Blogger schenken Lesefreude 2015// Hier bin ich wieder mit dabei!

Auch in diesem Jahr beteilige ich mich mit meinem Blog wieder an der tollen Aktion

Blogger schenken Lesefreude“, die jedes Jahr zum Welttag des Buches stattfindet.

Dieses Jahr feiert der Welttag des Buches übrigens sein 20. Jubiläum und dies muss natürlich gebührend gefeiert werden! Aus diesem Grunde starte ich hier am 23.April 2015 eine Verlosung, und da ich mich jetzt schon zum 3. Mal an der Aktion beteilige, habe ich mir überlegt, dass ich gerne 3 Medien ( 2 Bücher und 1 Hörbuch) an EUCH verlosen möchte.

Ich möchte nun aber noch nicht zu viel verraten, deshalb erfahrt ihr auch erst am 23.April, was es zu gewinnen gibt.

Lasst euch überraschen! ;-)

Liebe Grüße,

eure Jane

Buchrezension “Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester” von Charlotte Link

Heute möchte ich euch gerne meine Leseeindrücke zu

Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester” von Charlotte Link mitteilen.

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten,12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-7645-0521-9
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Blanvalet

Der Inhalt ( Quelle: Blanvalet):

Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörigen ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.

Ein subtiles, anrührendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Ein Buch, das Kraft gibt, nicht aufzugeben und um das Leben zu kämpfen.

Meine Meinung:

Die erfolgreiche Bestsellerautorin Charlotte Link berichtet in ihrem neuen Werk “Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester” von der Krankheit und den Leidensweg ihrer geliebten Schwester Franziska. In diesem persönlichen Werk berichtet die Autorin über die Erfahrungen mit der Diagnose Lymphdrüsenkrebs, an dem ihre Schwester mit 23 Jahren erkrankt. Die Behandlung mit Chemotherapien und Bestrahlungen heilen zunächst die Krankheit, doch was niemand weiß, die Strahlentherapie wird 17 Jahre später ein Folgekarzinom auslösen und Franziska wird daran sterben.

Es war für mich zunächst nicht leicht, dieses Buch zu lesen. Aus persönlicher und sehr schmerzhafter Erfahrung kenne ich den Leidensweg eines Krebspatienten und weiß, was die Familie hier durchmacht. Mein Vater ist vor 4 Jahren an Lungenkrebs erkrankt und ein halbes Jahr später daran gestorben. Die Diagnose war für unsere Familie und mich ein Schock und es war ein sehr schwerer und leidvoller Weg, den wir zusammen gehen mussten.

Schließlich habe mich doch dafür entschieden, dieses Buch zu lesen, da ich erfahren wollte wie Charlotte Link und ihre Familie mit diesen Schicksalsschlägen umgegangen sind und wie sie, die Therapie bzw. den Umgang mit den Patienten und Angehörigen in den Kliniken und Arztpraxen, erlebt haben.

Schon nach lesen der ersten Seiten, hatte ich hier das Gefühl, dass es mir mit den Erfahrungen, die wir vor vier Jahren mit der Krankheit meines Vaters gemacht haben, nicht alleine so geht. Die Autorin schildert hier sehr deutlich, ihre sowohl guten wie auch schlechten Erfahrungen, die sie und ihre Familie mit den Ärzten,Kliniken und mit den unterschiedlichen Therapievarianten gemacht haben. Ebenfalls schildert die Autorin, mit welch geringen Mitgefühl schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen, in einigen Arztpraxen und Krankenhäusern behandelt werden und berichtet von ihren sehr persönlichen Erfahrungen, Gefühlen und der ständigen Angst, die man als Angehöriger erlebt.

Alles Erlebte und die persönlichen Erfahrungen werden hier sehr detailliert wiedergegeben und ich konnte mich in zahlreichen Zeilen wiederfinden. Zusätzlich möchte dieses Buch aber auch Mut machen und plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben, denn nur mit der Hoffnung im Herzen, erhält man die Kraft zu kämpfen. Neben dem Versuch der persönlichen Aufarbeitung und anderen mit dieser Geschichte zu helfen, geht es der Autorin darum, an ihre liebe Schwester Franziska zu erinnern und dies ist ihr hier, zweifelsohne,gelungen.

Fazit:

Eine Geschichte voller Hoffnung, Verzweiflung und Rückschläge und ein langsamer Abschied von der geliebten Schwester. Das Buch hat mich wirklich sehr berührt!

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ganz herzlich möchte ich mich für die Bereitstellung eines Leseexemplares beim Verlag Blanvalet bedanken!

Ei, Ei, Ei, das große Lovelybooks-Oster-Wichteln 2015// Mein Auspackbericht

Erneut habe ich beim großen Lovelybooks-Oster-Wichteln mitgemacht und möchte euch heute den Inhalt meines wunderschönen und liebevoll gepackten Oster- Päckchen präsentieren.♥

Zuerst möchte ich mich aber ganz, ganz herzlich bei meiner lieben Wichtelmama: Kugelblitz85 bedanken!

