Buchrezension „Smoke“ von Dan Vyleta

Heute möchte ich euch gerne den Roman „Smoke“ von Dan Vyleta vorstellen.

Smoke von Dan Vyleta

Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-58568-9
€ 16,99 [D] inkl. MwSt.
€ 17,50 [A] |
Verlag: 
carl’s books

Der Inhalt (Quelle: carl’s books):

Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan …

Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.

Meine Meinung:

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und den Klappentext gelesen habe, war ich von der Zusammenfassung und vom Buchcover begeistert. Mir gefiel die Grundidee der Geschichte und ich dachte, dies ist mal etwas ganz anderes, da man das Buch auch schlecht einem Genre zuordnen kann. Das Cover hat mir von Anfang an gut gefallen, da dieses sehr düster gehalten ist und mich an das viktorianische London erinnert hat. Ich war also sehr gespannt auf den Inhalt und begann das Buch sofort zu lesen.

Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in London. Die Welt hat sich verändert, denn alle schlechten Gedanken und Sünden werden durch Rauch für alle Menschen sichtbar gemacht. Jede Verfehlung wird sofort mit Rauch bestraft, der den Menschen aus den Körpern entweicht und sie unübersehbar brandmarkt. Die Vorstellung an ein solches Szenarium finde ich schon sehr gruselig, denn ich möchte in solch einer Welt nicht leben.

Die Hauptfiguren der Geschichte sind Thomas und Charlie, die Schüler auf einem Eliteinternat sind. Zu Beginn der Geschichte lernt man den Alltag auf diesem Internat  und die beiden Figuren ausführlich kennen. Der Anfang war für mich spannend aufgebaut und machte neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Leider nahm diese Spannung im Laufe der Geschichte stetig ab und der Inhalt zog sich in die Länge.

Leider wurde das Buch immer langweiliger für mich, obwohl mir die Grundidee der Geschichte sehr zugesagt hat. Der Autor hat jedes kleinste Detail beschrieben und dies war an vielen Stellen für mich unnötig und baute immer mehr  Neugier ab und ich verlor leider so das Interesse an der Geschichte. Die Figuren waren wenig facettenreich und dann gab es hier noch diese schreckliche Dreiecksbeziehung, die schlichtweg unnötig war und nichts für die Geschichte getan hat.

Fazit:

Es tut mir leid, aber dieser Roman hat mir leider überhaupt nicht gefallen und ich kann hierfür einfach keine Leseempfehlung geben. Die Grundidee wirkt vielversprechend, doch die Umsetzung ist sehr enttäuschend. Die Längen ziehen sich ins Unendliche und die Geschichte ist zäh wie Kaugummi. Ich habe hier viel mehr erwartet. Lediglich der Anfang der Geschichte und das Buchcover haben mir gefallen, der Rest war eine große Enttäuschung.

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich bei  carl’s books bedanken.

 

 

 

Buchrezension: „Ellbogen“ von Fatma Aydemir

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch den Debütroman „Ellbogen“ von Fatma Aydemir vorstellen.Aydemir_25441_MR1.indd

Buchrezension „Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ von Freddie Janssen

Heute möchte ich euch gerne das Kochbuch „Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ von Freddie Janssen vorstellen.

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ISBN: 978-3-03800-947-4
Einband: Gebunden
Umfang: 144 Seiten
Format: 19 cm x 23 cm
Verlag: AT Verlag
20,00 € //23.90 CHF

Der Inhalt (Quelle: AT Verlag):

Einlegen und Fermentieren auf frische, innovative und unkomplizierte Art. Freddie Janssen, ein erklärter Foodie und Fan von allem, was sauer eingelegt ist, präsentiert über 60 Rezepte für pikante, saure und würzige Leckereien, die jeder Mahlzeit den ultimativen Kick geben. Von schnellen »Quickles« – Quick Pickles, die schon nach wenigen Stunden genussbereit sind – bis zu klassisch milchsauer eingelegtem, also fermentiertem Gemüse, für das man sich einige Monate gedulden muss. Bekanntes wie Sauerkraut, Ketchup oder das aktuell angesagte Kimchi erhalten hausgemacht ihre ganz besondere Note. Und Experimentierfreudige punkten mit aussergewöhnlichen Spezialitäten wie mexikanisch angehauchten Chipotle-Eiern, eingelegter Szechuan-Wassermelone, köstlichen Wasabi- Beten oder einem süffigen Pickletini als Aperitif.

