Buchrezension: „Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ von Rüdiger Bertram

Heute möchte ich euch das Kinderbuch „Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ von Rüdiger Bertram näher vorstellen.

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Mit Illustrationen von Thorsten Saleina
Gebundenes Buch, Pappband
ISBN: 978-3-570-17338-1
Ab 8 Jahren
Die Stinktier & Co – Reihe
Preis: 10,99€ (D)
Verlag: cbj

Der Inhalt (Quelle: cbj)

An ihrem zehnten Geburtstag schlägt Zora die Augen auf und da sitzt es: Dieter, das Stinktier. Ihr Totemtier, das sie von nun an überallhin begleiten wird. Zora ist entsetzt, denn Dieter ist vorlaut, verfressen und eingebildet. Außerdem haben andere in ihrer Klasse richtig coole Tiere. Bis auf zwei. Leon und Anna, die mit Ratte Jasper und Faultier Paula zu den Außenseitern zählen. Höchste Zeit, das zu ändern, beschließt Dieter, der zwar frech, aber auch ziemlich verschmust und zudem äußerst einfallsreich sein kann, wenn es darum geht, Zora zu beschützen. Und so gründen die Freunde den »Club der doofen Tiere« und das bedeutet tierischen Spaß, bis es den anderen gewaltig stinkt.

Meine Meinung:

Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ ist der erste Band der Stinktier & Co-Reihe von Rüdiger Betram. Letzte Woche Freitag hatten wir hierzu einen Leseabend bei uns in der Bibliothek und die teilnehmenden Kinder waren von der lustigen Geschichte hin und weg.

Die Hauptrolle in der Geschichte spielt Zora, die ihren 10. Geburtstag entgegenfiebert. Wie alle Kinder in diesem Alter, wünscht sie sich ein cooles Geschenk wie z.B. ein eigenes Handy oder ein Haustier von ihren Eltern. Doch es kommt alles ganz anders, denn plötzlich sitzt am Morgen des Geburtstages ein Stinktier vor ihr. Mit einem Stinktier als Haustier hat Zora so gar nicht gerechnet. Als das Stinktier dann noch anfängt mit ihr zu sprechen und sich ihr mit dem Namen „Dieter“ vorstellt, ist Zora total durcheinander und versteht die Welt nicht mehr. Ihr Vater erklärt ihr schließlich, dass Dieter ihr magsicher Begleiter sei und dass diese besondere Gabe in ihrer Familie weitervererbt wird. So hat ihr Vater ebenfalls einen magischen Begleiter, es ist ein Eisbär mit dem Namen „Lasse“ und auch ihre Schwester und ihre Oma haben magische Begleiter in Form eines Zebras und einer Giraffe, die sie überall hin begleiten.
Nur ihre Mutter besitzt diese besondere Gabe nicht und kann auch keine magischen Begleiter sehen, da nur Menschen mit dieser Gabe, die anderen Begleiter sehen können.

Zora ist mit ihrem Begleiter nicht wirklich glücklich, denn Dieter ist launisch, vorlaut und verfressen und macht, was er will. Nun wird das Stinktier sie auch noch in die Schule begleiten, wo doch die anderen Kinder in der Schule  viel coolere Begleiter haben wie z.B. ein wunderschönes Einhorn oder einen trendigen Fuchs.

Plötzlich bemerkt Zora zwei weitere Kinder in ihrerer Klasse, die ebenfalls „doofe“ Begleiter haben. Dazu zählen  Leon und Anna, die als Begleiter eine Ratte und ein Faultier haben. Beide gelten als Außenseiter in der Klasse. Zora merkt aber bald, dass die beiden gar nicht so doof sind, wie erst angenommen und schon bald freundet sie sich mit ihnen an und zusammen gründen sie den „Club der doofen Tiere“. Hier erleben sie viele Abenteuer und haben eine Menge Spaß miteinander und natürlich spielt Dieter hier eine große Rolle, denn er setzt sich lautstark und manchmal „müffelnd“  und „stinkend“für seine neue Freunde ein.

