Rezension: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner- von Kerstin Gier

Heute möchte ich euch “ Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ von Kerstin Gier vorstellen:

 

  

  • Taschenbuch, 320 Seiten
  • Bastei Lübbe
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785760507
  • ISBN-13: 978-3785760505

                                          

Der Inhalt

Kati seit 5 Jahren mit Felix, ihrer großen Liebe , zusammen und eigentlich führen Sie eine glückliche Beziehung.

Eigentlich… Denn mit der Zeit hat sich der Alltag in die Beziehung geschlichen und Kati ist sich nicht mehr sicher, ob  ihre Zukunft mit   Felix noch eine Chance hat.

( Im Alltag vergisst man leicht, warum man damals zusammen gekommen ist und was man an den Anderen schätzt)

Doch eines Tages schlägt das Schicksal unverhofft zu und Kati lernt den überaus sympatischen und aufregenden Mathias kennen und verliebt sich in ihn ( doch eigentlich liebt Sie doch Felix?). Die ganze Situation wird nun kompliziert, Kati trifft sich mit Mathias, denkt aber auch an Felix, was soll Sie bloß tun? Doch dann schlägt das Schicksal wieder unverhofft zu und Kati wird von einer Straßenbahn erfasst. Sie findet sich in einem Kölner Krankenhaus wieder, doch nun ist nichts mehr wie es war, denn Kati finet sich  durch das Schicksal nun wieder in ihrer eigenen Vergangenheit wieder, Sie ist nun 5 Jahre jünger und es ist der Tag, bevor Sie Felix kennengelernt hat.

Kati begreift, dass Sie ihre Zukunft nun umgestalten kann, aber wie wird Sie sich entscheiden? und hat das Schicksal nicht doch wieder seine Finger im Spiel? und wie soll Sie überhaupt mit der ganzen Situation umgehen, wenn Sie weiß, dass bestimmte Ereignisse in der Zukunft geschehen werden und Sie diese versucht zu verändern?

Bewertung

Ich habe dieses Buch in zwei Tagen gelesen und ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß bereitet zu lesen und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht, denn ich habe schon ein bisschen mit Felix mitgelitten, fand aber auch Kati, war sehr natürlich und sympathisch beschrieben. Ich konnte mich dann doch nicht so richtig entscheiden, ob ich nun auf der Seite von Kati oder auf der Seite von Felix sein wollte. Der Schreibstil von der Autorin Kerstin Gier war sehr flüssig und gut gestaltet. Zwischendurch musste ich bei einigen Dialogen laut lachen oder schmunzeln und mein Verlobter hat mich schon gefragt, ob alles in Ordnung mit mir sei? Natürlich konnte ich dann nicht anders und hab ihm immer die besagten Stellen vorgelesen. Am Besten hat mir die Taxifahrt durch Köln gefallen, und da ich ja selber in der Nähe von Köln lebe, kann ich nur sagen, dass Kerstin Gier die Sicht des Taxifahrers sehr authentisch wiedergegeben hat. Auch der Süddeutsche Dialekt, der an ein paar sehr interessanten Stellen vorkommt, war sehr humorvoll geschrieben :-).

Zu der Aufmachung des Buches kann ich sagen, dass mich das Cover jetzt nicht unbedingt angesprochen hat, da ich persönlich nicht so auf die Farbe rosa stehe, aber dafür spricht mich der Esel ( ich mag Esel und vielleicht bin ich manchmal auch ein kleiner Esel wie Kati..) schon eher an, denn ich mag Esel!!! Auch das Seitenlayout finde ich sehr ansprechend, mir gefällt , dass man auf den Seiten so viele Zitate findet, ich mag Zitate, zwischendurch war es aber an manchen Stellen dann doch etwas irritierend, wenn man die Geschichte liest und dann das Zitat noch liest, welches mittendrin auftaucht.Die oben stehenden Zitate haben mich dann doch mehr überzeut, da sie den Lesefluss nicht so beinträchtigt haben, aber dies ist halt Geschmacksache.

