Basteln für Halloween

Hallo ihr Lieben,

In 5 Tagen steht Halloween vor der Tür und ich habe hierfür schaurig-schöne Windlichter gebastelt. 😉

Halloween-WindlichterCool oder?

Ihr könnt die Windlichter übrigens ganz einfach nachbasteln

und und das braucht ihr dafür:

saubere Gläser, Servietten mit Gruselmotiven, Serviettenkleber, eine Schere und einen Pinsel (weich).

Und so wird es gemacht:

Serviette so zuschneiden, dass sie auf das Glas passt. Anschließend wird die oberste Schicht der Serviette vorsichtig abgezogen. Serviettenkleber gut schütteln und das zugeschnittene Motiv auf das Glas positionieren. Nun wird der Kleber von Innen nach außen auf die Serviette aufgetragen. Anschließend alles gut trocknen lassen und fertig ist euer Windlicht.

Die Windlichter eigenen sich auch sehr gut als Geschenk und können mit allen möglichen Motiven versehen werden.

Für Weihnachten werde ich ebenfalls noch einige Windlichter basteln und freue mich schon drauf 🙂

Feiert ihr Halloween?

Wie gefällt euch mein Basteltipp? Möchtet ihr hier gerne mehr von sehen?

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Ganz liebe Grüße,

eure Jane ❤

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Buchrezension: „Die Stadt der verschwundenen Köche“ von Gregor Weber

Heute möchte ich euch gerne „Die Stadt der verschwundenen Köche“ von Gregor Weber näher vorstellen.

 Autor: Gregor Weber

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8135-0605-1
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Knaus

Der Inhalt: (Quelle: Knaus Verlag)

Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die pure Lust am Essen

Endlich: Erfolgsautor Gregor Weber („Kochen ist Krieg“) kehrt zurück in die Küche, aber anders als gedacht! In seinem neuen Roman, einer rasanten Mischung aus Retro-Science-Fiction à la Jules Verne, Steampunk und märchenhafter Parallelwelt, erzählt er mit überbordender Fantasie von Intrigen und Gaunereien in einer Welt, in der Kochen eigentlich verboten ist, Köche aber mit Gold aufgewogen werden. Atemlos verfolgt der Leser die Abenteuer von Carl Juniper, der sich nach einem Schiffsbruch vor Kap Hoorn in einer fremden Welt wiederfindet…

Meine Meinung:

In „Die Stadt der verschwundenen Köche“ erzählt der Erfolgsautor Gregor Weber die Geschichte von Carl Juniper, der Koch auf einen Luxusdampfer ist und sich durch die Hafenkneipen trinkt und sämtliche Bordelle in zahlreichen Ländern besucht. Eines Tages erleidet er plötzlich Schiffbruch und als er erwacht, findet er sich in einer fremden und düsteren Welt wieder, wo jegliche Lebensfreude und Genuss nicht existieren darf. Die Menschen arbeiten den ganzen Tag sehr hart und ernähren sich von Pillen, denn anderes Essen ist in dieser Gesellschaft strengstens untersagt und das Kochen ist strikt verboten. Es existieren jedoch geheime Küchen, wo Untergrund-Köche ihr gefährlichen Handwerk ausüben und dabei ihr Leben riskieren. Carl Juniper wird solch ein Untergrund- Koch und findet in der verbotenen Küche, neue Freunde und seine große Liebe, doch dann ändert sich sein Leben wieder drastisch…

Die Idee von einer Welt, wo das Essen und jeglicher Genuss verboten wird, hat mich Anfangs sehr gereizt, denn ich kann mir eine solche, trostlose Welt nicht vorstellen. Dies war auch der Grund, dass ich das Buch gelesen habe, denn ich wollte unbedingt erfahren, was dahinter steckt und warum es vom System verboten ist, dass man keine Nahrung zu sich nehmen darf und auch sonstige Freunde unterbunden wird. Ich stelle mir diese Welt sehr düster und grau vor und möchte in solch einer trostlosen Welt auch nicht leben.

Das Cover hat diesen Reiz zusätzlich noch verstärkt, denn das Buch ist in dunkel-blau-, schwarz- und grau-Tönen gehalten und macht einen düsteren Eindruck. Im Mittelpunkt des Bildes steht eine riesige, altmodische und dampfende Küche, die mich an eine Eisenbahn-Küche erinnert.