Die Charaktere sind wirklich sehr lebendig beschrieben und Kinder können sich hier sehr gut in die verschiedenen Figuren hineinversetzen. Die Geschichte ist sehr lustig geschrieben und man hat eine Menge Spaß beim lesen und auch beim vorlesen. Die Lieblingsfigur bei unserem Leseabend war eindeutig Dieter, der durch seine ungehobelte und direkte Art und natürlich durch seine Stinkbomben das Herz der Kinder im Sturm erobert hat.

Am Anfang fanden die Kinder Dieter nervig, dann aber wiederum cool und so erging es ja auch Zora in der Geschichte, die mit Dieter erst richtig „warm werden“ musste. Freundschaft spielt in der Geschichte eine zentrale Rolle, denn Zora freundet sich in der Geschichte mit den beiden Außenseitern Leon und Anna an, merkt jedoch sehr bald, dass die beiden wirklich gute Freunde sind und vielleicht gar nicht so uncool sind, wie die anderen Kinder behaupten. Ihr Bild ändert sich und sie begreift, was wahre Freundschaft bedeutet und dass man seine Vorurteile beiseite legen muss, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.

Mir hat der Leseabend wirklich sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich diese Geschichte hierfür ausgewählt habe. Die Geschichte war wirklich witzig,  sehr abwechslungsreich und hat die Kinder sehr gut unterhalten. Die Kinder hatten eine Menge Spaß gehabt und werden die Geschichte bestimmt nicht so schnell vergessen.

Ich freue mich schon auf die weiteren Bände und bin gespannt, wie es mit Dieter & Co. weitergehen wird. 😉

Fazit: Absolute Leseempfehlung. Die Geschichte um Zora und Dieter wird alle Altersklassen begeistern und gute Stimmung verbreiten.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Hier findet ihr die Bilder von unserem Leseabend. 😉

 

 

 

Buchrezension: „Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder – Eine unheimliche Weihnachtsgeschichte“ von Frank M. Reifenberg

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber nichtdestotrotz möchte ich euch heute gerne „Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder – Eine unheimliche Weihnachtsgeschichte“ vorstellen.

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Frank M. Reifenberg, Monika Parciak
Ab 10 Jahre
240 Seiten
ISBN: 978-3-522-18439-7
Preis:
12,99€
Erscheinungstermin:
03.10.2016
Verlag: Thinemann-Esslinger 

Der Inhalt (Quelle: Thinemann – Esslinger)

Als Jeremias W. Pepperfield das Antiquitätengeschäft des unheimlichen Mister Lugosi betritt, staunt er nicht schlecht. Denn Mister Lugosi hat gerade den größten Adventskalender aller Zeiten geliefert bekommen. Und jetzt soll ausgerechnet er, Pepper, in den Kalender klettern, um dessen Geheimnis zu lüften. Doch kein Duft nach Zimt, Vanille oder gebrannten Mandeln liegt in der Luft, sondern ein seltsamer Geruch nach fauligen Kartoffeln. Knarrend öffnet sich das erste Türchen – und zieht Jeremias in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse, aus der es vielleicht keine Rückkehr gibt.

Meine Meinung:

Unheimliche Geschichten ziehen mich seit eh und je in ihren Bann und unheimliche Kinderbücher üben ebenfalls einen gewissen Reiz auf mich aus, da ich immer auf der Suche nach spannenden Büchern für unsere Leseabende für Kinder in der Bibliothek bin.

„Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder“ von Frank M. Reifenberg ist solch ein Roman, den man sehr gut als Leseabend vorbereiten kann, da der Inhalt spannend, etwas schaurig, aber gleichzeitig auch herzerwärmend ist, da es den Sinn von Weihnachten sehr schön aufgreift.

Im Mittelpunkt der Handlung steht ein lebensgroßer Adventskalender, der einen modrigen Gestank nach verfaulten Kartoffeln verströmt, aber trotzdem seit eh und je eine besondere Faszination auf die Menschheit und besonders auf die Kinder ausübt.

Dieser einzigartige Adventskalender taucht eines Tages im Antiquitätengeschäft von Mister Lugosi auf und wartet auf Jeremias W. Pepperfield, der von allen Pepper genannt wird.

