Buchrezension: “Wer ist Mr Satoshi” von Jonathan Lee

Heute möchte ich euch gerne den Roman “Wer ist Mr Satoshi” von Jonathan Lee näher vorstellen.

Originaltitel: Who is Mr Satoshi?
Originalverlag: Heinemann
Aus dem Englischen von Cornelia Holfelder-von der Tann

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75386-4
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: btb

Der Inhalt (Quelle: btb Verlag):

»Dieses Päckchen ist für Mr Satoshi. Wenn wir seine Adresse herausfinden.« So lauten die letzten Worte von Foss’ Mutter, während sie liebevoll einen abgeschabten Schuhkarton tätschelt. Und so entschließt sich der von Panikattacken heimgesuchte Fotograf, den rätselhaften Mr. Satoshi zu finden. Seine Reise führt ihn in die ebenso schrille wie geheimnisvolle Welt Japans. Bei seiner Suche entdeckt Foss, dass die Vergangenheit seiner Mutter mit einem herzzerreißenden Ereignis im Jahr 1946 verbunden ist. Aber weshalb will keiner darüber reden? Unterstützt von der pinkhaarigen Chiyoko deckt Foss die Lebens- und Liebeslügen seiner Eltern auf – und kommt der Frage, was im Leben wirklich zählt, ein ganzes Stück näher.

Meine Meinung:

Wenn ich an Japan denke, dann denke ich zunächst an bunte Lichter, an Reklame, überfüllte U-Bahnen, Tempel, Gärten, Tee und an eine faszinierende Kultur und auch das Buchcover von “Wer ist Mr Satoshi” hat solch eine faszinierende Anziehungskraft auf mich gehabt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte und ich richtig neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht wurde.

Das Cover ist ganz schlicht und klassisch in weiß gehalten. In der Mitte befindet sich ein roter Punkt. Wie man unschwer erkennen kann, spiegelt sich hier die Japanische Flagge wieder. Im unteren Bereich des Covers sieht man eine in schwarz gehaltene, japanische Landschaft, die wie ein japanischer Garten aussieht. Auf einer Brücke inmitten dieses Gartens stehen zwei Personen, die man nicht erkennen kann. Das Cover wirkt sehr geheimnisvoll, da die Personen im Schatten stehen und man diese nicht erkennen kann und auch die Geschichte von “Wer ist Mr Satoshi” ist sehr rätselhaft und mit einem Geheimnis versehen.

Im Mittelpunkt der Handlungen steht Robert Fossick, ein Fotograf, der von seinen Mitmenschen einfach nur Foss genannt wird. Seit einem traumatischen Erlebnis ist Robert Tablettenabhängig und meidet seine Umwelt und lebt ziemlich zurückgezogen und spürt auch kein Verlagen mehr danach seinen Beruf auszuführen. Einzig allein, um seine demenzkranke Mutter kümmert er sich. Eines Tages besucht er seine Mutter abermals im Seniorenheim und dort zeigt sie ihm unverhofft, ein mysteriöses Paket, welches unbedingt an einen “Mr Satoshi” übergeben werden solle. Der Haken an der Sache sei, dass die Adresse nicht mehr aktuell ist und die richtige Adresse  erst noch herausgefunden werden müsse.

Kurz nach diesem Vorfall verstirbt Roberts Mutter plötzlich und Robert fragt sich nun, warum dieses Paket so wichtig für seine Mutter gewesen ist? Robert stellt sich etliche Fragen darüber und findet doch keine Antworten darauf. “Und wer ist dieser Mr Satoshi überhaupt?” und “was hat seine Mutter damit zu tun?”

Die Neugierde siegt letztendlich und Robert macht sich auf den weiten Weg nach Japan um das Paket den besagten Mr. Satoshi zu überreichen.

Mehr werde ich an dieser Stelle nicht über den Inhalt verraten, denn man sollte diesen Roman unbedingt selber lesen! Es wird sich lohnen, versprochen! ;-)

Der Schreibstil des Autors Jonathan Lee ist sehr durchdacht und die Geschichte gut konstruiert. Jonathan Lee spielt mit Worten und untermalt diese durch starke Bilder. Ich mag seine bildhafte Sprache und finde die Abgründe der menschlichen Psyche faszinierend, die er uns aufzeigt. Der Inhalt war sehr spannend und kurzweilig und ich fühlte mich bestens unterhalten.