Meine Meinung:

Sauer macht lustig und glücklich! Ich liebe Kimchi und Co. und finde es richtig gut, dass es nun ein originelles Kochbuch zu dem Thema gibt. Freddie Janssen präsentiert in ihrem Kochbuch „Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ über 60 Rezepte für sauer-eingelegte Leckereien. Die Rezepte sind spritzig und einfallsreich und zeugen von hoher Kreativität. Man merkt hier, dass die Autorin ihr ganzes Herzblut in die Rezepte mit einfließen lassen hat und Fachfrau auf dem Gebiet ist. Neben angesagten Rezepten für Kimchi, Sauerkraut oder Mexikanischen Mini-Cornichons findet man hier zusätzlich auch Rezepte, die man sonst nicht kennt wie z.B. eingelegte Szechuan-Wassermelone, Rosmarin-Pflaumen-Pickles oder Sandwich mit grünen Tomaten, Senf und Schweinebauch und auch Getränke.

Die Rezepte sind klar strukturiert und gut beschrieben. Einige Zutaten sind jedoch nicht im einfachen Supermarkt zu bekommen wie z.B.  Gochugaru oder Chipotle-Chilis in Adobo-Sauce aus der Dose. Hier sollte man sich schon im Vorfeld alle Zutaten in speziellen Shops oder von Märkten besorgen, sonst kann man die Rezepte nicht mal eben schnell nachmachen.

Die zahlreichen Illustrationen schaffen eine lockere Atmosphäre und auch die wunderschönen Fotos machen Lust darauf, die Rezepte sofort ausprobieren zu wollen.

Das Buchcover kommt sehr schlicht, aber gleichzeitig sehr elegant und trendy daher. Das Cover ist in mattschwarz gehalten und in der Mitte befindet sich eine glänzend-grüne Gurke. Sehr minimalistisch, aber auf das Wesentliche konzentriert, was mir persönlich sehr gefällt.

Fazit: Ein wunderbar originelles Kochbuch, wo sich viele Rezepte auch als kleine Geschenke und Mitbringsel für Familie, Freunde und Lieblingsmenschen eignen.

„Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ von Freddie Janssen ist mein neues Lieblingskochbuch, lediglich für einige schwer zu bekommende Lebensmittel bei den Rezepten gibt es einen kleinen Punktabzug. Ansonsten sollte man die Rezepte unbedingt mal ausprobieren, es wird sich lohnen. 😉

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanke ich mich ganz herzlich beim AT  Verlag und bei Vorablesen. Vielen Dank. ❤

 

 

 

Buchrezension: „Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder – Eine unheimliche Weihnachtsgeschichte“ von Frank M. Reifenberg

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber nichtdestotrotz möchte ich euch heute gerne „Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder – Eine unheimliche Weihnachtsgeschichte“ vorstellen.

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Frank M. Reifenberg, Monika Parciak
Ab 10 Jahre
240 Seiten
ISBN: 978-3-522-18439-7
Preis:
12,99€
Erscheinungstermin:
03.10.2016
Verlag: Thinemann-Esslinger 

Der Inhalt (Quelle: Thinemann – Esslinger)

Als Jeremias W. Pepperfield das Antiquitätengeschäft des unheimlichen Mister Lugosi betritt, staunt er nicht schlecht. Denn Mister Lugosi hat gerade den größten Adventskalender aller Zeiten geliefert bekommen. Und jetzt soll ausgerechnet er, Pepper, in den Kalender klettern, um dessen Geheimnis zu lüften. Doch kein Duft nach Zimt, Vanille oder gebrannten Mandeln liegt in der Luft, sondern ein seltsamer Geruch nach fauligen Kartoffeln. Knarrend öffnet sich das erste Türchen – und zieht Jeremias in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse, aus der es vielleicht keine Rückkehr gibt.

