Mein Lesefreitag

Hallo ihr Lieben,

heute ist Freitag und dann auch noch Karfreitag. Als Kind habe ich diesen Tag immer gehasst, denn es war für mich der langweiligste Tag des ganzen Jahres. Darüber kann man jetzt denken, was man will, aber ich mochte diesen Tag noch nie wirklich. Da es heute zudem noch regnet und richtig ungemütlich draußen ist, habe ich mir überlegt, dass ich gerne einen #Lesefreitag machen möchte.

Dies bedeutet, ich werde heute den ganzen Tag lang lesen und es mir richtig gut gehen lassen. 🙂

Starten werde ich übrigens mit „Nur ein Tag“ von Gayle Forman.

Lesefreitag

Ich bin gespannt, wie weit ich kommen werde, denn gleichzeitig nehme ich noch an

der dazugehörigen Leserunde bei Lovelybooks für dieses Buch teil.

Der Inhalt (Quelle: Fischer FJB):

Der erste Teil des Roman-Duos NUR EIN TAG … UND EIN GANZES JAHR
der Bestseller-Autorin Gayle Forman.

Wenn du einem Menschen begegnet bist,
der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun,
ihn wiederzufinden.

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist.

Da der Lesefreitag nur ein Tag dauern wird, werde ich diese Seite immer mal wieder aktualisieren.

11.11 Uhr:

Start des Lesefreitags! Ich lese aktuell „Nur ein Tag“ von Gayle Forman.

14.12 Uhr:

Habe nun die ersten 5 Kapitel gelesen und  bin ziemlich schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist unkompliziert und jugendlich. Die Geschichte wird aus der Ich-Erzählperspektive, hier aus der Sicht von Allyson, erzählt, was die Figur natürlich greifbar macht und man erhält einen guten Einblick in ihre Denkweise und in ihr Gefühlswesen.

19.00 Uhr:

Ich habe nun insgesamt 143 Seiten gelesen und die Figur Allyson nun immer besser kennengelernt und ehrlich gesagt, nervt mich diese Figur ein wenig. Allyson wirkt in vielen Szenen viel zu naiv und ihr jugendliches Denken ist manchmal für mich einfach nicht nachvollziehbar. Auch ist das Erzähltempo der Geschiche sehr rapid.

Willem wirkt hingegen sehr geheimnisvoll und man weiß nicht genau, was in seinen Kopf vor sich geht, da man keinen Zugang zu seiner Gedankenwelt erhält. Auf der einen Seite macht dies die Geschichte spannend, denn ich würde wirklich gern erfahren, warum er sich so seltsam verhält und wie sein Leben bisher verlaufen ist.

 

Gelesene Seiten: 143Seiten.

Wenn Ihr Lust habt, dann dürft ihr übrigens auch am #Lesefreitag teilnehmen. Schreibt doch einfach einen dazugehörigen Blogbeitrag oder kommentiert diesen Beitrag von mir.

Gerne könnt ihr folgende Fragen dazu beantworten:

Was lest ihr momentan?

Auf welcher Seite befindet ihr euch aktuell?

Wie viele Seiten habt ihr bereits gelesen?

Wie gefällt euch das Buch?

Habt ihr bereits andere Bücher des Autors/der Autorin gelesen?

Ich wünsche euch einen schönen Freitag!

Liebe Grüße, eure Jane ♥

Advertisements

Montagsfrage: Besitzt du Bücher, die dir peinlich sind?

montagsfrage_banner

Hallo ihr Lieben,

heute startet wieder eine neue Woche und da darf die Montagsfrage von der lieben Svenja aka Buchfresserchen nicht fehlen, die heute lautet:

Besitzt du Bücher, die hinten im Regal stehen (oder gar nicht im Regal stehen), weil du dich insgeheim dafür schämst?

Nein, denn ich besitze kein Buch, wofür ich mich schämen müsste. Eigentlich wäre es mir aber auch egal, wenn ein solches Buch in meinem Regal stehen würde, denn es ist ja mein Bücherregal und ich muss mit dem Inhalt zurecht kommen. Mein Lesegeschmack hat sich zwar in den letzten Jahren etwas geändert, aber ich schäme mich auch nicht dafür.

Ich würde es ziemlich cool finden, wenn ich ein geheimes Buch besitzen würde, das ziemlich kostbar wäre, vielleicht würde ich es dann ganz hinten im Bücherregal verstecken. 🙂

Wie sieht es bei dir aus?

Besitzt du Bücher, die dir peinlich sind?

Ich freue mich über eure eure Antworten und wünsche euch eine gute Woche.

Liebe Grüße, eure Jane ♥

 

Montagsfrage: Bücher, die nach Filmen erscheinen?

montagsfrage_banner

Heute startet eine neue Woche und da darf die Montagsfrage von der lieben Svenja aka Buchfresserchen nicht fehlen, die heute heute lautet:

Montagsfrage: Was haltet ihr von Büchern, die auf Filmen basieren, also die erst nach dem Film geschrieben worden sind?

