Berlin, du bist so wunderbar!

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir Berlin besucht.

Ich muss sagen, die Stadt und die Leute dort haben mich irgendwie fasziniert und es gab wirklich fast an jeder Ecke etwas zu entdecken, so dass wir die Tage und die Nächte nur unterwegs waren und das war auch gut so, denn so haben wir richtig viel erlebt und viele schöne Stunden verbracht!

Hier sind ein paar Eindrücke:

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jane in Berlin

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Jane liebt Berlin

Berlin hat mir wirklich gut gefallen und ich komme gerne wieder, denn Berlin ist einfach wunderbar! ♥

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Montagsfrage// Das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast

Die heutige Montagsfrage von Libromanie lautet:

Was ist das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast?

Mir kam direkt „Der unsichtbare Apfel“ von Robert Gwisdek ( auch bekannt unter „Käptn Peng“) in den Sinn, wenn man „abgefahren“ im Sinne von „anders“ oder „skurril“ meint :-). Ich habe den Roman vor kurzer Zeit gelesen und war Anfangs wirklich sehr begeistert, besonders die philosophische Sprache und die Bilder, die erschaffen wurden, haben es mir angetan. Wie gesagt, der Anfang war gut, aber ab der Mitte des Buches wurde es mir einfach zu skurril , so dass ich das Buch zwischenzeitlich gerne gegen die Wand geworfen hätte. Ich muss hier dazu sagen, dass ich eigentlich zu ruhigeren Sorte Mensch gehöre, aber der Inhalt des Buches hat auch mich zwischenzeitlich etwas verändert und meine Wahrnehmung hat sich  anscheinend hier gewandelt.

So kommt es auch vor, dass auf  mehreren Seiten hintereinander auch nur der Buchstabe „K“ steht.

 Ich kann es nicht genau beschreiben, ihr solltet das Buch einfach mal lesen und dann werdet Ihr wissen, was ich meine.

Man merkt hier wirklich, dass Herr Gwisdek wirklich was in der Birne hat, aber insgesamt war es mir dann doch zu viel des Guten.

Ich würde das Buch eher als abstraktes Kunstwerk betrachten, was hier aber absolut positiv gemeint ist 😉

Für Menschen, die „Die Verwandlung“ von Franz Kafka mögen, werden „Der unsichtbare Apfel“ von Robert Gwisdek lieben.

Der Inhalt 

(Quelle: kiwi-verlag.de)

Igor ist ein merkwürdiges Kind. Er berührt Dinge, um sie zu verstehen, malt Kreise auf Hauswände und sortiert Schachteln in Schachteln ein. Während er älter wird, übt er das Schmelzen, entdeckt das nichts und bezweifelt die Endlichkeit. Er verliebt sich und trägt eine Last, die zu schwer ist, er trifft auf den Tod und versucht schließlich, hundert Tage ohne Licht und Geräusche zu verbringen. Seine Reise führt ihn an die Grenzen der Vernunft und verändert seine Wahrnehmung der Welt für immer.
Robert Gwisdek schreibt in seinem Debütroman mit einer solchen Sprachmacht und Fantasie über Wahrheit, Wahnsinn und Liebe, dass man das Leben danach mit anderen Augen sieht.

Buchrezension „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins

Heute möchte ich euch gerne „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins vorstellen.

Der Inhalt:

Rachels Leben scheint perfekt. Sie ist jung, schön, lebt mit einem reichen und angesehenen Partner zusammen und wird in einigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Ihr Leben scheint wie aus dem Bilderbuch zu sein, doch dann schlägt das Schicksal unverhofft zu und ändert ihr Leben schlagartig. Durch einen tragischen Unfall, wo ihr bester Freund Jimmy, bei den Versuch, Sie zu retten, ums Leben kommt, bricht Rachels Welt komplett zusammen. Fortan ist nichts mehr so, wie es einst war und Rachels leidet sehr unter den  plötzlichenVerlust. Sie zieht sich in sich zurück und leidet unter großen Schuldgefühlen. Der Schmerz sitzt so tief, dass sich ihr Leben drastisch verändert. Es scheint nichts mehr übrig geblieben, von der glücklichen Rachel und dann schlägt das Schicksal erneut zu.

Nach fünf Jahren kehrt Rachel für die Hochzeit ihrer besten Freundin zum ersten Mal an den Ort der Tragödie zurück, die Erinnerungen daran sind so stark und Sie bricht plötzlich zusammen. Als Sie dann im Krankenhaus erwacht, scheint sich ihr Leben wieder zum Guten zu wenden, Sie traut ihren Augen nicht, denn auf einmal steht Jimmy neben ihren Krankenbett und scheint wieder lebendig zu sein und ihr an Krebs erkrankter Vater, scheint von der schlimmen Krankheit geheilt zu sein…

Meine Meinung:

Zunächst einmal hat mich der Titel des Buches „Die Achse meiner Welt“ neugierig auf den Inhalt gemacht. Was hat es mit diesen Titel auf sich und wie passt dieser inhaltlich zum Buch? Von meiner Neugier geweckt, schaute ich mir die Leseprobe genauer an und kam schnell zu dem Entschluss, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte. Auch das schön gestaltete Buchcover, welches in einem tief- blauen Farbton gehalten ist und worauf man eine junge Frau erkennt, die scheinbar im Nichts, denn man erkennt hier den Boden nicht, auf einem Hochseil balanciert und versucht, ihr Gleichgewicht zu halten, brachte mich dazu, dass Buch unbedingt lesen zu wollen.

Schon nach dem lesen weniger Seiten war ich mir sicher, dass ich das Buch ziemlich schnell zu Ende lesen werde, denn der Schreibstil der Autorin war hier so flüssig und detailreich, dass ich mich direkt, mitten in der Geschichte und im Handlungsprozess wiederfand und mich sofort in der Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin Rachel hineinversetzen konnte.

Der Inhalt war dann zunächst auch so, wie ich es erwartet habe, ich wusste ja bereits, dass hier etwas schlimmes passieren würde und wollte erfahren, wie sich danach das Leben von Rachel genau ändern und ich wollte vor allem wissen, warum ihr bester Freund Jimmy nun auf einmal wieder am Leben ist? Wie kann dies denn sein? Erst am Ende der Geschichte wird dies aufgedeckt. Das Ende hat mir wirklich sehr gut gefallen, denn dies war so, wirklich nicht vorhersehbar. Es gibt aber auch einige Kritikpunkte, die ich gerne erwähnen möchte, so war mir der Inhalt an einigen Stellen leider etwas  zu klischeehaft und nicht tiefgründig genug. Einige Stellen im Buch waren für mich zunächst auch eher verwirrend, denn die Wendungen kamen hier, für meinen Geschmack, zu plötzlich und man erfuhr nicht direkt, warum hier auf einmal eine Wendung eintraf.

Hier hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Zwar hat mich der Schreibstil zu Anfang sehr gefesselt, doch dies nahm beim lesen der weiteren Kapitel leider immer mehr ab. Zum Schluss jedoch, wurde wieder eine gute Spannung aufgebaut und das Ende hat mich dann wieder milde gestimmt und ich kann sagen, dass mir das Buch dann auch wieder gefallen hat, auch wenn es mich tieftraurig gestimmt hat.

Fazit:

Ein schönes Buch, an manchen Stellen etwas langatmig und klischeehaft, aber das Ende entschädigt dann wieder.

Meine Bewertung♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ein herzliches Dankeschön geht an die Verlagsgruppe Droemer Knaur, die mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank :-).