Rezension: Ausgelöscht von Cody McFadyen

Heute habe ich “ Ausgelöscht“ von Cody McFadyen zuende gelesen und möchte euch darüber berichten.

Der Inhalt  (Quelle: Bastei Lübbe, innerer Klappentext des Buches):

„Smoky Barrett und die anderen Hochzeitsgäste blicken auf das Brautpaar vor dem Altar. Plötzlich durchbricht Motorenheulen die Stille. Ein schwarzer Mustang hält vor der Kirche. Die Tür öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, die Haut von blutigen Ritzern übersäht. Sie taumelt auf den Altar zu, fällt auf die Knie und stößt einen lautlosen Schrei aus.
Die Frau ist vor sieben Jahren spurlos verschwunden. Aber sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und zentrale Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin.
Es wird weitere Opfer geben…“ ( Bastei Lübbe)

Meine persönliche Meinung

Zunächsteinmal muss ich sagen, dass ich diesen Titel geschenkt bekommen ,und ihn dann auch gelesen habe, um mir meine eigene Meinung bilden zu können .

Das Buchcover hat mir sehr gut  gefallen, der Hintergrund ist in grau gehalten, im Mittelpunkt des Covers sieht man das Portrait einer eigentlich hübschen Frau mit knallroten Haaren und hübsch geschminkten Augen, allerdings wirkt der Rest ihres Gesichtes bis zum Hals “ verwischt“ oder wie “ ausgelöscht, was wiederum zum Titel des Buches  passt, der übrigens in Großbuchstaben und in schwarz gehalten ist.

Das Buchcover finde ich wirklich sehr gelungen und ich habe eigentlich auch damit gerechnet, dass der Rest dieses Thrillers auch sehr spannend sein würde…

Naja, ich will nicht um den heißen Brei reden, denn leider fand ich das Buch gar nicht so spannend wie der Titel und das Buchcover den Eindruck erwecken. In meinen Augen hat sich die Geschichte schon sehr lang gezogen und manche Stellen musste ich einfach überlesen, damit ich überhaupt weiterlesen wollte.

Desweiteren für mich persönlich, waren die detailierten Ausführungen der einzelnen Verbrechen nicht so überragend, so empfand    ich es schon ein wenig eklig und an manchen Stellen zu detailgetreu beschrieben, wie die Verbrechen ausgeführt wurden.

Der Autor geht da für mich persönlich schon an eine gewisse Grenze, wo man das geschriebene auch als “ krank“ beschreiben könnte. Man wird sich dann vielleicht fragen, warum ich dann überhaupt diesen Thriller gelesen habe, wenn ich so etwas nicht abkann?

Es geht aber auch auf eine andere Art und Weise, wie ich finde, man kann Spannung erzeugen, ohne direkt soviel “ Ekel“ herbeizurufen.

Die Geschichte selber war auch nicht so ganz in sich stimmig und an manchen Stellen schon ein wenig schwammig. Das Ende war dann auch nicht so interessant, wie man es vermuten hätte können. Da hätte man schon mehr rausmachen können. Ich hätte mehr erwartet.

Dafür würde ich  (von ♥♥♥♥♥) vergeben.

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Ein Gedanke zu “Rezension: Ausgelöscht von Cody McFadyen

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