Buchrezension: Nur ein Tag von Gayle Forman

Heute möchte ich euch gerne den Roman

Nur ein Tag“ von Gayle Forman näher vorstellen.

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Gayle Forman

Nur ein Tag

Teil 1

Roman // Paperback
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer

Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50

ISBN: 978-3-8414-2106-7

Verlag: FISCHER FJB

Der Inhalt (Quelle: FISCHER FJB):

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist.

Ein überwältigendes Buch über Liebe, Identität und die Zufälle des Schicksals.

Meine Meinung:

„Nur ein Tag“ ist der erste Band des Roman-Duos „NUR EIN TAG… UND EIN GANZES JAHR“ von der Bestseller-Autorin Gayle Forman.  Besonders gereizt an diesem Roman hat mich die Tatsache, dass es der erste Band eines Duos ist und der erste Teil aus der Sicht der Protagonistin Allyson erzählt wird und der zweite Band aus der Sicht ihrer großen Liebe Willem wiedergegeben wird. Man kommt eigentlich gar nicht darum herum, beide Romane zu lesen, wenn man den Ausgang der Geschichte erfahren will. Mich hat dieses Konzept neugierig gemacht und deshalb fing ich voller Vorfreude an, den ersten Teil zu lesen.

Wie bereits zuvor erwähnt, wird die Geschichte „Nur ein Tag“ aus der Sicht von Allyson erzählt.

Allyson ist ein nettes Mädchen, wird jedoch extrem von ihren Eltern in ihrer Denkens- und Lebensweise beeinflusst und lebt ihr Leben sehr planmäßig und ordentlich.

Ihr Leben scheint akribisch vorgeplant und ist nicht sonderlich aufregend. Eines Tages jedoch, macht sie mit ihrer Freundin Mel eine Europareise und lernt dort, am letzen Tag der Reise, den großartigen Willem in London kennen. Willem ist das Gegenteil von Allyson, er ist ungebunden und frei, reist durch die Welt und arbeitet zeitweise als Schauspieler und führt mit einer alternativen Theatergruppe Shakespeare-Stücke auf. Nachdem Allyson am Vortag ihrer Abreise ein exzellent aufgeführtes Theaterspektakel dieser Schauspieltruppe miterlebt hat, trifft sie am Tag ihrer Abreise durch Zufall auf Willem. Spontan lädt er sie für einen Tag nach Paris ein. Eher untypisch für Allyson, sagt sie zu und beide verbringen einen wunderschönen und aufregenden Tag in der Stadt der Liebe. Am nächsten Tag ist Willem jedoch plötzlich und ohne Vorwarnung verschwunden und lässt Allyson allein zurück in der Metropole.

Was kann an einem Tag alles passieren? Ziemlich viel, wenn man diese Geschichte liest.

In diesem Roman findet man von Liebe über Spannung und Tragödie alles wieder. Für meinen Geschmack nun etwas zu viel, aber ich fühlte mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich zu Beginn der Geschichte überhaupt nicht mit Allyson als Charakter klar kam. Allyson hat mich zeitweise schon sehr genervt und ich konnte nicht nachvollziehen, wie man sich so naiv und unselbstständig verhalten kann. Die Figur des Willem war für mich dagegen viel interessanter, was aber auch daran liegen könnte, dass man im ersten Band von ihm gar nicht so viel erfährt, da ja die ganze Geschichte aus der Sicht von Allyson erzählt wird. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Allyson aber weiter und verändert sich positiv und findet endlich zu sich selbst, was mich dann wieder beruhigt hat.

Das Erzähltempo war mir an einigen Leseabschnitten etwas zu schnell und der Inhalt kam mir ein bisschen unglaubwürdig herüber, da so viele Ereignisse, so schnell, im Laufe eines Tages aufeinander trafen und auf mich leider nicht real  und auch etwas übertrieben und klischeehaft wirkten.

Der Schreibstil ist hier sehr bildhaft und die Autorin hat viele Zitate von Shakespeare mit eingebaut, was mich sehr erfreut hat, da ich die Texte von Shakespeare liebe. Die Sprache ist einfach gehalten und  man konnte das Buch sehr schnell lesen und konnte schnell in die Welt von Allyson eintauchen.

