Buchrezension: Seelenlos, Fluch der Rauhnächte von Janine Wilk

Heute möchte ich euch gerne das Jugendbuch „Seelenlos, Fluch der Rauhnächte“ von Janine Wilk näher vorstellen.

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ab 11 Jahren

368 Seiten

ISBN 978-3-522-50467-6

Preis: 14,99 Euro

Verlag: Planet!

Zum Inhalt (Quelle: Planet!)

Habt ihr schon einmal etwas von den Rauhnächen und den Greyfriars Kirkyard in Edinburgh gehört?

Die Rauhnächte sind die geheimnisvollsten Nächte des Jahres, denen im europäischen Brauchtum besondere Bedeutung zugemessen wird. Hierbei handelt es sich um 12 Nächte um den Jahreswechsel, die von Spuk erfüllt sein sollen. Nach alten Überlieferungen trieben in diesen Nächten dämonische Gestalten ihr Unwesen. Auch soll die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits vordringlich enger sein.

Der Greyfriars Kirkyard in Edinburgh ist einer der gruseligsten Friedhöfe der Welt. Hier sollen gehäuft paranormale Aktivitäten aufgetaucht sein. In einem abgesperrten Bereich des geschichtsträchtigen Friedhofs, dem Covenanters Prisons, wo sich das berüchtigte Black Mausoleum befindet, soll der Poltergeist von George Mackenzie sein Unwesen treiben und sogar Menschen in  Ohnmacht fallen lassen, angreifen und stark verletzten. Wegen der starken Präsenz des Poltergeistes ist dieser Teil des Friedhofs für Besucher nicht frei zugänglich, kann aber im Rahmen einer Ghost  Tour mit erfahrenen Führern besucht werden.

In ihrem neuen Jugendbuch „Seelenlos, Fluch der Rauhnächte“ verbindet die Schriftstellerin Janine Wilk geschickt die alten Überlieferungen der Rauhnächte mit den Greyfriars Kirkyard in Edinburgh und erschafft hier eine gruselig-fantastische Geschichte voller Spannung und Abenteuer rund um die Protagonistin Lucy.

Lucy lebt  zusammen mit ihrem Vater auf diesem berühmten Friedhof in Edingburgh und erlebt die Rauhnächte und die paranormalen Erscheinungen hautnah mit. Das Leben auf dem Friedhof gehört für die Familie zum Alltag, doch eines Tages verändert sich alles für sie und plötzlich muss Lucy muss ihre Begabeung annehmen und gegen eine düstere Macht ankämpfen.

Obwohl das Buch eine jüngere Zielgruppe ansprechen soll, hat auch mich die Geschichte rund um Lucy und ihre besonderen Fähigkeiten begeistert. Die Geschichte ist abwechslungsreich und spannend geschrieben und zwischendurch überkam mich ein kalter Schauer, der mir eine Gänsehaut bescherte, da der Inhalt so schön gruselig beschrieben wurde.

Die Atmosphäre ist zugegeben düster gehalten, doch geht es in diesem Buch nicht nur um den Gruselfaktor und um Geister, sondern auch Mut, Freundschaft und die Familie spielen hier eine große Rolle und sorgen für reichlich Abwechslung.

Die Charaktere sind individuell gestaltet und gut ausgearbeitet, so dass ich mir die Figuren bildlich sehr gut vorstellen konnte. Auch konnte ich mich in  Lucy und ihre beste Freundin Amelia gut hineinversetzen. Ebenfalls kamen die Emotionen  sehr gut rüber und liesen mich mit den Figurten mitfühlen.

Obendrein passt das Buchcover zu 100 Prozent zum Inhalt der Geschichte und wurde meiner Meinung nach sehr gut gestaltet. Die Farben sind dunkel gehalten und das mutige Mädchen mit der Laterne in der Hand, welches in der Nacht über den Friedhof leitet und von einem mystischen Licht begleitet wird, passt sehr gut zu Lucy.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich überlege schon, ob ich im nächsten Jahre einen Leseabend in unserer Bibliothek für Kinder und Jugendliche zu dieser Geschichte veranstalten soll, da ich die Geschichte so toll finde. 😉

Fazit: Ein fantastisches Jugendbuch mit hohem Gruselfaktor über ein mutiges Mädchen, das zur Heldin wird und über sich selbst hinaus wächst. Absolute Leseempfehlung!