Mein Fazit: Ein sehr lesenswerter und unterhaltsamer Roman, der auch sehr humorvolle Szenen beinhaltet, obwohl  auch ernsthafte Themen behandelt werden. Ihr solltet das Buch einfach mal lesen, dann wisst, ihr was ich meine – einfach ein bezauberndes Buch, das aus dem Alltag und von der Liebe erzählt- ein großes Kompliment geht an Kerstin Gier 😉

Die Nutrias und ich

Bei uns in der Stadt wimmelt es nur so von Nutrias, nur leider habe ich panische Angst vor Ratten , Mäusen und eben diesen besagten Nutrias…

Hier seht ihr so ein Exemplar

Die Nutrias stammen eigentlich aus Südamerika, haben Sich aber bei uns in Mitteleuropa irgendwann einmal angesiedelt,

Sie leben gerne an Gewässern und sind fast reine Vegetarier, d.h. Sie ernähren sich vorwiegend von Blättern, Wurzeln und manchmal auch von Weichtieren wie z.B. Schnecken…

Puh!!! Da habe ich aber Glück gehabt, mich werden diese Dinger dann wohl eher nicht auffressen 😉

Trotzdem kostet es mich immer Überwindung an Ihnen vorbei zu gehen, weil Sie meistens ja nicht nur alleine  im Gras sitzen und auf mich lauern, Nein!!! Sie warten ja gleich im kleinen Rudel, die ganze Nutria- Familie ist dann versammelt, selbst die kleinsten von Ihnen. Auch wenn Sie vielleicht harmlos sind, aber mir jagen diese Biberratten immer einen gewaltigen Schrecken ein und ich merke immer, dass ich dann im Laufschritt an ihnen vorbei laufe und bete, dass Sie mir nicht zu Nahe kommen. Naja, da kann ich noch so eine Geschichte erzählen und manchmal denke ich, so was passiert auch immer nur mir!!!

Ich wollte einmal aus dem Haus gehen, zum Glück habe ich vorher aus dem Fenster geschaut, denn genau vor der Haustür saß ein ziemlich großes Exemplar, zum Glück musste ich an diesem Tag nicht arbeiten, sonst wäre ich garantiert zu spät gekommen, denn ich habe mich nicht getraut nach draußen zu gehen, bis das Ding dort weg war.

Auch wenn es peinlich ist, aber es ist halt so, ich habe so lange gewartet und immer wieder nach draußen geschaut bis ich sicher war, dass dort auch nichts mehr war. Dann bin ich schnell rausgerannt und auf dem Rückweg bin ich auch wieder schnell am Gebüsch vorbei gerannt. Ich war froh, dass mich dann keiner gesehen hat, die Leute hätten mich dann für verrückt erklärt.

Naja, vielleicht ist diese Angst in den Augen mancher Leute ja übertrieben,

(mein Freund gehört übrigens auch dazu, er findet diese Tierchen auch noch süß *schüttel*)

aber ich kann ja auch nichts dafür, nur leider ausgerechnet lebe ich mit diesen Tieren Tür an Tür und muss damit leben, aber wenn wir es mal aus der Sicht der Tiere betrachteen sind wir Menschen ja noch viel schlimmer und Sie würden eher vor uns wegrennen.

passend zum  Thema habe ich übrigens auch das gefunden:

Ein Rezept: http://www.kochbar.de/rezept/405138/Nutria-in-Pilzsosse.html *Bäh* *schüttel* *mir wird schlecht*

Das muss nun wirklich auch nicht sein!!!

Auch wenn die Nutrias und ich wohl keine Freunde werden, würde ich Ihnen kein Haar krümmen, solange Sie mir auch keins krümmen…

Zitat übers Lachen und das Leben

Heute möchte ich euch dieses wahre Zitat näher bringen:

“ Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust am Leben“

(Werner Finck)

                                                        © Bild: Christiane Schmidt

Rezension: Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

Heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsbücher vorstellen:

Erschienen: 29.08.2005
suhrkamp taschenbuch 3800, Broschur, 562 Seiten
ISBN: 978-3-518-45800-6

“ Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón ist eines meiner Lieblingsbücher!!! Der Roman zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann. Für mich ist es eine kunstvoll verwobene Geschichte, in der es um Bücher geht, aber auch um Liebe, Hass und ein dunkles Geheimnis. Es spielt in der Mitte des 19.Jahrhunderts in Barcelona .

Dem jungen Protagonisten: Daniel Sempre fällt eines Tages ein Buch in die Hände, ein Buch, welches an einem besonderen Ort aufbewahrt wurde, dem “ Friedhof der vergessenen Bücher“, ein mysteriöser Ort, wo besondere Bücher aufbewahrt werden, die die Zeit überleben sollen, ohne dass die ganze Menschheit von deren Existenz weiß. Der Zugang zu diesen seltsamen Ort ist nur einigen, wenigen Menschen bekannt, die dieses Geheimnis aber hüten und nur ausgewählten Menschen den Zugang dazu verschaffen.