Meine Meinung:

Unheimliche Geschichten ziehen mich seit eh und je in ihren Bann und unheimliche Kinderbücher üben ebenfalls einen gewissen Reiz auf mich aus, da ich immer auf der Suche nach spannenden Büchern für unsere Leseabende für Kinder in der Bibliothek bin.

„Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder“ von Frank M. Reifenberg ist solch ein Roman, den man sehr gut als Leseabend vorbereiten kann, da der Inhalt spannend, etwas schaurig, aber gleichzeitig auch herzerwärmend ist, da es den Sinn von Weihnachten sehr schön aufgreift.

Im Mittelpunkt der Handlung steht ein lebensgroßer Adventskalender, der einen modrigen Gestank nach verfaulten Kartoffeln verströmt, aber trotzdem seit eh und je eine besondere Faszination auf die Menschheit und besonders auf die Kinder ausübt.

Dieser einzigartige Adventskalender taucht eines Tages im Antiquitätengeschäft von Mister Lugosi auf und wartet auf Jeremias W. Pepperfield, der von allen Pepper genannt wird.

Peppers Schwester Angelina verschwand vor  6 Jahren auf einer Konzertreise auf mysteriöse Art und Weise und die Familie erhielt seitdem nie wieder ein Lebenszeichen von ihr.  Peppers Mutter hat diesen Verlust nie wirklich verkraftet und wird aus diesem Grund in einem Sanatorim  behandelt. Auch Pepper vermisst seine Schwester schmerzlich, aber als Mister Lugosi ihm zu verstehen gibt, dass er seine Schwester retten kann, indem er dem Adventskalender betritt, zögert er nicht lange und begibt sich auf sein größtes Abenteuer.

Die Geschichte ist aufregend  und die Spannung ist  von der ersten Seite an greifbar. Auch wenn der Inhalt gruselig und mystisch ist, kommt das Gefühl von Weihnachten sehr gut herüber und verströmt eine gewisse Herzenswärme.

Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich diese bildlich sehr gut vorstellen. Mister Lugosi wirkt am Anfang sehr unheimlich und undurchsichtig, doch im Lauf der Geschichte klärt sich dieses Verhalten auf.

Pepper ist ein lebhafter und neugieriger Junge mit einem großem Herzen, der seine Träume nicht aufgibt und seine Schwester wiederfinden möchte. Die Macht der Wünsche spielt hier eine zentrale Rolle und es ist schön, dass das Buch dies den Lesern auch vermittelt.

Es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahren, doch kann dieses Buch auch sehr gut von Erwachsenen gelesen werden. Wenn man die Filme von Tim Burton mag, dann wird man dieses Buch garantiert lieben.

„Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder“ ist eine fantasievolle und gruselige Geschichte, die in eine andere Welt entführt und dabei das warme und wohlige Gefühl und den Sinn von Weihnachten vermittelt. Hier steht die Familie, die Freundschaft und die Macht der Wünsche im Vordergrund. Eine besondere Geschichte, die man nicht nur wunderbar in der Weihnachtszeit lesen kann.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich herzlich beim Verlag Thinemann-Esslinger und bei netgalley bedanken. ♥

 

 

Buchrezension: Seelenlos, Fluch der Rauhnächte von Janine Wilk

Heute möchte ich euch gerne das Jugendbuch „Seelenlos, Fluch der Rauhnächte“ von Janine Wilk näher vorstellen.

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ab 11 Jahren

368 Seiten

ISBN 978-3-522-50467-6

Preis: 14,99 Euro

Verlag: Planet!

Zum Inhalt (Quelle: Planet!)

Habt ihr schon einmal etwas von den Rauhnächen und den Greyfriars Kirkyard in Edinburgh gehört?

Die Rauhnächte sind die geheimnisvollsten Nächte des Jahres, denen im europäischen Brauchtum besondere Bedeutung zugemessen wird. Hierbei handelt es sich um 12 Nächte um den Jahreswechsel, die von Spuk erfüllt sein sollen. Nach alten Überlieferungen trieben in diesen Nächten dämonische Gestalten ihr Unwesen. Auch soll die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits vordringlich enger sein.

