Buchrezension: „Ismaels Orangen“ von Claire Hajaj

Heute möchte ich euch gerne den Roman „Ismaels Orangen“ der Schriftstellerin Claire Hajaj näher vorstellen.

Originaltitel: Ishmael’s Oranges
Originalverlag: Oneworld Publications, London 2014
Aus dem Englischen von Karin Dufner

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten,13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0516-5
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Blanvalet

Der Inhalt (Quelle: Blanvalet):

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

Meine Meinung:

„Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?“ Diese Frage stellt man sich unweigerlich, wenn man sich mit dem Roman „Ismaels Orangen“ von Claire Hajaj beschäftigt. Wenn man zunächst das blassgelbe Buchcover betrachtet, sieht man darauf in der Mitte einen leuchtenden Orangenbaum, der inmitten einer von Hitze gekennzeichneten Landschaft wächst und zahlreiche Früchte trägt. In der Nähe des Baumes sieht man einen Jungen, der davonrennt  und/oder eine andere Richtung einschlägt. Das Cover symbolisiert etwas von „zurücklassen“ bzw. „seine Heimat zu verlassen“ und der Baum in der Mitte steht für „Fruchtbarkeit“ und „Wachstum“. Bildlich passt das Buchcover hervorragend zum Inhalt des Buches und wurde meiner Meinung nach, sehr gut ausgewählt.

Thematisch beschäftigt sich die Geschichte mit dem Konflikt zwischen Israelis und  Palästinensern und das Land Israel, ein Land mit zwei Völkern, die sich tagtäglich, zahlreiche und sehr blutige Auseinandersetzungen liefern.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1948 und handelt von dem siebenjährigen Salim, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, der in der Hafenstadt Jaffa aufwächst.

Salim träumt davon, die ersten Früchte seines Orangenbaums ernten zu können, den seine Eltern zu seiner Geburt für ihn gepflanzt haben. Das Schicksal jedoch meint es anders mit ihm, denn schon sehr bald, muss seine Familie das Land und ihr Anwesen verlassen, da ihr Heimatland von Israelischen Truppen eingenommen wird. Die Familie flieht nach Nazareth und zerbricht dabei. Salim geht später nach England um dort zu studieren und ein besseres Leben zu führen.

In London schlägt das Schicksal erneut zu, doch diesmal erfreulicher und schöner, denn dort lernt Salim die Jüdin Judith kennen. Salim und Judith verlieben sich schließlich ineinander und zeigen ihrer Umgebung, dass ihre Liebe stärker ist als jeder kultureller Konflikt. Sie heiraten und bekommen zwei Kinder, doch das Leben geht oft andere Wege als gewünscht und das Schicksal nimmt erneut seinen Lauf und ändert ihr Leben auf dramatische Art und Weise, denn dort wo Liebe wächst, ist Hass, der Verlust mit sich bringt, nicht sehr weit entfernt.

Mir hat der Roman „Ismaels Orangen“ ausgesprochen gut gefallen, da die Geschichte mich inhaltlich sehr mitgerissen hat und die Thematik des Nahostkonfliks sehr gut in die Familiengeschichte mit eingebunden wurde. Durch die Verknüpfung der Thematik mit der Familiengeschichte, wirkt der Inhalt keineswegs künstlich oder abstrakt, sondern sehr realistisch und lebensnah. Claire Hajaj erschafft Bilder und erweckt sie in ihrem Werk zum Leben, so spürt man jeden noch so kleinen, raschelnden Grashalm unter seinen Füßen, oder sieht den leuchtenden Orangenhain mit seinen saftigen Früchten förmlich vor sich stehen. Der Erzählstil hat mir gut gefallen, jedoch war dieser an einigen Stellen etwas zu langatmig.

Die Botschaft dieser Geschichte ist indes einmalig schön und mit dem Wunsch von Frieden ohne Grenzen gekennzeichnet.