Ich persönlich finde es spannend, einen solchen Ort zu erschaffen. Ich würde mir wünschen, es würde so einen Ort auch bei mir in der Stadt geben, wo ich besondere Bücher verstecken könnte und die dann eines Tages von jemanden gefunden werden können, der damit etwas verbinden kann und damit meine ich jetzt nicht eine Bibliothek, die für alle öffentlich zugänglich ist, sondern vielmehr einen geheimen, mysteriösen Ort, wo man nur durch Zufall hin gelangen könnte. Auch würde ich selber gerne ein solches, Geheimnis- bewahrendes Buch finden wollen 😉 . Diesen Aspekt des Buches finde ich sehr interessant und ich glaube auch deshalb hat mich das Buch schon von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.

Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn dann würde ich diesen “ Bann“, den der Autor erschafft ,zerstören. Es gibt viele interessante Persönlichkeiten, die in der Geschichte auftauchen und die unterschiedliche Merkmale aufweisen, so wird zum Beispiel eine erblindete Darstellerin: Clara zunächst als Engel beschrieben, wenn man aber tiefer in die Geschichte vordringt, passen diese „reinen“ und “ himmlischen“ Beschreibungen so gar nicht mehr. So ist es auch mit der Person des : Julian Carax, zunächst scheint der Protagonist: Daniel Sempre ziemlich verzaubert von dieser Person zu sein, gegen Ende jedoch wird Julian fast “ dämonisch“ beschrieben und dieser wird letztendlich das Verhängnis für Daniel Sempre werden…

Zu der Gestaltung des Buches kann ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt.So zeigt es einen älteren Herren , der einen kleinen Jungen an der Hand hält ( wahrscheinlich soll es Vater und Sohn symbolisieren). Zusammen gehen Sie an einer dunklen und grauen Straße vorbei, im Vordergrund sieht man eine große Straßenlaterne. Meiner Meinung nach passt dieses Cover sehr gut zum Inhalt des Buches, das Cover ist grau und im Nebel gehalten, wie die Geschichte, die zu dieser Zeit im dunklen und grauen Barcelona während der Franco-Ära spielt, die Geschichte ist nicht vorhersehbar, was auch sehr gut zum Bild des Nebels passt.
Fazit: Man sollte dieses Buch einfach lesen, es wurde nicht umsonst ein Weltbestseller ;-)“ Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón ist eines meiner Lieblingsbücher!!! Der Roman zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann. Für mich ist es eine kunstvoll verwobene Geschichte, in der es um Bücher geht, aber auch um Liebe, Hass und ein dunkles Geheimnis. Es spielt in der Mitte des 19.Jahrhunderts in Barcelona .

Dem jungen Protagonisten: Daniel Sempre fällt eines Tages ein Buch in die Hände, ein Buch, welches an einem besonderen Ort aufbewahrt wurde, dem “ Friedhof der vergessenen Bücher“, ein mysteriöser Ort, wo besondere Bücher aufbewahrt werden, die die Zeit überleben sollen, ohne dass die ganze Menschheit von deren Existenz weiß. Der Zugang zu diesen seltsamen Ort ist nur einigen, wenigen Menschen bekannt, die dieses Geheimnis aber hüten und nur ausgewählten Menschen den Zugang dazu verschaffen.

Ich persönlich finde es spannend, einen solchen Ort zu erschaffen. Ich würde mir wünschen, es würde so einen Ort auch bei mir in der Stadt geben, wo ich besondere Bücher verstecken könnte und die dann eines Tages von jemanden gefunden werden können, der damit etwas verbinden kann und damit meine ich jetzt nicht eine Bibliothek, die für alle öffentlich zugänglich ist, sondern vielmehr einen geheimen, mysteriösen Ort, wo man nur durch Zufall hin gelangen könnte. Auch würde ich selber gerne ein solches, Geheimnis- bewahrendes Buch finden wollen 😉 . Diesen Aspekt des Buches finde ich sehr interessant und ich glaube auch deshalb hat mich das Buch schon von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.

Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn dann würde ich diesen “ Bann“, den der Autor erschafft ,zerstören. Es gibt viele interessante Persönlichkeiten, die in der Geschichte auftauchen und die unterschiedliche Merkmale aufweisen, so wird zum Beispiel eine erblindete Darstellerin: Clara zunächst als Engel beschrieben, wenn man aber tiefer in die Geschichte vordringt, passen diese „reinen“ und “ himmlischen“ Beschreibungen so gar nicht mehr. So ist es auch mit der Person des : Julian Carax, zunächst scheint der Protagonist: Daniel Sempre ziemlich verzaubert von dieser Person zu sein, gegen Ende jedoch wird Julian fast “ dämonisch“ beschrieben und dieser wird letztendlich das Verhängnis für Daniel Sempre werden…

Zu der Gestaltung des Buches kann ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt.So zeigt es einen älteren Herren , der einen kleinen Jungen an der Hand hält ( wahrscheinlich soll es Vater und Sohn symbolisieren). Zusammen gehen Sie an einer dunklen und grauen Straße vorbei, im Vordergrund sieht man eine große Straßenlaterne. Meiner Meinung nach passt dieses Cover sehr gut zum Inhalt des Buches, das Cover ist grau und im Nebel gehalten, wie die Geschichte, die zu dieser Zeit im dunklen und grauen Barcelona während der Franco-Ära spielt, die Geschichte ist nicht vorhersehbar, was auch sehr gut zum Bild des Nebels passt.

