Werde Buchpate! Die Buchpatenaktion der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM

Heute möchte ich über eine Aktion berichten, die mir sehr am Herzen liegt! Wie ihr vielleicht wisst, arbeite ich in der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM und bin unter anderem dort für das Projekt „Biblioversum – Erlebe deine Bibliothek“ zuständig. In den Sommerferien veranstalten wir hier im Rahmen des Projektes die Aktion „Lesespaß in den Sommerferien“ für alle Schüler/innen.

Und genau für dieses wunderbare Projekt werden noch Buchpaten gesucht. 😉

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So könnt ihr Buchpate werden:

Wenn ihr Buchpate werden möchtet, sucht ihr euch ein Buch aus der Buchwunsch-Liste auf der Homepage der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM oder aus den ausliegenden Info-Heften aus, kauft diesen Titel in einer Buchhandlung eurer Wahl und schenkt das Buch dann der Stadtbibliothek.

Hier findet ihr die Buchwunsch-Liste der Bibliothek.

Gerne könnt ihr die Bücher auch in den Mayersche Moewes Buchhandlungen in Bergheim besorgen, dort wird es eine Ausstellung mit den Büchern zur Aktion geben. Zusätzlich können die Kolleginnen und Kollegen euch ebenfalls Auskunft darüber geben, ob der gewünschte Titel noch frei ist.

Und was passiert dann?

Das Buch wird in den Bestand der Bibliothek eingearbeitet und erhält auf Wunsch einen Aufkleber, mit dem kenntlich gemacht wird, dass ihr die Buchpaten des Buches seid. Gerne können hier übrigens auch Bloglogos etc. verwendet werden. 😉

Auf Wunsch bestätigt die STADT.BIBLIOTHEK euch die Spende natürlich auch gerne durch eine Spendenquittung.

Außerdem werdet ihr als Buchpate – wenn ihr damit einverstanden seid – auf der Homepage der STADT.BIBLIOTHEK, in dem gespendeten Buch und/oder auf einer Ausstellungswand namentlich erwähnt.

Nimmt euer Kind am „Lesespaß in den Sommerferien“ teil,
so hat es das Erstleserecht für den geschenkten Titel! 📖

Natürlich darf man an dieser Aktion auch teilnehmen, wenn man nicht in Bergheim oder in der Umgebung lebt. Ihr dürft euch auch gerne eurer Wunschbuch aus der Liste aussuchen, schreibt dann eine kurze Nachricht an mich unter : christiane.schmidt@bergheim.de und dann könnt ihr das Buch gerne auch an die Bibliothek versenden.

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Buchrezension: „Das Leben nach Boo“ von Neil Smith

Heute möchte ich euch den Roman „Das Leben nach Boo
von Neil Smith näher vorstellen.

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Roman
Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek

416 Seiten. Gebunden. Lesebändchen.
€ 24,00   €[A] 24,70
ISBN: 978-3-89561-496-5

Der Inhalt (Quelle: Schöffling & Co.)

Oliver »Boo« Dalrymple ist dreizehn Jahre alt, hochbegabt, wenig beliebt und vor allem tot. Gerade noch hat er an seinem Schulspind gestanden, in das Periodensystem vertieft, da findet er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wieder. Dort begrüßt ihn Thelma, ein schwarzes Mädchen, das in den sechziger Jahren gelyncht wurde, und erklärt ihm, was es damit auf sich hat: In einer von Mauern umgebenen Stadt leben ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters. Quicklebendig verbringen sie ihre Zeit wie auf einem großen Schulhof, sausen auf Fahrrädern umher und werden von einem hippiehaften Gott namens Zig mit allem versorgt, was Dreizehnjährige zum Leben brauchen.
Boo hat gerade begonnen, sich an das Nachleben zu gewöhnen, als sein ehemaliger Klassenkamerad Johnny in der Stadt auftaucht und ein überraschendes neues Licht auf seine Vergangenheit wirft. Auf der Suche nach der brutalen Wahrheit wird ihre gerade erst geschlossene Freundschaft ernsthaft auf die Probe gestellt.

