Buchrezension „Naschmarkt“ von Anna Koschka

Heute möchte ich euch gerne „Naschmarkt“ von Anna Koschka  vorstellen.

Taschenbuch, Knaur TB
03.08.2012, 448 S.

ISBN: 978-3-426-51120-6

Preis:  8,99

Der Inhalt (Quelle:droemer-knaur.de):

Dotti Wilcek hat der Männerwelt abgeschworen. Endgültig! Wer könnte weniger geeignet sein, eine Internetdatingagentur zu testen? Doch Dottis bissiger Blog über Männer, Mauerblümchen und Flirten für Anfänger spricht einer ganzen Generation von netzgeplagten Singles aus dem Herzen …

Meine Meinung:

Anna Koschka ist das Pseudonym der sympathischen Wiener Autorin Claudia Toman und ihr Roman „Naschmarkt“ stand schon länger auf meiner Wunschliste. Jetzt endlich kam ich in den Genuss diesen wunderbaren Roman lesen zu dürfen und ich wurde hier wirklich nicht enttäuscht! 😉

Dotti Wilcek ist Single, liebt es Bücher zu lesen und bevorzugt eine gute Tasse Tee, trifft sich gerne mit ihren Freundinnen und kuschelt liebend gern mit ihrer Katze. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als Sie eine Internetdatingagentur im Rahmen ihres Jobs bei einer Zeitung unfreiwillig testen muss und Ihre Erlebnisse auf ihren Blog über Mauerblümchen und Flirten für Anfänger veröffentlicht.

Mit ihren Artikeln scheint Dotti den Nerv der Zeit getroffen zu haben und plötzlich können sich viele, andere Mauerblümchen mit ihr identifizieren. Die Liebe jedoch kann man nicht so einfach ausschalten und geht ihre eigenen Wege.

Die Geschichte rund um die Hauptfigur Dotti hat mir viele schöne Lesestunden bereitet und Dotti war mir direkt von Anfang an sehr sympathisch. Ich weiß zwar nicht so genau, ob ich mich als wirkliches Mauerblümchen bezeichnen sollte, aber viele Interessen, die Dotti so mag, die mag ich ebenfalls sehr gerne. Ich liebe es zu lesen und liebe es auch eine gute Tasse Tee zu trinken. Besonders mochte ich die natürliche Art , denn Dotti hält ihre Meinung nicht zurück und macht in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam, dass man nicht unbedingt schlechter lebt oder gleich schlechter ist, nur weil man allein ist. Die Gesellschaft sollte darüber nachdenken, dass man auch glücklich sein kann, wenn man nicht unbedingt dem Idealbild (verliebt, verlobt, verheiratet und Kinder) entspricht.

Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und flüssig und ich konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen. Ebenfalls hat die Autorin viel Witz und Charme in die Geschichte mit eingebaut und die versteckte Ironie hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es mir mit dem Buch gemütlich gemacht, mich in meine Decken gekuschelt und eine heiße Kanne Tee dazu getrunken. Vielen Dank für diese wunderbare Geschichte!!! Ich wurde sehr gut unterhalten und kann dieses Buch gerne weiterempfehlen! Der Nachfolgeband heißt übrigens „Mohnschnecke“ und den Roman werde ich in nächster Zeit auch gerne lesen.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

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