Fazit: Ein wunderbares Buch über eine Liebe, die kulturelle Grenzen überwindet und den Wunsch nach Freiheit und Frieden in sich trägt.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag Blanvalet bedanken! ❤

Advertisements

#wklm2015 – Tag 5 und Tag 6

Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr wisst, nehme ich am Wörterkatze Lesemarathon teil und

möchte euch nun gern über Tag 5 (Freitag) und Tag 6 (Samstag) berichten.

Tag 5:

Gestern, am Freitag, bin ich nach der Arbeit mit meinem Freund einkaufen gegangen und dann sind wir noch etwas durch die Stadt gebummelt. Danach habe ich weiter „Ismaels Orangen“ von Claire Hajaj gelesen und bin aktuell nun auf Seite 369 und habe an diesen Tag also 101 Seiten gelesen und muss aber gestehen, dass sich die Geschichte jetzt etwas sehr gezogen hat, trotzdem werde ich Heute (Tag 6) weiterlesen und möchte das Buch gerne beenden.

Klappentext von Blanvalet:

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

Tag 6:

Heute war ich bis 13.30 Uhr arbeiten und danach sind wir zu meiner Mutter gefahren, um ihr bei der Gartenarbeit zu helfen.

21.05 Uhr: Ich habe gleich Zeit etwas zu lesen und schreibe gerade diesen Blogbeitrag, da ich euch den Beitrag von gestern noch schuldig war.

21.30 Uhr: Jetzt fange ich an zu lesen. Aktuell bin ich auf Seite 369 von 443 Seiten. Dies bedeutet ich werde jetzt versuchen, die letzen 74 Seiten zu lesen, damit ich morgen, am letzten Tag des Lesemarathons noch ein weiteres Buch lesen kann :-).

Update:

23.28 Uhr:

Yeah! Yeah! Yeah! Ich habe „Ismaels Orangen“ nun zu Ende gelesen. ;-). Zwischenzeitlich war die Geschichte für mich dann doch etwas sehr langatmig und der Lesefluss war nicht so flüssig. Der Inhalt hat mir im Großen und Ganzen ganz gut gefallen und das Ende hat mich dann abschließend doch noch überzeugt, allerdings war dies nicht wirklich meine Geschichte, auch wenn die Thematik, der Israel.Palästina-Konflikt mich im vorhinein schon sehr angesprochen hat und ich gespannt auf die Umsetzung war. ich würde das Buch dennoch weiterempfehlen, denn es vermittelt eine wichtige Botschaft, Friede kann auch dort wachsen, wo Hass gesät wird, wenn man einander versucht zu verstehen und einen Schritt auf die andere Seite zugeht.

Tagesfrage von Tag 5:

Ihr habt ja alle schon ein Bücher oder Seiten im Rahmen des #wklm2015 gelesen. Habt ihr oder hattet ihr bisher einen Lieblingsprota und wenn ja wen und wenn es geht auch warum?

Bei „Ismaels Orangen“ gibt es einen Lieblingsprotagonisten oder eine Lieblingsprotagonisten, aber leider kann ich euch nicht verraten, um wen es sich hier handelt, sonst würde ich spoilern und dies möchte ich absolut nicht! 😉

Tagesfrage von Tag 6:

Gestern gab es die Frage nach den Lieblingsprotagonisten. Heute geht es in eine etwas andere Richtung. Welches Setting hat euch bisher am besten gefallen?

Dies ist für mich auch sehr schwer zu beantworten. Ich glaube, ich würde mich für Jaffa aus „Ismaels Orangen“ entscheiden, ich stelle mir den Ort mit den Orangenbäumen und den süßen Orangen sehr schön vor, ausgenommen natürlich der Krieg und die politischen Unruhen und Konflikte zwischen Moslems und Juden.