Meine Meinung:

Ich stelle dieses Buch vor, da es meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte! Der Roman“ Das Leben nach Boo“ von Neil Smith ist anders! Anders, aber gut und erfrischend skurril. Dieser Roman war meine Urlaubslektüre in Ibiza und hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Man muss diese Art von Geschichten mögen, die ungewöhnlich und ein wenig verrückt sind. Da ich diese Art von Erzählungen sehr mag, konnte dieser Roman mich auch wirklich sehr begeistern.

Die Geschichte spielt im Jahr 1979. Die Hauptfigur ist Boo, der eigentlich Oliver Dalrymple heißt und in Amerika lebt. Den Namen „Boo“ erhielt er von seinen Klassenkameraden, die ihn nicht mögen und ihm diesen Namen wegen seiner hellen Haut und seinem hochstehenden Haar gegeben haben. Oliver ist hochintelligent, gilt leider aber auch als Außenseiter. Er hat keine Freunde und lebt sein Leben als eine Art Nerd.  Er ist 13 Jahre alt und wird es auch für immer bleiben, denn er ist tot.
Plötzlich findet Oliver sich im „Himmel“ wieder, der ganz anders ist, als es in den üblichen Vorstellungen der Menschen beschrieben wird. In einer Art Wiedergeburtsraum erwacht er und lernt dort die anderen Bewohner „der Stadt“ kennen, die so den  Ort des Nachlebens nennen.
Aus dem Jenseits heraus versucht Oliver in Kontakt mit seinen Eltern zu treten. Er schreibt ihnen in einer Art Handbuch und berichtet dort über sein Nachleben. Anfangs geht Oliver noch davon aus, dass er durch sein löchriges Herz zu Tode gekommen ist, denn von Geburt an litt er unter einem Herzfehler.  Doch dann taucht eines Tages plötlich sein Mitschüler Johnny in der Stadt auf und schlagartig wendet sich die Geschichte.  Johnny berichtet ihm, dass er nicht an einem Herzfehler starb, sondern  in der Schule erschossen wurde. Unverzüglich begeben sich Boo und Johnny nun auf die Suche nach „Gunboy“, der ebenfalls neu in der Stadt eingetroffen sein soll.

Wie man bereits an der Beschreibung der Handlung merkt, ist diese Geschichte wirklich kurios. Trotz des ernsten Themas musste ich oft schmunzeln, denn zwischen den Sätzen taucht immer mal wieder eine zarte Ironie auf.
Boo und seine Eltern sind Atheisten und man geht davon aus, dass Atheisten sich kaum oder überhaupt eine Vorstellung über den Himmel und wie es dort aussehen könnte, machen. Boo schreibt seinen Eltern hier beispielsweise detailiert auf, dass es dort auch Ananas zu essen gäbe und dass es sie mehr Dosenananas als frische Ananas zu essen bekämen.
Wer macht sich auch schon Gedanken darüber, welche Zahnpasta es im Himmel verwendet wird? Auch hier weiß Boo die Antwort und schreibt seinen Eltern in einer Art Handbuch, dass sie sich dort mit doppeltkohlensaurem Natron (Natriumcarbonat), was sie auf ihre Zahnbürsten streuen, die Zähne putzen würden.

Auch wird Gott als eine Art Hippie dargestellt, den alle „Zig“ nennen und noch nie zu Gesicht bekommen haben. Gott wird hier nicht als gütig und unfehlbar beschrieben, sondern taucht als exzentrisches Blumenkind mit einer künstlerischen Ader auf, der verwaschene Jeans mit Gänseblümchenmustern und Flip-Flops trägt.
Ständig vermurkst Zig etwas, so sind beispielsweise die Toiletten in der Stadt andauernd bis zum Überlaufen verstopft und die Kids müssen selbst schauen, wie sie dieses Problem lösen.