Fazit: Man sollte dieses Buch einfach lesen, es wurde nicht umsonst ein Weltbestseller 😉

Handyterror

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches mich zwischendurch immer wieder beschäftigt . Ich möchte über Handyterror sprechen. Zunächst einmal möchte ich euch erklären, was ich genau mit “ Handyterror“ meine.

Kennt ihr das auch, ihr sitzt in der Bahn oder im Wartezimmer oder… und um einen herum sind da diese Leute, die einen mit ihren Handys einfach nur auf die Nerven gehen?

Dies äußert sich zum einen dadurch, dass diese besondere Spezies von Menschen nicht leise reden können und in ihr Handy brüllen und ganz ungeniert über ihr Privatleben etc. sprechen, wobei man sich am Liebsten die Ohren zuhalten würde, weil man quasi dazu gezwungen wird das Gespräch mit anzuhören.  Ein Beispiel: “ Nee , Schätzelein, wir können uns heute nicht Treffen, es ist ein wichtiger Termin dazwischen gekommen.. Komme heute nicht nachhause… Bye, Bye… Love u too..“ ( Ich sollte dazu erwähnen, dass neben ihm, seine, deutlich jüngereGeliebte saß…)

Wahhh !! Solche Gespräche möchte ich nicht mit anhören, weil Sie mich einfach nicht interessieren, ich davon nichts wissen möchte und es mich auch nicht interessiert.

Meistens bringt es dann aber auch nichts, diese Leute anzusprechen, und ihnen klar zu machen, dass Sie einfach zu laut Reden und das ganze Zugabteil das Gespräch mitbekommt. Leider habe ich auch meistens dieses Pech, dass diese Leute sich dann auch noch ausgerechnet neben mich setzen, welche Ungerechtigkeit!!!

Selbst bei uns in der Bibliothek gibt es diese Menschen, die vor einem an der Ausleihtheke stehen, man diese bedient, dann geht das Handy und anstatt zu sagen, ich rufe gleich zurück, wird dann erstmal ausführlich gequatscht, man wird als Angestelltte nicht mehr wahrgenommen, diese Leute verlernen so gar das Sprechen.. naja, das Telefonat ist ja auch wichtiger, warum sollte man dann auch noch höflich sein?! Ich habe das letzte Mal solch eine Person freundlich angesprochen, dass Sie doch bitte draußen weitertelefonieren solle, da dies doch sehr störend ist.. Naja, diese Person ist dann auch raus gegangen, aber man hat Sie trotzdem noch in der Bibliothek gehört, da Sie so in das  Handy reingeschrien hat.

Dies ist übrigens auch so ein Phänomen, dass einige Leute anscheinend nur ins Telefon schreien können, weil Sie sonst meinen, der Gesprächpartner, der Kilometer weit entfernt am anderen Ende ist, könnte sonst nichts hören…

Dann gibt es noch die Spezies, welche ihr Handy als Musikanlage missbrauchen, so dass jeder dazu gezwungen wird, ihre “ Mucke“ anzuhören, ob man will oder nicht. Meistens reagieren diese auf Einwände nicht, wenn man sich beschwert, lachen einen noch aus oder im schlimmsten Fall wird man so gar noch beschimpft oder runtergemacht ( Ich muss nicht dazu sagen, dass die Musik dann noch lauter gestellt wird).

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Musik, höre gerne Musik, aber ich finde es eine Frechheit wenn man unfreiwillig dazu gezwungen wird, Musik anzuhören, die man nicht mag ( selbst wenn es Musik wäre, die ich mag, würde ich dann trotzdem Rücksicht auf Andere nehmen und diese nicht so laut stellen, da jeder seinen eigenen Musikgeschmack hat. )

Dann gibt es da noch diese andere Spezies, die zwar leise ist, sich aber von ihren Handy nicht trennen können ( in meinen Bekanntenkreis gibt es dort auch sehr viele Personen, die dieses Syndrom aufweisen 🙂 ).