Zum Autor

Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als einziges Kind eines Musikers und einer Malerin
in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten.
Bis zum Abitur stand jedoch die Musik für sie im Vordergrund: Mit sechs Jahren fing sie an Klavier zu spielen, sie war auf einem musischen Gymnasium, belegte den Musik-Leistungskurs und arbeitete bis 2010 als Klavierlehrerin.
Mit Anfang zwanzig wurde das Schreiben jedoch immer wichtiger für sie und sie fing mit der Arbeit an ihrem ersten Buch an. Schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa.
Mittlerweile schreibt sie sowohl spannende Kinder – und Jugendbücher, als auch unterhaltsame Erwachsenenromane unter Pseudonym.
Zurzeit lebt Janine Wilk mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, Hund und Katze
in der Nähe von Heilbronn.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares über NetGalley möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag Thinemann-Esslinger bedanken. Vielen herzlichen Dank.

 

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Habt ihr Lust auf eine Leserunde zu „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley?

Durch viele Bücher, die ich in meiner Kindheit und in der Jugendzeit gelesen habe, bin ich zu einer Fantasyleserin geworden. Heute lese ich zwar alles, was mir gefällt und hier spielt das Genre überhaupt keine Rolle mehr, aber früher, da habe ich fast nur Fantasy gelesen.

„Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley hat mich in meiner Jugendzeit sehr geprägt und ist eines meiner Lieblingsbücher.

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Marion Zimmer Bradley

Die Nebel von Avalon

Roman

Verlag: S.Fischer Verlag

Taschenbuch
Aus dem Amerikanischen von Manfred Ohl und Hans Sartorius

Preis € (D) 9,95

ISBN: 978-3-596-28222-7

Da es nun schon fast 13 Jahre her ist, seitdem ich das Buch zuletzt gelesen habe, habe ich mir überlegt, dass ich hierzu gerne eine Leserunde starten möchte und suche hierfür noch fleißige Leser und Leserinnen, die das Buch gerne mit mir lesen möchten. 😉

Wenn sich mehr als 3 Mitleser finden, würde ich die Leserunde gerne Mitte Juni starten.

Wer möchte denn gerne mitlesen?

Freue mich auf eure Anmeldungen.

Schreibt mir dazu einfach eine Antwort bis zum 22.05.2016  in das Kommentarfeld. 😉

Fantastische Grüße,

eure Jane.♥

Buchrezension „Westeros: Die Welt von Eis und Feuer – GAME OF THRONES“ von George R.R. Martin

Heute möchte ich euch gerne Westeros: Die Welt von Eis und Feuer – GAME OF THRONES von George R.R. Martin, Elio M. García und Linda Antonsson näher vorstellen.

Originaltitel: A World of Ice and Fire. The Untold History of Westeros and a Game of Thrones
Originalverlag: Bantam Books, New York
Aus dem Amerikanischen von Andreas Helweg

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Gebundenes Buch, Pappband, 336 Seiten, 23,0 x 30,0 cm
ISBN: 978-3-7645-3136-2
€ 29,99 [D] | € 30,90 [A] | CHF 39,90 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Penhaligon

Erscheinungdatum: 16. März 2015

Der Inhalt (Quelle: Penhaligon):

Um eine fantastische Welt lebendig erscheinen zu lassen, benötigt sie eine Vergangenheit. Daher erschuf Bestsellerautor George R.R. Martin den fiktiven Kontinent Westeros, auf dem sein Meisterwerk Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones spielt, in jahrelanger Detailarbeit. Dieser prachtvoll ausgestattete Bildband präsentiert erstmals die Geschichte von Westeros – beginnend in der Zeit, in der die ersten Menschen den Kontinent betraten, über die Ankunft von Aegon dem Eroberer und seinen Drachen bis zu Robert Baratheons Rebellion gegen den wahnsinnigen König Aerys II. Targaryen. Damit ist WESTEROS – Die Welt von Eis und Feuer der wahre Prolog der erfolgreichsten Fantasyserie unserer Zeit.