Der Autor schafft durch seine detaillierten Beschreibungen eine neue und fantastische Welt, die eben anders ist.
So finden sich in diesem speziellen Jenseits,  wo sich nun auch Boo befindet, ausschließlich  13-jährige Amerikaner wieder. In der Vorstellung der anderen Bewohner soll es aber noch weitere Städte geben, also eine Stadt für jedes Alter. Hierbei handelt es sich aber rein um Spekulationen, da ihre Stadt von hohen Mauern umgeben ist.

Und auch ist diese Geschichte ernst, todernst und geht in die Tiefe.
Es wird eine Art Hetzjagd auf den Mörder von Boo beschrieben. Die Jugendlichen sind in ihrer Stadt auf sich allein gestellt und machen ihre eigenen Regeln. Das Kommando haben hier die „guten“Jugendlichen, die ihre Lebensweise den anderen Jugendlichen aufdrücken wollen. Die Gewaltbereitschaft, die in jedem Menschen schlummert, kommt hier drastisch zum Vorschein und man merkt sehr schnell, dass dieser Himmel nicht so friedlich und schön ist, wie man sich das so vorstellt und dass hier die Gier nach Rache ebenfalls sehr groß ist.

Ich möchte nun nicht mehr so viel vom Inhalt verraten, denn man sollte dieses Buch einfach lesen!
Zu erwähnen bleibt noch, dass dieses Buch sowohl von Erwachsenen wie auch von Jugendlichen sehr gut gelesen werden kann. Der Verlag zeichnet dieses Buch nicht expliziert als Jugendbuch aus, allerdings wird der Roman, der bereits 2015 auf dem amerikanisch-kanadischen Buchmarkt erschienen ist, auch schon als Schullektüre für Schüler ab 14 Jahren verwendet.

Das Cover passt ebenfalls sehr gut zum Inhalt. Es ist eigentlich schlicht gehalten, doch durch seine Farbwahl sehr auffällig. Hier gibt es übrigens 11 verschiedene Farbvariatnen von, so dass jeder sein Lieblingscover finden sollte.

Fazit:
Ein Buch was definitiv anders ist, aber anders gut!
Hier gibt es eine eindeutige Leseempfehlung von mir. Die Geschichte ist einzigartig, tiefgehend, abwechslungsreich und weist viele Wendungen auf. Der Schreibstil ist locker, abwechslungsreich und sehr detailiert. Beim Lesen wird es definitiv nie langweilig werden, denn für Abwechslung ist hier bestens gesorgt.
Wer diesen Roman nicht lesen möchte, verpasst wirklich was.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

„Die Geschichte von Boo“ habe ich am 06.06.2017 auf einem gemeinsamen Vorleseabend von der Buchhandlung Mayersche Moewes und der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM vorgestellt und einige Passagen daraus vorgelesen. Das Publikum war begeistert und ich finde, dieser Roman sollte wirklich viel mehr Aufmerksamkeit erhalten. 😉

Habt ihr das Buch schon gelesen?

Das war die 2. LITBLOG CONVENTION

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Vergangenen Samstag luden die Verlage Kiepenheuer & Witsch, Bastei Lübbe, DUMONT Kalenderverlag, Diogenes und Community Editions zur 2. LITBLOG CONVENTION nach Köln ein.

Im Verlagsgebäude von Bastei Lübbe fand ein buntes Programm für Literaturblogger , Booktuber und Influencer statt. Hier durfte man sich aus den verschiedenen Programmpunkten, sein persönliches Tagesprogramm zusammenstellen.

In 5 Blöcken, die jeweils 40 Minuten dauerten, konnte man jeweils einen Vortrag, ein Werkstattgespräch oder einen Workshop besuchen. Dazwischen gab es eine Pause und man hatte hier genug Zeit um neue Kontakte zu knüpfen, an den verschiedenen Verlagsständen zu stöbern, Fotos im Fotobulli zu machen und sich am Kuchenbuffet oder mit belegten Brötchen zu stärken.

Die Veranstalter und vielen Verlagsmenschen haben sich wirklich sehr gut um ihre Gäste gekümmert, alle waren super freundlich, sehr kompetent und man wurde bestens versorgt. Besonders beachtenswert fand ich, dass man sich als Besucher eine Powerbank abholen konnte, damit man die Akkus seiner technischen Geräte aufladen konnte, dies war wirklich sehr praktisch und man merkt,  hier  wurde mitgedacht. 😉

Das ganze Programm könnt ihr hier nachlesen.