 

Als Teenie habe ich öfters solche Bücher gelesen. Früher habe ich leidenschaftlich gerne die TV-Serie „Buffy im Bann der Dämonen“ geschaut und da habe ich auch die dazugehörigen Comics und Bücher gelesen und hatte damit überhaupt kein Problem.

Heute lese ich solche Bücher eigentlich gar nicht mehr, hätte damit aber kein Problem, wenn diese gut geschrieben sind und nicht nur den Orignal-Film nacherzählen würden. 🙂

Wie sieht es bei euch aus? Was haltet ihr von solchen Büchern?

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Liebe Grüße,

eure Jane ❤

 

Buchrezension: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

Heute möchte ich euch gerne „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure näher vorstellen.

u1_978-3-7373-5326-7

Roman
Hardcover
Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz
Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-7373-5326-7
Verlag: FISCHER KJB

Der Inhalt (Quelle: FISCHER KJB)

»In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.«

Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.

Ein entwaffnend ehrlicher und hoffnungsvoller Roman über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die wunderbare Erfahrung, niemals so allein zu sein, wie man sich fühlt.

Meine Meinung:

Es gibt Bücher, die beeindrucken einfach. „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure ist ein solches Buch. Schon nach lesen der ersten Seiten, wusste ich, dass mich die Geschichte rund um Lucille und ihrer Schwester Wren nicht loslassen wird und genau dies bewahrheitete sich schließlich auch.

Der Titel des Buches erinnerte mich zunächst jedoch an einen anderen Titel und ich musste alsbald an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green denken, obwohl die Thematik der beiden Bücher grundverschieden ist. Einige Gemeinsamkeiten treten bei beiden Büchern  jedoch auf, so spielt in beiden Büchern das Schicksal und die Liebe eine große Rolle und es handelt sich hier um Jugendbücher.

Besonders beeindruckt an „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ hat mich übrigens , dass die Liebe und besonders die erste Liebe, im Roman von Estelle Laure zwar eine wichtige Rolle spielt, aber hier ebenfalls der starke Zusammenhalt der beiden Schwestern Lucille und Wren thematisiert wird, die plötzlich ganz alleine da stehen und ihren Alltag ohne Hilfe von ihren Eltern bewältigen müssen.

Das Familienverhältnis der Familie Bennett ist schon lange zerrüttet, seit ihr psychisch kranker Vater damals ihre Mutter attackiert hat und von der Polizei abgeführt wurde und fortan in einer speziellen Klinik lebt. Ihre Mutter hat dieses schlimme Ereignis nie richtig verarbeitet und beschließt letzten Endes, sich eine zwei Wöchige Auszeit zu nehmen, allerdings kehrt sie danach nicht zu ihren Kindern zurück, sondern lässt ihre Töchter allein.

Lucille und Wren erleben den zweiten Schicksalsschlag in ihrem Leben und müssen plötzlich ihren Alltag selbst organisieren und kämpfen um ihr Überleben. Dabei müssen sie ständig aufpassen, dass das Fehlen der Mutter ihrer Aussenwelt nicht auffällt. Eine harte Zeit beginnt für die Schwestern und ausgerechnet in dieser Zeit des Erwachsenwerdens verliebt sich Lucille plötzlich in Digby.

Der Roman ist sehr geprägt von der harten Realität und das Schicksal der beiden Schwestern, alles scheint zunächst sehr dunkel und fast schwarz, aber es gibt immer wieder diese Lichtblicke und Glücksmomente, die die Geschichte nicht ganz so negativ erscheinen lassen und auch das Schöne im Leben zeigen und Hoffnung geben.

Diese Mischung macht es, denn dadurch erscheint das Leben und die Geschichte etwas bunter. Dieses Zusammenspiel von Glück und Schicksal von bunt und dunkel spiegelt sich ebenfalls auch sehr gut in der Gestaltung des Buchcovers wieder. So ist das Cover in farbenfreudigen Farben und auch in dunkleren Tönen gehalten. Verschiedene Symbole beziehen sich ebenfalls auf das Glück und das Schicksal. So findet man auf dem Cover beispielsweise einen Marienkäfer und ein Hufeisen für das Glück wieder und für das Schicksal wurde Regen und ein Regenschirm gewählt.

Die Sprache ist leicht verständlich und bestens für die jugendliche Zielgruppe geeignet. Persönlich sind mir die beiden Schwestern als Charaktere sehr ans Herz gewachsen. Lucille stellte ich mir in meiner  Fantasie als eine Art Heldin mit Ecken und Kanten vor, was sehr authentisch auf mich wirkte..

Nicht so gut gefallen hat mir allerdings, dass ich mir die anderen Charaktere nicht so gut vorstellen konnte bzw.diese nicht gut ausgearbeitet waren. Man hat hier leider gemerkt, dass diese eine nicht so  große Rolle in der Geschichte einnehmen sollten. Dies fand ich etwas Schade.

Nichtdestotrotz habe ich dieses Jugendbuch sehr gerne gelesen. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, gelitten und gehofft und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein sehr schöner Roman über das Erwachsenwerden, die Liebe, Zusammenhalt und das Schicksal.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

 

Für die Bereitstellung eines Leseexemplars bedanke ich mich beim Verlag  Fischer KJB.