Auch die Idee von Untergrund-Köchen, die eigentlich nicht existieren dürfen, da kochen strengstens verboten ist und die Vorstellung von geheime Küchen, wo Essen zubereitet wird, fand ich interessant. Ich habe mich gefragt, wie diese Küchen unentdeckt bleiben können, wenn der Geruch von den Gerichten in der Luft liegt? Für wen wird dieses Essen zubereitet, wenn die Menschen keine andere Nahrung, außer den Pillen kennen? Wo kommen die Lebensmittel her?

Viele Fragen stellten sich mir also schon vorab und ich war gespannt, wie der Inhalt der Geschichte umgesetzt werden würde. Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn noch gut gefallen, denn er hat viele Einzelheiten im Dunkeln gelassen, doch leider hat mir dies im Laufe der Geschichte überhaupt nicht mehr gefallen, da ich mir diese andere Welt gar nicht vorstellen konnte. Dies fand ich sehr Schade und man hat nicht wirklich etwas über die andere Gesellschaft und das System erfahren und auch viele Fragen, die ich mir gestellt habe, wurden überhaupt nicht beantwortet. Ich mag es eigentlich, wenn man zum Selbst denken animiert wird, jedoch waren einige Zusammenhänge nicht ganz logisch und die Geschichte war für mich nicht schlüssig.

Zu Beginn der Geschichte habe ich zudem noch gedacht,dass es in der anderen Welt überhaupt keine Frauen geben würde, da diese am Anfang, so gut wie gar nicht auftauchen. Doch dann plötzlich gibt es diese eine Frau, die alles verkörpert, was Männerfantasien höher schlagen lässt und natürlich verliebt sich unser Schiffskoch in sie.  Dies hat mir überhaupt nicht gefallen, denn die anderen Charaktere bis auf die Hauptfigur Carl Juniper wurden so in den Schatten gestellt, dass man überhaupt nichts über sie erfährt. Die Charaktere wirken blass und unnatürlich und man kann sich in keine Figur richtig hineinversetzen. Leider wurden hier keinerlei Emotionen geweckt und es hat mir keinen Spaß gemacht die Geschichte weiterzulesen. Ich habe mich durch die Seiten gequält, denn die Geschichte hatte zudem etlich Längen. Der Schluss wurde dann richtig spannend und dann kam plötzlich der Knall und die Geschichte war zu Ende.

Fazit: Die Grundidee von einer Welt, wo es keinen Genuss geben darf und in der Essen und das Kochen verboten ist, ist wirklich gut und weckt die Neugier.Es hapert hier jedoch an der Umsetzung. Leider war mir die Geschichte viel zu flach und ich konnte mich in die Charaktere überhaupt nicht hineinversetzten. Viele Fragen blieben offen und leider hatte die Geschichte auch etlich Längen und  ich konnte mir die andere Welt überhaupt nicht vorstellen, zudem wurden viele Fragen nicht beantwortet und die Handlung war oft schwammig und an einigen Stellen auch nicht logisch. Die Geschichte war für mich einfach zu schwach und hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Sorry! 😦

Meine Bewertung:

( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich beim Knaus Verlag und bei LovelyBooks bedanken. Vielen Dank. ❤

Die Frankfurter Buchmesse 2015 – Mein Bericht

Gestern habe ich die Frankfurter Buchmesse 2015, zusammen mit meinen Arbeitskollegen Markus und Sandra besucht und möchte euch nun gerne über unseren Messetag berichten.

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Der Tag begann sehr früh für mich, denn ich wurde bereits um 05.30 Uhr von der Musik meines Radioweckers geweckt und habe mich aus dem Bett gequält. Ich habe es dann aber recht zügig geschafft, mich fertig zu machen, denn es war ja schließlich Messetag und ich war voller Vorfreude und sehr gespannt darauf, was mich an diesem Samstag auf den Messegelände in Frankfurt erwarten würde.