Der Greyfriars Kirkyard in Edinburgh ist einer der gruseligsten Friedhöfe der Welt. Hier sollen gehäuft paranormale Aktivitäten aufgetaucht sein. In einem abgesperrten Bereich des geschichtsträchtigen Friedhofs, dem Covenanters Prisons, wo sich das berüchtigte Black Mausoleum befindet, soll der Poltergeist von George Mackenzie sein Unwesen treiben und sogar Menschen in  Ohnmacht fallen lassen, angreifen und stark verletzten. Wegen der starken Präsenz des Poltergeistes ist dieser Teil des Friedhofs für Besucher nicht frei zugänglich, kann aber im Rahmen einer Ghost  Tour mit erfahrenen Führern besucht werden.

In ihrem neuen Jugendbuch „Seelenlos, Fluch der Rauhnächte“ verbindet die Schriftstellerin Janine Wilk geschickt die alten Überlieferungen der Rauhnächte mit den Greyfriars Kirkyard in Edinburgh und erschafft hier eine gruselig-fantastische Geschichte voller Spannung und Abenteuer rund um die Protagonistin Lucy.

Lucy lebt  zusammen mit ihrem Vater auf diesem berühmten Friedhof in Edingburgh und erlebt die Rauhnächte und die paranormalen Erscheinungen hautnah mit. Das Leben auf dem Friedhof gehört für die Familie zum Alltag, doch eines Tages verändert sich alles für sie und plötzlich muss Lucy muss ihre Begabeung annehmen und gegen eine düstere Macht ankämpfen.

Obwohl das Buch eine jüngere Zielgruppe ansprechen soll, hat auch mich die Geschichte rund um Lucy und ihre besonderen Fähigkeiten begeistert. Die Geschichte ist abwechslungsreich und spannend geschrieben und zwischendurch überkam mich ein kalter Schauer, der mir eine Gänsehaut bescherte, da der Inhalt so schön gruselig beschrieben wurde.

Die Atmosphäre ist zugegeben düster gehalten, doch geht es in diesem Buch nicht nur um den Gruselfaktor und um Geister, sondern auch Mut, Freundschaft und die Familie spielen hier eine große Rolle und sorgen für reichlich Abwechslung.

Die Charaktere sind individuell gestaltet und gut ausgearbeitet, so dass ich mir die Figuren bildlich sehr gut vorstellen konnte. Auch konnte ich mich in  Lucy und ihre beste Freundin Amelia gut hineinversetzen. Ebenfalls kamen die Emotionen  sehr gut rüber und liesen mich mit den Figurten mitfühlen.

Obendrein passt das Buchcover zu 100 Prozent zum Inhalt der Geschichte und wurde meiner Meinung nach sehr gut gestaltet. Die Farben sind dunkel gehalten und das mutige Mädchen mit der Laterne in der Hand, welches in der Nacht über den Friedhof leitet und von einem mystischen Licht begleitet wird, passt sehr gut zu Lucy.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich überlege schon, ob ich im nächsten Jahre einen Leseabend in unserer Bibliothek für Kinder und Jugendliche zu dieser Geschichte veranstalten soll, da ich die Geschichte so toll finde. 😉

Fazit: Ein fantastisches Jugendbuch mit hohem Gruselfaktor über ein mutiges Mädchen, das zur Heldin wird und über sich selbst hinaus wächst. Absolute Leseempfehlung!

Zum Autor

Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als einziges Kind eines Musikers und einer Malerin
in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten.
Bis zum Abitur stand jedoch die Musik für sie im Vordergrund: Mit sechs Jahren fing sie an Klavier zu spielen, sie war auf einem musischen Gymnasium, belegte den Musik-Leistungskurs und arbeitete bis 2010 als Klavierlehrerin.
Mit Anfang zwanzig wurde das Schreiben jedoch immer wichtiger für sie und sie fing mit der Arbeit an ihrem ersten Buch an. Schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa.
Mittlerweile schreibt sie sowohl spannende Kinder – und Jugendbücher, als auch unterhaltsame Erwachsenenromane unter Pseudonym.
Zurzeit lebt Janine Wilk mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, Hund und Katze
in der Nähe von Heilbronn.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares über NetGalley möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag Thinemann-Esslinger bedanken. Vielen herzlichen Dank.