Fazit:

Ein intelligent geschriebener Roman, voller Spannung, der bis in die Tiefen der menschlichen Psyche führen wird und mit starken Bildern glänzt. Bitte unbedingt lesen! ;-)

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich beim btb Verlag bedanken! <3

Montagsfrage: Hast du bevorzugte Verlage, bei denen du dich gerne nach neuem Lesestoff umschaust?

 Hallo Ihr Lieben!

Heute startet eine neue Woche und da wird es wieder Zeit für die beliebte Montagsfrage von der lieben Svenja aka Buchfresserchen, die heute lautet:

Hast du bevorzugte Verlage, bei denen du dich gerne nach neuem Lesestoff umschaust?

Diesmal kann ich die Frage gar nicht so einfach beantworten… Natürlich gibt es Verlage, wo ich das ein oder andere Buch mehr im Bücherregal stehen habe, aber es gibt so viele Verlage, die ich mag, dass ich mich hier nicht auf einen oder mehrere bestimmte festlegen möchte. Ich könnte hier eigentlich eher Verlage nennen, von denen ich absolut nichts halte  und dazu zählt unter anderem der Kopp Verlag.

Welche Verlage bevorzugt ihr?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße,

eure Jane <3

Buchrezension: “Ismaels Orangen” von Claire Hajaj

Heute möchte ich euch gerne den Roman “Ismaels Orangen” der Schriftstellerin Claire Hajaj näher vorstellen.

Originaltitel: Ishmael’s Oranges
Originalverlag: Oneworld Publications, London 2014
Aus dem Englischen von Karin Dufner

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten,13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0516-5
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Blanvalet

Der Inhalt (Quelle: Blanvalet):

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

Meine Meinung:

“Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?” Diese Frage stellt man sich unweigerlich, wenn man sich mit dem Roman “Ismaels Orangen” von Claire Hajaj beschäftigt. Wenn man zunächst das blassgelbe Buchcover betrachtet, sieht man darauf in der Mitte einen leuchtenden Orangenbaum, der inmitten einer von Hitze gekennzeichneten Landschaft wächst und zahlreiche Früchte trägt. In der Nähe des Baumes sieht man einen Jungen, der davonrennt  und/oder eine andere Richtung einschlägt. Das Cover symbolisiert etwas von “zurücklassen” bzw. “seine Heimat zu verlassen” und der Baum in der Mitte steht für “Fruchtbarkeit” und “Wachstum”. Bildlich passt das Buchcover hervorragend zum Inhalt des Buches und wurde meiner Meinung nach, sehr gut ausgewählt.

Thematisch beschäftigt sich die Geschichte mit dem Konflikt zwischen Israelis und  Palästinensern und das Land Israel, ein Land mit zwei Völkern, die sich tagtäglich, zahlreiche und sehr blutige Auseinandersetzungen liefern.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1948 und handelt von dem siebenjährigen Salim, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, der in der Hafenstadt Jaffa aufwächst.

Salim träumt davon, die ersten Früchte seines Orangenbaums ernten zu können, den seine Eltern zu seiner Geburt für ihn gepflanzt haben. Das Schicksal jedoch meint es anders mit ihm, denn schon sehr bald, muss seine Familie das Land und ihr Anwesen verlassen, da ihr Heimatland von Israelischen Truppen eingenommen wird. Die Familie flieht nach Nazareth und zerbricht dabei. Salim geht später nach England um dort zu studieren und ein besseres Leben zu führen.

In London schlägt das Schicksal erneut zu, doch diesmal erfreulicher und schöner, denn dort lernt Salim die Jüdin Judith kennen. Salim und Judith verlieben sich schließlich ineinander und zeigen ihrer Umgebung, dass ihre Liebe stärker ist als jeder kultureller Konflikt. Sie heiraten und bekommen zwei Kinder, doch das Leben geht oft andere Wege als gewünscht und das Schicksal nimmt erneut seinen Lauf und ändert ihr Leben auf dramatische Art und Weise, denn dort wo Liebe wächst, ist Hass, der Verlust mit sich bringt, nicht sehr weit entfernt.

