Zitat über das Lesen

Heute möchte ich euch wieder ein wunderbares Zitat über das Lesen vorstellen:

“Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und läßt den Himmel ahnen.”  (Lao-Tse)

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Rezension zu „ Die Schattenträumerin“ von Janine Wilk

Der Inhalt

Francesca wird von ihrer Großmutter nach Venedig gerufen. Was diese nicht ahnt, dieser Besuch bei ihrer Großmutter wird anders als erwartet ablaufen, denn Sie muss sich dort ihrer größten Angst, den Schatten stellen, der Sie auch jede Nacht in ihren Träumen heimsucht und ihr unerträgliche Albträume bereitet. Von ihrer Großmutter erfährt Francesca, dass ihre Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Dieser tödliche Fluch bedroht ganz Venedig und es liegt nun an Francesca diesen Fluch mit Hilfe eines dämonischen Buches zu bannen und damit Venedig vor dem ewigen Untergang zu bewahren. Doch um dieses dämonische und unheilvolle Buch zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine Verfolgungsjagd durch die Gassen von Venedig beginnt…

Meine Meinung

Der erste Blick auf das Buchcover entscheidet sehr oft, ob man das Buch lesen möchte oder nicht.

Bei ” Die Schattenträumerin” von Janine Wilk hat mich das Buchcover direkt in seinen Bann gezogen. Es ist sehr schön gestaltet und man fühlt sich direkt nach Venedig versetzt.So bietet das Buchcover  einen außergewöhnlichen Farbkontrast, aber auch etwas mystisch-anziehendes findet man auf dem Cover wieder,so spiegelt sich Beispielsweise im Wasser des Kanals ein geheimnisvoller dunkler Schatten. Auch sieht man viele rote Schnörkel und die Schrift ist ebenfalls in einem satten Rotton gehalten und auch geschnörkelt. Wer Schnörkel und etwas Geheimnisvolles mag, wird dieses Buchcover lieben!!!.

Auch das Seitengestaltung hat mich sehr überzeugt,so findet  man zu Beginn jedes Kapitels ein passende  Zitat über Venedig und auf jeder Seite findet man die wunderschönen Schnörkel wieder. Ich fühlte mich dadurch wirklich in meine Kindheit zurückgesetzt und ich finde, diese Gestaltung passt wirklich zu dieser fantastischen Geschichte!

Als ich die ersten Seiten dann zu lesen begann, wusste ich, dieses Buch werde ich sehr schnell zu ende gelesen haben, denn es hat mich von der ersten Seite an, in seinen Bann gezogen. Die Autorin Janine Wilk schafft es während der ganzen Geschichte eine stetige Spannung aufrecht zu erhalten, so dass man das Buch gar nicht weglegen möchte. Auch ist dieses zwischendurch etwas gruselig, aber das macht die Geschichte noch viel spannender.

Auch die Wortwahl ist sehr gut  gewählt.Durch die gewählte, oft bildhafte Sprache, fühlt man sich direkt in die Geschichte hinein versetzt, und mir kam es wirklich so vor, als ob ich Venedig bildlich vor mir sehe, obwohl ich noch nie zuvor in Venedig gewesen bin. Auf jeden Fall hat die Autorin es geschafft, dass ich mir jetzt vorgenommen habe Venedig zu besuchen, um zu sehen, ob es diese ”Schatten” wie sie im Buch beschrieben werden, wirklich in Venedig gibt.

Besonders gut gefallen hat mir ebenfalls die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, die trotz ihrer Eigenheiten sehr gut miteinander harmonieren. So ist die Hauptdarstellerin Francesca beispielsweise  sehr freundlich, mutig und sie liebt es Bücher zu lesen, um in andere Welten eintauchen zu können ( besonders die Liebe zu Büchern macht Francesca schon sympathisch).