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Ich habe insgesamt 4 Programmpunkte besucht und musste danach leider die Veranstaltung schon verlassen. Im Anschluss gab es aber auch noch ein GET TOGETHER, wo man sich ebenfalls seine Bücher signieren lassen konnte und ein vegetarisches Buffet.

Folgende Programmpunkte habe ich besucht:

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1.) YOUTUBE-Millionäre

Diesen Programmpunkt habe ich mir ausgesucht, da wir in unserer Bibliothek mit der Idee spielen, einen eigenen YOUTUBE-Kanal zu starten. Christoph Krachten, YOUTUBE-Pionier der ersten Stunde, sprach hier wie der Algorithmus auf YOUTUBE die Hits bestimmt. Ich fand den Vortrag sehr interessant, da man gemerkt hat, dass der Mensch wirklich Ahnung auf diesem Gebiet hat. Mit seinen Aussagen hat Herr Krachten deutlich gemacht, dass viele zu „blauäugig“ an dieses Thema herangehen. Es steckt halt viel Arbeit und ein gutes und ausgeklügeltes Konzept hinter einem erfolgreichen Kanal. Man muss hier viel Zeit, Organisation, Kraft und vor allem Leidenschaft einbringen und darf nichts den Zufall überlassen. Seine Aussagen kamen nicht immer positiv bei einigen Bloggern und Booktubern an, da er unter anderem davon sprach, dass es in Deutschland noch keinen wirklich erfolgreichen Booktube-Kanal geben würde und man hier noch viel mehr machen könnte.

2.) Content rein, Buch raus – wie geht das?

Hier erzählte Hanne Mandik in erfrischender Art und Weise über ihren Arbeitsalltag in der Herstellungsabteilung von  Kiepenheuer & Witsch. Man hat deutlich gemerkt, wie viel Liebe und Leidenschaft in die kreativen Prozesse in der Herstellung eines Buches gesetzt werden. Anhand unterschiedlichster Beispiele aus dem vielfältigen Verlagsprogramm wurde gezeigt, wie spannend und kreativ der Produktionsprozess ist, und wie viel Spaß es macht, ein Buch fertigzustellen. Bis zu diesem Vortrag habe ich mir wirklich nie Gedanken um Farbschnitte, Lesebändchen, Schrift, Material, Papier. Layout und Farbauswahl gemacht. Dank Hanne Mandik werde ich nun bewusst darauf achten, denn ich weiß ja jetzt, dass hier richtig viel Arbeit drin steckt und nichts den Zufall überlassen wird. 😉

3.) »Tierchen unlimited« – typische Migrationsliteratur? Nein, Punk!

Dieser Programmpunkt war mein absolutes Highlight des Tages! Der Autor Tijan Sila und Lektor Olaf Petersenn berichteten hier in einem Werkstattgespräch über die gemeinsame Arbeit an dem Debütroman „Tierchen Unlimited„.  Hier wurde darüber berichtet, wie der Autor zum Schreiben gefunden hat und wie er daraufhin den Weg zum Verlag Kiepenheuer & Witsch gefunden hat. Es wurde geklärt, welche Verbindungen es zu Tijans Biographie gibt und wie seine Schüler in der Berufsschule auf seinen Roman reagiert haben. Das Gespräch war sehr aufschlussreich, locker und hat mich so neugierig auf den Roman gemacht, dass ich mir gestern spontan mein Exemplar geschnappt habe und mit dem Lesen beginnen musste. 😉

Mehr über den Roman erfahrt ihr hier.

 

4.) Lesen, bewerten, empfehlen – wie funktioniert eigentlich ein Bücherblog?