Fazit: Ein schönes Jugendbuch. Trotz kleinerer Schwächen hat mich der Inhalt gut unterhalten und ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanke ich mich herzlich bei

FISCHER FJB und bei LovelyBooks. Vielen Dank. 🙂

 

Buchrezension“Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe“von A. J. Betts

Heute möchte ich euch „Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

von A. J. Betts vorstellen.

Dieser wunderbare Roman wurde mit dem renommierten Text Prize for Young Adult and Children’s Writing 2012 ausgezeichnet.

Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50 | SFR 21,90
ISBN: 978-3-596-85661-9

Der Inhalt (Quelle: S.Fischerverlage.de)

LIEBE IST STÄRKER ALS JEDE STATISTIK

Zwei Ich-Erzähler zum Verlieben erzählen ihre Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe

Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Alter: 16. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Und aus ersten Klopfzeichen erwächst eine Liebe, die unter normalen Umständen niemals möglich gewesen wäre …

Meine Meinung:

„Die Unbeschreiblichkeit von Liebe“ von A.J. Betts ist ein sehr beeindruckendes Buch, welches mir sofort durch die Schlichtheit des wunderschönen Buchcovers in meiner Lieblingsbuchhandlung aufgefallen ist.

Auf den Cover befindet sich ein Vergissmeinnicht, welches auf einer „vergilbten“ Seite aufgeklebt ist.

Die Schlichtheit allein hat jedoch eine sehr große Aussagekraft. So sagt das Cover aus, dass Freundschaft und Liebe die Zeit überdauern kann und für immer da sein wird.

Im Buch geht es um die schreckliche Krankheit Krebs, aber was mich an dieser Geschichte wirklich beeindruckt hat ist, dass hier nicht die Krankheit im Vordergrund steht, sondern das Verhältnis von Menschen zueinander.

Die beiden Protagonisten Zac und Mia, die zur gleichen Zeit im Krankenhaus liegen, lernen sich zunächst erst nur durch Ihre Krankheit kennen, aber im Laufe der Geschichte wachsen Sie zusammen und lernen, dass Freundschaft, Familie und Liebe viel wichtiger sind, als oberflächliche Dinge, die wir Tag für Tag tun. Es gibt viel mehr, was wirklich wichtig im Leben ist und was wirklich zählt. Manchmal sind es die kleinen Dingen und Gesten, die Jemanden Mut und Hoffnung geben und so ein Leben, welches auch durch eine schwere Krankheit gezeichnet ist, wieder lebenswert macht.

Besonder beeindruckend ist hier, dass die Autorin A.J.Betts selber im Krankenhaus unterrichtet und die Jugendlichen, die sie dort kennengelernt hat, Sie zu dieser Geschichte inspiriert haben.

Die Geschichte selber ist sehr abwechslungsreich und der Schreibstil ist hier sehr flüssig. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus der Sicht von Mia und einmal aus der Sicht von Zac. Durch diesen Perspektivwechsel lernt man die Figuren und ihre Gefühlswelt sehr gut kennen. Beide Charaktere „ticken“ unteschiedlich und vielleicht hätten sie sich ohne die Krankheit auch nie kennengelernt, aber das Schicksal geht manchmal ganz andere Wege und nun entwickelt sich ganz langsam eine Freundschaft und daraus wird ganz langsam Liebe. Bildlich gesehen könnte man es mit einer zarten Pflanze vergleichen, die langsam heranwächst und sich dann entwickelt und irgendwann wunderschöne Blüten tragen wird. Vielleicht könnte man es auch mit dem „Vergissmeinnicht“ auf dem Buchcover vergleichen, aber dies ist nur meine Sichtweise und Interpretation der Geschichte ;-).

Beim lesen der Geschichte wurde es mir nie langweilig und es gab auch einige Wendepunkte, die wirklich nicht vorhersehbar sind. Kontinuierlich wird ein guter Lesefluss beibehalten und zwischendurch wird auch immer ein wenig Spannung aufgebaut.

„Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ ist eine ruhige, aber sehr fesselnde Geschichte, die mich sehr berührt hat, da Sie mir gezeigt hat, dass die Hoffnung durch Leute, die einem wirklich wichtig sind im Leben, aufrechterhalten wird und es sich lohnt zu kämpfen. Bis zur letzten Seite ein wirklich lesenswertes Buch (nicht nur für Jugendliche).

