Rezension: Sarahs Schlüssel von Tatiana De Rosnay

Heute möchte ich euch folgenden Titel vorstellen:

Von der Titelrückseite des Covers (Quelle: bloomsbury-verlag):

„ Das zehnjährige jüdische Mädchen Sarah wird im Sommer 1942 in Paris von der Polizei depotiert. Nach Tagen der Angst gelingt ihr die Flucht. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren kleinen Bruder zu retten, den sie zu Hause in einem Wandschrank versteckt hat. Sechzig Jahre später begibt sich die Journalistin Julia auf die Suche nach Sarah- ohne zu ahnen, wie sehr diese Suche ihr Leben verändern wird.“

Wie dieser Text schon aussagt handelt die Geschichte „ Sarahs Schlüssel“ von Tatiana De Rosnay von dem jüdischen Mädchen: Sarah, die mit ihrer Familie in Paris lebt. Im Sommer 1942 wird ihre Familie von der französischen Polizei deportiert, bis auf eine Ausnahme, die Polizisten nehmen ihren kleinen Bruder nicht mit, da sich dieser im Wandschrank versteckt und Sarah ihn hoch und heilig verspricht, ihn sobald Sie wieder nachhause kommt, zu befreien. Sie schließt ihren Bruder in den Schrank und behält den Schlüssel bei sich.

Leider Sarah wird ihren Bruder später nicht retten können, denn Sie hätte in ihren schlimmsten nicht Träumen lassen, was mit ihr und ihrer Familie passieren wird. Die Familie ,wie auch weitere jüdische Familien werden von der Polizei zusammengetrieben und zum Vélodrome d´Hiver, einer riesigen Wintersporthalle gebracht. Dort, auf engsten Raum, mussten die jüdischen Familien ausharren bis Sie dann später in ein Lager gebracht wurden, von wo aus Sie dann nach Auschschwitz in den sicheren Tod geschickt wurden. Wie durch ein Wunder gelingt Sarah die Flucht aus dem Lager, ihr einziger Gedanke ist, ihren Bruder aus dem Versteck im Schrank zu befreien …

Sechzig Jahre später schreibt die Jornalistin Julia einen Bericht über Vél d´Hiv, bei ihren Recherchen stößt Sie auf Sarah, dem kleinen jüdischen Mädchen. Sie möchte unbedingt herausfinden, was aus Sarah geworden ist. Fortan denkt Sie nur noch an Sarah und entdeckt, dass ihr eigenes Leben mit dem von Sarah mehr verbunden ist, als Sie sich vorstellen konnte.

Mehr möchte ich von „ Sarahs Schlüssel“ nicht verraten, denn ich finden, man sollte dieses Buch selber lesen um den genauen Grund herauszufinden. Im Buch selber erfährt man sehr viel über Sarah, denn es spielt einmal in der Vergangenheit, wo die Geschichte von Sarah erzählt wird, aber man erfährt auch sehr viel von Julia und ihrer Familie in der Gegenwart, da die Geschichte auch in der Gegenwart im Leben von Julia weiterspielt.

Ich kann dieses Buch zum Lesen weiterempfehlen. Es hat mich sehr nachdenklich gestimmt und ich war zwischendurch auch sehr bedrückt und auch sehr sauer als Sarahs schreckliche Geschichte geschildert wurde und Sie durch diese Erfarhungen nie wieder glücklich werden konnte. Dieses unendliche Leid das den jüdischen Familien zugefügt wurde, sollte man nicht vergessen, deshalb finde ich es wichtig, dass die Autorin dieses tiefschwarze Thema unserer Geschichte behandelt und auch an Vél d´Hiv erinnert und nicht wegschaut.

Auch hat mir gefallen, dass diese Geschichte in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt und man sehr viel über die Hauptcharaktere erfährt und dann merkt, dass ihr Leben doch auf eine Art und Weise verbunden ist, obwohl sich diese Personen nie begegneten.

Fazit: Ein sehr lesenwertes Buch !!!

Advertisements

2 Gedanken zu “Rezension: Sarahs Schlüssel von Tatiana De Rosnay

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s