Dies äußert sich dadurch, dass Sie ständig Sms tippen müssen oder nachschauen müssen, ob es bei Facebook etc. was Neues gibt, was man kommentieren oder posten könnte. Auch Spiele sind bei dieser Spezies sehr beliebt oder es wird schnell etwas “ gegoogel“. Ich persönlich finde dieses nicht schlimm, das Einzige was mich daran nervt, ist wenn man sich mit dieser Person unterhalten möchte, diese das Gespräch aber nur zur Hälfte mitbekommt, da man zu sehr mit dem Handy beschäftigt ist.

Fazit: Ich habe selber auch ein Handy, telefoniere privat auch sehr gerne, finde aber das man schon Rücksicht auf seine Umwelt nehmen sollte !!!

Rezension: Sarahs Schlüssel von Tatiana De Rosnay

Heute möchte ich euch folgenden Titel vorstellen:

Von der Titelrückseite des Covers (Quelle: bloomsbury-verlag):

„ Das zehnjährige jüdische Mädchen Sarah wird im Sommer 1942 in Paris von der Polizei depotiert. Nach Tagen der Angst gelingt ihr die Flucht. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren kleinen Bruder zu retten, den sie zu Hause in einem Wandschrank versteckt hat. Sechzig Jahre später begibt sich die Journalistin Julia auf die Suche nach Sarah- ohne zu ahnen, wie sehr diese Suche ihr Leben verändern wird.“

Wie dieser Text schon aussagt handelt die Geschichte „ Sarahs Schlüssel“ von Tatiana De Rosnay von dem jüdischen Mädchen: Sarah, die mit ihrer Familie in Paris lebt. Im Sommer 1942 wird ihre Familie von der französischen Polizei deportiert, bis auf eine Ausnahme, die Polizisten nehmen ihren kleinen Bruder nicht mit, da sich dieser im Wandschrank versteckt und Sarah ihn hoch und heilig verspricht, ihn sobald Sie wieder nachhause kommt, zu befreien. Sie schließt ihren Bruder in den Schrank und behält den Schlüssel bei sich.

Leider Sarah wird ihren Bruder später nicht retten können, denn Sie hätte in ihren schlimmsten nicht Träumen lassen, was mit ihr und ihrer Familie passieren wird. Die Familie ,wie auch weitere jüdische Familien werden von der Polizei zusammengetrieben und zum Vélodrome d´Hiver, einer riesigen Wintersporthalle gebracht. Dort, auf engsten Raum, mussten die jüdischen Familien ausharren bis Sie dann später in ein Lager gebracht wurden, von wo aus Sie dann nach Auschschwitz in den sicheren Tod geschickt wurden. Wie durch ein Wunder gelingt Sarah die Flucht aus dem Lager, ihr einziger Gedanke ist, ihren Bruder aus dem Versteck im Schrank zu befreien …

Sechzig Jahre später schreibt die Jornalistin Julia einen Bericht über Vél d´Hiv, bei ihren Recherchen stößt Sie auf Sarah, dem kleinen jüdischen Mädchen. Sie möchte unbedingt herausfinden, was aus Sarah geworden ist. Fortan denkt Sie nur noch an Sarah und entdeckt, dass ihr eigenes Leben mit dem von Sarah mehr verbunden ist, als Sie sich vorstellen konnte.

Mehr möchte ich von „ Sarahs Schlüssel“ nicht verraten, denn ich finden, man sollte dieses Buch selber lesen um den genauen Grund herauszufinden. Im Buch selber erfährt man sehr viel über Sarah, denn es spielt einmal in der Vergangenheit, wo die Geschichte von Sarah erzählt wird, aber man erfährt auch sehr viel von Julia und ihrer Familie in der Gegenwart, da die Geschichte auch in der Gegenwart im Leben von Julia weiterspielt.

Ich kann dieses Buch zum Lesen weiterempfehlen. Es hat mich sehr nachdenklich gestimmt und ich war zwischendurch auch sehr bedrückt und auch sehr sauer als Sarahs schreckliche Geschichte geschildert wurde und Sie durch diese Erfarhungen nie wieder glücklich werden konnte. Dieses unendliche Leid das den jüdischen Familien zugefügt wurde, sollte man nicht vergessen, deshalb finde ich es wichtig, dass die Autorin dieses tiefschwarze Thema unserer Geschichte behandelt und auch an Vél d´Hiv erinnert und nicht wegschaut.

Auch hat mir gefallen, dass diese Geschichte in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt und man sehr viel über die Hauptcharaktere erfährt und dann merkt, dass ihr Leben doch auf eine Art und Weise verbunden ist, obwohl sich diese Personen nie begegneten.

Fazit: Ein sehr lesenwertes Buch !!!