Hier sprach Mara Giese, die seit 2011 auf dem erfolgreichen Bücherblog  Buzzaldrins Bücher bloggt, über die wichtigsten Aspekte des Buchbloggens. Sie berichtete von ihren Anfängen und gab viele interessante Tipps und Informationen rund um das Bloggen. Dabei erzählte Mara in ihrer ruhigen und ausgeglichenen Art, dass auch sie klein angefangen hat und sich stetig weiterentwickelt und dadurch erfolgreich ist. Mara zählt nun zu den einflussreichsten Buchbloggern in Deutschland und machte den anderen Bloggern ebenfalls Mut, denn eine ihrer Devisen lautet: „Machen, tun, unperfekt sein.“

Im vergangenen Jahr erschien übrigens ihr erstes eigenes Buch, das »Literaturbloggerbuch« – ein Ratgeber für Literaturblogger und all diejenigen, die das werden wollen. Alle Tipps könnt ihr hier also auch in Ruhe nachlesen. 😉

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Im Großen und Ganzen habe ich einen schönen, informativen und aufregenden Tag auf der LITBLOG CONVENTION in Köln verbracht. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die gute Organisation bedanken und habe mich auch sehr über die tolle Goodiebag gefreut, die jeder Teilnehmer erhalten hat. Vielen Dank! ♥

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Weitere lesenswerte Berichte über die #lbc17 könnt ihr hier nachlesen:

 

 

 

Die zweite LitBlog Convention in Köln

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Am 10. Juni 2017 geht die LitBlog Convention in die zweite Runde.

Die Veranstaltung wird wieder  im Verlagshaus der Bastei Lübbe AG in Köln stattfinden und mit dabei sind wieder die Kölner Verlage Bastei Lübbe, DuMont Kalender, Kiepenheuer & Witsch, und – ganz neu! – Community Editions und der in Zürich ansässige Diogenes Verlag.

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Da mir die Veranstaltung im letztem Jahr bereits schon sehr gut gefallen hat, werde ich auch dieses Jahr mit dabei sein und freue mich schon sehr darauf. 😉

Hier könnt ihr meinen Bericht von 2016 nachlesen.

Das Programm von 2017  und weitere Information findet ihr hier.

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Wer wird auch auf der zweiten LitBlog Convention sein?

Deutscher Phantastik Preis (DPP): die Abstimmungsphase hat begonnen

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Hallo Ihr Lieben!

In der Zeit vom 02. – 03. September findet die Phantastika in Oberhausen statt.

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Erstmalig wird der Deutsche Phantastik Preis (DPP) dort vergeben und ihr habt ab sofort bis zum 17. April die Möglichkeit, eure Stimme in folgenden 10 Kategorien abzugeben:

  • Bester Deutscher Roman
  • Bestes Deutschsprachiges Romandebüt
  • Bester Internationaler Roman
  • Beste Deutschsprachige Kurzgeschichte (inkludiert Novellen)
  • Beste Deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung
  • Bestes Deutschsprachiges Hörspiel/Hörbuch
  • Beste Deutschsprachige Serie
  • Bester Deutschsprachiger Grafiker
  • Bestes Deutschsprachiges Sekundärwerk
  • Bester Deutschsprachiger Comic

Der »Deutsche Phantastik Preis« (»DPP«) ist eine traditionsreiche Ehrung der besten Publikationen der Phantastik des vorherigen Kalenderjahrs. In diesem Jahr wird der »DPP« zum ersten Mal von der Zeitschrift »phantastisch!« und dem E-Book-Zine »Corona Magazine« präsentiert.

Für jede der 10 Kategorien des »DPP« hat eine unabhängige Jury in den letzten Wochen eine Longlist erstellt, aus denen das Publikum unter www.deutscher-phantastik-preis.de seine Favoriten für die Shortlist auswählen wird.

Diese erste Abstimmungsrunde läuft bis einschließlich 17. April 2017. Die jeweils fünf favorisierten Werke werden dann in der Hauptrunde des »DPP« zur Wahl stehen.

Vom 1. Mai 2017 bis zum 15. Juni 2017 werden aus ihnen ebenfalls per Publikumswahl die Gewinner des Deutschen Phantastik Preises ermittelt.