Gelesen:

Bonsai von Alejandro Zambra (89 Seiten)

Ismaels Orangen von Claire Hajaj (lese ich gerade, 176 Seiten während des  #wklm2015)

Vorherige Beiträge:

#wklm2015 -Tag 1 – Es geht los

#wklm2015 -Tag2 – Es wird weiter gelesen

#wklm2015 – Tag 3 – Ein neuer Tag und neues Leseglück

#wklm 2015 – Tag 4 – Die Hälfte ist geschafft

#wklm2015 – Tag 4 – Die Hälfte ist geschafft

 Tag 4 von Wörterkatze Lesesmarathon #wklm 2015 ist angebrochen und ich kann es gar nicht glauben,

dass die Hälfte schon geschafft ist. Wer noch mit machen möchte, der kann sich gerne noch bei Wörterkatze anmelden.

Leider kam ich noch gar nicht richtig voran, da ich Abends immer so müde war, aber ich denke, dies wird sich morgen ändern, denn da muss ich nur einen halben Tag arbeiten und habe dann ein wenig mehr Zeit :-).

Gestern Abend habe ich 54 Seiten gelesen und war schon sehr, sehr müde. Meine aktuelle Lektüre „Ismaels Orangen“ gefällt mir immer besser und wenn ich nicht immer so müde wäre, dann würde ich diesen Roman wohl in einem Rutsch lesen! Ich hoffe, dass ich die Geschichte morgen beenden werde und bin mal gespannt, wie weit ich heute kommen werde, denn ihr ahnt es bestimmt schon, ich bin heute wieder so müde. 😉

Klappentext von Blanvalet:

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

21:00 Uhr: Ich musste heute lange arbeiten und habe erst jetzt Zeit zu lesen. Ich werde mich weiter mit „Ismaels Orangen“ beschäftigen und bin wirklich richtig gespannt, was mich heute erwarten wird. Ich denke, ich werde euch morgen berichten, wie das Buch mir gefällt, denn ich möchte nun unbedingt lesen und habe nun keine Zeit dafür.

Ich wünsche euch einen guten Abend und eine gute Nacht!

Liebe Grüße,

Jane ♥

Gelesen:

Bonsai von Alejandro Zambra (89 Seiten)

Ismaels Orangen von Claire Hajaj (lese ich gerade, 75 Seiten)

Vorherige Beiträge:

#wklm2015 -Tag 1 – Es geht los

#wklm2015 -Tag2 – Es wird weiter gelesen

#wklm2015 – Tag 3 – Ein neuer Tag und neues Leseglück

#wklm2015 – Tag 3 – Ein neuer Tag und neues Leseglück

Der dritte Tag von Wörterkatze Lesemarathon 2015 #wklm2015 beginnt.  Wer noch mit machen möchte, der kann sich hier immer noch bei Wörterkatze  anmelden.

Heute konnte ich etwas früher frei machen und komme dadurch früher zum Lesen :-). Zur Zeit lese ich „Ismaels Orangen“ von Claire Hajaj und befinde mich aktuell auf Seite 114. Bis jetzt kann ich noch gar nicht sagen, wie mir die Geschichte gefällt. Gestern habe ich kaum gelesen, aber ich spüre den Drang den Roman unbedingt weiterlesen zu wollen, da ich wissen möchte, wie es weitergeht und wohin die Geschichte führt.

Klappentext von Blanvalet:

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

17.oo Uhr bis 18.30 Uhr: Feierabend gemacht und anschließend etwas gebloggt, Beiträge gelesen und kommentiert.

18.30 Uhr bis 19.00 Uhr: Abend gegessen. Mein Freund hat mir etwas gekocht! ❤

Ab 19.30 Uhr: „Ismaels Orangen“ weiterlesen.

bis spät in die Nacht (Uhrzeit?): Ich bin jetzt auf Seite 168 und habe 54 Seiten gelesen und bin zwischendurch immer mal wieder eingeschlafen, da ich doch etwas geschaffter war, als gedacht :-). Ich freue mich schon auf Freitag, denn da habe ich etwas mehr Zeit zu lesen, denn dann muss ich nur den halben Tag arbeiten, da ich Samstagsdienst habe…

Die heutige Tagesfrage:

Habt ihr im Rahmen des #wklm2015 schon Bücher für eure Wunschliste gefunden?

