Buchrezension „Wir fallen nicht“ von Seita Vuorela

Der Inhalt: (Quelle: Ravensburger.de)

Zwei Brüder, verschieden wie Tag und Nacht. Mitja (quirlig, abenteuerlustig) wagt sich auf verbotenes Gelände, in gefährliche Höhen. Dimitri (still, nachdenklich) folgt ihm heimlich. Ein tragischer Unfall und zwei Versuche, danach weiterzuleben.
Die Brüder Mitja und Vladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden – es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht.

Meine Meinung:

Zunächst einmal möchte ich berichten, warum ich mir das Buch gekauft und habe und es unbedingt lesen wollte. Der Titel „Wir fallen nicht“ hat mich von Anfang an sehr überzeugt und ich assozierte damit Stärke und Durchhaltevermögen. Das Cover jedoch wirkte ganz anders auf mich, denn darauf zu sehen ist eine überdimensionale schwarze Feder, die langsam vom Himmel fällt, im Hintergrund sieht man einen Sonnenuntergang und das Meer und zwei wegfliegende Vögel. Das Cover verband ich direkt mit Abschied und die schwarze Feder erinnerte mich an einen gefallenen Engel und an Trauer. Dieser Kontrast zwischen dem Titel und dem Cover hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht und mir war schnell bewusst, ich möchte dieses Buch unbedingt lesen!

Nach dem Lesen der ersten Seiten fiel mir direkt der wunderbare Schreibstil der Autorin Seita Vuorela auf. Die Auswahl der Wörter und die Sprache haben mich hier  sehr überzeugen können und auch, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. So wird die Geschichte einmal aus der Sicht von Mitja, dann aus der Sicht seines Bruders Vladimirs und aus der Sicht des Mädchens erzählt. Dieser Mix hat mir sehr gefallen und man konnte sich so besser in die Protagonisten einfühlen und ihre Gedanken nachvollziehen.

Ebenso gut gefallen haben mir die Wendungen von Gegenwart und Vergangenheit in der Geschichte.

Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat waren die unendlichen Längen in der Geschichte. Der Inhalt war für mich sehr langatmig und auch oft zu vorhersehbar. Ich habe mich des Öfteren dabei erwischt, dass ich mehrere Zeilen beim Lesen übersprungen habe und ich hatte dann auch Zeitweise keine Lust mehr das Buch weiterzulesen. Ich habe mich aber gezwungen das Buch weiterzulesen, da ich gehofft habe, dass sich hier etwas zum positiven wenden würde und das Buch etwas spannender werden wird, dies war für mich leider jedoch nicht der Fall und das Ende kam für mich leider auch überhaupt nicht überraschend. Schade, denn ich hatte mir hier, für mich, viel mehr erwartet. 

Einen wirklichen Einstieg in die Geschichte habe ich leider auch nicht gefunden und gefesselt hat mich die Geschichte leider auch überhaupt nicht. Für mich war das Buch eher enttäuschend und ich wurde vom Inhalt her einfach nicht überzeugt. Schade, denn der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein weiteres Buch der Autorin würde ich vielleicht lesen, wenn der Inhalt mich dann direkt ansprechen würde. Mal schauen, was noch kommen wird….


Fazit: 
Ein wirklich toller Sprachstil der Autorin, doch der Inhalt hat mir leider überhaupt nicht zugesagt. Für mich hatte die Geschichte einfach zu viel längen und Spannung kam bei mir leider auch keine auf.

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

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