978-3-492-97513-1

Verlag: Piper

Der Inhalt (Quelle: Piper)

Barcelona 1874: Ein mysteriöser Brand, ein brutaler Mord, eine Geheimgesellschaft

Barcelona, 1874. Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, seinen Geschäftspartner erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten: in das Lokal »Die sieben Türen«, in »Das Theater der Träume« – und geradewegs in die Fänge einer skrupellosen Geheimgesellschaft …

Ein genialer Krimi, der nicht nur von einem der berühmtesten Architekten unserer Zeit erzählt, sondern auch von einer der schönsten Städte unserer Erde.

 Meine Meinung:

Ich mag die Stadt Barcelona und liebe Geschichten, die dort spielen. Aus diesem Grund wollte ich auch unbedingt „Die sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos lesen.

Der Klappentext erschien vielversprechend und ich hoffte auf eine spannende und mitreisende Story, die mich in das alte und dunkle Barcelona entführen würde.

Zu Beginn der Geschichte konnte ich dieses Barcelona auch finden, doch schnell merkte ich, dass der Inhalt sehr langatmig werden würde. Der Autor beschreibt die verschiedenen Szenen sehr detailgetreu und man konnte sich die Umgebung sehr gut vorstellen. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Szenen etwas kürzer gewesen wären. Das Drumherum war einfach zu viel und dadurch ging sehr viel Spannung verloren. Ich habe die Geschichte wirklich sehr, sehr langsam gelesen, da mich der Inhalt leider nicht mitreisen konnte und ich  nicht wirklich in die Geschichte eintauchen konnte. Ich fühlte mich an vielen Stellen leider schnell gelangweilt und hoffte still und heimlich auf ein Highlight, doch dieses kam leider nie. Auch habe ich mir von einem Krimi aus der Zeit von 1874 mehr vorgestellt. Der Schreibstil wurde zwar passend für diese Zeit gewählt, sehr detailliert und teilweise etwas verschnörkelt poetisch, doch zu den Charakteren fand ich keinerlei Verbindung und war auch leider besonders von Antoni Gaudí sehr enttäuscht. Dieser Charakter war sehr schwer zu durchschauen und es lag für mich die ganze Zeit ein großer Schatten über ihm. Was mir allerdings gut gefallen hat, war das authentische Bild der damaligen Gesellschaft und ihren unterschiedlichen Schichten, auch die politischen Hintergründe wurden aufgefasst und gut in die Geschichte mit eingebaut.

Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht begeistern, denn es fehlt mir hier eindeutig die Spannung und der Inhalt war viel zu langatmig. Ich habe mich durch die Seiten gequält.

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich bei Piper und netgalley bedanken. ♥

Meine erste Lichterkette ist fertig – DIY für Weihnachten.

Weihnachten naht in großen Schritten und in der letzten Zeit war ich etwas kreativ und habe eine Lichterkette aus Serviettentechnik gefertigt. Die Lichterkette eignet sich als schöne Weihnachtsdekoration und zaubert ein gemütliches Licht in die kalte Adventszeit.

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Und so bastelt ihr die Lichterkette nach:

Das wird benötigt: 1 Led-Lichterkette mit 10 Lichtern, 10 kleine Luftballons, 10 kleine Gefäße (später zum trocknen), weiße Servietten, Weihnachtservietten nach Geschmack, Serviettenkleber, zwei Pinsel, eine Schere, eine Pinzette, Heißklebepistole.

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So wird die Lichterkette gebastelt:

1.) Luftballons auf die gewünschte Größe aufblasen und verknoten.

2.) weiße Servietten in mittelgroße Stücke zerreißen und nur die erste Schicht der Serviette abtrennen.

3.) Für die erste Serviettenschicht werden die Ballons mit Serviettenkleber bestrichen und nacheinander werden die weißen Serviettenstückchen aufgebracht. Wichtig, man verteilt den Kleber von der Mitte aus und streicht die Stücken dann über den Rand fest. Bei der ersten Schicht bin ich zusätzlich mit einem Pinsel über die Schicht gegangen und habe Wasser darauf verteilt, damit der Ballon sich später gut von der Serviettenschicht löst.

4.) Alles auf Gläser verteilen und gut trocknen lassen. Danach werde weitere 2 Schichten auf den Ballons anbracht. Hier benötigt man dann nur noch den Serviettenkleber und lässt das Wasser weg. Wieder gut trocknen lassen.

5.) Nun die gewünschten Motive der Weihnachtsservietten ausschneiden (auch hier wird wieder nur die erste Schicht der Servietten verwendet!). Die Motive werden nacheinander auf die Ballons positioniert und mit Serviettenkleber fixiert. Nun wieder trocknen lassen.