Montagsfrage: Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet, oder behältst du lieber alle deine Bücher?

montagsfrage_banner

Hallo ihr Lieben,

heute ist wieder Montag und da darf die Montagsfrage von Buchfresserchen nicht fehlen, die heute lautet:

Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet, oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Ich muss gestehen, dass ich viele meiner gelesenen Bücher behalte und mich davon nicht trennen kann. Zwischendurch miste ich auch mal aus, aber wenn mir ein Buch nicht gefällt, dann verschenke ich es auch direkt an Menschen, die damit etwas anfangen können, schenke es unserer Bibliothek oder lege es in den örtlichen Bücherschrank.

Wie sieht es bei dir aus?  Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet, oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche! Liebe Grüße, eure Jane ♥

 

Buchrezension: „Auerhaus“ von Bov Bjerg

Heute möchte ich euch gerne den Roman „Auerhaus“ von Bov Bjerg näher vorstellen.

image_1_13544 Bov Bjerg

Auerhaus

18,00 (D)// Gebunden mit ausklappbarem Vorsatz, 240 Seiten

Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05023-8

Der Inhalt (Klappentext Blumenbar):

Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth – School – Work – Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf – unerhört. Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.
Bov Bjerg erzählt mitreißend und einfühlsam von Liebe, Freundschaft und sechs Idealisten, deren Einfallsreichtum nichts weniger ist als Notwehr gegen das Vorgefundene. Denn ihr Ringen um das Glück ist auch ein Kampf um Leben und Tod.

Meine Meinung:

Auf den Roman „Auerhaus“ von Bov Bjerg bin ich durch die vielen und positiven Besprechungen aufmerksam geworden. Ich gehe zwar nicht jeden Hype nach, aber der Inhalt hat mich schon sehr neugierig gemacht, so dass ich das Buch sehr gerne lesen wollte.

Das Buchcover ist in einem satten Orangeton gehalten. Die Schrift und die Symbole, eine Regenwolke und eine Wolke, wo die Sonne durchbricht, sind sehr natürlich in einem Beigeton gehalten. Die Farbe Orange ist lebendig und steht für Wärme und wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Die Farbe Beige unterstützt die positive Wirkung. Die gewählten Symbole  lassen mich an das Sprichwort “ Auf Regen folgt Sonnenschein“ denken und ich assoziere damit das Leben, die Freude und die Trauer. Auch erinnert mich die Gestaltung des Buchdeckels sofort an ein Jugendbuch.

Zum Inhalt:

Bov Bjerg erzählt in seinen Roman „Auerhaus“ die Geschichte von Frieder und seinen Freunden, die gemeinsam in einer Art Jugendwohngemeinschaft, dem Auerhaus, leben. Das Haus hat seinen besonderen Namen übrigens von den Nachbarn erhalten, die aus seinem Inneren ständig den Song „Our House“ von Madness hörten.

Die Bewohner des Auerhaus sind anders! Dies merkt man augenblicklich, wenn der Autor durch ihre skurril anmutende Gedankenwelt führt. Eines, jedoch verbindet sie, sie möchten ihren Freund Frieder vor einem erneuten Selbstmordversuch schützen. Gemeinsam leben sie ihr junges und unbekümmertes Leben, welches in Wahrheit gar nicht so unbekümmert erscheint.

Man stelle sich eine Gruppe Jugendlicher vor, die alle ihr persönliches Päckchen mit Problemen mit sich herumtragen und fortan ihr Leben gemeinsam in einem Haus verbringen werden, wo sie keinerlei Kontrolle ausgesetzt sind und den Alltag nach ihren eigenen Regeln gestalten. Dies schreit förmlich nach Chaos und klingt ein wenig verrückt, was es auch genau genommen ist, da die Jugendlichen förmlich ins kalte Wasser geworfen werden und ganz allein und ohne jegliche Unterstützung, mit ihrem Leben, dem Alltag und dem Erwachsenwerden, zurechtkommen müssen.

Anderseits unterstützen sie sich gegenseitig und verbreiten gemeinsam ein Sammelsurium von Chaos, indem sie ihre eigenen Regeln aufstellen und so die unbeschwerteste und schönste Zeit ihres Lebens erleben werden, bevor schließlich die harte Realität durchgreifen wird und alles verändern wird.

Erzählt wird die Geschichte in einer leichten Sprache, die gut auf die jugendlichen Charaktere abgestimmt ist. Der Schreibstil ist hier sehr flüssig und man kann den Roman relativ schnell lesen. Besonders gut hat mir gefallen, dass man sich mitten im Zentrum der Geschichte wiederfindet und als stiller Beobachter alles mitbekommt. Und auch das Zusammenspiel zwischen Freude und Trauer, Glück, Unbeschwertheit und Melancholie hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hat mich zum lachen gebracht, aber zusätzlich auch sehr nachdenklich gestimmt. Teilweise muss ich aber zugeben, dass mich der Inhalt an manchen Stellen nicht so überzeugen konnte, da die Handlung nicht immer gut nachvollziehbar war und dadurch etwas realitätsfremd auf mich wirkte.

Meine Bewertung:

♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)