Um ca. 07.10 Uhr wurde ich dann von Markus abgeholt und wir machten uns auf dem Weg zu Sandra und fuhren dann gemeinsam nach Frankfurt. Nach ca. 2 Stunden und 45 Minuten erreichten wir dann endlich Frankfurt und waren überglücklich, dass wir unser Ziel, nach etlichen Baustellen auf der Autobahn, nun endlich erreicht hatten. 🙂

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Wie zu erwarten, tummelten sich schon viele Besucher in den Messehallen und auch wir stürzten uns ins Gewusel und stöberten an den Ständen der Aussteller und Verlagen und schauten uns alles ganz genau an. Eigentlich wollte ich ursprünglich am Bloggerfrühstück von dotbooks, dem Aufbau- Verlag und Skoobe teilnehmen, doch es war dort so überfüllt, dass wir uns spontan dazu entschieden haben, zum Stand vom Verlag Dorling Kindersley zu gehen, um Markus als „Darth Maul“ schminken zu lassen.

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Nun waren wir für den „STAR WARS READS DAY“ gewappnet, den der Verlag Dorling Kindersley zelebrierte und machten auch noch das ein oder andere Erinnerungsfoto mit einem „Stormtrooper“ und „Darth Vader“& Co. 🙂

Jane mit AndroidenDanach wandelten wir noch eine Weile durch die großartigen Hallen und wurden von zahlreichen Reizen überflutet. Die Buchmesse ist wahrlich ein Paradies für alle Buchbegeisterten und ich habe mich dort wirklich sehr wohlgefühlt und ganz viele, tolle Bücher entdeckt, die ich mir in nächster Zeit zulegen werde oder für mein Lektorat in der Bibliothek anschaffen werde.

Und natürlich sind wir auch noch der ein oder anderen Figur aus einem Kinderbuch begegnet und haben ein paar Fotos gemacht. Leider habe ich unabsichtlich den Grüffelo etwas „beleidigt“, da ich ihm gesagt habe, dass ich neben ihm ja richtig schlank aussehen würde… Der Grüffelo war darüber sehr traurig und wollte schon weggehen, dann habe ich mich aber bei ihm entschuldigt. Oje! 😦

Leo Lausemaus und Jane 1 Gruefello

Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass man die Autoren, Verlagsmenschen, Illustratoren und allen, die mit Büchern zu tun haben, mal „live“ erleben konnte und den ein- oder anderen Verlagsmenschen, den man sonst nur „digital“ kennt, auch mal persönlich kennenlernen durfte.

Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass ich auf dem LovelyBooks-Treffen für Blogger und Leser in der Menge, zwei liebe Bloggerinnen Hanna und Ingrid von „Zwei Sichten auf Bücher“ wiedergesehen habe. Wir hatten ganz kurz Zeit, ein wenig zu plaudern und Hanna überreichte mir dann noch ein kleines Präsent, wo sich verschiedenen Teesorten drin befanden. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da ich ja so eine richtige Teetante bin und ein heißer Tee und ein gutes Buch für mich einfach zusammen gehören. Vielen Dank, liebe Hanna und liebe Ingrid. Wir werden uns bestimmt bald mal wieder über den Weg laufen. 😉

Da das Treffen von LovelyBooks allerdings ziemlich überfüllt war und man sich leider nicht wirklich mit den Lesern und anderen Bloggern unterhalten konnte, machten wir uns dann schnell auf den Weg in die nächste Halle und besuchten den Ehrengast Indonesien.

Indonesien 2Unter dem Titel „17.000 Inseln der Imagination“ präsentierte sich der Ehrengast 2015 auf der Frankfurter Buchmesse. Beim betreten des Pavillons, wurden alle Sinne angesprochen und ich staunte über die Vielfalt der Eindrücke, die ich dort wahrnehmen durfte. Schon das Spiel mit dem Licht und der Duft, der wunderbaren, exotischen Gewürze, beeindruckte mich sehr. Ich habe mir hier wirklich alles angeschaut und war begeistert von dem breiten Spektrum, das den Besuchern geboten wurden. Insgesamt konnte man sich von sieben Inseln verzaubern lassen.

Auf der Island of Imigination konnten die Besucher durch die traditionellen Schriftkulturen des indonesischens Archipels blättern.

Die Island of Words zeigte bemerkenswerte Werke von indonesischen Schriftstellern und Schriftstellern und Bücher über Indonesien.

Auf der Island of Images wurden Comics, Graphic Novels und Animationen präsentiert.

Die Insel of Inquiry zeigte neue Lernsoftware, wissenschaftliche Programme und digitale Lernmedien, aber auch traditionelle und kulturelle Schätze wie das balinesische Schattentheater, die Kunst der Batik und das Musikinstrument Angklung gab es zu entdecken.