6.) Anschließend werden die Knoten von den Ballons abgeschnitten und die Ballons werden vorsichtig mit Hilfe einer Pinzette von der Serviettenschicht gelöst. Dies kann so ca. 10 Minuten dauern. Die Form der Kugeln kann man danach wieder in die richtige Form bringen, indem man in die Kugeln pustet.😉

7.) Nun werden die Kugeln mit Hilfe einer Heißklebepistole an die Lichterkette geklebt.

8.) Fertig.🙂

Die Lichterkette habe ich übrigens für eine Wichtelaktion gebastelt und bin mächtig stolz darauf.

Wie gefällt euch die Lichterkette und habt ihr weitere Geschenkideen für Weihnachten?

Ich freue mich auf eure Antworten und sende liebe Grüße!

Eure Jane ♥

 

Die Phantastika 2017 in Oberhausen

Liebe Leser,

das Jahr neigt sich in großen Schritten dem Ende zu und ich möchte euch bereits auf ein besonderes Event in 2017 hinweisen, welches ich als großer Phantastik-Fan unbedingt besuchen muss! Am 02. und 03. September startet zum ersten Mal die Phantastika, eine Convention für Bücher/Hörbücher, Filme und Serien, Spiele und Technik, alles natürlich aus dem phantastischen Genre in Oberhausen, die vom Verlag in Farbe und Bunt (iFuB) organisiert wird.

 

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Neben der Anwesenheit von diversen internationalen Schauspiel-Stars wird der Fokus vor allem auf Prominenten aus dem nationalen Bereich liegen.

Zugesagt haben dabei bereits die Schriftsteller Kai Meyer und Tommy Krappweis.

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Dies freut mich besonders, da ich die Werke von Kai Meyer sehr schätze und ihn letztes Jahr persönlich bei einem Meet and Read kennenlernen durfte (Hier der Bericht).

Auch habe ich erst vor kurzem einen sehr erfolgreichen Leseabend für Kinder zu „Ghostsitter: Geister geerbt“ von Tommy Krappweis bei uns in der Bibliothek organisiert und würde mich sehr darüber freuen, Tommy auch mal live zu erleben.

Darüber hinaus wird der renomierte  Deutsche Phantastik Preis ab nächstem Jahr auf der Phantastika verliehen, ein wirkliches Highlight!

An zwei Tagen werden alle Bereiche der Phantastik – von Science-Fiction über Fantasy und Mystery bis hin zu Steampunk und vielen Genres mehr, präsentiert.

Die große Vielfalt der Phantastik spiegelt sich dann an unterschiedlichen Stationen – aufgeteilt in fünf Themenwelten wieder:

„Phantastisches Lesen“ präsentiert die Perlen der deutschsprachigen Literatur, „Phantastisches Sehen“ bringt TV, Kino und Internet näher, und „Phantastisches Hören“ wird zum Anlaufpunkt für Hörspiel- und Hörbuch-Begeisterte. In der Themenwelt „Phantastisches Spielen“ finden Brett- und Computer-Spieler ihr Zuhause, und „Phantastische Technik“ zeigt den Besuchern, wie die Vorstellungskraft von Phantasten die Ingenieure und Entwickler von heute inspiriert hat.

Nähere Informationen findet ihr zusätzlich auf www.phantastika.de.

Wer wird ebenfalls anwesend sein und worauf freut ihr euch schon?

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße, eure Jane. ♥

Verstaubte Bibliotheken? – Ein Bericht über Vorurteile in einer modernen Bibliothek – Teil 2-

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Vor einiger Zeit habe ich bereits über Vorurteile in Bibliotheken und meinem Beruf berichtet (Hier der Bericht).  Nun möchte ich gerne darüber schreiben, wie mein Arbeitsalltag so aussieht.

Ich bin eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI) und arbeite in der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM. Die STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM ist eine öffentliche Bibliothek, dies bedeutet, dass jeder bei uns Medien ausleihen und die Bibliothek nutzen darf.