Peppers Schwester Angelina verschwand vor  6 Jahren auf einer Konzertreise auf mysteriöse Art und Weise und die Familie erhielt seitdem nie wieder ein Lebenszeichen von ihr.  Peppers Mutter hat diesen Verlust nie wirklich verkraftet und wird aus diesem Grund in einem Sanatorim  behandelt. Auch Pepper vermisst seine Schwester schmerzlich, aber als Mister Lugosi ihm zu verstehen gibt, dass er seine Schwester retten kann, indem er dem Adventskalender betritt, zögert er nicht lange und begibt sich auf sein größtes Abenteuer.

Die Geschichte ist aufregend  und die Spannung ist  von der ersten Seite an greifbar. Auch wenn der Inhalt gruselig und mystisch ist, kommt das Gefühl von Weihnachten sehr gut herüber und verströmt eine gewisse Herzenswärme.

Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich diese bildlich sehr gut vorstellen. Mister Lugosi wirkt am Anfang sehr unheimlich und undurchsichtig, doch im Lauf der Geschichte klärt sich dieses Verhalten auf.

Pepper ist ein lebhafter und neugieriger Junge mit einem großem Herzen, der seine Träume nicht aufgibt und seine Schwester wiederfinden möchte. Die Macht der Wünsche spielt hier eine zentrale Rolle und es ist schön, dass das Buch dies den Lesern auch vermittelt.

Es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahren, doch kann dieses Buch auch sehr gut von Erwachsenen gelesen werden. Wenn man die Filme von Tim Burton mag, dann wird man dieses Buch garantiert lieben.

„Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder“ ist eine fantasievolle und gruselige Geschichte, die in eine andere Welt entführt und dabei das warme und wohlige Gefühl und den Sinn von Weihnachten vermittelt. Hier steht die Familie, die Freundschaft und die Macht der Wünsche im Vordergrund. Eine besondere Geschichte, die man nicht nur wunderbar in der Weihnachtszeit lesen kann.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich herzlich beim Verlag Thinemann-Esslinger und bei netgalley bedanken. ♥

 

 

Buchrezension: „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck

Heute möchte ich euch gerne das Kinderbuch Maggie und die Stadt der Diebe von Patrick Hertweck vorstellen.

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Autor: Patrick Hertweck
IllustrationenMaximilian Meinzold

304 Seiten

Ab 11 Jahre

Preis: 14,99[D]

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3522184033

ISBN-13: 978-3522184038

Verlag: Thienemann-Esslinger

Der Inhalt

(Quelle: Thinemann-Esslinger):

New York, 1870.

Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.

Meine Meinung:

Mit seinem Debütroman „Maggie und die Stadt der Diebe“ entführt Patrick Hertweck in die New Yorker Unterwelt der 1870er Jahre. Erzählt wird die Geschichte von Maggie, die in einem Waisenhaus aufwächst und eines Tages von dort entführt wird.

Maggie kennt ihre Vergangenheit nicht und kann sich an Ihre Herkunft nicht erinnern. Auf der Flucht vor ihren Entführen, irrt sie ziellos durch die Slums der New Yorker Unterwelt und begibt sich dabei in große Gefahr. Unerwartet trifft sie auf eine Gruppe junger Diebe, die ihr Unterschlupf und ein neues Zuhause gewähren.

Maggie ist sehr dankbar über die unerwartete Hilfe und freundet sich schnell mit den jungen Dieben an. Sie wird ebenwertiges Mitglied der Gruppe und muss fortan bei Diebestouren und Rattenfängen mitwirken, um ihren Unterschlupf nicht zu verlieren und den angsteinflößenden Anführer der Bande, Goblin, milde zu stimmen

Doch Maggie wird weiterhin verfolgt und  erst jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer, was sie zu dem Geheimnis ihrer Vergangenheit und Herkunft führen wird.

Die Geschichte rund um Maggie und die jungen Diebe hat mich sehr gut unterhalten und ich fühlte mich in meine eigene Kindheit zurückversetzt. Ich musste daran denken, wie ich selbst zum Lesen gekommen bin und meine eigenen Buchhelden für mich entdeckt habe. Maggie ist eine solche Heldin, ein mutiges Mädchen, voller Abenteuerlust und Neugierde und einem wachem Verstand. Man muss diese Figur einfach gern haben und fiebert mit ihr mit.