Und wenn ja, welche?

Ich habe zwei Bücher gefunden, die auf meine Wunschliste wandern werden, allerdings möchte ich ein Buch schon so lange unbedingt lesen, dass es eigentlich schon vorher einen festen Platz  auf meiner Wunschliste hatte. 🙂

Es handelt sich hierbei um „Die Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer, welches gerade auch die liebe Mina von Aig an taigh liest.

Das andere Buch, welches ich auch definitiv bald lesen möchte ist „Wenn der Wind singt“ und “ Pinball 1973“ (2 Romane in einem Band) von Haruki Murakami, welches aktuell, die liebe Kerstin aka Wörterkatze liest. Murakami ist einfach einzigartig und ich bin schon sehr gespannt auf seine Frühwerke :-).

Gelesen:

Bonsai von Alejandro Zambra (89 Seiten)

Ismaels Orangen von Claire Hajaj (lese ich gerade, 21 Seiten)

Vorherige Beiträge:

#wklm2015-Tag 1 – Es geht los

#wklm2015-Tag2 – Es wird weiter gelesen

#wklm 2015 – Tag 2- Es wird weiter gelesen

Heute ist der zweite Tag vom Wörterkatze Lesemarathon 2015 #wklm 2015.

Wer noch mitmachen möchte, kann sich hier immer noch anmelden.

Heute hatte ich einen stressigen Tag und war Abends noch im Kino gewesen und habe mir die Minions angeschaut.

Leider kam ich dadurch noch gar nicht zum Lesen.

Wir haben jetzt bereits 23:23 Uhr und ich habe noch gar nicht anfangen können und bin auch ziemlich müde.

Gestern habe ich „Bonsai“ von Alejandor Zambra gelesen. Die Lektüre ist zwar sehr anspruchsvoll und stilsicher, doch fehlten mir hier die Ecken und Kanten, so dass mich die Novelle letzten Endes nicht so ganz überzeugen konnte, dies ist aber natürlich auch Geschmackssache!

23: 30 Uhr: Ich habe mich nun dazu entschlossen „Ismaels Orangen“ von Claire Hajaj weiterzulesen. Aktuell befinde ich mich auf Seite 93 und bisher gefällt mir der Inhalt sehr gut.

Update!

0:45 Uhr: ich habe 21 gelesen und befinde mich nun auf Seite 114. Bis jetzt kann ich  noch gar nicht richtig sagen, wie mir das Buch gefällt. Tatsächlich spüre ich aber den Drang unbedingt weiterlesen zu wollen, da ich wissen möchte, wohin die Geschichte gehen wird. Ich war ziemlich müde und konnte heute leider nicht so viel lesen, da mir zwischendurch immer die Augen zu gefallen sind, aber morgen ist ja ein neuer Tag und da versuche ich noch einmal mein Glück ;-).

Klappentext von Blanvalet:  

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

Die liebe Kerstin aka Wörterkatze möchte heute wissen:

Wo liest ihr während des #wklm2015 am liebsten?

Da ich in dieser Woche hauptsächlich in den späten Abend- bzw. Nachtstunden lese, lese ich am liebsten im Bett :-).

So, ich werde jetzt nun lesen und werde euch morgen mehr darüber berichten :-).

Gute Nacht

eure Jane ♥

Gelesen:

Bonsai von Alejandro Zambra (89 Seiten)

Ismaels Orangen von Claire Hajaj (lese ich gerade)

Vorherige Beiträge:

#wklm2015-Tag 1 – Es geht los

Buchpost: „Ismaels Orangen“ von Claire Hajaj

Gestern erreichte mich dieses wundervolle Buch „Ismaels Orangen“ von Claire Hajaj.

