„Beim Leben meiner Schwester“

Gestern habe ich mir  den Film “ Beim Leben meiner Schwester“ angeschaut und war wirklich sehr gerührt.

Der Inhalt:

Der Film basiert auf dem  gleichnamigen Roman von Jodi Picoult

Das Ehepaar Fitzgerald hat eine Tochter, die seit Jahren schwer an Krebs erkrankt ist. Die jüngere Tochter soll durch eine Nierenspende deren Leben retten, doch da tun sich in der Familie Widerstände auf. Der auf einer Romanvorlage basierende Familienfilm schafft es, durch raffinierte Perspektivwechsel und Rückblenden in der Erzählung und der Kameraführung die unterschiedlichen Standpunkte und Gefühlslagen aller Beteiligten nachvollziehbar zu machen, ohne dabei wertend zu sein. Mit dieser vielschichtigen Erzählung setzt sich die mutige und respektvolle Geschichte mit dem heiklen Thema um Leben und Tod auseinander. Für den Zuschauer stellt dabei auch die hochspannende Frage nach den moralischen Grenzen menschlichen Eingreifens in natürliche Abläufe. Ein intelligent gemachter Film und eindrucksvolles Plädoyer für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben, konsequent bis zum Schluss. “ (Quelle: Amazon.de)

Meine persönliche Meinung:

Zunächst einmal war ich mir nicht sicher, ob ich mir den Film anschauen sollte oder nicht, da die Thematik „Krebs“ auch sehr mit meinen privaten Umfeld zu tun hat und mir war bewusst, wenn ich ihn anschauen werde, dass sehr viele verdrängte Dinge wieder hoch kommen würden. Ich entschloss mich aber dennoch diesen Film anzuschauen und die Umsetzung des Films hat mich wirklich sehr berührt, die Erlebnisse und Erinnerungen kamen dann auch wieder, aber das ganze Thema wurde sehr gut umgesetzt, so konnte man alle Standpunkte der einzelnen Personen nachvollziehen und auch die Gefühle förmlich „spüren“.

Wenn man die Diagnose „Krebs“ erhält, ändert es das ganze Leben. Nichts ist mehr so, wie es mehr war.

Man hofft, bangt und leidet. In dem Fall leidet die ganze Familie, es zerreißt sie förmlich. Kates Mutter will die Diagonose nicht wahr haben, sie kämpft wie eine Löwin um das Leben ihrer Tochter Kate. Ihre andere Tochter Anna soll das Leben ihrer Schwester retten, so müssen beide Schwestern etliche medizinsche Eingriffe über sich ergehen lassen, doch ihre Mutter merkt nicht, dass diese das nicht wollen. Kate weiß, dass sie bald sterben wird und sie bewusst,das ihr Weg bald zu Ende gehen wird.

Auch ihre jüngere Schwester Anna spürt, dass ihre Schwester sterben will. Doch es ist nicht einfach ihrer Mutter dies klar zu machen, denn ihre Mutter will nicht loslassen, sie klammert sich an  jedes einzelne Fünkchen Hoffnung, auch wenn es schon zu spät ist ;-(

Fazit: Ein wirklich sehr trauriger Film, der aber die unterschiedlichen Gefühlslagen der Personen zeigt und wie sie mit der Diagnose Krebs und den Sterben umgehen.

Dieser Film ist nicht für einen gemütlichen Filmabend geeignet, da er ein sehr ernstes Thema behandelt und einen aufwühlen wird, besonders wenn man so etwas schon miterlebt hat ,und in die Gefühlswelt der Personen eintauchen kann.

3 Gedanken zu “„Beim Leben meiner Schwester“

  1. Ich habe erst das Buch gelesen und dann den Film geschaut und ich finde die Geschichte ziemlich gut umgesetzt. Ich habe bei beiden Tränen vergossen und finde, Cameron Diaz kann auch ernste Rollen gut spielen.

  2. Hast du das Buch denn auch gelesen? Der Film ist einer meiner liebsten. Wollte das Buch eigentlich auch unbedingt lesen, aber ich wurde ganz gemein gespoilert und irgendwie ist mir jetzt nicht mehr danach. Aber es gibt da schon einen gewaltigen Unterschied zwischen Film und Buch

  3. Nein, das Buch habe ich leider noch nicht gelesen, aber ich glaube auch, es wird da schon einen gewaltigen Unterschied zwischen den Film und den Buch geben. Ich werde dieses Buch bestimmt auch lesen, nur bin ich im Moment noch nicht dazu bereit.

    LG,
    Jane

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