„Maggie und die Stadt der Diebe“ ist eine wunderbare Geschichte, die die Themenbereiche: Abenteuer, Freundschaft ,die Suche nach der eigenen Herkunft und der Familie, miteinander verbindet und dabei so spannend erzählt ist, dass man einfach immer weiterlesen möchte.

Die Figuren und das New York der 1870er Jahre sind bildlich sehr gut beschrieben, so dass man sich als Gast auf eine Zeitreise ins historische Manhattan zurückversetzt fühlt und die Geschichte so hautnah und mit allen Sinnen miterleben darf.

Der Leser findet sich unmittelbar im Mittelpunkt der Handlung wieder und erlebt von Anfang an das spannende Abenteuer als stiller Beobachter und darf dabei in die Gefühlswelt der Hauptfigur Maggie eintauchen.

Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren sehr gut geeignet, denn der Inhalt ist Kindgerecht und abwechlungsreich beschreiben und die Sprache leicht verständlich und bildhaft. Kinder werden sich schnell mit den Charakteren identifizieren können und können hier ihrer eigenen Fantasie noch freien Lauf lassen. Beim Lesen wird es hier nicht langweilig werden, denn es gibt viele Wendungen, die die Geschichte durchgehend spannend halten und  überraschende Momente sorgen werden.

Ein sehr schönes Kinderbuch, was inhaltlich alles besitzt, was ein gutes Kinderbuch braucht und Groß und Klein gleichermaßen begeistern wird.

Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. 😉

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

 

Buchrezension: „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel

Heute möchte ich euch gerne „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel vorstellen.

Band 1
Text von Kirsten Miller / Jason Segel
Aus dem Englischen von Simone Wiemken

384 Seiten · gebunden
ab 10 Jahren
EUR 17,99 · EUA 18,50
ISBN-13: 978-3-7915-1908-1
EAN: 9783791519081
Verlag: Dressler Verlag

Der Inhalt (Quelle: Dressler Verlag):

Schlafe, Charlie, schlaf ruhig ein, im Traum wird es noch schlimmer sein …

Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: Der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer soviel echter als andere Träume? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Das erste Buch von Hollywood-Liebling und Muppets-Autor Jason Segel – bekannt aus How I Met Your Mother – als Auftakt einer Trilogie voller subtilem Grusel und viel Spaß.
Perfekt für alle ab 10 Jahren: witzig, fantastisch und doch aus dem Kinderleben gegriffen.

Meine Meinung:

„Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel ist der Auftakt einer gruseligen Trilogie für Kinder ab 10 Jahren. Im Rahmen eines Leseabends in unserer Bibliothek, haben wir dieses Buch einer Gruppe von Kindern vorgestellt und einige Passagen vorgelesen und verschiedene Spiele dazu gespielt. Die Geschichte rund um den zwölfjährigen Charlie, der Nachts von schrecklichen Albträumen geplagt wird, kam bei den Kindern und den Bibliotheksmitarbeitern richtig gut an. Viele Kinder konnten sich mit der Hauptperson Charlie identifizieren und erzählten uns zu Beginn des Leseabends von ihren Albträumen. Vorweg habe ich dieses Buch natürlich gelesen, um zu testen, ob dieses Buch für einen gruseligen Leseabend geeignet ist. Ich kann getrost verraten, JA, es ist absolut geeignet und auch bei unserem Leseabend haben die Kinder sich schön gegruselt und es entstand eine knisternde Atmosphäre während des Vorlesens.

Mir persönlich hat die Geschichte ebenfalls richtig gut gefallen, denn sie war auch für mich, so richtig spannend und ich habe das Buch innerhalb eines Tages zu Ende gelesen. Auch die Hauptfigur Charlie und sein kleiner Bruder sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich fühlte mich ein wenig in meine Kindheit zurückversetzt und konnte mich gut in die Gefühlswelt der Figuren hineinversetzen.