Auf der Island of Scenes begegnete man indonesischen Tänzern, die mit ihrer Performance aus Tanz und Klängen, in eine andere Welt entführten.

Märchenhaft ging es auf der Island of Tales zu, wo Kindern unter der Projektion eines gigantischen Drachens, Geschichten erzählt wurden.

Auf der Island of Spice wurden exotische Gewürze präsentiert, die die Besucher entdecken, riechen und schmecken konnten.

Indonesien 1 Indonesien 3 Indonesien 4 CIMG6460 CIMG6461 CIMG6462 CIMG6463 CIMG6464 ,CIMG6466CIMG6467CIMG6468CIMG6472CIMG6473CIMG6474Leider mussten wir uns danach auch schon auf den Heimweg machen. Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse gab es wirklich richtig viel zu entdecken und zu erleben. Schade, dass ein Tag nicht ausreicht, um alles zu entdecken. Im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein, habe mir aber vorgenommen, mehrere Tage dort zu verbringen und freue mich auch schon drauf!

Vielen Dank an alle Mitwirkenden 

Die Frankfurter Buchmesse 2015 steht vor der Tür

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Nur noch wenige Stunden, dann öffnet die Frankfurter Buchmesse #FBM15 zum 67. Mal ihre Türen und die Aufregung und Vorfreude steigt. Auch ich werde die Frankfurter Buchmesse am Samstag, zusammen mit zwei ganz lieben Kollegen, besuchen gehen und freue mich schon riesig drauf. Besonders gespannt bin ich auf Indonesien – Den Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse und freue mich auf ein exotisch-poetisches Programm.

Ebenfalls freue ich mich auf die zahlreichen Veranstaltungen und Treffen mit Buchverrückten Menschen, Bloggern, Schriftstellern, Verlagsmenschen, Bibliothekaren und FaMis :-). Wahrscheinlich wird ein Tag gar nicht ausreichen, um alles zu erleben, was ich gerne sehen und machen möchte, aber ich habe mir schon einen Plan gemacht und mir fest vorgenommen, dass ich diesmal auch etwas spontaner sein werde und einfach das machen werde, worauf ich gerade Lust und Laune habe und nicht so streng nach Zeitplan gehen werde. Natürlich habe ich einige Dinge schon fest eingeplant wie z.B. das große Bloggerfrühstück mit dotbooks, dem Aufbau -Verlag und Skoobe oder das Leser- und Bloggertreffen von LovelyBooks  und freue mich auch schon riesig darauf.

Auch habe ich mir extra Lesezeichen drucken lassen und freue mich sehr, diese an euch zu verteilen :-).

CIMG6422 Gerne dürft ihr mich auch einfach ansprechen, denn ich freue mich auf viele und unterhaltsame Gespräche mit euch. 🙂

Werdet ihr die die Frankfurter Buchmesse ebenfalls besuchen und falls ja, wann seid ihr dort?

Ich freue mich auf eure Antworten! 😉

Ganz liebe Grüße,

eure Jane ❤

Buchrezension: „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel

Heute möchte ich euch gerne „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel vorstellen.

Band 1
Text von Kirsten Miller / Jason Segel
Aus dem Englischen von Simone Wiemken

384 Seiten · gebunden
ab 10 Jahren
EUR 17,99 · EUA 18,50
ISBN-13: 978-3-7915-1908-1
EAN: 9783791519081
Verlag: Dressler Verlag

Der Inhalt (Quelle: Dressler Verlag):

Schlafe, Charlie, schlaf ruhig ein, im Traum wird es noch schlimmer sein …

Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: Der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer soviel echter als andere Träume? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Das erste Buch von Hollywood-Liebling und Muppets-Autor Jason Segel – bekannt aus How I Met Your Mother – als Auftakt einer Trilogie voller subtilem Grusel und viel Spaß.
Perfekt für alle ab 10 Jahren: witzig, fantastisch und doch aus dem Kinderleben gegriffen.