Diese Gewinner des »DPP« werden dann auf der Phantastika am 2. September 2017 bekanntgegeben. Die Auszeichnungen in den Kategorien sind dabei mit je 500,00 € dotiert.

Hier geht es zur ersten Abstimmungsphase!

Hier geht es zu meinem Blogbeitrag über die Phantastika.

Natürlich habe ich meine Favoriten in den verschiedenen Kategorien

schon gewählt. 😉

Wie sieht es bei euch aus ?

 

 

 

Die Phantastika 2017 in Oberhausen

Liebe Leser,

das Jahr neigt sich in großen Schritten dem Ende zu und ich möchte euch bereits auf ein besonderes Event in 2017 hinweisen, welches ich als großer Phantastik-Fan unbedingt besuchen muss! Am 02. und 03. September startet zum ersten Mal die Phantastika, eine Convention für Bücher/Hörbücher, Filme und Serien, Spiele und Technik, alles natürlich aus dem phantastischen Genre in Oberhausen, die vom Verlag in Farbe und Bunt (iFuB) organisiert wird.

 

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Neben der Anwesenheit von diversen internationalen Schauspiel-Stars wird der Fokus vor allem auf Prominenten aus dem nationalen Bereich liegen.

Zugesagt haben dabei bereits die Schriftsteller Kai Meyer und Tommy Krappweis.

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Dies freut mich besonders, da ich die Werke von Kai Meyer sehr schätze und ihn letztes Jahr persönlich bei einem Meet and Read kennenlernen durfte (Hier der Bericht).

Auch habe ich erst vor kurzem einen sehr erfolgreichen Leseabend für Kinder zu „Ghostsitter: Geister geerbt“ von Tommy Krappweis bei uns in der Bibliothek organisiert und würde mich sehr darüber freuen, Tommy auch mal live zu erleben.

Darüber hinaus wird der renomierte  Deutsche Phantastik Preis ab nächstem Jahr auf der Phantastika verliehen, ein wirkliches Highlight!

An zwei Tagen werden alle Bereiche der Phantastik – von Science-Fiction über Fantasy und Mystery bis hin zu Steampunk und vielen Genres mehr, präsentiert.

Die große Vielfalt der Phantastik spiegelt sich dann an unterschiedlichen Stationen – aufgeteilt in fünf Themenwelten wieder:

„Phantastisches Lesen“ präsentiert die Perlen der deutschsprachigen Literatur, „Phantastisches Sehen“ bringt TV, Kino und Internet näher, und „Phantastisches Hören“ wird zum Anlaufpunkt für Hörspiel- und Hörbuch-Begeisterte. In der Themenwelt „Phantastisches Spielen“ finden Brett- und Computer-Spieler ihr Zuhause, und „Phantastische Technik“ zeigt den Besuchern, wie die Vorstellungskraft von Phantasten die Ingenieure und Entwickler von heute inspiriert hat.

Nähere Informationen findet ihr zusätzlich auf www.phantastika.de.

Wer wird ebenfalls anwesend sein und worauf freut ihr euch schon?

Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße, eure Jane. ♥

Das war die erste LitBlog Convention in Köln

Am Samstag, den 04.06.2016 luden die Verlage DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Kiepenheuer & Witsch, Egmont LYX/INK und Bastei Lübbe zur ersten LitBlog Convention in Köln-Mühlheim ein.

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Ich war eine der glücklichen Blogger/Innen, die eine Karte für dieses begehrte Event ergattern konnte und freute mich riesig darüber, da das Event innerhalb von einer Stunde ausverkauft war.

Letzten Samstag machte ich mich also auf den kurzen Weg von Bergheim nach Köln-Mühlheim, um die lang ersehnte LitBlog Convention zu besuchen.

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In Köln-Mühlheim angekommen, regnete es bereits in Strömen, doch dies machte mir nichts aus, denn ich war voller Vorfreude auf das, was mich auf der LitBlog Convention erwarten würde.

Von  der Keuptstraße aus, machte ich mich also  auf zur Schanzenstraße, wo ich bereits vom weitem das Gebäude des Bastei Lübbe Verlages sehen konnte.