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension „Roter Mond“ von Benjamin Percy

Der Inhalt (Quelle: randomhouse.de)

Sie leben unter uns. Sie verwandeln sich. Sie kämpfen gegen ihre Unterdrücker – uns!

Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon immer Ausgestoßene waren.

Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen hat.

Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …

Eine überzeugende Parabel auf die Welt, in der wir leben.

Meine Meinung:

Zunächst einmal möchte ich gerne berichten,warum ich dieses Buch gelesen habe!

Seit längerer Zeit habe ich eine Werwolf-Sperre gehabt, dies lag unter anderem an diversen Romanen, die mit leuchtenden Vampiren zu tun haben. OK. ich will nicht lange um den heißen Brei reden, die Twilight-Reihe von Stepahnie Meyer hat mich da ein wenig abgeschreckt und ich habe jetzt einige Zeit nichts mehr gelesen, was mit Werwölfen oder Vampiren zu tun hatte.

Aber, ich habe mich nun doch getraut „Roter Mond“ von Benjamin Percy zu lesen, auch wenn es hier um Werwölfe geht und ich bin auch froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn zumindest ein Teil meiner Werwolf-Sperre ist nun weg ;-).

Schon nach dem lesen des ersten Kapitels befindet man sich als Leser direkt mittendrin, im Handeln des Geschehens und ich konnte mich deshalb auch sehr gut und sehr schnell  in die Geschichte einfinden.

Die Geschichte ist weder kitschig noch emotional, sondern wirklich actiongeladen und hochspannend, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Der Autor verschönt hier wirklich nichts und beschreibt die Szenen wirklich detailgetreu und erspart einem nichts, deshalb ist dieses Buch auch nichts für schwache Nerven oder für Menschen, die kein Blut sehen können.

Die Geschichte hat mich zu Anfang und bis zur Mitte des Buches wirklich gepackt, dann jedoch wurde die Erzählweise ein wenig schwammig und ich fragte mich oft, wo will der Autor hier hin? Zu oft wurde zwischen den einzelnen Szenen und Perspektiven hin- und her gesprungen und es war nicht so leicht, dem Autor hier zu folgen. Dies war ein wenig zuviel des Guten und ich verlor hierdurch ein wenig  Lust, überhaupt  weiterlesen zu wollen. Natürlich habe ich dann doch noch weitergelesen, denn ich wollte ja schließlich wissen, wie die Geschichte nun ausgehen wird, aber leider konnte der Autor mir hier, dieses wahnsinnige Gefühl, was ich zu Anfang der Geschichte durch die actiongeladenen Szenen hatte, nicht mehr wiedergeben. Das war eigentlich sehr schade, da mir der Schreibstil zu Beginn der Geschichte eigentlich ganz gut gefallen hat.

Die Geschichte selber ist in drei Bücher unterteilt und wird hier aus der Perspektive von hauptsächlich drei Figuren erzählt. Die jugendliche Lykanerin Claire, führt eigentlich ein ganz normales Leben, bis zu dem Zeitpunkt, wo sich plötzlich alles radikal für Sie ändert. Nun muss Sie sich als Lykanerin verwandeln, ihre andere Seite akzeptieren und kämpft nebenbei noch um ihr Leben.

Patrick Gamble ist ein Scheidungskind und lebt schon seit seiner frühsten Kindheit bei seinem Vater. Als sein Vater jedoch zu einem Einsatz der Regierung gerufen wird, muss er zurück zu seiner Mutter, auch wenn er seit seiner Kindheit keinen großen Kontakt mehr zu ihr hatte und nie eine Beziehung zu ihr aufbauen konnte. Auch muss Patrick nun die Schule wechseln, was ihm nicht gerade gut gefällt. Das Flugzeug  jedoch, welches ihn zu seiner Mutter bringen soll, wird von einem Lykaner überfallen und er ist der einzige Passagier, der diesen Terroranschlag überleben wird und steht fortan im Mittelpunkt der Öffentlichkeit.