Besonders der Schreibstil ist für Kinder ab 10 Jahren gut geeignet und leicht verständlich. Die Figuren sind ebenfalls gut ausgearbeitet, so dass die Kinder sich damit sehr leicht und gut identifizieren können. Die Geschichte ist nicht durchweg gruselig, sondern hat auch viele lustige und fantastische Passagen, was für gute Abwechslung sorgt. Besonders die Botschaft der Geschichte “ Stell dich deinen Ängsten und wenn du gegen deine Ängste ankämpft, dann sieht die Welt auch ganz anders aus“, hat mich sehr überzeugt und ich würde das Buch jederzeit meiner Nichte und anderen Kindern ab 10 Jahren weiterempfehlen, da es einfach nur toll und absolut lesenswert ist.

Neben dem Inhalt konnte mich die wundervolle Gestaltung des Buches überzeugen. Das Cover ist schaurig-schön gestaltet und erinnert mich ein wenig an Halloween, was durch die Farben Schwarz und Orange zusätzlich verstärkt wird. Der Buchschnitt ist ebenfalls in Orange gehalten und macht das Buch zu einem richtigen Hingucker. Ein weiteres Highlight ist, dass das Buchcover im Dunklem leuchtet und auch die wunderschönen, kleinen Illustrationen auf den Innenseiten des Buches, sind ein kleines Highlight und werten das Buch zusätzlich auf.

Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe und bin gespannt und dann wird es bestimmt auch einen weiteren Leseabend mit den Kids geben, die ebenfalls wissen möchten, wie es mit Charlie, seiner Familie und seinen Freunden weitergehen wird.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension „Magisterium: Der Weg ins Labyrinth“ von Cassandra Clare und Holly Black

Heute möchte ich euch gerne Magisterium: Der Weg ins Labyrinth von Cassandra Clare und Holly Black vorstellen.

Verlag: ONE

HARDCOVER

KINDERBÜCHER
332 SEITEN
AB 10 JAHREN
ISBN: 978-3-8466-0004-7
Preis: 14,99€

Der Inhalt (Quelle: One Verlag):

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen …

Meine Meinung:

„Magisterium: Der Weg ins Labyrinth“ ist der fantastisches Auftakt einer fünfteiligen Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Das gemeinschaftliche Werk der beiden Schriftstellerinnen Cassandra Clare (u.a. Chroniken der Unterwelt) und Holly Black (u.a. die Spiderwick-Geheimnisse) lässt hier, auf magischen Lesegenuss hoffen.

Erzählt wird die Geschichte des zwölfjährigen Callum, der eines Tages plötzlich ins Magisterium, einer unterirdischen Schule für Zauberei, geladen wird, um dort herauszufinden, dass er als zukünftiger Zauberlehrling dieser Schule ausgebildet werden wird.

Callum ist in seiner Schule alles andere als beliebt. Mit seiner scharfen Zunge macht er sich wenig Freunde und sein lahmes Bein ist im eher ein Hindernis. Doch nun findet er sich augenblicklich im Magisterium, einem düsteren und geheimnisvollen Ort wieder und soll hier bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Callum ist alles andere als begeistert, denn alles was er über das Magisterium von seinem Vater erfahren hat, der ebenfalls vor vielen Jahren Schüler dieser magischen Schule gewesen ist, lässt nichts Gutes verheißen.

Voller Vorfreude habe ich angefangen „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ zu lesen. Ich habe mir hier eine magische und spannende Geschichte erhofft, die mich packen wird. Auch das wundervoll gestaltete Cover, mit den vielen Schnörkeln und der magischen Schrift hat mich sehr fasziniert, denn wenn man das Buch auf dem Kopf stellt, kann man immer noch den Titel „Magisterim“ lesen. Ebenfalls ganz hinreißend ist der Kupferfarbene Buchschnitt, denn dadurch wirkt das Buch schon sehr magisch und edel und ist ein echter Hingucker im Bücherregal.

Der Einstig in die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, man findet sich mitten im Handlungsgeschen wieder und taucht sofort in die Welt von Callum ein. Der Schreibstil ist für die Altersgruppe ab 10 Jahren sehr angemessen und auch bei der Ausarbeitung der Charaktere merkt man, dass die Charaktere auf diese Altersgruppe zugeschnitten sind.

