Buchrezension: „Die sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos

Heute möchte ich euch den Roman

Die sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos näher vorstellen.

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€ 16,00 [D], € 13,99 E-Book [D]

Erschienen am 01.08.2016

544 Seiten, Klappenbroschur

Übersetzt von: Alice Jakubeit

ISBN: 978-3-492-06047-9

ISBN E-Book: 978-3-492-97513-1

Verlag: Piper

Der Inhalt (Quelle: Piper)

Barcelona 1874: Ein mysteriöser Brand, ein brutaler Mord, eine Geheimgesellschaft

Barcelona, 1874. Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, seinen Geschäftspartner erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten: in das Lokal »Die sieben Türen«, in »Das Theater der Träume« – und geradewegs in die Fänge einer skrupellosen Geheimgesellschaft …

Ein genialer Krimi, der nicht nur von einem der berühmtesten Architekten unserer Zeit erzählt, sondern auch von einer der schönsten Städte unserer Erde.

 Meine Meinung:

Ich mag die Stadt Barcelona und liebe Geschichten, die dort spielen. Aus diesem Grund wollte ich auch unbedingt „Die sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos lesen.

Der Klappentext erschien vielversprechend und ich hoffte auf eine spannende und mitreisende Story, die mich in das alte und dunkle Barcelona entführen würde.

Zu Beginn der Geschichte konnte ich dieses Barcelona auch finden, doch schnell merkte ich, dass der Inhalt sehr langatmig werden würde. Der Autor beschreibt die verschiedenen Szenen sehr detailgetreu und man konnte sich die Umgebung sehr gut vorstellen. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Szenen etwas kürzer gewesen wären. Das Drumherum war einfach zu viel und dadurch ging sehr viel Spannung verloren. Ich habe die Geschichte wirklich sehr, sehr langsam gelesen, da mich der Inhalt leider nicht mitreisen konnte und ich  nicht wirklich in die Geschichte eintauchen konnte. Ich fühlte mich an vielen Stellen leider schnell gelangweilt und hoffte still und heimlich auf ein Highlight, doch dieses kam leider nie. Auch habe ich mir von einem Krimi aus der Zeit von 1874 mehr vorgestellt. Der Schreibstil wurde zwar passend für diese Zeit gewählt, sehr detailliert und teilweise etwas verschnörkelt poetisch, doch zu den Charakteren fand ich keinerlei Verbindung und war auch leider besonders von Antoni Gaudí sehr enttäuscht. Dieser Charakter war sehr schwer zu durchschauen und es lag für mich die ganze Zeit ein großer Schatten über ihm. Was mir allerdings gut gefallen hat, war das authentische Bild der damaligen Gesellschaft und ihren unterschiedlichen Schichten, auch die politischen Hintergründe wurden aufgefasst und gut in die Geschichte mit eingebaut.

Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht begeistern, denn es fehlt mir hier eindeutig die Spannung und der Inhalt war viel zu langatmig. Ich habe mich durch die Seiten gequält.

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich bei Piper und netgalley bedanken. ♥

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Zitat über Fehler

Heute ist mir wieder bewusst geworden, dass einer meiner größten  Fehler ist, davor Angst zu haben, Fehler zu machen, deshalb habe ich heute dieses Zitat ausgewählt:

„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann,

ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“

(Dietrich Bonhoeffer)

©Foto: Christiane Schmidt

Rezension: Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

Heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsbücher vorstellen:

Erschienen: 29.08.2005
suhrkamp taschenbuch 3800, Broschur, 562 Seiten
ISBN: 978-3-518-45800-6

“ Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón ist eines meiner Lieblingsbücher!!! Der Roman zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann. Für mich ist es eine kunstvoll verwobene Geschichte, in der es um Bücher geht, aber auch um Liebe, Hass und ein dunkles Geheimnis. Es spielt in der Mitte des 19.Jahrhunderts in Barcelona .

Dem jungen Protagonisten: Daniel Sempre fällt eines Tages ein Buch in die Hände, ein Buch, welches an einem besonderen Ort aufbewahrt wurde, dem “ Friedhof der vergessenen Bücher“, ein mysteriöser Ort, wo besondere Bücher aufbewahrt werden, die die Zeit überleben sollen, ohne dass die ganze Menschheit von deren Existenz weiß. Der Zugang zu diesen seltsamen Ort ist nur einigen, wenigen Menschen bekannt, die dieses Geheimnis aber hüten und nur ausgewählten Menschen den Zugang dazu verschaffen.

Ich persönlich finde es spannend, einen solchen Ort zu erschaffen. Ich würde mir wünschen, es würde so einen Ort auch bei mir in der Stadt geben, wo ich besondere Bücher verstecken könnte und die dann eines Tages von jemanden gefunden werden können, der damit etwas verbinden kann und damit meine ich jetzt nicht eine Bibliothek, die für alle öffentlich zugänglich ist, sondern vielmehr einen geheimen, mysteriösen Ort, wo man nur durch Zufall hin gelangen könnte. Auch würde ich selber gerne ein solches, Geheimnis- bewahrendes Buch finden wollen 😉 . Diesen Aspekt des Buches finde ich sehr interessant und ich glaube auch deshalb hat mich das Buch schon von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.

Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn dann würde ich diesen “ Bann“, den der Autor erschafft ,zerstören. Es gibt viele interessante Persönlichkeiten, die in der Geschichte auftauchen und die unterschiedliche Merkmale aufweisen, so wird zum Beispiel eine erblindete Darstellerin: Clara zunächst als Engel beschrieben, wenn man aber tiefer in die Geschichte vordringt, passen diese „reinen“ und “ himmlischen“ Beschreibungen so gar nicht mehr. So ist es auch mit der Person des : Julian Carax, zunächst scheint der Protagonist: Daniel Sempre ziemlich verzaubert von dieser Person zu sein, gegen Ende jedoch wird Julian fast “ dämonisch“ beschrieben und dieser wird letztendlich das Verhängnis für Daniel Sempre werden…

Zu der Gestaltung des Buches kann ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt.So zeigt es einen älteren Herren , der einen kleinen Jungen an der Hand hält ( wahrscheinlich soll es Vater und Sohn symbolisieren). Zusammen gehen Sie an einer dunklen und grauen Straße vorbei, im Vordergrund sieht man eine große Straßenlaterne. Meiner Meinung nach passt dieses Cover sehr gut zum Inhalt des Buches, das Cover ist grau und im Nebel gehalten, wie die Geschichte, die zu dieser Zeit im dunklen und grauen Barcelona während der Franco-Ära spielt, die Geschichte ist nicht vorhersehbar, was auch sehr gut zum Bild des Nebels passt.
Fazit: Man sollte dieses Buch einfach lesen, es wurde nicht umsonst ein Weltbestseller ;-)“ Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón ist eines meiner Lieblingsbücher!!! Der Roman zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann. Für mich ist es eine kunstvoll verwobene Geschichte, in der es um Bücher geht, aber auch um Liebe, Hass und ein dunkles Geheimnis. Es spielt in der Mitte des 19.Jahrhunderts in Barcelona .

Dem jungen Protagonisten: Daniel Sempre fällt eines Tages ein Buch in die Hände, ein Buch, welches an einem besonderen Ort aufbewahrt wurde, dem “ Friedhof der vergessenen Bücher“, ein mysteriöser Ort, wo besondere Bücher aufbewahrt werden, die die Zeit überleben sollen, ohne dass die ganze Menschheit von deren Existenz weiß. Der Zugang zu diesen seltsamen Ort ist nur einigen, wenigen Menschen bekannt, die dieses Geheimnis aber hüten und nur ausgewählten Menschen den Zugang dazu verschaffen.

Ich persönlich finde es spannend, einen solchen Ort zu erschaffen. Ich würde mir wünschen, es würde so einen Ort auch bei mir in der Stadt geben, wo ich besondere Bücher verstecken könnte und die dann eines Tages von jemanden gefunden werden können, der damit etwas verbinden kann und damit meine ich jetzt nicht eine Bibliothek, die für alle öffentlich zugänglich ist, sondern vielmehr einen geheimen, mysteriösen Ort, wo man nur durch Zufall hin gelangen könnte. Auch würde ich selber gerne ein solches, Geheimnis- bewahrendes Buch finden wollen 😉 . Diesen Aspekt des Buches finde ich sehr interessant und ich glaube auch deshalb hat mich das Buch schon von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.

Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn dann würde ich diesen “ Bann“, den der Autor erschafft ,zerstören. Es gibt viele interessante Persönlichkeiten, die in der Geschichte auftauchen und die unterschiedliche Merkmale aufweisen, so wird zum Beispiel eine erblindete Darstellerin: Clara zunächst als Engel beschrieben, wenn man aber tiefer in die Geschichte vordringt, passen diese „reinen“ und “ himmlischen“ Beschreibungen so gar nicht mehr. So ist es auch mit der Person des : Julian Carax, zunächst scheint der Protagonist: Daniel Sempre ziemlich verzaubert von dieser Person zu sein, gegen Ende jedoch wird Julian fast “ dämonisch“ beschrieben und dieser wird letztendlich das Verhängnis für Daniel Sempre werden…

Zu der Gestaltung des Buches kann ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt.So zeigt es einen älteren Herren , der einen kleinen Jungen an der Hand hält ( wahrscheinlich soll es Vater und Sohn symbolisieren). Zusammen gehen Sie an einer dunklen und grauen Straße vorbei, im Vordergrund sieht man eine große Straßenlaterne. Meiner Meinung nach passt dieses Cover sehr gut zum Inhalt des Buches, das Cover ist grau und im Nebel gehalten, wie die Geschichte, die zu dieser Zeit im dunklen und grauen Barcelona während der Franco-Ära spielt, die Geschichte ist nicht vorhersehbar, was auch sehr gut zum Bild des Nebels passt.

Fazit: Man sollte dieses Buch einfach lesen, es wurde nicht umsonst ein Weltbestseller 😉