Ihre Großmutter hingegen ist eine sehr stolze und erhabene Frau, die um ihr Schicksal weiß, aber trotz ihres Alters immer noch das Oberhaupt der Familie ist, und den Ton angibt. Im Gegensatz zu Francesca lehnt Sie das lesen von Büchern ab,was aber nicht an ihrer Erblindung liegt, denn ihrer Meinung nach bietet die Realität genug  Abenteuer und Schicksale, die man erleben kann.

Francescas Cousine Gianna wird als sehr hilfsbereit und liebenswürdig beschrieben, doch scheint sie ein wenig eifersüchtig auf Francesca zu sein, wie man im Laufe der Geschichte erfährt.

Auch die Geschichte um das geheimnisvolle dämonische Buch ist sehr spannend geschrieben, man möchte gar nicht wissen, was passiert, wenn dieses Buch in die falschen Hände gerät.

Fazit: Ein wunderbar fantastisches Jugendbuch, was aber auch Erwachsenen empfohlen werden kann, denn es ist so spannend geschrieben und die Wortwahl sehr gut gewählt, dass man sich direkt von Anfang an in den Bann und nach Venedig gezogen fühlt.

♥♥♥♥♥  (von ♥♥♥♥♥)

Planet Girl Verlag

Gebunden, mit UV-Spotlackierung
384 Seiten
Ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-522-50270-2
Preis: 14,95 €
Österreich: 15,40 €, Schweiz: 21,90 sFr
Erscheinungstermin: 26.01.2012

Ich möchte mich beim Thienemann Verlag und bei Blogg dein Buch herzlich für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken. Vielen Dank !!!

Zitat über die Ewigkeit

Heute möchte ich euch dieses Zitat über die “ Ewigkeit“ näher bringen:

Als ich meine Seele fragte, was die Ewigkeit mit den Wünschen macht, die wir sammelten, da erwiderte sie: Ich bin die Ewigkeit!

                                                                                     ( Khalil Gibran)

Foto: © Christiane Schmidt

Rezension “ Ewig Dein“ von Daniel Glattauer

Der Inhalt:

Die lebenslustige Judith ist Single und erfolgreiche Inhaberin eines Lampengeschäfts. Eigentlich hat Sie der Männerwelt abgeschworen und ist sehr gerne Single, zum Leidwesen ihrer Mutter. Eines Tages begegnet Sie im Supermarkt plötzlich Hannes, dem charmanten Architekten. Wie durch Zufall begegnen sich Hannes und Judith nun immer öfters und aus den beiden wird schließlich auch ein Paar.

Als Judith jedoch merkt, dass sie Hannes nicht wirklich liebt, sondern nur das Gefühl des Begehrens und den Schlussstrich ziehen will, reagiert Hannes anders als erwartet, er lässt sie einfach nicht mehr los und verfolgt sie sogar bis in ihre Träume…

Meine Meinung:

Ich habe mich darauf gefreut ” Ewig Dein” von Daniel Glattauer endlich lesen zu können und war voller positiver Erwartung.

Ich wusste, dies kein Liebesroman, auch wenn der Titel ” Ewig Dein” vielleicht etwas positives und romantisches verspricht, dies wird auch durch das Cover des Buches symbolisiert, zumindest auf den ersten Blick, wenn man die Geschichte nicht kennt.

Das Cover ist blau und man sieht eine große Tür, mit einem schön verzierten Schlüssel im Schloss. Blau ist die Farbe der Treue und man verbindet direkt etwas schönes damit, zumindest war dies mein erster Eindruck.

Wenn man dann weiter  in die Geschichte eintaucht, wird einem schnell bewusst, dies ist keine schöne Liebesgeschichte, dies ist fast ein Albtraum. ” Ewig Dein” kann man auch negativ deuten, wenn Jemand  nicht loslassen will, eine Person verfolgt und dieser Person das Leben so schwer macht, dass man alles nur noch als Qual sieht und an sich selber zweifelt und sich selber aufgeben will.