Mir hat der Roman “Ismaels Orangen” ausgesprochen gut gefallen, da die Geschichte mich inhaltlich sehr mitgerissen hat und die Thematik des Nahostkonfliks sehr gut in die Familiengeschichte mit eingebunden wurde. Durch die Verknüpfung der Thematik mit der Familiengeschichte, wirkt der Inhalt keineswegs künstlich oder abstrakt, sondern sehr realistisch und lebensnah. Claire Hajaj erschafft Bilder und erweckt sie in ihrem Werk zum Leben, so spürt man jeden noch so kleinen, raschelnden Grashalm unter seinen Füßen, oder sieht den leuchtenden Orangenhain mit seinen saftigen Früchten förmlich vor sich stehen. Der Erzählstil hat mir gut gefallen, jedoch war dieser an einigen Stellen etwas zu langatmig.

Die Botschaft dieser Geschichte ist indes einmalig schön und mit dem Wunsch von Frieden ohne Grenzen gekennzeichnet.

Fazit: Ein wunderbares Buch über eine Liebe, die kulturelle Grenzen überwindet und den Wunsch nach Freiheit und Frieden in sich trägt.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag Blanvalet bedanken! <3

Montagsfrage: Welches Buch liegt aktuell am längsten auf deinem SUB?

 Heute startet eine neue Woche und da wird es wieder Zeit für die Montagsfrage von Buchfresserchen, die heute lautet:

Montagsfrage: Welches Buch liegt aktuell am längsten auf deinem SUB?

Ganz genau kann ich diese Frage nicht beantworten, aber ein Buch, dass schon sehr lange auf meinem SUB liegt ist

Elfenwinter” von Bernhard Hennen. Damals habe ich den ersten Band “Die Elfen” sehr gerne gelesen und habe dann aber die weiteren Bände nicht weitergelesen. Warum? Ich weiß es eigentlich gar nicht genau…

Wie sieht es bei euch aus? Welches Buch liegt am längsten auf euren SUB?

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und bin auf eure Antworten gespannt.

Liebe Grüße,

eure Jane <3

Mein grauer Dienstagabend

Wenn ich heute den Himmel betrachte, dann sehe ich grau.

Eigentlich macht es mir nichts aus, dass der Himmel trüb erscheint und die schwammigen Wolken, die glühende Sonne verdecken, denn ich bin froh, dass ich in der unerträglichen Hitze nicht ertrinke.

Doch der Ausblick stimmt mich nachdenklich…

CIMG6224 CIMG6217 CIMG6218 CIMG6219 CIMG6208 Um mich der Betrübtheit nicht hinzugeben, mache ich es mir nun gemütlich und werde meiner Fantasie freien Lauf lassen.

CIMG6229 Und wie sieht euer Abend aus?

Ich wünsche euch einen guten Abend!

Liebe Grüße,

eure Jane <3

Montagsfrage: Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

Heute startet wieder eine neue Woche und da wird es Zeit für die Montagsfrage von Buchfresserchen,

die heute lautet:

Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

Natürlich beeinflussen Bilder mich auch und wenn ich mir eine Literaturverfilmung anschaue und vorher nicht das Buch gelesen habe, dann wirken sich diese gesehen Bilder auch auf meine Fantasie aus. Ich achte aber aus diesem Grund darauf, dass ich ein Buch, dann vor der Verfilmung lese, wenn ich dies nicht mache, dann bin ich selber Schuld! ;-)

Wie sieht es bei euch aus?