In der Bibliothek bin ich hauptsächlich für das Projekt „Biblioversum – Erlebe deine Bibliothek“ zuständig, welches ich vor zwei Jahren ins Leben gerufen habe. Hier organisiere ich Veranstaltungen und Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren. So bieten wir in der Bibliothek beispielsweise Vorlesenachmittage mit basteln, Leseabende, Gaming-Abende, Beautytage für Mädels, DIY-Workshops, Radioworkshops, den Lesespaß in den Sommerferien, Tanzworkshops, Spieleabende, Weihnachtsaktionen … an.😉

Neben der aktiven Suche nach Sponsoren, die dieses Projekt unterstützen, organisiere ich die Veranstaltungen und führe diese größtenteils mit meinen Kolleginnen und Kollegen durch. Auch die Öffentlichkeitsarbeit ist hier sehr wichtig, so schreibe ich auch Pressemitteilungen und stehe in Kontakt zu verschiedenen Institutionen, Firmen und öffentlichen Einrichtungen. Diese Arbeit bereitet mir sehr große Freude und dort ist mein ganzes Herzblut enthalten. Mehr über das Projekt und die vielen Veranstaltungen findet ihr hier.

Darüber hinaus bin ich für das Lektorat X zuständig. Hier bestelle ich Medien  zu den Themenbereichen: Kochen und Backen, Garten, Wohnungseinrichtungen, Handarbeit, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischzucht und Haustiere und arbeite diese in unseren Bestandskatalog ein. Wenn die Medien nicht foliiert geliefert werden, binde ich diese auch mit Folie ein und signiere sie entsprechend. Natürlich muss man hier auch noch die Lieferkontrolle und Rechnungsbearbeitung durchführen. Auch muss ich dafür sorgen, dass mein Bestand immer aktuell gehalten wird und ich muss mich über Trends etc. informieren. Hierzu zählt auch, dass ich Medien aus dem Bestand nehme, die nicht mehr ausgeliehen werden oder kaputt sind.

Zusätzlich bin ich für die Redaktionsgruppe Cookies zuständig. Die Jugend-Redaktionsgruppe „Cookies” ist eine gemeinsame Redaktionsgruppe der Medienwerkstatt Rhein-Erft und der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM mit einem eigenen Magazin.Die Redaktionsgruppe entscheidet selbst, worüber sie gerne berichten möchte.Kontinuierlich wird so Fernseh-Know-How aufgebaut.Mehrmals im Jahr entsteht daraus eine Fernsehsendung, die über den Fernsehsender nrwision ausgestrahlt wird.

Auch Schulführungen für die 5. und 6. Klassen führe ich morgens durch, wenn die Bibliothek geschlossen hat. Viele Menschen denken immer, dass ich erst zu unseren Öffnungszeiten arbeite, aber wir sind schon früh morgens in der Bibliothek und arbeiten schon fleißig. Natürlich müssen auch die Medien zurücksortiert werden, dies machen alle Kollegen und hier ist man erst mal auch für eine Weile beschäftigt, weil man hier auch noch Regalordnung machen muss und für Ordnung sorgen muss. Letztens habe ich beispielsweise ganz viele Rosinen im Regal gefunden und meine Müsli-Bücher lagen in sämtlichen Regalen herum… Manchmal wundert man sich über nichts mehr.

So, dies war ein kleiner Einblick meines Arbeitsalltages und natürlich wird hier noch viel mehr gemacht, aber wenn ich wirklich alles aufschreiben würde, dann würde dieser Beitrag unerträglich lang werden.

Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Einblick in die Bibliothekswelt gewinnen und wenn ihr hier noch Fragen habt, dann dürft ihr mich gerne löchern.🙂

P.S. Leider kann ich auf der Arbeit kaum etwas lesen. Ich lese in meiner Freizeit, da ich auf der Arbeit dazu einfach keine Zeit für finde.😉

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Bei „Paules Leseabend“.

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Paule Pinguin und ich.

 

 

 

Buchrezension: Seelenlos, Fluch der Rauhnächte von Janine Wilk

Heute möchte ich euch gerne das Jugendbuch „Seelenlos, Fluch der Rauhnächte“ von Janine Wilk näher vorstellen.

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ab 11 Jahren

368 Seiten

ISBN 978-3-522-50467-6

Preis: 14,99 Euro

Verlag: Planet!

Zum Inhalt (Quelle: Planet!)

Habt ihr schon einmal etwas von den Rauhnächen und den Greyfriars Kirkyard in Edinburgh gehört?

Die Rauhnächte sind die geheimnisvollsten Nächte des Jahres, denen im europäischen Brauchtum besondere Bedeutung zugemessen wird. Hierbei handelt es sich um 12 Nächte um den Jahreswechsel, die von Spuk erfüllt sein sollen. Nach alten Überlieferungen trieben in diesen Nächten dämonische Gestalten ihr Unwesen. Auch soll die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits vordringlich enger sein.