Meine Meinung:

Als großer Fan der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin und der dazugehörigen TV-Serie „Game of Thrones“ war es für mich gewiss, dass ich den Bildband „Westeros: Die Welt von Eis und Feuer – Game of Thrones“ unbedingt lesen wollte. 😉

Game of Thrones_Makus und ich (Auf dem Foto seht ihr übrigens meinen Arbeitskollegen Markus und mich. Na, erkennt ihr, welche Häuser unsere Favoriten sind?) 🙂

Der Bildband entführt uns in die fantastische Welt von Westeros, einem Kontinent, auf dem sich die sieben Königreiche: das Königreich des Nordens (Norden), das Königreich vom Berg und Grünem Tal (Grünes Tal von Arryn), das Königreich der Inseln und Flüsse (Flusslande), das Königreich vom Stein (Westlande), Das Königreich der Weite (Die Weite), Das Königreich der Sturmlande (Sturmlande) und Dorne (Dorne) erstrecken.

CIMG5981Optisch passt sich der Bildband der Neuauflage der Taschenbücher an. Das Buch wirkt sehr hochwertig und edel und ist wahrlich ein Blickfang für jedes Bücherregal.

Beim durchblättern der insgesamt 326 Seiten kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn jede Seite wurde kunstvoll gestaltet und die wunderschönen, oft großformatigen, Illustrationen lassen die Welt von Westeros fühlbar lebendig werden. Der Bildband erinnert mich tatsächlich an ein kostbares Buch aus dem Mittelalter, wo Wissen vorhanden ist, welches für die Nachwelt aufgeschrieben wurde, aber wozu nicht jeder Zugang hat und welches vielleicht nun versteckt in einem geheimen Archiv liegt und nur darauf wartet von der Nachwelt gelesen zu werden.

Hier geht es zu der Verlagsseite, wo ihr  euch einige Innenabbildungen vom Bildband anschauen könnt.

Natürlich möchte ich mich nun aber nicht nur auf das Äußere beschränken, sondern auch den Inhalt erwähnen!

Gesammelt und aufgeschrieben wurde das Wissen über die Welt von Westeros von Maester Yandel, der als Findelkind im zehnten Jahr der Herrschaft des letzten Targaryen-Königs geboren wurde. Maester Yandel fasste alle Meisterwerke längst verstorbener Maester zusammen und formte daraus diese Chronik, die wir nun als Bildband „Westeros :Die Welt von Eis und Feuer – Game of Thrones, in unseren Händen halten dürfen.

Sehr detailliert wird hier die Welt, aber nicht die Entstehung der Welt, beschrieben, denn niemand kann mit Sicherheit sagen, wann diese Welt entstanden ist, dies hält Maester Yandel aber nicht davon ab, die verschiedenen Zeitalter und die Ankunft der ersten Menschen ausführlich zu beschreiben.

Desweiteren werden die Geschichten des Altertums, der Herrschaft der Drachen, der Könige aus dem Hause Targaryen, des Sturzes der Drachen und ihre glorreiche Herrschaft präzise wiedergegeben.

Ebenfalls werden die Sieben Königslande mit ihren Häusern, Stämmen und weiteren Bewohnern vorgestellt. Zu jedem Königreich findet man zusätzlich, jeweils eine kunstreich gestaltete Karte und zahlreiche, wundervolle und farbig gestaltete Illustrationen. Außerdem geht Maester Yandel auf die weiteren Städte Jenseits des Köngreichs der Abenddämmerung und Jenseits der freien Städte ein und präsentiert diese dem Leser. Auch die wilden Gebirge, wo sich die Knochen und Gebeine von Menschen, Tieren, Riesen und vielleicht auch Ungeheuern befinden, und der Ferne Osten, werden erwähnt.

Abschließend findet man auf den letzten Seiten dieser Chronik, das Nachwort von Maester Yandel und die Stammbäume der Häuser: Targaryen, Stark und Lennister und die Abbildung einer Zeitachse, wo man jeweils die langjährige Herrschaft des Hauses Targaryen und die beginnende Herrschaft des Hauses Baratheon ablesen kann.

Vervollständigt wird die Chronik durch einen mehrseitigen Index und die 27 Namen der Künstler, die an diesen fantastischen und wunderschönen Bildband mitgewirkt haben.