Callum, die Hauptfigur dieses Buches wirkt auf mich anfangs sehr launisch und schwierig und auch etwas naiv, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass ich mich mit ihm verbunden fühle, da die Geschichte ja aus seiner Sicht erzählt wird und man sich so in ihn hineinversetzen kann. Für Kinder, die dieses Buch lesen, finde ich dies aber völlig angemessen und ich denke, diese Altersgruppe kann Callum vielleicht in einigen Punkten auch viel besser verstehen als Erwachsene dies können.

Der Schreibstil ist sehr einfach und kindgerecht. Die Welt rund um das Magisterium konnte ich mir durch die Beschreibungen sehr gut bildlich vorstellen und man kann hier seiner Fantasie freien Lauf lassen. An einigen Stellen hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen und ich wurde ein wenig ungeduldig. Zwischenzeitlich fehlte hier die Spannung und ich hätte mir hiervon mehr gewünscht.

Im Großen und Ganzen ist „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ aber ein guter Einstieg in eine neue Fantasy- Reihe für Kinder, die Potential zu mehr hat.

Meine Bewertung:

♥♥♥  (von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension „Als Opapi das Denken vergaß“ von Uticha Marmon

Heute möchte ich euch gerne das Kinderbuch „Als Opapi das Denken vergaß“ von Uticha Marmon vorstellen.

Hardcover, ab 9 Jahren

160 Seiten, Magellan Verlag

ISBN 978-3-7348-4004-3

Preis: 13,95€

Der Inhalt ( Quelle: Magellan Verlag):

Manche Tage fangen an, als wären sie nichts Besonderes. Sie kommen daher wie jeder Tag. Aber wenn man genau aufpasst, ist schon morgens etwas ein bisschen anders, und daran kann man sehen, dass der Tag ganz und gar nicht normal wird. Genau so ein Tag war dieser Mittwoch, als Opapi ankam. Opapi – so nennt Mia ihren Urgroßvater. Und der zieht jetzt zu ihnen. Weil er immer mehr vergisst, sagen Mama und Papa. Aber nun kann Mia ihn ja daran erinnern, wie man sich die Schuhe zumacht und dass man sich die Zähne nicht mit Handcreme putzt. Doch Opapi kommt nicht allein … Wer ist dieser geheimnisvolle Junge, der ein wenig altmodisch wirkt und bei Opapi ein und aus geht, wie es ihm passt?

Meine Meinung:

Utichia Marmon behandelt in „Als Opapi das Denken vergaß“ das Thema Demenz. Vorab habe ich mich gefragt, wie man ein solch ernstes und schwieriges  Thema in einem fiktiven Roman für Kinder umsetzen wird und wie man den Kindern die Thematik verständlich und kindgerecht mitteilen wird? Meine Oma ist auch an Alzheimer gestorben und ich kann mich noch erinnern, wie schwer es mir fiel, die Krankheit als Erwachsener zu verstehen. Wie soll man diese Krankheit dann als Kind verstehen?

Ich war also sehr gespannt auf den Inhalt und die Umsetzung des Themas. Wenn ich an die Krankheit denke, fallen mir direkt graue Farben ein. Wirklich positiv überrascht hat mich hier schon das Buchcover, welches ganz und gar nicht in grau-Tönen gehalten ist, sondern sehr bunt und fröhlich wirkt. Hier sieht man sofort die starke Bindung zwischen Enkelin und Großvater und dies wirkt direkt sehr positiv und familiär auf mich und zeigt den Zusammenhalt der Generationen, der sehr wichtig ist.

Sehr gespannt auf den Inhalt, begann ich dann das Buch zu lesen und wurde hier nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Mia erzählt, die ihren Großvater sehr liebt und sehr schnell merkt, dass ihr Großvater sich verändert hat. Sie versucht ihren Großvater zu verstehen und will ihm helfen, seine Erinnerungen aufrecht zu erhalten. Sehr behutsam und kindgerecht wird hier das Thema Demenz angegangen. Besonders gut gefallen hat mir hier, dass die Geschichte aus dem Blickwinkel eines Kindes geschildert wird, welches die Krankheit ganz anders wahrnimmt als ein Erwachsener, der oft alles zu verkopft sieht. Der Schreibstil ist ebenfalls kindgerecht und leicht verständlich. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, fantasievoll und man darf hier auch zwischendurch gerne lachen, da nicht alles so bitterernst und verbissen genommen wird.