Chase Williams hingegen, ein nach Macht strebender Gouverneur, stellt sich zur Präsidentenwahl.Er verachtet die Lykaner und setzt alles daran, diese zu unterdrücken, da kommen ihm die aktuellen Widerstände natürlich recht. Durch eine Unaufmerksamkeit wird er jedoch mit dem Lykaner-Virus infiziert und versucht fortan sein dunkles Geheimnis zu verbergen.

Im Laufe der Geschichte erfährt man, dass die Schicksale der einzelnen Hauptfiguren miteinander verbunden sind. Dies wird zu Beginn wirklich sehr spannend geschildert, verliert dann leider immer mehr an Gewicht und verliert sich zum Ende der Geschichte völlig, da auf einmal leider alles plötzlich und zu schnell aufgelöst wird.

Fazit: Ein zu Beginn wirklich sehr actionreicher und packender Werwolf- Roman, der absolut nichts für zartbesaitete Menschen ist.Leider wird mir hier zwischen den einzelnen Szenen und Perspektiven zu viel hin und her gesprungen, was meinen Lesefluss bedauerlicherweise negativ beeinflusst hat.

Meine Bewertung: ♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den Penhaligon Verlag, der mir freundlicherweise ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. ♥♥♥ 😉 Danke!

Kai Meyer kommt am 04.04.14 nach Bergheim

Hallo Ihr Lieben,

Es gibt etwas, was ich euch unbedingt mitteilen muss und worüber ich mich wirklich schon sehr freue!

Und zwar kommt Kai Meyer am 04.04.2014 zum zehnjährigen Bestehen der STADT.BIBLIOTHEK nach Bergheim (in der Nähe von Köln) und wird aus seinem neuen Roman Phantasmen lesen.

Ist das nicht toll?! 

Kai Meyer liest “Phantasmen

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Kai Meyer liest in der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM aus seinem neuen Roman “Phantasmen”, der am 14. März beim Carlsen Verlag erschienen ist.  Infos zum Autor und eine Leseprobe findet ihr unter diesem Link.

Wann? Freitag, 4. April 2014, 19.30 Uhr
Wo? STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM, Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126 Bergheim
Vorverkauf: Eintrittskarten zum Preis von 7€/5€ (ermäßigt) gibt es in der STADT.BIBLIOTHEK. Reservierung telefonisch möglich unter 02271/89380 oder per Mail an stadtbibliothek@bergheim.de
 
Hier gelangt ihr zum Blog der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM
Hier gelangt ihr zur Homepage der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM
 

Wer von euch wird denn auch zu der Lesung kommen???

Ich bin neugierig und würde mich freuen, wenn ich dort einige von euch treffen würde. 😉

Liebe Grüße

eure Jane♥

Auflösung “Who is Jimmy Earle?” und bald gibt es hier etwas zu “Death” zu gewinnen…

Vor einiger Zeit habe ich hier auf meinem Blog gefragt „Who is Jimmy Earle?“ und heute möchte ich das Rätsel gerne auflösen ;-).

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This is Jimmy Earle!

http://jimmyearle.com/Leseprobe_Death.pdf

 „Death“ von Melvin Burgess

Der Inhalt (Quelle: Carlsen Verlag)

Death ist Kult. Jeder spricht über die neue Droge. Wer sie nimmt, hat die beste Zeit seines Lebens. Den ultimativen Höhenflug. Den absoluten Kick. Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich – eine Woche lang. Den achten Tag erlebt man nicht. Denn Death ist tödlich. Soll Adam die kleine Pille schlucken? Sein Bruder ist tot, bei dem Mädchen, in das er verliebt ist, hat er keine Chance und seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Adam glaubt, dass er nichts zu verlieren hat.

Und die beste Woche seines Lebens ist greifbar nah.

Na, seid ihr jetzt neugierig auf das Buch geworden? Ich hoffe doch schon!!!

Bald werde ich das Buch lesen und auch ihr sollt eine kleine Überraschung erhalten.

In absehbarer Zeit gibt es hier nämlich etwas zu “ Death“ zu gewinnen.

Ihr dürft gespannt sein, ich freue mich schon darauf!

Also einfach immer mal die Augen aufhalten, denn bald wird es losgehen;-).