Die Idee der Geschichte fand ich wirklich sehr spannend und interessant, doch leider wurde diese für mich nicht so gut umgesetzt.

Da wäre zunächst einmal der Sprachstil, der mich im Lesefluss sehr oft unterbrochen hat, denn so sind die Dialoge im Fließtext eingebunden und nicht durch einen Absatz hervorgehoben, auch wirken die Sätze oft abgehakt, was das Lesen erschwert hat.

 Ein Beispiel:

 Sie: “Text”. Er ” Text.” Sie: ” Text”. Er:”längerer Text”…

Ich muss jedoch betonen, dass die Wortwahl von Daniel Glattauer jedoch, wie gewohnt, gut gewählt wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt wären die Charakter selber. Die Geschichte wird aus der Sicht von Judith erzählt und man erfährt dadurch sehr viel über ihre eigene Gefühlswelt. Ich hätte mir gewünscht, dass man auch etwas mehr über die Gefühlswelt von Hannes erfährt oder von Judith´s Mutter. Was mir auch gefehlt hat wären nähere Beschreibungen der Personen, so erfährt man Beispielsweise gar nicht, warum Hannes so geworden ist, wie er ist.

Den Schluss jedoch fand ich dann wiederum gut, es gab der Geschichte dann doch noch eine Spannung, die sich davor, während des Lesens bei mir leider nicht aufgetan hat.

Fazit:

Man sollte diesen Roman nicht mit ” Gut gegen Nordwind” oder  ”Alle sieben Wellen” vergleichen, denn ” Ewig Dein” ist ganz anders und eigenwillig. 

Die  Idee der Geschichte  ist interessant, doch ist die Geschichte selber nicht besonderes umgesetzt, der Sprachstil ist  sehr gewöhnungsbedürftig, aber nicht unüberwindbar. Man sollte das Buch einfach lesen und sich seine eigene Meinung darüber bilden !!!

 ♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Cover: © Deuticke

Zitat über die Freundschaft

Heute möchte ich euch dieses Zitat über die Freunschaft näher bringen:

“ Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen

Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen,

  aber sie ist nie verschlossen. „

(Balthasar Gracián y Morales)

©Foto:Christiane Schmidt

„Beim Leben meiner Schwester“

Gestern habe ich mir  den Film “ Beim Leben meiner Schwester“ angeschaut und war wirklich sehr gerührt.

Der Inhalt:

Der Film basiert auf dem  gleichnamigen Roman von Jodi Picoult

Das Ehepaar Fitzgerald hat eine Tochter, die seit Jahren schwer an Krebs erkrankt ist. Die jüngere Tochter soll durch eine Nierenspende deren Leben retten, doch da tun sich in der Familie Widerstände auf. Der auf einer Romanvorlage basierende Familienfilm schafft es, durch raffinierte Perspektivwechsel und Rückblenden in der Erzählung und der Kameraführung die unterschiedlichen Standpunkte und Gefühlslagen aller Beteiligten nachvollziehbar zu machen, ohne dabei wertend zu sein. Mit dieser vielschichtigen Erzählung setzt sich die mutige und respektvolle Geschichte mit dem heiklen Thema um Leben und Tod auseinander. Für den Zuschauer stellt dabei auch die hochspannende Frage nach den moralischen Grenzen menschlichen Eingreifens in natürliche Abläufe. Ein intelligent gemachter Film und eindrucksvolles Plädoyer für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben, konsequent bis zum Schluss. “ (Quelle: Amazon.de)

Meine persönliche Meinung:

Zunächst einmal war ich mir nicht sicher, ob ich mir den Film anschauen sollte oder nicht, da die Thematik „Krebs“ auch sehr mit meinen privaten Umfeld zu tun hat und mir war bewusst, wenn ich ihn anschauen werde, dass sehr viele verdrängte Dinge wieder hoch kommen würden. Ich entschloss mich aber dennoch diesen Film anzuschauen und die Umsetzung des Films hat mich wirklich sehr berührt, die Erlebnisse und Erinnerungen kamen dann auch wieder, aber das ganze Thema wurde sehr gut umgesetzt, so konnte man alle Standpunkte der einzelnen Personen nachvollziehen und auch die Gefühle förmlich „spüren“.