Vielen, vielen Dank für dieses wunderschöne und grandiose Päckchen! Du hast mir eine große Freude bereitet und ich bin wirklich überwältigt von deiner Auswahl und von der Mühe, die du dir gemacht hast! Ich habe wirklich gemerkt, dass du dich mit meiner Person auseinandergesetzt hast und dies freut mich besonders doll! ♥♥♥

So, nun möchte ich euch aber mein wunderbares Päckchen zeigen:

Osterwicheln 2015Osterwichteln 2015_2 (1)

Osterwichteln 2015_4

Osterwichteln 2015_2 (3)

Und nun der Inhalt des Päckchens:

1 Postkarte

1 Rätsel (Ergebnis = kugelblitz85)

2 Paris- Lesezeichen ( Ich liebe Paris ♥)

1 Elch-Lesezeichen ( so tolle Tiere!)

1 Kinder- Osterhase ( lecker!)

1 Duftkerze (riecht so toll!)

1 Bodybutter ( Granatapfel und Cranberry. Hätte ich mir so auch ausgesucht!)

1 Duschgel Orange Zimt ( ich liebe diesen Duft!)

1 wundervolles Paris- Kissen ( erwähnte ich schon, dass ich Paris liebe :-) )

3 ganz tolle Bücher:

Das geheime Prinzip der Liebe” von Hélène Grémillon

“Purpurmond von Heike Eva Schmidt”

und eine Empfehlung meiner lieben Wichtelmami:

“Weil ich dich liebe” von Guillaume Musso”

Abschließend kann ich mich nur noch unzählige Male bei meiner lieben Wichtelmama bedanken!

Du hast mir wirklich eine riesige Freude bereitet!

Vielen herzlichen Dank! ♥

Buchrezension “Als Opapi das Denken vergaß” von Uticha Marmon

Heute möchte ich euch gerne das Kinderbuch “Als Opapi das Denken vergaß” von Uticha Marmon vorstellen.

Hardcover, ab 9 Jahren

160 Seiten, Magellan Verlag

ISBN 978-3-7348-4004-3

Preis: 13,95€

Der Inhalt ( Quelle: Magellan Verlag):

Manche Tage fangen an, als wären sie nichts Besonderes. Sie kommen daher wie jeder Tag. Aber wenn man genau aufpasst, ist schon morgens etwas ein bisschen anders, und daran kann man sehen, dass der Tag ganz und gar nicht normal wird. Genau so ein Tag war dieser Mittwoch, als Opapi ankam. Opapi – so nennt Mia ihren Urgroßvater. Und der zieht jetzt zu ihnen. Weil er immer mehr vergisst, sagen Mama und Papa. Aber nun kann Mia ihn ja daran erinnern, wie man sich die Schuhe zumacht und dass man sich die Zähne nicht mit Handcreme putzt. Doch Opapi kommt nicht allein … Wer ist dieser geheimnisvolle Junge, der ein wenig altmodisch wirkt und bei Opapi ein und aus geht, wie es ihm passt?

Meine Meinung:

Utichia Marmon behandelt in “Als Opapi das Denken vergaß” das Thema Demenz. Vorab habe ich mich gefragt, wie man ein solch ernstes und schwieriges  Thema in einem fiktiven Roman für Kinder umsetzen wird und wie man den Kindern die Thematik verständlich und kindgerecht mitteilen wird? Meine Oma ist auch an Alzheimer gestorben und ich kann mich noch erinnern, wie schwer es mir fiel, die Krankheit als Erwachsener zu verstehen. Wie soll man diese Krankheit dann als Kind verstehen?

Ich war also sehr gespannt auf den Inhalt und die Umsetzung des Themas. Wenn ich an die Krankheit denke, fallen mir direkt graue Farben ein. Wirklich positiv überrascht hat mich hier schon das Buchcover, welches ganz und gar nicht in grau-Tönen gehalten ist, sondern sehr bunt und fröhlich wirkt. Hier sieht man sofort die starke Bindung zwischen Enkelin und Großvater und dies wirkt direkt sehr positiv und familiär auf mich und zeigt den Zusammenhalt der Generationen, der sehr wichtig ist.

Sehr gespannt auf den Inhalt, begann ich dann das Buch zu lesen und wurde hier nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Mia erzählt, die ihren Großvater sehr liebt und sehr schnell merkt, dass ihr Großvater sich verändert hat. Sie versucht ihren Großvater zu verstehen und will ihm helfen, seine Erinnerungen aufrecht zu erhalten. Sehr behutsam und kindgerecht wird hier das Thema Demenz angegangen. Besonders gut gefallen hat mir hier, dass die Geschichte aus dem Blickwinkel eines Kindes geschildert wird, welches die Krankheit ganz anders wahrnimmt als ein Erwachsener, der oft alles zu verkopft sieht. Der Schreibstil ist ebenfalls kindgerecht und leicht verständlich. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, fantasievoll und man darf hier auch zwischendurch gerne lachen, da nicht alles so bitterernst und verbissen genommen wird.