 

Buchrezension: „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck

Heute möchte ich euch gerne das Kinderbuch Maggie und die Stadt der Diebe von Patrick Hertweck vorstellen.

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Autor: Patrick Hertweck
IllustrationenMaximilian Meinzold

304 Seiten

Ab 11 Jahre

Preis: 14,99[D]

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3522184033

ISBN-13: 978-3522184038

Verlag: Thienemann-Esslinger

Der Inhalt

(Quelle: Thinemann-Esslinger):

New York, 1870.

Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.

Meine Meinung:

Mit seinem Debütroman „Maggie und die Stadt der Diebe“ entführt Patrick Hertweck in die New Yorker Unterwelt der 1870er Jahre. Erzählt wird die Geschichte von Maggie, die in einem Waisenhaus aufwächst und eines Tages von dort entführt wird.

Maggie kennt ihre Vergangenheit nicht und kann sich an Ihre Herkunft nicht erinnern. Auf der Flucht vor ihren Entführen, irrt sie ziellos durch die Slums der New Yorker Unterwelt und begibt sich dabei in große Gefahr. Unerwartet trifft sie auf eine Gruppe junger Diebe, die ihr Unterschlupf und ein neues Zuhause gewähren.

Maggie ist sehr dankbar über die unerwartete Hilfe und freundet sich schnell mit den jungen Dieben an. Sie wird ebenwertiges Mitglied der Gruppe und muss fortan bei Diebestouren und Rattenfängen mitwirken, um ihren Unterschlupf nicht zu verlieren und den angsteinflößenden Anführer der Bande, Goblin, milde zu stimmen

Doch Maggie wird weiterhin verfolgt und  erst jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer, was sie zu dem Geheimnis ihrer Vergangenheit und Herkunft führen wird.

Die Geschichte rund um Maggie und die jungen Diebe hat mich sehr gut unterhalten und ich fühlte mich in meine eigene Kindheit zurückversetzt. Ich musste daran denken, wie ich selbst zum Lesen gekommen bin und meine eigenen Buchhelden für mich entdeckt habe. Maggie ist eine solche Heldin, ein mutiges Mädchen, voller Abenteuerlust und Neugierde und einem wachem Verstand. Man muss diese Figur einfach gern haben und fiebert mit ihr mit.

„Maggie und die Stadt der Diebe“ ist eine wunderbare Geschichte, die die Themenbereiche: Abenteuer, Freundschaft ,die Suche nach der eigenen Herkunft und der Familie, miteinander verbindet und dabei so spannend erzählt ist, dass man einfach immer weiterlesen möchte.

Die Figuren und das New York der 1870er Jahre sind bildlich sehr gut beschrieben, so dass man sich als Gast auf eine Zeitreise ins historische Manhattan zurückversetzt fühlt und die Geschichte so hautnah und mit allen Sinnen miterleben darf.

Der Leser findet sich unmittelbar im Mittelpunkt der Handlung wieder und erlebt von Anfang an das spannende Abenteuer als stiller Beobachter und darf dabei in die Gefühlswelt der Hauptfigur Maggie eintauchen.

Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren sehr gut geeignet, denn der Inhalt ist Kindgerecht und abwechlungsreich beschreiben und die Sprache leicht verständlich und bildhaft. Kinder werden sich schnell mit den Charakteren identifizieren können und können hier ihrer eigenen Fantasie noch freien Lauf lassen. Beim Lesen wird es hier nicht langweilig werden, denn es gibt viele Wendungen, die die Geschichte durchgehend spannend halten und  überraschende Momente sorgen werden.

Ein sehr schönes Kinderbuch, was inhaltlich alles besitzt, was ein gutes Kinderbuch braucht und Groß und Klein gleichermaßen begeistern wird.

Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. 😉

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

 

Buchrezension: Nur ein Tag von Gayle Forman

Heute möchte ich euch gerne den Roman

Nur ein Tag“ von Gayle Forman näher vorstellen.

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Gayle Forman

Nur ein Tag

Teil 1

Roman // Paperback
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer

Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50

ISBN: 978-3-8414-2106-7

Verlag: FISCHER FJB

Der Inhalt (Quelle: FISCHER FJB):

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist.