Fazit:

Ein fantastisch und wunderschön,gestalteter Bildband, der die Vorgeschichte der Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ detailliert und kunstvoll wiedergibt. Ein Muss für alle Fans dieser Serie. Dieser Bildband lässt Westeros lebendig werden und führt durch die fantastische Welt von George R.R. Martin. An „Westeros: die Welt von Eis und Feuer – Game of Thrones“ wird man lange Lesevergnügen dran haben, denn diese Chronik liest man nicht mal eben in wenigen Tagen, sondern man braucht hierfür Zeit und kann alle Geschichten und „Fakten“ immer wieder nachschlagen!

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag Penhaligon bedanken!

Buchrezension „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer

Heute möchte ich euch gerne mein absolutes Lieblingsbuch des Jahres 2014 vorstellen.

Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer hat mich dieses Jahr besonders gut unterhalten und ich bin immer noch ganz fasziniert von der spannenden und wunderschönen Geschichte!

Der Inhalt (Quelle: Fischerverlage.de):

JEDES BUCH HAT GEHEIME SEITEN – EIN MAGISCHER ROMAN VOLLER PHANTASTISCHER ABENTEUER

„Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meine Meinung:

Auf ein solches Buch habe ich schon lange gewartet und als Kai Meyer bei einer Lesung zu seinem Roman „Phantasmen“, die ich besucht habe, zusätzlich auch ein paar Seiten seines neuen Romanes „Die Seiten der Welt“ vorgelesen hat, wurde mir sehr schnell bewusst, dieses Buch muss ich unbedingt lesen! Ein Buch über Bücher für Bücherbegeisterte mit einem Hauch Phantasie. Dieses Buch schien einfach für mich gemacht und ich sollte mich auch nicht täuschen!

Bereits das wunderschön gestaltete Cover animierte mich förmlich zum lesen und besonders die kleinen Oriagamis auf dem Cover gefielen mir von Anfang an sehr gut und auch die Farben Braun und das leuchtende Gold harmonieren hier zusammen. Das Buch wirkt sehr edel und erinnert mich an ein altes, wertvolles Buch (vielleicht sogar ein wenig an ein Zauberbuch).

Voller Vorfreude begann ich das Buch zu lesen und ich fand mich sehr schnell in der Welt von Furia Faerfax wieder.

Bereits nach lesen der ersten Seiten, lernte ich rasch die einzigartige Bibliothek der Familie Faerfax kennen und die besonderen Kreaturen, die dort leben. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, kann aber verraten, dass es hier staubfressende Origamis und Schimmelrochen gibt. Es gibt aber noch weitere, tolle Figuren, die Ihr unbedingt kennenlernen solltet, aber  mehr werde ich hierzu jetzt nicht verraten, denn ihr sollt das Buch ja selber lesen :-).

Kai Meyer beschreibt die Umgebung hier sehr detailreich, so dass man das Gefühl bekommt, die Reihen von Bücher vor sich zu sehen und den Duft der Bücher einzuatmen. Sehr schnell wird der Inhalt des Buches sehr spannend und der Leser erfährt, dass die besondere Gabe, die Kraft der Bibliomantik auch ihre Schattenseiten hat, was Furia am eigenen Leibe  erfährt und sich Ihr ganzes Leben auf dramatische Art und Weise, schlagartig verändert.

Furia muss fortan unter Todesangst kämpfen und lernt dadurch erst, die Welt der Bibliomanten und die Welt der Bücher, Libropolis, so richtig kennen und Sie lernt auch sich und Ihre Fähigkeiten erst dadurch kennen.

Die Geschichte wird die meiste Zeit aus der Sicht von Furia erzählt, was einem dem Charakter dadurch sehr Nahe bringt.

Man fühlt mit Furia mit und kann sich richtig gut in ihre Gedankenwelt hineinversetzen.

Ich habe mit Furia  richtig mitgefiebert und konnte mir ein gutes Bild von ihr und ihrer Umgebung machen. Auch die weiteren Charaktere lernt man so auf eine besondere Art und Weise kennen.

Besonders gut hat mir hier die Ausarbeitung der Charaktere gefallen.