Der Greyfriars Kirkyard in Edinburgh ist einer der gruseligsten Friedhöfe der Welt. Hier sollen gehäuft paranormale Aktivitäten aufgetaucht sein. In einem abgesperrten Bereich des geschichtsträchtigen Friedhofs, dem Covenanters Prisons, wo sich das berüchtigte Black Mausoleum befindet, soll der Poltergeist von George Mackenzie sein Unwesen treiben und sogar Menschen in  Ohnmacht fallen lassen, angreifen und stark verletzten. Wegen der starken Präsenz des Poltergeistes ist dieser Teil des Friedhofs für Besucher nicht frei zugänglich, kann aber im Rahmen einer Ghost  Tour mit erfahrenen Führern besucht werden.

In ihrem neuen Jugendbuch „Seelenlos, Fluch der Rauhnächte“ verbindet die Schriftstellerin Janine Wilk geschickt die alten Überlieferungen der Rauhnächte mit den Greyfriars Kirkyard in Edinburgh und erschafft hier eine gruselig-fantastische Geschichte voller Spannung und Abenteuer rund um die Protagonistin Lucy.

Lucy lebt  zusammen mit ihrem Vater auf diesem berühmten Friedhof in Edingburgh und erlebt die Rauhnächte und die paranormalen Erscheinungen hautnah mit. Das Leben auf dem Friedhof gehört für die Familie zum Alltag, doch eines Tages verändert sich alles für sie und plötzlich muss Lucy muss ihre Begabeung annehmen und gegen eine düstere Macht ankämpfen.

Obwohl das Buch eine jüngere Zielgruppe ansprechen soll, hat auch mich die Geschichte rund um Lucy und ihre besonderen Fähigkeiten begeistert. Die Geschichte ist abwechslungsreich und spannend geschrieben und zwischendurch überkam mich ein kalter Schauer, der mir eine Gänsehaut bescherte, da der Inhalt so schön gruselig beschrieben wurde.

Die Atmosphäre ist zugegeben düster gehalten, doch geht es in diesem Buch nicht nur um den Gruselfaktor und um Geister, sondern auch Mut, Freundschaft und die Familie spielen hier eine große Rolle und sorgen für reichlich Abwechslung.

Die Charaktere sind individuell gestaltet und gut ausgearbeitet, so dass ich mir die Figuren bildlich sehr gut vorstellen konnte. Auch konnte ich mich in  Lucy und ihre beste Freundin Amelia gut hineinversetzen. Ebenfalls kamen die Emotionen  sehr gut rüber und liesen mich mit den Figurten mitfühlen.

Obendrein passt das Buchcover zu 100 Prozent zum Inhalt der Geschichte und wurde meiner Meinung nach sehr gut gestaltet. Die Farben sind dunkel gehalten und das mutige Mädchen mit der Laterne in der Hand, welches in der Nacht über den Friedhof leitet und von einem mystischen Licht begleitet wird, passt sehr gut zu Lucy.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich überlege schon, ob ich im nächsten Jahre einen Leseabend in unserer Bibliothek für Kinder und Jugendliche zu dieser Geschichte veranstalten soll, da ich die Geschichte so toll finde.😉

Fazit: Ein fantastisches Jugendbuch mit hohem Gruselfaktor über ein mutiges Mädchen, das zur Heldin wird und über sich selbst hinaus wächst. Absolute Leseempfehlung!

Zum Autor

Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als einziges Kind eines Musikers und einer Malerin
in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten.
Bis zum Abitur stand jedoch die Musik für sie im Vordergrund: Mit sechs Jahren fing sie an Klavier zu spielen, sie war auf einem musischen Gymnasium, belegte den Musik-Leistungskurs und arbeitete bis 2010 als Klavierlehrerin.
Mit Anfang zwanzig wurde das Schreiben jedoch immer wichtiger für sie und sie fing mit der Arbeit an ihrem ersten Buch an. Schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa.
Mittlerweile schreibt sie sowohl spannende Kinder – und Jugendbücher, als auch unterhaltsame Erwachsenenromane unter Pseudonym.
Zurzeit lebt Janine Wilk mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, Hund und Katze
in der Nähe von Heilbronn.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares über NetGalley möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag Thinemann-Esslinger bedanken. Vielen herzlichen Dank.

 

Verstaubte Bibliotheken? – Ein Bericht über Vorurteile in einer modernen Bibliothek – Teil 1-

StaubigeBücher

Wenn man in einer Bibliothek arbeitet, wird man automatisch mit Vorurteilen konfrontiert. Oft sind diese Vorurteile noch nicht einmal böse gemeint, doch sie verstimmen mich ein wenig, weil viele Menschen leider ein ganz falsches Bild von meiner Arbeit haben und gar nicht wissen, was man alles in einer Bibliothek erleben kann.

