Rezension: Die Zeit der Sternschnuppen von Sergio Bambaren

Heute möchte ich euch “ Die Zeit der Sternschnuppen“ von Sergio Bambaren vorstellen.

  • Mit zehn farbigen Illustrationen von Dave Cutler
  • Erschienen: August 2004
  • Aus dem Englischen von Clara Lind
  • Originaltitel: Tales from the Heavens
  • 152 Seiten
  • Gebunden
  • € 12,90 [D], € 13,30 [A], sFr 18,90
  • ISBN: 9783492046381

Der Inhalt (Quelle: Piper Verlag)

„Die Nacht ist viel mehr als das Ende eines Tages.

Sergio Bambaren, der die halbe Welt bereist hat und Millionen Leser mit seinen Büchern berührt, erzählt von einer Begegnung im Himalaja, die sein Leben veränderte – und die uns wieder lehrt, an Wunder zu glauben.

Die klügsten Theorien hat die moderne Wissenschaft parat, wenn es um das Firmament mit seinen blitzenden Lichtern geht. Doch keine Logik der Welt kann den romantischen Zauber einer Nacht erklären, die von funkelnden Sternbildern erhellt wird. Nichts die magische Kraft des Vollmonds belegen oder beweisen, wie eine einzige Sternschnuppe dafür sorgt, daß in allen Ländern der Erde gleichzeitig Träume in Erfüllung gehen und Liebende zueinander finden. Denn dafür braucht es viel mehr: Hoffnung und die Bereitschaft zu glauben. Das weiß auch Chandra, ein alter Sherpa, mit dem der Erzähler eine Nacht unter freiem Himmel auf 5000 Metern verbringt. Chandra offenbart ihm mehr über die Wunder des Universums, als er je für möglich gehalten hätte – mit den einfachsten Worten, aber der Weisheit des Herzens…“

Meine persönliche Meinung:

Sergio Bambaren hat mit “ Die Zeit der Sternschnuppen“ ein emotional- berührendes Werk erschaffen, dass zum Nachdenken anregt und dabei das Herz berührt. Die Wortwahl ist sehr poetisch und man kann die einzelnen Kurzgeschichten auch einzeln lesen, wenn man dies gerne möchte.

Ich kann euch nicht den ganzen Inhalt der einzelnen Geschichten und ihren Sinn wiedergeben, denn dies sollte man schon selber erfahren, aber ich möchte über Kapitel 5 berichten, wo eine sehr schöne Geschichte über Liebe und Freundschaft nachzulesen ist.

Das Kapitel heißt “  Der fünfte Stern“ und handelt von einer Wal- Familie. Am Anfang der Geschichte erblicken eine Wal- Mutter und ihr Kind den Sternenhimmel. Die Wal- Mutter erzählt ihren Kind daraufhin eine besondere Geschichte, über fünf Sterne am Himmel, die wie ein Kreuz ausehen. Diese fünf Sterne sind für die Wale sehr wichtig, wenn Sie sich auf den langen Weg  machen, um ihre Futtergründe in den kalten Gewässern der südlichen Meere zu finden. Die Wal- Mutter berichtet weiter, dass es einst nur 4 Sterne am Himmel waren, die ihnen den Weg dorthin anzeigten, und die Mutter erzäht daraufhin die wunderbare Geschichte, wie es zum fünften Stern am Himmelzelt kam:

Einst gab es eine Wal-Herde, die sich auf den Weg in die südlich- gelegenen Gewässer aufmachte, um bessere Futterreserven vorzufinden. Dieser Weg dorthin ist sehr lang und gefährlich und die Wale werden auf diesen Weg eine lange Zeit nicht viel zu fressen finden und leben von ihren Fettreserven. So gab es auch eine Wal- Mutter und ihr Wal- Junges, die sich in der Herde auf den Weg machten.

Auf diesen Weg gerät die Wal- Herde in den Sog eines großen Öltankers. Der Öltanker löst ein großes Chaos in der Herde aus, denn fortan können sie sich nicht mehr durch ihren Gesang verständigen. So trennte der Tanker die Wal-Herde in zwei Teile.

Dieses Chaos dauerte etwa zehn Minuten, aber die Herde brauchte  danach längere Zeit , sich wiederzufinden. Die Herde war fast komplett, doch das Wal- Junge war nirgends aufzufinden. Die Wal- Herde und die verzweifelte Wal- Mutter suchten das Wal- Junge sehr lange und versuchten, mit ihren Lauten auf sich aufmerksam zu machen, bald jedoch verlass ihre Kraft sie und sie mussten ihren Weg fortführen.Die Mutter war sehr verzweifelt und weinte bittere Tränen, doch auch Sie musste mit der Herde weiterziehen.

Das Wal- Junge hatte sich bei der Begegnung mit den Öltanker so sehr erschreckt und war um sein Leben geschwommen, dass es sich immer weiter von der Herde entfernte und ihre Rufe nicht mehr wahrnehmen konnte. Es fand sich im Norden wieder und bemerkte gar nicht,dass es in der Nacht in seichtes Wasser geraten war.

Das Wal- Junge war sehr verzweifelt, doch dann näherte sich ihm ein Seestern, der auf einen Felsen saß. Der Seestern sah den kleinen Wal weinen und wollte ihm helfen. Das Wal- Junge öffnete dem Seestern sein Herz und erzählte ihm seine tragische Geschichte. Der Seestern, der schon sehr alt war, entschloss sich daraufhin den Wal zu helfen.

Er ging zu den anderen Seesternen und berichtete ihnen, dass er sie jetzt verlassen würde, da er schon sehr alt sei und ein wertvolles Leben gehabt habe und nun etwas Besonderes tun müssen. So verlass der Seestern den Felsen und begleitete fortan den kleinen Wal, um dessen Herde wiederzufinden. Die anderen Seesterne verstanden den Seestern nicht, denn Seesterne sterben, wenn sie in kältere Gewässer geraten. So machten sich das Wal-Junge un der Seestern auf den langen Weg um die Herde des kleinen Wales wiederzufinden, Sie orientierten sich dabei an vier Sternen am Himmel, die ihnen den Weg wiesen.

Das Wal- Junge verliess bald seine Kraft, doch der Seestern munterte den kleinen Wal weiter auf, dass es seine Familie bald erreichen würde und so kämpfte es weiter. Nach einiger Zeit vernahm das Wal- Junge auch die Rufe seiner Herde, es freute sich so sehr und bald kam überglücklich seine Mutter zu ihm und nun waren Sie wieder vereint, nur der Seestern war still, er war Tod und hatte dem Wal- Jungen das Leben gerettet, doch fortan sah man am Sternenhimmel fünf Sterne die ein Kreuz bildeten und von nun an den Walen den Weg weisen.

Wem diese Geschichte gefällt, dem werden die anderen Geschichten in “ Die Zeit der  Sternschnuppen“ auch gefallen. Mir hat dieses Buch sehr, sehr gut gefallen und ich kann es wirklich weiterempfehlen!!!

Fazit: Sehr schöne Kurzgeschichten, die man einzeln lesen kann, aber die doch irgendwie zusammengehören und das Herz und den Verstand berühren werden.

Dafür vergebe ich ♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

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