Ismaels Orangen

Der Inhalt ( Quelle: Blanvalet):

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

Ich bin schon richtig auf den Inhalt gespannt, da mich das Thema, der beiden unversöhnlichen Völker Palästina und Israel sehr interessiert und ich hoffe, dass Liebe dort wachsen kann, wo Hass gesät wird!

Wer hat das Buch schon gelesen und wie hat es euch gefallen?

Vielen lieben Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!! ♥

Buchrezension „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ von Charlotte Link

Heute möchte ich euch gerne meine Leseeindrücke zu

Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ von Charlotte Link mitteilen.

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten,12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-7645-0521-9
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Blanvalet

Der Inhalt ( Quelle: Blanvalet):

Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörigen ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.

Ein subtiles, anrührendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Ein Buch, das Kraft gibt, nicht aufzugeben und um das Leben zu kämpfen.

Meine Meinung:

Die erfolgreiche Bestsellerautorin Charlotte Link berichtet in ihrem neuen Werk „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ von der Krankheit und den Leidensweg ihrer geliebten Schwester Franziska. In diesem persönlichen Werk berichtet die Autorin über die Erfahrungen mit der Diagnose Lymphdrüsenkrebs, an dem ihre Schwester mit 23 Jahren erkrankt. Die Behandlung mit Chemotherapien und Bestrahlungen heilen zunächst die Krankheit, doch was niemand weiß, die Strahlentherapie wird 17 Jahre später ein Folgekarzinom auslösen und Franziska wird daran sterben.

Es war für mich zunächst nicht leicht, dieses Buch zu lesen. Aus persönlicher und sehr schmerzhafter Erfahrung kenne ich den Leidensweg eines Krebspatienten und weiß, was die Familie hier durchmacht. Mein Vater ist vor 4 Jahren an Lungenkrebs erkrankt und ein halbes Jahr später daran gestorben. Die Diagnose war für unsere Familie und mich ein Schock und es war ein sehr schwerer und leidvoller Weg, den wir zusammen gehen mussten.

Schließlich habe mich doch dafür entschieden, dieses Buch zu lesen, da ich erfahren wollte wie Charlotte Link und ihre Familie mit diesen Schicksalsschlägen umgegangen sind und wie sie, die Therapie bzw. den Umgang mit den Patienten und Angehörigen in den Kliniken und Arztpraxen, erlebt haben.

Schon nach lesen der ersten Seiten, hatte ich hier das Gefühl, dass es mir mit den Erfahrungen, die wir vor vier Jahren mit der Krankheit meines Vaters gemacht haben, nicht alleine so geht. Die Autorin schildert hier sehr deutlich, ihre sowohl guten wie auch schlechten Erfahrungen, die sie und ihre Familie mit den Ärzten,Kliniken und mit den unterschiedlichen Therapievarianten gemacht haben. Ebenfalls schildert die Autorin, mit welch geringen Mitgefühl schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen, in einigen Arztpraxen und Krankenhäusern behandelt werden und berichtet von ihren sehr persönlichen Erfahrungen, Gefühlen und der ständigen Angst, die man als Angehöriger erlebt.

Alles Erlebte und die persönlichen Erfahrungen werden hier sehr detailliert wiedergegeben und ich konnte mich in zahlreichen Zeilen wiederfinden. Zusätzlich möchte dieses Buch aber auch Mut machen und plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben, denn nur mit der Hoffnung im Herzen, erhält man die Kraft zu kämpfen. Neben dem Versuch der persönlichen Aufarbeitung und anderen mit dieser Geschichte zu helfen, geht es der Autorin darum, an ihre liebe Schwester Franziska zu erinnern und dies ist ihr hier, zweifelsohne,gelungen.

Fazit:

Eine Geschichte voller Hoffnung, Verzweiflung und Rückschläge und ein langsamer Abschied von der geliebten Schwester. Das Buch hat mich wirklich sehr berührt!

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ganz herzlich möchte ich mich für die Bereitstellung eines Leseexemplares beim Verlag Blanvalet bedanken!