Wenn man die Diagnose „Krebs“ erhält, ändert es das ganze Leben. Nichts ist mehr so, wie es mehr war.

Man hofft, bangt und leidet. In dem Fall leidet die ganze Familie, es zerreißt sie förmlich. Kates Mutter will die Diagonose nicht wahr haben, sie kämpft wie eine Löwin um das Leben ihrer Tochter Kate. Ihre andere Tochter Anna soll das Leben ihrer Schwester retten, so müssen beide Schwestern etliche medizinsche Eingriffe über sich ergehen lassen, doch ihre Mutter merkt nicht, dass diese das nicht wollen. Kate weiß, dass sie bald sterben wird und sie bewusst,das ihr Weg bald zu Ende gehen wird.

Auch ihre jüngere Schwester Anna spürt, dass ihre Schwester sterben will. Doch es ist nicht einfach ihrer Mutter dies klar zu machen, denn ihre Mutter will nicht loslassen, sie klammert sich an  jedes einzelne Fünkchen Hoffnung, auch wenn es schon zu spät ist ;-(

Fazit: Ein wirklich sehr trauriger Film, der aber die unterschiedlichen Gefühlslagen der Personen zeigt und wie sie mit der Diagnose Krebs und den Sterben umgehen.

Dieser Film ist nicht für einen gemütlichen Filmabend geeignet, da er ein sehr ernstes Thema behandelt und einen aufwühlen wird, besonders wenn man so etwas schon miterlebt hat ,und in die Gefühlswelt der Personen eintauchen kann.

Lieblingsbuch aus Kindertagen & Buchzitat aus “ Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

Heute möchte ich euch ein Buchzitat vorstellen aus:

“ Die unendliche Geschichte “ von Michael Ende.

Ich verbinde sehr viel mit diesem Buch, denn es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher schon von Kindheitstagen an, und ich erinnere mich gerne daran, wie ich damals das Buch gelesen habe und auch die Filme gesehen habe und begeistert war.

Solche Kindheitserinnerungen vergisst man nicht!!!

Was ist denn euer Lieblingsbuch, mit dem ihr schon von Kindheitstagen etwas besonderes verbindet? Ihr könnt mir gerne eure Antworten als Kommentar hinterlassen 😉

Nun zum  Zitat:

>> Wer niemals ganze Nachmittage lang mit glühenden Ohren und verstrubbeltem Haar über einem Buch saß und las und las und die Welt um sich her vergaß, nicht mehr merkte, dass er hungrig wurde oder fror –
Wer niemals heimlich im Schein einer Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen hat, weil der Vater oder die Mutter oder sonst irgendeine Person einem das Licht ausknipste mit der gutgemeinten Begründung, man müsse jetzt schlafen, da man doch morgen so früh aus den Federn sollte –
Wer niemals offen oder im geheimen bitterliche Tränen vergossen hat, weil eine wunderbare Geschichte zu Ende ging und man Abschied nehmen musste von den Gestalten, mit denen man gemeinsam so viele Abenteuer erlebt hatte, die man liebte und bewunderte, um die man gebangt und für die man gehofft hatte, und ohne deren Gesellschaft einem das Leben leer und sinnlos schien –
Wer nichts von alledem aus eigener Erfahrung kennt, nun, der wird wahrscheinlich nicht begreifen können, was Bastian jetzt tat.
Er starrte auf den Titel des Buches, und ihm wurde abwechselnd heiß und kalt. Das, genau das war es, wovon er schon oft geträumt und was er sich, seit er von seiner Leidenschaft befallen war, gewünscht hatte: Eine Geschichte, die niemals zu Ende ging! Das Buch aller Bücher! << 

(aus: “ Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, S.11)