Jede Figur wurde individuell geschaffen und hatte ihre eigenen Persönlichkeitsmerkmale und auch Ecken und Kanten, dies finde ich richtig toll, denn es gibt hier keine Superhelden , die nur heldenhafte oder böse Fähigkeiten haben, dadurch wirken die Charaktere sehr real und dies mag ich sehr gerne.

Das Buch habe ich in einem Rutsch zu Ende gelesen und zu keiner Zeit wurde es mir langweilig. Kontinuierlich wurde ein guter Spannungsbogen aufrecht gehalten und ich habe die Zeilen förmlich verschlungen.

Ich habe mir gewünscht, das Buch würde nie enden und war ein wenig traurig, als ich die letzte Seite dann fertig hatte. Allerdings wird es bald eine Forstsetzung des Buches geben und ich freue mich schon jetzt sehr darauf.

„Die Seiten der Welt“ ist einfach großartig und wenn man Bücher liebt, dann sollte man dieses Buch bitte unbedingt lesen, denn man wird sich bei der ein oder anderen Stelle garantiert wiederfinden. Eine spannende und magische Geschichte, die mich an meine Lieblingsbücher aus der Kindheit erinnern und auch heut noch meine Lieblingsbücher geblieben sind ;-).

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

 

 

Montagsfrage// Euer schönstes Buch 2014

Diese Woche gibt es noch eine letzte Montagsfrage von  Nina (Libromanie), die sich im neuen Jahr verändern möchte und deshalb ab nächste Woche die Montagsfrage an Svenja vom Blog Buchfresserchen weitergibt.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was ist euer schönstes Buch 2014?

Diese Frage kann ich leicht beantworten, denn mein schönstes Buch, welches ich in 2014 gelesen habe war „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer. Nächste Woche werde ich dazu auch endlich mal meine Rezension dazu veröffentlichen. Leider komme ich im Moment nur leider nicht zum schreiben, aber ich werde es mir fest vornehmen :-).

An „Die Seiten der Welt“ hat mir die ganze Story gefallen. Es ist ein Buch über Bücher und genau das richtige Buch für Buchliebhaber. Wer Bücher mag, der sollte dieses Buch wirklich unbedingt lesen. Neben der fantastischen und wirklich ziemlich spannenden Geschichte, mit ganz tollen Charakteren, die ich direkt ins Herz geschlossen habe, geht es auch um die besondere Atmosphäre in Buchhandlungen und Bibliotheken. Wirklich ein MUSS für alle, die Bücher lieben. Es ist schon jetzt eines meiner Lieblingsbücher geworden und erinnert mich ein wenig an die Bücher, die mich in meiner Kindheit begeistert haben und wo es auch um Bücher ging wie z.B. die unendliche Geschichte.

Buchrezension „Wild Cards – Das Spiel der Spiele (1)“ ; Herausgegeben von George R.R. Martin

Der Inhalt :

(Quelle: randomhouse.de)

The World’s next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Meine Meinung:

Vorab möchte ich gerne erläutern, warum ich „Wild Cards – Das Spiel der Spiele, herausgegeben von George R.R. Martin, unbedingt lesen wollte. Ich bin ein großer Fan der Reihe “ Das Lied von Eis und Feuer“ und finde auch die Serie „Game of Thrones“ richtig toll. Ich bin also mit sehr hohen Erwartungshaltungen an das erste Buch der Reihe „Wild Cards“ herangetreten und habe mir erhofft, dass diese Reihe mich ähnlich begeistern wird, wie die Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“. Dies war vielleicht im Nachhinein die falsche Herangehensweise, wie ich feststellen musste und meine Erwartungen an das Buch waren vielleicht etwas zu hoch gegriffen, da ich es von vornherein schon mit den Büchern der anderen Reihe verglichen habe, obwohl der Inhalt hier ganz anders ist und man dann auch Feuer mit Wasser vergleichen könnte.

Bereits der Einstieg in das Buch fiel mir schwer. Ich habe das Buch dreimal angefangen zu lesen und brach es immer wieder ab. Letztendlich „zwang“ ich mich förmlich dazu, das Buch bis zum Schluss zu lesen und leider hatte ich daran keine Freude gehabt. Der Anfang war für mich schon sehr verwirrend, so tauchten mir persönlich einfach zu viele Personen, Namen, Talente der Superhelden und viel zu viele Einzelheiten auf, die ich erst mal im Kopf ordnen musste und es mir schwer fiel, alles sofort zu behalten. Die vielen Eindrücke erschlugen mich förmlich und ich hätte mir hier eine klarere Struktur gewünscht.