Meine Meinung:

„Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel ist der Auftakt einer gruseligen Trilogie für Kinder ab 10 Jahren. Im Rahmen eines Leseabends in unserer Bibliothek, haben wir dieses Buch einer Gruppe von Kindern vorgestellt und einige Passagen vorgelesen und verschiedene Spiele dazu gespielt. Die Geschichte rund um den zwölfjährigen Charlie, der Nachts von schrecklichen Albträumen geplagt wird, kam bei den Kindern und den Bibliotheksmitarbeitern richtig gut an. Viele Kinder konnten sich mit der Hauptperson Charlie identifizieren und erzählten uns zu Beginn des Leseabends von ihren Albträumen. Vorweg habe ich dieses Buch natürlich gelesen, um zu testen, ob dieses Buch für einen gruseligen Leseabend geeignet ist. Ich kann getrost verraten, JA, es ist absolut geeignet und auch bei unserem Leseabend haben die Kinder sich schön gegruselt und es entstand eine knisternde Atmosphäre während des Vorlesens.

Mir persönlich hat die Geschichte ebenfalls richtig gut gefallen, denn sie war auch für mich, so richtig spannend und ich habe das Buch innerhalb eines Tages zu Ende gelesen. Auch die Hauptfigur Charlie und sein kleiner Bruder sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich fühlte mich ein wenig in meine Kindheit zurückversetzt und konnte mich gut in die Gefühlswelt der Figuren hineinversetzen.

Besonders der Schreibstil ist für Kinder ab 10 Jahren gut geeignet und leicht verständlich. Die Figuren sind ebenfalls gut ausgearbeitet, so dass die Kinder sich damit sehr leicht und gut identifizieren können. Die Geschichte ist nicht durchweg gruselig, sondern hat auch viele lustige und fantastische Passagen, was für gute Abwechslung sorgt. Besonders die Botschaft der Geschichte “ Stell dich deinen Ängsten und wenn du gegen deine Ängste ankämpft, dann sieht die Welt auch ganz anders aus“, hat mich sehr überzeugt und ich würde das Buch jederzeit meiner Nichte und anderen Kindern ab 10 Jahren weiterempfehlen, da es einfach nur toll und absolut lesenswert ist.

Neben dem Inhalt konnte mich die wundervolle Gestaltung des Buches überzeugen. Das Cover ist schaurig-schön gestaltet und erinnert mich ein wenig an Halloween, was durch die Farben Schwarz und Orange zusätzlich verstärkt wird. Der Buchschnitt ist ebenfalls in Orange gehalten und macht das Buch zu einem richtigen Hingucker. Ein weiteres Highlight ist, dass das Buchcover im Dunklem leuchtet und auch die wunderschönen, kleinen Illustrationen auf den Innenseiten des Buches, sind ein kleines Highlight und werten das Buch zusätzlich auf.

Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe und bin gespannt und dann wird es bestimmt auch einen weiteren Leseabend mit den Kids geben, die ebenfalls wissen möchten, wie es mit Charlie, seiner Familie und seinen Freunden weitergehen wird.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky

Heute möchte ich euch gerne „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky näher vorstellen.

 ISBN: 978-3-462-04802-5

Erschienen am: 17.08.2015
160 Seiten, gebunden

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

Preis: 16,00 € (D)

Der Inhalt (Quelle: Kiepenheuer & Witsch):

Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt nach dem Reaktorunglück die tickenden Geigerzähler und die strahlenden Waldfrüchte fürchtet, baut sich die ehemalige Krankenschwester mit Gleichgesinnten ein neues Leben im Niemandsland auf. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität an guten Tagen und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Vögel rufen so laut wie nirgends sonst, die Spinnen weben verrückte Netze, und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Während der sterbenskranke Petrov in der Hängematte Liebesgedichte liest und die Melkerin Marja mit dem fast hundertjährigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe an ihre Tochter Irina, die Chirurgin bei der deutschen Bundeswehr ist. Doch dann kommt ein Fremder ins Dorf – und die Gemeinschaft steht erneut vor der Auflösung. Auf kleinem Raum gelingt Alina Bronsky voller Kraft und Poesie, voller Herz und Witz eine märchenhafte und zugleich fesselnd gegenwärtige Geschichte.

Meine Meinung:

Es gibt Bücher, die bleiben länger im Gedächtnis und bleiben dort schließlich auch haften. „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky ist solch ein Buch, woran ich mich noch lange Zeit zurückerinnern werde, da es mich sehr beeindruckt hat.

Es ist jetzt Wochen her, wo ich dieses Buch gelesen habe und ich habe dieses Buch wirklich schnell, auf einer Zugfahrt von Bergheim nach Wesel gelesen, die ungefähr 3 Stunden gedauert hat. Die Geschichte rund um die Hauptfigur „Baba Dunja“ kommt zunächst ruhig und heimelig daher, zeigt aber die harte Realität, die die Dorfbewohner des kleinen Ortes Tschernowo, was übrigens bei Tschernobyl liegt, tagtäglich ausgesetzt sind.

