Rezension „Glennkill“ von Leonie Swann

Der Inhalt:

Der Schäfer George Glenn wird tot im irischen Gras mit einem Spaten in der Brust gefunden.

Seine Schafe sind sehr bestürzt darüber und beschließen den rätselhaften Tod von George aufzuklären.

Miss Maple, das klügste Schaf von Glennkill und der Rest der Schafsherde beginnen mit den Ermittlungen und kommen dem “ Verbrechen“ auf die Spur. Wer hat George umgebracht? und warum ragt ein Spaten aus seiner Brust?

Meine Meinung:

Ich war gespannt auf das Buch und auf die  Ermittlungsmethoden der Schafe und habe mich gefragt, wie wollen Schafe ein “ Verbrechen“ aufklären? Natürlich hatte ich auch Befürchtungen und habe gehofft, dass ich in der Geschichte nicht auf sprechende Schafe stoße, die sich ganz normal mit den Menschen unterhalten können und mit Lupe und Waffen unter der Wolle auf Verbrecherjagd gehen würden.

Aber ich konnte aufatmen und wurde nicht enttäuscht, denn “ Glennkill“ von Leonie Swann hat mich nicht enttäuscht, sondern im Gegenteil, mir hat dieser Roman sehr gut gefallen !🙂.

Besonders die Schafe haben es mir angetan und ich fand es spannend und zwischendurch auch sehr amüsant in die Gedankenwelt eines Schafes einzutauchen. Auch die unterschiedlichen Schafs- Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet und obwohl Schafe Herdentiere sind, hat jedes einzelne Schaf doch besondere Fähigkeiten und Charaktermerkmale, die zusammen in der Herde, den Schafen das Überleben sichern und sie sogar dazu befähigen einen „Kriminalfall“ zu lösen.

Meine Lieblingsschafscharaktere sind: „Mopple the Whale“, ein sehr dicker und hungriger Widder, der sich aber alles merken kann und was “ Mopple“ sich einmal eingeprägt hat, das vergisst er nicht. Dann gibt es noch “ Miss Maple“, das klügste Schaf von Glennkill und möglicherweise das klügste Schaf der Welt, und auch interessant ist der Leitwidder “ Sir Ritchfield“, der zwar nicht mehr der Jüngste ist, und auch nicht mehr gut hört, und ein schlechtes Gedächtnis hat, aber dafür noch sehr gut sieht.

Wer allerdings erwartet, dass es sich bei „Glennkill“ um einen super spannenden Krimi handelt, der wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, denn dies ist kein normaler Krimi sondern ein Schafskrimi und die Hauptcharaktere sind die Schafe und nicht das Verbrechen oder die Mörder. Der Schluss dieses Romanes zeigt dies sehr gut, denn es kommt alles anders als man denkt, aber mir hat dies sehr gut gefallen, denn für mich war dies mal etwas anderes !!!

Fazit:

Ich persönlich kann „Glennkill“ weiterempfehlen, allerdings sollte man sich vorab bewusst sein, dass dies kein normaler Krimi ist, sondern man taucht in die Denkweise einer Schafsherde ein, die auf ihre eigene Art und Weise einem Verbrechen auf der Spur sind. Mir hat Glennkill sehr gut gefallen und es wurde mir beim Lesen nie langweilig, da die Schafe einfach toll sind🙂.

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Cover: © Goldmann

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