Buchrezension: „Ellbogen“ von Fatma Aydemir

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch den Debütroman „Ellbogen“ von Fatma Aydemir vorstellen.Aydemir_25441_MR1.indd

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Berlin, du bist so wunderbar!

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir Berlin besucht.

Ich muss sagen, die Stadt und die Leute dort haben mich irgendwie fasziniert und es gab wirklich fast an jeder Ecke etwas zu entdecken, so dass wir die Tage und die Nächte nur unterwegs waren und das war auch gut so, denn so haben wir richtig viel erlebt und viele schöne Stunden verbracht!

Hier sind ein paar Eindrücke:

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jane in Berlin

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Jane liebt Berlin

Berlin hat mir wirklich gut gefallen und ich komme gerne wieder, denn Berlin ist einfach wunderbar! ♥

Ein kleines Lebenszeichen und was ich in letzter Zeit so alles gelesen habe

Hallo Ihr Lieben,

in letzter Zeit ist es hier ruhig geworden, ich weiß und irgendwie fehlt mir im Moment die Zeit und Lust zum Schreiben neuer Artikel.

Dies kann vielleicht daran liegen, dass ich im Moment ziemlich viel Stress habe und selbst am Wochenende nicht dazu komme, mal was zu schreiben.

Aber es gibt mich noch und es wird auch weiterhin diesen Blog geben, nur im Moment brauche ich mal eine kleine Pause.

Natürlich habe ich in letzter Zeit auch viele schöne, tolle, interessante und nicht so tolle Bücher gelesen, nur fehlt mir im Moment die Zeit auch die dazugehörigen Rezensionen zu schreiben und von Kurzrezensionen bin ich halt nicht wirklich ein Fan ;-).

Hier ein kleiner Überblick der Bücher,die ich gelesen habe:


 und noch viele mehr 🙂

Zur Zeit lese ich folgendes Buch:

und zu „Der unsichtbare Apfel“ werde ich auf jeden Fall in nächster Zeit noch eine Rezension schreiben, denn dieses Buch ist anders, ganz anders, verstörend, verwirrend mit einem grandiosen Sprachstil und dieses Buch geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, auch wenn ich es manchmal gerne gegen die Wand werfen möchte ;-).

So, das war es erstmal von mir. Ich denke, dass ich nach dem  11.08.2014 wieder mehr posten werde, aber ich nehme mir jetzt eine kleine, kreative Auszeit und werde bald für ein verlängertes Wochenende auch mal Berlin besuchen gehen. Falls Jemand Geheimtipps zu Berlin hat, bitte schreibt mir! Natürlich würde ich mich darüber sehr freuen.

Liebe Grüße und bis bald!

Eure Jane ♥♥♥

Buchrezension „Tigermilch“ von Stefanie de Velasco

Kurzbeschreibung (Quelle: Kiwi-Verlag)

»Manchmal kann die Musik gar nicht laut genug sein, damit man das Leben nicht hört.«

Nini und Jameelah leben in derselben Siedlung, sie sind unzertrennlich und mit ihren vierzehn Jahren eigentlich erwachsen, finden sie. Deswegen kaufen sie sich Ringelstrümpfe, die sie bis zu den Oberschenkeln hochziehen, wenn sie ganz cool und pomade auf die Kurfürsten gehen, um für das Projekt Entjungferung zu üben.
Sie mischen Milch, Mariacron und Maracujasaft auf der Schultoilette.
Sie nennen das Tigermilch und streifen durch den Sommer, der ihr letzter gemeinsamer sein könnte. Die beiden Freundinnen lassen sich durch die Hitze treiben, sie treffen nicht Tom Sawyer oder Huck Finn, aber hängen mit Nico ab. Nico, der in der ganzen Stadt »Sad« an die Wände malt und Nini ein Gefühl von Zuhause gibt. Sie machen Bahnpartys, rauchen Ott in Telefonzellen und gehen mit Amir ins Schwimmbad. Amir, den sie beschützen wie einen kleinen Bruder. Und dessen großer Bruder Tarik im Dauerstreit mit seiner Schwester liegt, weil diese sich in einen Serben verliebt hat.
Nini und Jameelah erschaffen sich eine Welt mit eigenen Gesetzen, sie überziehen den Staub der Straße mit Glamour, die Innigkeit ihrer Freundschaft ist Familienersatz. Sie halten sich für unverwundbar, solange sie zusammen sind. Doch dann werden sie ungewollt Zeuge, wie der Konflikt in Amirs Familie eskaliert. Und alles droht zu zerbrechen.
Mit einem hinreißend eigenen Sound, leichtfüßig und schonungslos, wuchtig und zart erzählt Stefanie de Velasco von zwei Mädchen, die das Leben mit beiden Händen ergreifen und lernen müssen, das eigene Dasein auszuhalten. Ein kraftvolles Debüt über Verlust und Sehnsucht. Unmittelbar, entlarvend und herzzerreißend.