Das ist sehr Schade, aber deshalb möchte ich ein wenig Licht ins Dunkle bringen und mit den Vorurteilen aufräumen.

Vorurteil Nr. 1: Wenn man in einer Bibliothek arbeitet, darf man den ganzen Tag lesen

Es wäre sehr schön, wenn ich den ganzen Tag nur lesen dürfte und dafür auch noch bezahlt werden würde.🙂

Die Realität sieht hier aber ganz anders aus, denn ich lese auf der Arbeit kaum und habe dafür auch leider keine Zeit. Ich lese in meiner Freizeit und lese dann auch die Bücher, die ich für Leseabende und Veranstaltungen in der Bibliothek benötige.

Vorurteil Nr. 2: Man hat alle Bücher, die in der Bibliothek stehen, gelesen

Diese Frage bekomme ich tatsächlich öfters gestellt und muss dann auch ein wenig schmunzeln, wenn es mal wieder so weit ist. Natürlich kann ich nicht alle Bücher gelesen haben. Wenn man einen Bestand von ca. 56.000 Medien in der Bibliothek hat, wird das auch schon schwierig und ich bräuchte mehrere Leben dafür. Nichtsdestotrotz sollte man den Bestand in der Bibliothek kennen und auch wissen, welche Bücher sich gerade auf den Bestsellerlisten befinden und welche Themen gefragt sind. Ich gebe gerne Buchtipps und plaudere über Bücher, kann mich aber nicht mit allen Themen befassen und Profi darin sein, dafür kann ich aber sehr gut recherchieren und den Bibliotheksnutzern trotzdem die passende Literatur heraussuchen und bereitstellen.

Vorurteil Nr 3: Man ist langweilig, wenn man in einer Bibliothek arbeitet

Wie auch in anderen Berufen, arbeiten in einer Bibliothek individuelle Persönlichkeiten, die auch ein Leben nach der Arbeit besitzen. Einige Kollegen spielen Musikinstrumente oder sind in einer Band, andere gehen feiern, ein paar sind tätowiert, eine Kollegin ist eine Tanzmarie, ein anderer Kollege hört Ballermannhits, ich persönlich höre Heavy Metal und meine Lieblingsfarbe ist schwarz, ein paar von uns sind echte Nerds, andere sind richtige Fußballfans und so könnte ich die Liste unendlich lang fortführen…😉

Vorurteil Nr. 4: In einer Bibliothek arbeiten nur Bibliothekare

Falsch! Bei uns in der Bibliothek arbeiten hauptsächlich Bibliothekare und Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI). Es gibt aber auch viele kleine Bibliotheken, die nur von ehrenamtlichen Personen betreut werden oder von Gemeindemitgliedern. In vielen Bibliotheken arbeiten auch studentische Hilfskräfte oder andere Hilfskräfte.

Vorurteil Nr. 5: In einer Bibliothek gibt es nur Bücher

Natürlich gibt es Bibliotheken, da findet man nur Bücher. Ich arbeite in einer öffentlichen Bibliothek und dies bedeutet, dass jeder bei uns ausleihen darf. Bei uns kann man Bücher, eBooks, eAudio, ePapers, CDs, DVDs, Konsolenspiele, Zeitschriften, Gesellschaftsspiele, Bilderbuchkinos, Hörbücher, Demenenzkoffer, eBook-Reader und Wanderkarten ausleihen. Zusätzlich bieten wir noch Medienkisten für Institutionen an.

Vorurteil Nr. 6: In den Bibliotheksräumen muss man still sein

Ohne Frage sollte man in einer Bibliothek nicht rumschreien oder lautstark telefonieren, um die anderen Nutzer nicht zu stören. Man darf aber gerne in normaler Lautstärke miteinander reden. Bibliotheken sind nicht nur ein Ort um Bücher auszuleihen, sondern werden immer mehr zu Treffpunkten für unterschiedliche Gruppen.Bei uns treffen sich z.b. viele Lerngruppen,  Sprachpaten, die Geflüchteten helfen, die neue Sprache zu lernen, viele Eltern besuchen uns mit ihren Kindern, viele Kinder nutzen unsere PCs und das kostenlose WiFI und treffen sich mit ihren Freunden bei uns.

Wie sieht es bei euch aus? Besucht ihr Bibliotheken und wie gefällt es euch dort?

Ich bin auf eure Antworten gespannt und gerne dürft ihr mir auch dazu Fragen stellen, die ich dann im nächsten Beitrag  beantworten werde.😉