„Als Opapi das Denken vergaß“ ist ein schönes Buch für Kinder und Erwachsene, welches sich mit dem Thema Demenz beschäftigt und dabei magisch, fantasievoll und einfühlsam zugleich, die Geschichte und den Umgang mit dieser Krankheit, aus der Sicht eines Kindes erzählt.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension “ Die Olchis und die Gully-Detektive von London“

Wer kennt sie nicht – Die Olchis aus Schmuddelfing?! Die sympathischen, grünen Kerlchen, die in einer Höhle auf einer Müllkippe wohnen und es lieben, wenn es mieft, müffelt und stinkt und sich von köstlichen Müll ernähren, die Olchis sind wieder da.

Diesmal erleben die Olchis ein wirlich spannendes Abenteuer in London!

Der Inhalt  (Quelle: Oetinger- Verlag)

Text von Erhard Dietl
Einband und farbige Illustrationen von Erhard Dietl

Fischgräten in der Themse, Müll am Big Ben: Hilfe, die Olchis kommen! Die Olchi-Kinder fliegen auf Feuerstuhl zum Londoner Detektiv-Olchi Mr Paddock. Sie wollen ihm einen Agenten-Regenschirm bringen, den der geniale Professor Brausewein entwickelt hat. Doch der kleine Ausflug wächst sich zu einem aufregenden Kriminalfall aus, denn die Olchis müssen nicht nur gestohlene Dinosaurier-Knochen wiederfinden, sondern auch ihren entführten Drachen Feuerstuhl! Aber Cheesy Sock! Muffelfurzteufel! Das wäre doch gelacht, wenn sie diesen Fall nicht lösen würden!
Eine turbulente, spannende Detektivjagd durchs olchige London mit zwei neuen Lieblings-Olchis: Mr Paddock, dem Detektiv, und seinem Assistenten Dumpy.

Meine Meinung

Die Olchis sind einfach toll! Erhard Dietl beweist erneut, dass er einfach gute Kinderbücher schreibt. Der Schreibstil, ist wie in den anderen Büchern der Olchis auch , einfach und urkomisch und Kinder werden dieses Buch einfach lieben, da bin ich mir ziemlich sicher! Auch Erwachsene werden bei dieser Geschichte nicht ernst bleiben können!

Besonders gut hat mir gefallen, dass es sich bei diesem Band um eine Kriminalgeschichte in London handelt. In London lebten bekanntlich ja viele berühmte und berüchtigte Detektive, aber einen Olchi- Detektiv, den kannte man bisher wohl noch nicht ;-).

Die Kapitel sind kurz gehalten und eignen sich sehr gut zum Vorlesen z.B. als Gute-Nacht-Geschichte, aber auch für Kinder, die selber lesen möchten, ist dieses Buch natürlich geeignet. Die Schrift ist ziemlich groß und der Inhalt leicht verständlich und für Erstleser geeignet. Einige Begriffe sind in englischer Sprache gehalten, was richtig toll ist, da die Geschichte ja auch in London spielt und dadurch wirkt alles noch viel authentischer. Auch muss man sich keine Sorgen machen, dass die Kinder die englischen Begriffe nicht verstehen könnten, denn diese werden im Anschluss der Geschichte, hinten im Buch,erklärt.

Auch wer die Olchis bisher noch nicht kennen sollte (was ich mir aber nicht vorstellen kann), braucht keine Angst zu haben, denn am Anfang des Buches wird alles, was man über die Olchis wissen muss, ausführlich erläutert.

Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und lustig und die farbigen Illustrationen runden den Lesespaß ab!

Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen, man sollte es unbedingt mit Kindern lesen und alle werden garantiert ihren Spaß dabei haben :-).

Mehr über die Olchis gibt es übrigens hier.

Bewertung: ♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)