Gerne möchte ich erwähnen, dass die Geschichte aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt wird und jeder Autor für einen Charakter zuständig war und ich habe es hier zu keinem Zeitpunkt gemerkt, dass die Geschichte von mehreren Autoren geschrieben wurde, dies war für mich sehr positiv. Viele kleine Geschichten ergeben hier eine Einheit und dies hat mir wirklich gefallen, denn auch wenn die Autoren unterschiedliche Schreibstile haben, passt dies hier sehr gut zum Gesamtbild der Geschichte.

Was mir nur leider überhaupt nicht gefallen hat, waren die Charaktere. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung und hat absolut nichts mit den Schreibstilen der Autoren zu tun. Mir war hier einfach zu viel Castingshow drin und die Figuren wirkten auf mich irgendwie nicht „lebendig“.

Nach einem Alien-Angriff wird ein außergewöhnliches Virus freigesetzt. Wer hiermit infiziert wird, stirbt entweder oder verändert sich plötzlich. Die Asse gelangen so an Superkräfte und verfügen fortan über neue Fähigkeiten und können sich beispielsweise in einen Schwarm Wespen verwandeln oder können fliegen. Die Joker hingegen verändern sich nur körperlich. Im Rahmen einer Castingshow treten nun die „Asse“ gegeneinander an und natürlich kann nur einer gewinnen.

Hier war mir einfach viel zu viel Castingshow drin und es nervte mich mit der Zeit einfach immer mehr. Was mich aber letztendlich dazu bewegte, dass die Figuren auf mich nicht „lebendig“ wirkten, war dass es hier nur „Gut“ oder „Böse“ gab und nichts dazwischen. Dies wirkte auf mich nicht echt und die Charaktere wirkten auf mich zu „abgehoben“, was mir leider überhaupt nicht gefallen hat.

Zu erwähnen wäre noch, dass innerhalb der Geschichte auch ein politisches Thema “ Die Unruhen in den arabischen Ländern“ angegangen wird. Eigentlich finde ich es gut, wenn gesellschaftskritische Themen mit in eine Geschichte einfließen, doch hier hat es mich gestört, denn ich kam hier aus dem Lesefluss heraus, denn die Ereignisse haben sich hier förmlich überschlagen und dies war mir zu viel des Guten.

Abschließend möchte ich noch anführen, dass mir der detailreiche Seitenaufbau des Buch sehr gut gefallen hat.

So findet man unter jedem Kapitel die Namen der Autoren und zwischen den Absätzen tauchen immer wieder die Karten-Symbole ♦ (Karo) ♣ (Kreuz) ♠ (Pik) und ♥ (Herz) auf, was mir wirklich sehr gut gefallen hat und sehr gut zum Inhalt gepasst hat. Auch hat mir der wechselnde Seitenaufbau gut gefallen, so waren einige Seiten in Form von Emails oder Postings aufgebaut, dies sorgte für Abwechslung beim Lesen und war einfach sehr schön anzuschauen.

Fazit:

Der Inhalt konnte mich persönlich nicht begeistern, da ich zu hohe Erwartungshaltungen an das Buch hatte. Man sollte „Wild Cards“ nicht mit der Reihe „Ein Lied von Eis und Feuer“ vergleichen, dies war mein Fehler gewesen. Der Schreibstil der unterschiedlichen Autoren ist sehr flüssig und fügt sich zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammen. Leider war mir der Inhalt hier leider zu abgehoben und den Charakteren hat mir die Lebendigkeit gefehlt. Das detailreiche Seiten-Design hat mich jedoch sehr begeistert!

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ganz herzlich möchte ich mich beim Penhaligon Verlag bedanken, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexmeplar zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank :-).

 

 

Buchrezension „Loreley“ von Kai Meyer

Heute möchte ich euch „Loreley“ von Kai Meyer vorstellen.

