Buchrezension “ Ganze Tage im Cafe“ von Sólveig Jónsdóttir

Bei LovelyBooks habe ich an einer tollen Lesechallenge mitgemacht und “ Ganze Tage im Cafe“ von  Sólveig Jónsdóttir aus dem Insel Verlag gelesen.

Hier findet ihr nun meinen ausführlicher Lesebericht dazu.

Der Inhalt:

Im Mittelpunkt der Handlung stehen vier junge Frauen: Hervör, Karen,  Mía und Silja, die in Reykjavík leben und eins gemeinsam haben, in ihren Leben scheint einiges schief zu laufen und ihr Liebesleben ist die reinste Katastrophe. Jede der Frauen erlebt ihr persönliches Drama und geht damit anders um. Durch schicksalhafte Begegnungen und mit der Hilfe Anderer, verändern die Frauen ihre Sichtweise auf das Leben und beginnen einen Neuanfang.

Das Cover:

Das Cover fällt einen direkt ins Auge, da der Farbton in einen hellen gelb gewählt wurde. Die Schrift ist in einen strahlenden Hellblau und in einen Purpur-Roten Farbton gehalten und bildet einen starken Kontrast zum Hintergrund. Der Titel des Buches  und die Verfasserangabe wird von einem runden Kaffefleck umkreist und es wirkt so, dass eine Kaffetasse auf dem Buchdeckel abgestellt wurde. Auf dem Cover befindet sich ein Frau, die man nur zur Hälfte sieht. Sie trägt einen auffälligen, purpur-farbenen Mantel und eine ziemlich hervorstechend, hellblaue Tasche, die einem direkt ins Auge sticht. Die Farben ihrer Kleidung tauchen bei der Schrift auf dem Buchcover wieder auf. Die Frau hat langes, dunkelblondes Haar und scheint es sehr eilig zu haben.

Das Buchcover hat für mich das typische Frauen-Roman-Design und durch seine fröhlichen Farben, erweckt es den Eindruck, dass man sich auf einen fröhlichen Inhalt freuen darf. Leider passt das Cover für mich jedoch überhaupt nicht zum Inhalt und ich hätte hier vielleicht eine nicht so grelle Farbauswahl getroffen.

Meine Meinung zum Roman:

Als ich den Titel  “ Ganze Tage im Café“ und folgenden Klappentext:

„Am liebsten verbringen die vier jungen Frauen ihre Tage im Café und ihre Nächte auf Partys und in Kneipen, denn Reykjavik im Winter ist dunkel und kalt, ihr Alltag turbulent und chaotisch. Karen, die bei ihren Großeltern lebt, trinkt zu viel und wacht immer wieder in fremden Betten auf. Hervör, nach abgebrochenem Studium, jobbt im Café und wird von ihrem Gelegenheitslover hingehalten. Mia, die von ihrem Freund verlassen wurde, sitzt seither zwischen Umzugskartons. Silja, die Ärztin, erwischt ihren Ehemann mit einem »blonden Flittchen«. (Das »blonde Flittchen« ist Karen, aber das weiß sie noch nicht.) Das Leben ist ein großes Drama, in dem auch Liam, der kleine (charmante) Engländer, und Georg, der zuverlässige, aber schüchterne Barista, eine Rolle spielen. Die tragende Rolle? (Schließlich sind es vier Männer, die vier Frauen zusammenbringen.) Ganze Tage lang erzählen sie sich von kleinen Glanzmomenten und ernsthaften Problemen, von ihrem Leben, das doch auch Lichtblicke zeigt, wenn sie mit ihrem Latte macchiato to go ihr Café wieder verlassen. Ein erfrischender Roman über die Liebe, das Leben und die Einsicht, dass Freundschaften unter Frauen viel wichtiger sind als der Traum von der großen Liebe.“ (Quelle: Insel Verlag)

des Buches gelesen habe, habe ich mich auf eine Geschichte über vier Frauen gefreut, die im Laufe der Geschichte eine Freundschaft zueinander entwickeln würden und ihre Probleme in einem Café besprechen würden und ihr Leben dadurch ändern würden. Ich habe mir so etwas in der Art von Sex and the City vorgestellt, aber der Inhalt war nun doch ganz anders.

Sólveig Jónsdóttir erzählt in ihren Roman die Geschichte vierer Frauen, die zwar alle Schicksalsschläge erleiden und ihr Leben erst wieder in den Griff bekommen müssen, doch Sie erzählt vier Einzelgeschichten, die sich nur teilweise durch einige Berührungspunkte  miteinander verbinden. Eins steht jedoch fest, die Frauen sind durch ihren Herzschmerz miteinander verbunden, aber auch nicht durch mehr oder weniger.

Der Schreibstil der Geschichte ist sehr flüssig und die Worte sind gut gewählt und leicht verständlich.
Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und weisen unterschiedliche Charaktereigenschaften auf. Mit Hervör, eine der Protagonistinnen , habe ich eine Figur gefunden, die mir von Anfang an sehr sympathisch erschien. Mit Karen hingegen wurde ich im Laufe der Geschichte nicht wirklich warm und ich habe mir auch öfters gedacht “ Was macht Sie nun schon wieder?!“ und ich konnte ihr Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Gegen Ende der Geschichte hat sich dies aber wieder ein wenig geändert. Aber leider hat Karen mich immer wieder so sehr genervt, dass ich zwischenzeitig überlegt habe, ob ich das Buch nicht besser abbrechen sollte. Ich habe aber durchgehalten, wurde aber leider nicht überzeugt.

Das Ende der Geschichte kam für mich auch sehr abrupt und ohne erkennbaren Zusammenhang und war für mich überhaupt nicht fantasievoll, sondern eher gähnend langweilig. so dass ich für diesen Roman leider nur zwei Sterne vergeben kann , da mich die Geschichte leider nicht überzeugt hat!

(♥♥ von ♥♥♥♥♥)

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