Buchrezension „Loreley“ von Kai Meyer

Heute möchte ich euch „Loreley“ von Kai Meyer vorstellen.

Der Inhalt:

Anno domini 1320. Zwei Mädchen wachsen in einer Burg am Rheinufer zu jungen Frauen heran. Die burschikose Ailis geht beim Burgschmied in die Lehre, Fee ist die verwöhnte Nichte des Grafen. Von Kind an sind die beiden unzertrennlich – bis Ailis das schreckliche Geheimnis der Grafenfamilie entdeckt. Auf einer Klippe, hoch über dem Rhein, hält Graf Wilhelm ein kleines Mädchen in einem vergitterten Brunnenschacht gefangen. Ailis gerät in den Bann des sonderbaren Kindes. Fasziniert läßt sie sich von den magischen Gesängen der Kleinen betören, verliert darüber ihre Familie und ihre Freunde. Doch schließlich ist es Fee, die das Kind befreit – und dadurch unsagbaren Schrecken heraufbeschwört. Denn im Körper des Mädchens lauert eine Kreatur so alt wie die Welt, die nur darauf wartet, die Grenzen zum magischen Reich Faerie niederzureißen und Verdammnis über das Land am Rhein zu bringen. Mit Hilfe eines Trupps skurriler Spielleute stellt Ailis sich zum Kampf gegen das furchtbare Wesen – und gegen ihre Freundin Fee, die dem Geist des Loreleyfelsens längst verfallen ist .

Meine Meinung

Loreley“ erschien ursprüglich unter dem Pseudonym „Alexander Nix“ und später unter dem Namen Kai Meyer.

Da ich schon einige Bücher von Kai Meyer gelesen habe und mir sein Schreibstil sehr gefällt, musste ich natürlich auch unbedingt „Loreley“ lesen und habe mir dies als E-Book gekauft.

Wenn man an „Loreley“ denkt, dann fallen einem gleich die bekannten Sagen und Legenden um die schöne Nixe mit dem langen blonden Haar ein, die auf einem Felsen sitzt und mit ihrem magischen Gesang die Schiffe zum kentern bringt.

Aber auch ein Schieferfelsen, der zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal gehört, wird so genannt.

Kai Meyer wählte allerdings nicht die bekannte Sage um die wunderschöne Nixe als Hintergrund, sondern entschied sich für eine düstere und ältere Version, die er in der Zeit von Wilhelm von Katzenelnbogen, im 14 Jahrhundert, spielen lies, was mir sehr gut gefallen hat, denn man stößt in der Geschichte nicht nur auf historische Elemente, sondern es wurden zusätzlich auch viele fantastische- und auch einige Horrorelemente verwendet, die die Geschichte anders und einzigartig erscheinen lassen.

Ein Hauptmerkmal der Geschichte dreht sich ums Hören. Die Protagonistin Ailis besitzt eine besondere Gabe, sie hört Dinge, die andere Menschen nicht wahrnehmen können und entdeckt geheime Melodien, die hinter der Melodie versteckt liegen. Durch einen Spielmann, der eines Tages auf der Burg auftaucht, entdeckt sie dieses verborgene Talent und nimmt zum ersten Mal die Melodie hinter der Melodie wahr, ich muss wirklich sagen, dieser Aspekt der Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, da ich Musik auch sehr liebe und man durch unterschiedliche Töne und Klangfarben auch verschiedene Emotionen hervorrufen kann.

Auch können Klänge und Worte manipulieren, wenn man Sie so einsetzt, dass sie ihren Zweck erfüllen sollen. Auch dies wird in der Geschichte in der Figur des Echos sehr deutlich.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und es wird schrittweise  eine besondere Atmosphäre aufgebaut. Ich konnte das Buch relativ schnell lesen. Auf der einen Seite hat es mir gefallen, dass man erst nach und nach etwas über die Charaktere erfahren hat und es wurde peau á peau eine gute Spannung aufgebaut. Auf der anderen Seite jedoch, kam mir der Schluss etwas zu abrupt und ich hätte mir hier etwas mehr erwartet.

Fazit:

Mit hat „Loreley“ von Kai Meyer sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm und man konnte das Buch sehr schnell lesen.Es wird schrittweise eine gute Spannung aufgebaut und besonders die fantastischen- und Horrorelemente haben mir hier sehr gut gefallen. Eine düstere und geheimnisvolle Geschichte, die sehr lesenwert ist und ich werde diese Geschichte wahrscheinlich nicht so schnell vergessen. Einen Punktabzug gibt es lediglich für das plötzliche Ende ;-).

Meine Bewertung: ♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

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3 Gedanken zu “Buchrezension „Loreley“ von Kai Meyer

  1. Hmm… Das wäre fast mal wieder einen Neuzugang wert. Da ich in Koblenz wohne ist das ja quasi um die Ecke 😉
    Außerdem war ich vor zwei Jahren auf dem Metalfest auf der Loreley und bin im Juni wieder da =)

    • Das ist eindeutig ein Zeichen *lach*, du solltest „Loreley“ also unbedingt lesen ;-).
      Ahh!!! Du gehst zum Metalfest Loreley, da würde ich auch gerne hin, aber leider passt der Zeitraum nicht *grummel*. Es sind aber echt tolle Bands da!!! Dann wünsche ich dir mal viel Spaß dort und bang für mich mit ^^

      Liebe Grüße
      Jane

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