“ Was bedeutet Heimat?“ Um diese Frage dreht sich alles im Roman von Alina Bronsky und man fragt sich unweigerlich, ob man ebenfalls in einem Dorf leben könnte, wo alles verstrahlt ist und es in der näheren Umgebung nichts mehr gibt. Dieser Ort wird gemieden, da er als gefährlich gilt. Aber warum kehrt man an diesen Ort zurück, so abgeschnitten von der Außenwelt und lässt einen Teil der Familie in der sicheren Welt zurück? Warum möchte man allein leben, wenn man gemeinsam mit der Familie leben könnte? Ich wüsste nicht, ob ich dies könnte, aber die Hauptfigur „Baba Dunja“ führt genau solch ein hartes Leben und ist dabei glücklich. Und genau dies ist auch die Antwort, die Dorfbewohner, die im verlassenen Ort Tschernow leben, sind freiwillig dorthin zurückgekehrt und sind alle glücklich, obwohl sie alt und krank sind.

Um glücklich zu sein bedarf es keinen Luxus, wenn man ein einfaches Leben führt, schätzt man die einfachen Dinge des Alltages und freut sich über Kleinigkeiten.

Die Menschen im Dorf, die Baba Dunja als ihre „Anführerin“ gewählt haben, leben ein zufriedenes Leben. Eines Tages jedoch kommt ein Fremder ins Dorf und löst dort eine dunkle Unruhe aus, die das Dorfleben drastisch verändern wird. Die Abgründe der Menschen werden nun sichtbar und auch für Baba Dunja verändert sich ihr Leben drastisch und in ihrer eigenen Familie tun sich tiefe Abgründe auf.

Der Erzählstil in „Baba Dunjas letzte Liebe“ kommt leise und mit einer guten Prise schwarzen Humor daher. Die Wortwahl ist derweil poetisch und kommt oft märchenhaft daher. Der Inhalt ist sehr kraftvoll und beantwortet Fragen, die nicht ausgesprochen werden, man die Antwort darauf aber selbst findet. Ein richtig toller Roman, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann, da er absolut lesenswert ist.

Fazit: 

Ein kraftvolles Buch, welches sich mit der Thematik „Heimat“ beschäftigt und durch den ruhigen und ausgeglichenen Erzählstil ohne viel Schnickschnack auskommt. Die Inhaltliche Thematik und der poetische, oft märchenhafte Schreibstil, der mit einer Prise schwarzen Humor versehen ist, konnte mich absolut überzeugen. „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky wird mir noch lange in guter Erinnerung im Gedächtnis bleiben.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ (von: ♥♥♥♥♥)

Montagsfrage: Welches Buch hast Du zuletzt gekauft, weil Du es unbedingt lesen wolltest und immer noch nicht gelesen?

Heute ist wieder Montag und da darf die Montagsfrage von der lieben Svenja aka Buchfresserchen nicht fehlen,

die heute lautet:

Welches Buch hast Du zuletzt gekauft, weil Du es unbedingt lesen wolltest und immer noch nicht gelesen?

Aktuell fällt mir kein bestimmtes Buch ein, was ich mir gekauft habe, da ich es unbedingt lesen wollte, aber noch nicht gelesen habe. Oft lese ich auch mehrere Bücher parallel und natürlich habe ich hier auch einige Bücher stehen, die ich noch nicht gelesen habe, aber hier war es nicht so, dass ich diese unbedingt lesen wollte und sehnsüchtig darauf gewartet habe ;-).

Allerdings habe ich mir momentan „Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck aus der Bibliothek ausgeliehen und möchte dieses Buch unbedingt lesen, komme ich Moment aber einfach nicht dazu, da ich gerade „Stadt der verschwundenen Köche“ von Gregor Weber lese und bei einer Leserunde bei Lovelybooks mitmache. Allerdings liest sich das Buch für mich eher schleppend, ich hoffe aber, dass ich heute damit fertig werde und mich dann voll und ganz „Gehen, ging, gegangen“ widmen kann.

Wie sieht es bei euch aus? Welches Buch habt ihr euch zuletzt gekauft, aber noch gar nicht gelesen?

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße,

eure Jane ❤