Ein überwältigendes Buch über Liebe, Identität und die Zufälle des Schicksals.

Meine Meinung:

„Nur ein Tag“ ist der erste Band des Roman-Duos „NUR EIN TAG… UND EIN GANZES JAHR“ von der Bestseller-Autorin Gayle Forman.  Besonders gereizt an diesem Roman hat mich die Tatsache, dass es der erste Band eines Duos ist und der erste Teil aus der Sicht der Protagonistin Allyson erzählt wird und der zweite Band aus der Sicht ihrer großen Liebe Willem wiedergegeben wird. Man kommt eigentlich gar nicht darum herum, beide Romane zu lesen, wenn man den Ausgang der Geschichte erfahren will. Mich hat dieses Konzept neugierig gemacht und deshalb fing ich voller Vorfreude an, den ersten Teil zu lesen.

Wie bereits zuvor erwähnt, wird die Geschichte „Nur ein Tag“ aus der Sicht von Allyson erzählt.

Allyson ist ein nettes Mädchen, wird jedoch extrem von ihren Eltern in ihrer Denkens- und Lebensweise beeinflusst und lebt ihr Leben sehr planmäßig und ordentlich.

Ihr Leben scheint akribisch vorgeplant und ist nicht sonderlich aufregend. Eines Tages jedoch, macht sie mit ihrer Freundin Mel eine Europareise und lernt dort, am letzen Tag der Reise, den großartigen Willem in London kennen. Willem ist das Gegenteil von Allyson, er ist ungebunden und frei, reist durch die Welt und arbeitet zeitweise als Schauspieler und führt mit einer alternativen Theatergruppe Shakespeare-Stücke auf. Nachdem Allyson am Vortag ihrer Abreise ein exzellent aufgeführtes Theaterspektakel dieser Schauspieltruppe miterlebt hat, trifft sie am Tag ihrer Abreise durch Zufall auf Willem. Spontan lädt er sie für einen Tag nach Paris ein. Eher untypisch für Allyson, sagt sie zu und beide verbringen einen wunderschönen und aufregenden Tag in der Stadt der Liebe. Am nächsten Tag ist Willem jedoch plötzlich und ohne Vorwarnung verschwunden und lässt Allyson allein zurück in der Metropole.

Was kann an einem Tag alles passieren? Ziemlich viel, wenn man diese Geschichte liest.

In diesem Roman findet man von Liebe über Spannung und Tragödie alles wieder. Für meinen Geschmack nun etwas zu viel, aber ich fühlte mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich zu Beginn der Geschichte überhaupt nicht mit Allyson als Charakter klar kam. Allyson hat mich zeitweise schon sehr genervt und ich konnte nicht nachvollziehen, wie man sich so naiv und unselbstständig verhalten kann. Die Figur des Willem war für mich dagegen viel interessanter, was aber auch daran liegen könnte, dass man im ersten Band von ihm gar nicht so viel erfährt, da ja die ganze Geschichte aus der Sicht von Allyson erzählt wird. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Allyson aber weiter und verändert sich positiv und findet endlich zu sich selbst, was mich dann wieder beruhigt hat.

Das Erzähltempo war mir an einigen Leseabschnitten etwas zu schnell und der Inhalt kam mir ein bisschen unglaubwürdig herüber, da so viele Ereignisse, so schnell, im Laufe eines Tages aufeinander trafen und auf mich leider nicht real  und auch etwas übertrieben und klischeehaft wirkten.

Der Schreibstil ist hier sehr bildhaft und die Autorin hat viele Zitate von Shakespeare mit eingebaut, was mich sehr erfreut hat, da ich die Texte von Shakespeare liebe. Die Sprache ist einfach gehalten und  man konnte das Buch sehr schnell lesen und konnte schnell in die Welt von Allyson eintauchen.

Fazit: Ein schönes Jugendbuch. Trotz kleinerer Schwächen hat mich der Inhalt gut unterhalten und ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanke ich mich herzlich bei

FISCHER FJB und bei LovelyBooks. Vielen Dank. 🙂