Ich freue mich über eure Kommentare und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße,

eure Jane <3

#wklm2015 – Tag 7 – Endspurt

 Heute startet der letzte Tag von Wörterkatze Lesemarathon 2015 #wklm2015 und ich bin schon ein wenig traurig, freue mich aber über diese tolle Aktion, die von der lieben Kerstin aka Wörterkatze ins Leben gerufen wurde. Im nächsten Jahr soll es im Sommer wieder einen Lesemarathon geben und vielleicht wird es im Herbst einen kleinen Lesemarathon geben, der 3 Tage dauern wird. Ich bin gespannt und werde mich gerne wieder beteiligen, da es mir so viel Spaß gemacht hat! <3

Nachdem ich gestern “Ismaels Orangen”  von Claire Hajaj erfolgreich beendet habe, möchte ich heute noch ein neues Buch anfangen und habe mich hier für “Wer ist mr Satoshi von Jonathan Lee entschieden.

Titel: Wer ist Mr Satoshi

Verfasser: Jonathan Lee

Originaltitel: Who is Mr Satoshi?
Originalverlag: Heinemann
Aus dem Englischen von Cornelia Holfelder-von der Tann

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75386-4
€ 14,99 [D] |

Verlag: btb

 Klappentext von der Verlagsseite:

»Dieses Päckchen ist für Mr Satoshi. Wenn wir seine Adresse herausfinden.« So lauten die letzten Worte von Foss’ Mutter, während sie liebevoll einen abgeschabten Schuhkarton tätschelt. Und so entschließt sich der von Panikattacken heimgesuchte Fotograf, den rätselhaften Mr. Satoshi zu finden. Seine Reise führt ihn in die ebenso schrille wie geheimnisvolle Welt Japans. Bei seiner Suche entdeckt Foss, dass die Vergangenheit seiner Mutter mit einem herzzerreißenden Ereignis im Jahr 1946 verbunden ist. Aber weshalb will keiner darüber reden? Unterstützt von der pinkhaarigen Chiyoko deckt Foss die Lebens- und Liebeslügen seiner Eltern auf – und kommt der Frage, was im Leben wirklich zählt, ein ganzes Stück näher.

12.00 Uhr: Ich fange nun zu lesen an und bin gespannt, was mich erwarten wird. Bereits das Buchcover gefällt mir richtig gut. Es ist im japanischen Stil gehalten und wirkt ein weinig geheimnisvoll und so, als ob im Dunklen etwas verborgen liegt.

Die Vorfreude steigt :-).

Update:

ca. 22.30 Uhr: Ich habe 227 Seiten von 316 gelesen und werde das Buch morgen beenden. Die Geschichte ist richtig spannend und hat mich in ihren Bann gezogen. Wenn ich nicht so müde gewesen wäre, dann hätte ich noch gerne weitergelesen :-).

Die heutige Tagesfrage lautet:

Der #wklm2015 geht heute Abend zu Ende. Was habt ihr für euch in dieser Woche mit genommen? Neue Autoren, Bücher, Blogger? Und was habt ihr für heute noch geplant?

Ich habe eigentlich sehr viel mitgenommen. Ich habe neue Blogs kennengelernt und entdeckt und werde hier auch immer mal wieder vorbei schauen. Ebenfalls hat mir der Austausch mit den Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht. Natürlich habe ich auch viele, neue Eindrücke zu unterschiedlichen Büchern sammeln können und werde mir in nächster Zeit mal die Frühwerke von Haruki MurakamiWenn der Wind singt” und “Pinball 1973″ näher ansehen und lesen. “Die Seiten der Welt – Nachtland” von Kai Meyer werde ich auch bald lesen, aber dieses Buch stand ja sowieso schon lange auf meiner Wunschliste. ;-).

Für heute möchte ich noch viel lesen und werde jetzt mal damit anfangen und später im Laufe des Tages darüber berichten.

Gelesen:

Bonsai von Alejandro Zambra (89 Seiten)

Ismaels Orangen von Claire Hajaj (lese ich gerade, 176 Seiten während des  #wklm2015)

Wer ist Mr Satoshi von Jonathan Lee ( 227 Seiten)

Insgesamt gelesen: 492 Seiten

Vorherige Beiträge:

#wklm2015 -Tag 1 – Es geht los

#wklm2015 -Tag2 – Es wird weiter gelesen

#wklm2015 – Tag 3 – Ein neuer Tag und neues Leseglück

#wklm2015 – Tag 4 – Die Hälfte ist geschafft

#wklm2015 – Tag 5 und Tag 6