Liebe Grüße

Jane ♥

Rezension: “ Zu Gast im eigenen Leben“ von Martell Beigang

Quelle: http://www.bloggdeinbuch.de/buch/234/

Martell Beigang – Zu Gast im eigenen Leben
Preis: 10€ bei  amazon.de
Verlag: Schardt Verlag Oldenburg
Seitenanzahl: 156; ISBN: 978-3-89841-586-6

 Über Blogg dein Buch habe ich die Möglichkeit erhalten “ Zu Gast im eingenen Leben“ von Martell Beigang zu lesen und renzensieren zu können. Meine  dazugehörige Rezension möchte ich euch nun vorstellen.

Der Inhalt:

Ben, ein junger Musiker muss sich in seinem Leben erst wieder zurecht  finden, denn gerade läuft es musikalisch und auch privat nicht so, wie er es sich gerne erhofft hätte. Seine Band die Servokings haben sich aufgelöst und  er vermisst seine große Liebe, seine Ex-Freundin: Tine, die er nun gerne an seiner Seite hätte, die sich aber irgendwo mit unbekannten Ziel in der Welt herumtreibt.

Ben überlegt, wie er sein Leben änderen kann und es bietet  ihm unverhofft die Chance eines Neuanfangs. Er hat die Chance kostenlos in einem Haus  in seinem alten und unbeliebten Heimatort: Quadrath- Ichendorfn zu wohnen, die einzige Bedingung: Ben muss auf dieses Haus aufpassen und es entsprechend versorgen und in Stand halten.

Auch Tine möchte er zurückerobern und startet den Versuch, auf sich durch kleine Videos im Internet aufmerksam zu machen und vielleicht erreicht er dadurch auch seine Ex- Freundin?

Meine Meinung:

Der Titel “ Zu Gast im eigenen Leben“ hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht. Jeder kennt das Gefühl, etwas an seinem Leben ändern zu wollen , wenn man sich nicht mehr so wohl in der eigenen Haut fühlt und es Zeit für eine Veränderung ist. Ich war gespannt darauf, wie Ben dieses Ziel der Veränderung angehen wird und natürlich war ich auch neugierig darauf, ob es ihm auch gelingen wird.

Ein weiterer Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, war die Tatsache, dass Ben zu seinem ungeliebten Heimatdorf: Quadrath- Ichendorf zurückkehrt. Ich selber kenne dieses Dorf , da ich in der Umgebung wohne und erhlich gesagt, kann ich Ben schon verstehen, dass man dorthin nicht unbedingt zurückkehren möchte. Auch meine Heimatstadt Bergheim und Köln tauchen im Roman auf und ich finde es immer sehr interessant, wenn man „bekannte“ Orte im Laufe der Geschichte wiederfindet.

Ich begann also mit Vorfreude die ersten Seiten zu lesen und muss leider zugeben, dass ich nicht so recht in die Geschichte hineingefunden haben, obwohl der Schreibstil eher einfach ist, aber für mich wurden die Seiten irgendwie nicht weniger und es hat sich alles ein wenig gezogen.

Dies kann aber auch daran liegen, dass es mich ein wenig genervt hat, wie Ben in Selbstmitleid zerfließt. Es war mir zwischendurch dann ein wenig zu viel davon. Gegen Mitte kam ich dann besser in die Geschichte ein und ich konnte das Buch dann auch recht zügig zu Ende lesen und das Ende war dann auch sehr schnell, aber auch schön romantisch 🙂

Etwas irritierend waren für mich auch die fehlenden Kapitel, ich hätte mir da eine  genauere Aufteilung gewünscht.

Leider hat mir im Großen und Ganzen das gewisse Etwas gefehlt, ich hatte mir mehr erhofft. Der Inhalt war für mich nichts wirklich Neues und es gibt viele Geschichten mit ähnlicher Handlung. Ich möchte die Geschichte nicht schlecht machen, doch leider wird sie mir nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben. Für Zwischendurch ist dieser Roman eine nette Zeitvertreibung und ich kann sie für eine Zugfahrt oder für´s Lesen an einem verregneten Tag oder vielleicht am Strand empfehlen.

Fazit: 

Eine nette Geschichte für zwischendurch, doch leider nichts Neues.

♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)