Dank Schirm und festen Schuhwerk gelangte ich einigermaßen trocken ans Ziel und wurde dort freundlich vom Team der LitBlog Convention in Empfang genommen.

Jeder Teilnehmer bekam bei der Ankunft ein Bändchen ums Handgelenk gelegt und durfte dann sein Namensschild beschriften. Im Anschluss gab es für alle Teilnehmer eine prall gefüllte Goodiebag, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe. 😉

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Nachdem nach und nach alle Blogger eingetroffen waren und man sich schon mit dem ein oder anderem Bloggerkollegen unterhalten hatte, wurde die erste LitBlog Convention offiziell von den sympathischen Verlagsmitarbeiterinnen eröffnet.

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Anschließend startete das abwechslungsreiche Programm, das  man hier noch einmal nachlesen kann.

Es fanden zahlreiche Workshops statt, die von Schriftstellern, Verlegern, Verlagsmitarbeitern, Illustratoren und weiteren kreativen Menschen, die mit Medien zu tun  haben, durchgeführt wurden.

Mit dabei waren u.a. die Schriftstellerin Vea Kaiser, der Bestsellerautor Frank Schätzing, der Illustrator Mehrdad Zaeri (DuMont Kalenderverlag), die Egmont LYX-Autorinnen Tina Brömme, Kristina Günak und Vanessa Sangue, die erfolgreiche Booktuberin  und LYX-Autorin Mona Kasten, der DuMont-Autor Jan Brandt, die Übersetzerin Ursula Gräfe, der Blogger und Fotograf Stefan Matthiessen und die Selfpublishing-Auflagenmillionärin Poppy J. Anderson.

Es wurde viel geboten und nebenbei konnte man obendrein einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gewinnen. Man hatte die Qual der Wahl, denn es liefen stets  5 Programmpunkte gleichzeitig. Natürlich konnte man zwischendurch auch eine Pause machen und wurde dann ausgiebig mit Getränken und Snacks versorgt.

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Persönlich habe ich  drei Workshops besucht und möchte gerne ein paar Gedanken dazu niederschreiben.

1.) Vea Kaiser: Wieso bin ich jetzt eigentlich Schriftstellerin? / Kiepenheuer & Witsch

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Im Gespräch mit Reinhold Joppich, dem ehemaligen Vertriebsleiter von Kiepenheuer & Witsch, erzählte Vea Kaiser, was sie zum schreiben brachte, obwohl sie das eigentlich gar nicht wollte.

Dieser Programmpunkt war mein absolutes Highlight, denn die Schriftstellerin berichtete so sympathisch, geistreich und abwechslungsreich über ihren Werdegang, dass man förmlich an ihren Lippen kleben blieb. Ich hätte noch stundenlang zuhören können und finde sie als Person gleichermaßen sympathisch wie ihre wunderbaren Bücher „Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kommt“ und „Makarionissi oder die Insel der Seeligen“. Wer die Bücher vorher noch nicht kannte, wird sie nach diesen gelungenen Gespräch bestimmt anfangen zu lesen bzw. sollte sie unbedingt lesen!

2.) Die vielleicht wahnsinnigste Metropole der Welt – Literarischer Städetbeau mit Jan Brandt und Jan Valk / DuMont Buchverlag

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Ich habe den Debütroman Gegen die Welt von Jan Brandt gelesen, der 2011 schlagartig auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises landete und mich sehr begeistert hat. Aus diesem Grunde wollte ich gerne bei dem Gespräch mit Jan Brandt mit dabei sein.

Wenn man die Gespräche mit Vea Kaiser und Jan Brandt miteinander vergleicht, war das Gespräch mit Jan Brandt zweifellos etwas ruhiger, dennoch sehr interessant und künstlerisch aufschlussreich. Der Schriftsteller berichtetet über die Entstehung seines neuen Buches Stadt ohne Engel – Wahre Geschichten aus Los Angeles, welches im September 2016 erscheinen wird. Hierbei handelt es sich  wohlgemerkt nicht um einen Roman, sondern vielmehr um ein journalistisches Projekt, das literarische Reportagen, Kritiken und Essays miteinander verbindet.