“Als Opapi das Denken vergaß” ist ein schönes Buch für Kinder und Erwachsene, welches sich mit dem Thema Demenz beschäftigt und dabei magisch, fantasievoll und einfühlsam zugleich, die Geschichte und den Umgang mit dieser Krankheit, aus der Sicht eines Kindes erzählt.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Neuzugänge im März

Hallo Ihr Lieben,

Heute möchte ich euch kurz meine Neuzugänge der letzten Tage vorstellen.

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Das schwarze Sakrament” von Dennis Vlaminck und “Pomona” von Gertrud Leutenegger habe ich mir selber gekauft und ” Sechs Jahre -Der Abschied von meiner Schwester” von Charlotte Link habe ich freundlicherweise vom Blanvalet Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank hierfür.♥

Auf alle drei Bücher bin ich sehr gespannt und ich denke, ich werde mit “Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester” von Charlotte Link beginnen. Eigentlich wollte ich das Buch erst nicht lesen, da mein Vater vor vier Jahren an Krebs gestorben ist und ich mir vorstellen kann, dass mich der Inhalt sehr mitnehmen wird. Ich bin aber sehr gespannt und wage mich doch an den Inhalt heran und werde euch dann später berichten, wie es mir dabei ergangen ist. Ebenfalls gespannt bin ich auf die anderen beiden Bücher. Diese Woche werde ich eine Lesung zu “Das schwarze Sakrament” von Dennis Vlaminck, einen lokalen Autor, besuchen gehen. Auch hier bin ich schon neugierig auf den Inhalt. Es handelt sich hier um einen Mittelalter-Krimi, der im Rheinland im Jahr 1248 spielt und die Geschichte handelt von einer Reihe mysteriöser Todesfälle, die aufgeklärt werden müssen. Besonders spannend finde ich hier, dass wohl alle Bewohner eines Bauerndorfes tot in einer Dorfkirche aufgefunden werden und nur ein Säugling und ein Priester überleben. Es geistert das Gerücht durchs Land, dass drei ertrunkene Kinder, ihre Familien umgebracht haben sollen. Dies hört sich schon sehr, sehr mysteriös an und weckt meine Neugier.

“Pomona” von Gertrud Leutenegger habe ich mir gekauft, da ich mich hier an ein schwieriges Thema heranwagen möchte.

Hier der Klappentext des Buches:

“Am Ende behält man wenig von einer Kindheit; einen Geruch, eine Lichtstimmung, eine Geste. Alles andere ist zum Stoff geworden, aus dem wir atmen, handeln, vergessen.” Der jungen Frau, die das notiert, begegnet in nächtlichen Träumen ihre Mutter, wie sie da steht im Keller, sich umdreht und ihrer Tochter einen Apfel entgegenstreckt. Die Träume, die wieder und wieder an die inzwischen tote Mutter im duftenden Reich ihrer Äpfel erinnern, sind freilich die andere Seite dessen, was der jungen Frau tagsüber widerfährt: Mit ihrem Mann, dem exzentrischen Orion, und ihrer Tochter gerät sie in eine für sie lebensbedrohliche Not. Trotz der wunderbar eigensinnigen Menschen, die ihr Dorf bewohnen, trotz der ausgelassenen Feste und der Geschichten, die man hier erzählt, muß die junge Frau, wie ihr immer klarer wird, fliehen…

Wie sieht es bei euch aus? Was lest ihr gerade?

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!
Liebe Grüße,
eure Jane ♥

Montagsfrage//Glaubst du, dass Bücher dein Denken/Handeln schonmal beeinflusst haben?

Heute ist Montag und pünktlich zum Start in die neue Woche gibt es wieder eine neue Montagsfrage von Buchfresserchen.

Glaubst du, dass Bücher dein Denken/Handeln schonmal beeinflusst haben?

Diese Frage kann ich definitiv mit einem JA beantworten. Die besten Bücher sind meiner Meinung die Bücher, die einem zum Nachdenken anregen. Meistens geschieht dies auf unbewusste Art und Weise. Mir ist dies aber auch schon sehr oft bewusst passiert z.B. wenn man ein gutes Buch beendet hat und danach noch lange über den Inhalt nachdenken muss. Ein gutes Buch reißt mich aus dem Alltag und vermittelt mir eine andere Perspektive. ich tauche in eine andere Welt ein und lasse mich auf Neues ein. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Roman oder um Sachliteratur handelt. Lesen bildet und lässt uns Dinge, aus einem anderen Blickwinkel betrachten, wenn man sich darauf einlässt.

Wie seht ihr das? Glaubt ihr, dass Bücher euer Denken/Handeln teils nachhaltig beeinflussen können?

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße

eure Jane