Meine Meinung:

Tigermilch“ von Stefanie de Velasco habe ich als Lesetipp empfohlen bekommen und ich bin ziemlich dankbar dafür, denn dieses Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen! Danke Jörg!!! 😉

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, ob mir das Buch überhaupt gefallen würde, da der Klappentext mich nicht so angesprochen hat, aber ich wurde eines Besseren belehrt und habe mich dann doch an das Buch herangetraut und ich habe es auch wirklich nicht bereut und bin froh, dass ich es gelesen habe, denn ich kam hinterher gar nicht mehr von der Geschichte los!

Eingangs war der Schreibstil der Autorin etwas ungewohnt für mich, denn es wird hier ein eher rauer und jugendlicher Sprachstil verwendet, aber nach einer kurzer Eingewöhnungsphase kam ich dann in die Geschichte rein und jetzt vertete ich die Meinung, dass dieser Sprachstil genau richtig gewählt wurde und den Inhalt des Buches hervorragend unterstützt und das ist eigentlich auch, was die Geschichte ausmacht, sie verschönt nicht!

Erzählt wird in “ Tigermilch“ die Geschichte von Nini und Jameelah, zwei 14- jährigen Mädchen, die in einen Problemvirtel in Berlin aufwachsen und die unterschiedlicher nicht sein können.

Nini ist Deutsche und teilt sich zusammen mit ihrer depressiven Mutter und ihrer Schwester eine Wohnung.

Schon in frühen Jahren trennte sich ihr Vater von ihrer Mutter und Nini konnte diesen Schicksalsschlag nie wirklich verkraften und erlebte so, den ersten, schmerzhaften Verlust.

Auch Jameelah, die im Irak aufwuchs, erlebte schon sehr früh, sehr schwere Schicksalsschläge, die ihr Leben und ihr Weltbilt negativ prägten. Im Bürgerkrieg verlor Jameelah ihren Vater und ihren Bruder, beide wurden erschossen. Darauf flohen Jameelah und ihre Mutter nach Deutschlad, wo Sie nun im gleichen Haus wie Nini wohnen.

Jameelah und Nini sind unzertrennlich und wollen gemeinsam erwachsen werden. Auf dem Weg dorthin erleben Sie ziemlich „krasse“ Dinge, die man sich so nicht vorstellen möche, die aber auch bei uns täglich so geschehen.

Die  Autorin schildert die Ereignisse so authentisch und realistisch, dass man das Gefühl hat, dass man die Ereignisse persönlich miterlebt, man ist wirklich mitten drin,was für mich persönlich des Öfteren auch sehr schockierend, aber sehr real war.

Ich mag es sehr, dass die Autorin nichts verschönt und den Leser alles schonungslos miterleben lässt!

Auch hat mir gefallen, dass in“ Tigermilch“ sehr viel Philosophie drin steckt und man über die Geschichte nachdenken muss!

Tigermilch“ von Stefanie de Velasco sollte man wirklich unbedingt lesen und es ist nun auch eine Leseempfehlung, die ich gerne  an euch weitergeben möchte!

Besonders die Leser, die „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf mögen, sollten auch „Tigermilch„lesen! 😉

( Bewertung: ♥♥♥♥von ♥♥♥♥♥)