Ursprünglich wollte der Schriftsteller einen Roman in Los Angeles schreiben und lebte für diese Zeit in der Villa Aurora, die sich in Pacific Palisades, einen Stadtteil im Westen von Los Angeles befindet und bekannt für seine luxuriöse Wohngegend ist, in der meist Millionäre residieren.

Jan Brandt kam sich in der Villa gefangen wie in einem Elfenbeinturm vor und wollte das wahre Los Angeles  und seine Menschen kennenlernen. In der Stadt gibt es sehr viel Armut und kurzerhand beschloss Brandt seinen Roman zurückzustellen und über Los Angeles zu erzählen. Aber wie kann man eine Stadt erzählen? Nur, wenn man selbst die Geschichten erlebt und mit den Menschen spricht. Dies macht Brandt und begegnet auf seinen Streifzügen durch die Stadt: Schriftstellerinnen, Gangsta-Rappern, Starköchen, Filmemachern und Hauswärtern, die ihre eigene Geschichte zu erzählen haben und Los Angeles greifbar machen. Persönliche Begegnungen und Beobachtungen verbinden sich mit Zeitungsartikeln, Twitter-Meldungen und Facebook-Nachrichten und ergeben miteinander ein Bild einer wahnsinnigen Metropole.

Mich hat dieses Gespräch sehr neugierig  auf das neue Buch gemacht und ich muss es nun unbedingt lesen. Vielen Dank für diese großartige Präsentation.

3.) Blog oder Tagebuch? Unterhaltsam von Tag zu Tag schreiben am Beispiel von Nigel Slaters Küchentagebüchern / DuMont Buchverlag

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Ich muss gestehen, dass ich die Kochbücher von Nigel Slater vorher gar nicht kannte. Schande über mein Haupt! Nun ist mir aber bewusst, dass ich diese Bücher unbedingt für mein Lektorat in der Bibliothek anschaffen muss, um damit meinen Bestand zu bereichern. Die Übersetzerin Sofia Blind stellte die Bücher mit solch einer inneren Überzeugung vor, so dass man am liebsten direkt mit dem Lesen beginnen wollte.

Richtig überrascht war ich von der Tatsache, dass die Sprache für ein Kochbuch sehr poetisch ist und man die Leidenschaft für das Kochen und für die Lebensmittel in jedem Satz spürt. Man merkt das der Mann kochen kann, aber er besitzt auch das Talent zu schreiben. Ich glaube, ich würde diese Kochbücher auch als Abendlektüre verschlingen und bin froh, dass Sofia Blind mich für Nigel Slater und seine Kochbücher begeistern konnte.

Bisher erschienene Kochbücher von Nigel Slater:

Einfach genießen

Eat

Tender I Obst

Tender I Gemüse

Das Küchentagebuch

Erscheint im Oktober 2016:

Ein Jahr lang gut essen

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Im Anschluss an die Workshops fand ein Autoren-Speed-Dating statt. Hier hatte man je 4 Minuten Zeit, um mit sieben Autorinnen ins Gespräch zu kommen. Am Speed-Dating habe ich persönlich nicht teilgenommen, da hier die Plätze begrenzt waren und ich mir eine kleine Pause gönnen wollte.

Daneben habe ich auf der LitBlog Convention auch viele nette Bloggerkollegen kennengelernt, mit denen ich mich sehr gut unterhalten habe.

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Auf dem Bild zu sehen: Bloggerinnen von den Blogs ParadiseKiss Books, Buchfeder und meine Wenigkeit ( von rechts) 🙂

Die erste LitBlog Convention hat mir sehr gut gefallen und ich möchte mich ganz herzlich beim gesamten Team der #LBC16 bedanken, die dieses Event so großartig organisiert haben und zu einem tollen Erlebnis gemacht haben. 😉 Eine Fortsetzung würde ich sehr begrüßen. Vielen Dank auch für die tolle Goodiebag, ich habe mich sehr darüber gefreut. ♥