Der Inhalt:

Anno domini 1320. Zwei Mädchen wachsen in einer Burg am Rheinufer zu jungen Frauen heran. Die burschikose Ailis geht beim Burgschmied in die Lehre, Fee ist die verwöhnte Nichte des Grafen. Von Kind an sind die beiden unzertrennlich – bis Ailis das schreckliche Geheimnis der Grafenfamilie entdeckt. Auf einer Klippe, hoch über dem Rhein, hält Graf Wilhelm ein kleines Mädchen in einem vergitterten Brunnenschacht gefangen. Ailis gerät in den Bann des sonderbaren Kindes. Fasziniert läßt sie sich von den magischen Gesängen der Kleinen betören, verliert darüber ihre Familie und ihre Freunde. Doch schließlich ist es Fee, die das Kind befreit – und dadurch unsagbaren Schrecken heraufbeschwört. Denn im Körper des Mädchens lauert eine Kreatur so alt wie die Welt, die nur darauf wartet, die Grenzen zum magischen Reich Faerie niederzureißen und Verdammnis über das Land am Rhein zu bringen. Mit Hilfe eines Trupps skurriler Spielleute stellt Ailis sich zum Kampf gegen das furchtbare Wesen – und gegen ihre Freundin Fee, die dem Geist des Loreleyfelsens längst verfallen ist .

Meine Meinung

Loreley“ erschien ursprüglich unter dem Pseudonym „Alexander Nix“ und später unter dem Namen Kai Meyer.

Da ich schon einige Bücher von Kai Meyer gelesen habe und mir sein Schreibstil sehr gefällt, musste ich natürlich auch unbedingt „Loreley“ lesen und habe mir dies als E-Book gekauft.

Wenn man an „Loreley“ denkt, dann fallen einem gleich die bekannten Sagen und Legenden um die schöne Nixe mit dem langen blonden Haar ein, die auf einem Felsen sitzt und mit ihrem magischen Gesang die Schiffe zum kentern bringt.

Aber auch ein Schieferfelsen, der zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal gehört, wird so genannt.

Kai Meyer wählte allerdings nicht die bekannte Sage um die wunderschöne Nixe als Hintergrund, sondern entschied sich für eine düstere und ältere Version, die er in der Zeit von Wilhelm von Katzenelnbogen, im 14 Jahrhundert, spielen lies, was mir sehr gut gefallen hat, denn man stößt in der Geschichte nicht nur auf historische Elemente, sondern es wurden zusätzlich auch viele fantastische- und auch einige Horrorelemente verwendet, die die Geschichte anders und einzigartig erscheinen lassen.

Ein Hauptmerkmal der Geschichte dreht sich ums Hören. Die Protagonistin Ailis besitzt eine besondere Gabe, sie hört Dinge, die andere Menschen nicht wahrnehmen können und entdeckt geheime Melodien, die hinter der Melodie versteckt liegen. Durch einen Spielmann, der eines Tages auf der Burg auftaucht, entdeckt sie dieses verborgene Talent und nimmt zum ersten Mal die Melodie hinter der Melodie wahr, ich muss wirklich sagen, dieser Aspekt der Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, da ich Musik auch sehr liebe und man durch unterschiedliche Töne und Klangfarben auch verschiedene Emotionen hervorrufen kann.

Auch können Klänge und Worte manipulieren, wenn man Sie so einsetzt, dass sie ihren Zweck erfüllen sollen. Auch dies wird in der Geschichte in der Figur des Echos sehr deutlich.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und es wird schrittweise  eine besondere Atmosphäre aufgebaut. Ich konnte das Buch relativ schnell lesen. Auf der einen Seite hat es mir gefallen, dass man erst nach und nach etwas über die Charaktere erfahren hat und es wurde peau á peau eine gute Spannung aufgebaut. Auf der anderen Seite jedoch, kam mir der Schluss etwas zu abrupt und ich hätte mir hier etwas mehr erwartet.

Fazit:

Mit hat „Loreley“ von Kai Meyer sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm und man konnte das Buch sehr schnell lesen.Es wird schrittweise eine gute Spannung aufgebaut und besonders die fantastischen- und Horrorelemente haben mir hier sehr gut gefallen. Eine düstere und geheimnisvolle Geschichte, die sehr lesenwert ist und ich werde diese Geschichte wahrscheinlich nicht so schnell vergessen. Einen Punktabzug gibt es lediglich für das plötzliche Ende ;-).

Meine Bewertung: ♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)