Paule Pinguin allein am Pol – Das passende Kinderbuch für unsere Bibliothek #Rezension

Endlich gibt es das passende Bilderbuch für unsere Bibliothek!
Unser Bibliotheksmaskottchen heißt Paule Pinguin und nun ist ganz frisch das Bilderbuch „Paule Pinguin allein am Pol“ von Jory John und Lane Smith erschienen.

Da ich das Bilderbuch schon auf verschiedenen Blogs und auf Instagram gesehen habe, war schnell klar, dieses Buch muss ich unbedingt für unsere Bibliothek kaufen. 🙂

9783551518545

von Jory JohnLane Smith
übersetzt von Andreas Steinhöfel
ab 4 Jahren
ISBN: 978-3-551-51854-5
Preis: 14,99€ (D)
Verlag: Carlsen

Der Inhalt: (Quelle: Carlsen):

Paule Pinguin ist nicht zufrieden mit sich und der Welt: Ihm friert der Schnabel, es ist viel zu hell, überall liegt Schnee und er sieht aus wie alle anderen… Eine wunderbare Geschichte über einen kleinen Pinguin, der am Ende erkennt, dass es für seine schlechte Laune gar keinen Grund gibt.

Meine Meinung:

Dieses Bilderbuch ist einfach wunderbar! Auf 32 Seiten erzählen Jory John und Lane Smith die Geschichte über den kleinen, nörgeligen Pinguin Paule. Paule kann man nichts recht machen, der Schnee ist ihm zu kalt, die Sonne zu hell und auch dass sich alle Pinguine ähnlich sehen, passt ihm natürlich nicht. Doch dann begegnet Paule dem Walross, dass von der ganzen Nörgelei genervt ist und Paule zeigt, dass man die guten Seiten im Leben sehen muss und dann auch bessere Laune bekommt, da man glücklicher ist. Eigentlich behandelt das Buch ein ernstes Thema, allerdings ist dieses Thema so humorvoll und sehr charmant umgesetzt, dass man beim Lesen einfach gute Laune bekommen muss. Kinder werden beim Vorlesen der Geschichte sicherlich ebenfalls eine Menge Spaß haben werden. Die Illustrationen sind hier ebenfalls ganz zauberhaft und  es gibt eine Menge zu entdecken. Man kann sich in dieses Buch einfach nur verlieben.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

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Paule und ich haben unser neues Lieblingsbuch gefunden und werden dieses demnächst bei unserer Kinderveranstaltung „Paule macht Geschichten“ vorlesen und im Anschluss ganz viele Pinguine basteln. Wir freuen uns schon. 😉

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Buchrezension: „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck

Heute möchte ich euch gerne das Kinderbuch Maggie und die Stadt der Diebe von Patrick Hertweck vorstellen.

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Autor: Patrick Hertweck
IllustrationenMaximilian Meinzold

304 Seiten

Ab 11 Jahre

Preis: 14,99[D]

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3522184033

ISBN-13: 978-3522184038

Verlag: Thienemann-Esslinger

Der Inhalt

(Quelle: Thinemann-Esslinger):

New York, 1870.

Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.

Meine Meinung:

Mit seinem Debütroman „Maggie und die Stadt der Diebe“ entführt Patrick Hertweck in die New Yorker Unterwelt der 1870er Jahre. Erzählt wird die Geschichte von Maggie, die in einem Waisenhaus aufwächst und eines Tages von dort entführt wird.

Maggie kennt ihre Vergangenheit nicht und kann sich an Ihre Herkunft nicht erinnern. Auf der Flucht vor ihren Entführen, irrt sie ziellos durch die Slums der New Yorker Unterwelt und begibt sich dabei in große Gefahr. Unerwartet trifft sie auf eine Gruppe junger Diebe, die ihr Unterschlupf und ein neues Zuhause gewähren.

Maggie ist sehr dankbar über die unerwartete Hilfe und freundet sich schnell mit den jungen Dieben an. Sie wird ebenwertiges Mitglied der Gruppe und muss fortan bei Diebestouren und Rattenfängen mitwirken, um ihren Unterschlupf nicht zu verlieren und den angsteinflößenden Anführer der Bande, Goblin, milde zu stimmen

Doch Maggie wird weiterhin verfolgt und  erst jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer, was sie zu dem Geheimnis ihrer Vergangenheit und Herkunft führen wird.

Die Geschichte rund um Maggie und die jungen Diebe hat mich sehr gut unterhalten und ich fühlte mich in meine eigene Kindheit zurückversetzt. Ich musste daran denken, wie ich selbst zum Lesen gekommen bin und meine eigenen Buchhelden für mich entdeckt habe. Maggie ist eine solche Heldin, ein mutiges Mädchen, voller Abenteuerlust und Neugierde und einem wachem Verstand. Man muss diese Figur einfach gern haben und fiebert mit ihr mit.

„Maggie und die Stadt der Diebe“ ist eine wunderbare Geschichte, die die Themenbereiche: Abenteuer, Freundschaft ,die Suche nach der eigenen Herkunft und der Familie, miteinander verbindet und dabei so spannend erzählt ist, dass man einfach immer weiterlesen möchte.

Die Figuren und das New York der 1870er Jahre sind bildlich sehr gut beschrieben, so dass man sich als Gast auf eine Zeitreise ins historische Manhattan zurückversetzt fühlt und die Geschichte so hautnah und mit allen Sinnen miterleben darf.

Der Leser findet sich unmittelbar im Mittelpunkt der Handlung wieder und erlebt von Anfang an das spannende Abenteuer als stiller Beobachter und darf dabei in die Gefühlswelt der Hauptfigur Maggie eintauchen.

Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren sehr gut geeignet, denn der Inhalt ist Kindgerecht und abwechlungsreich beschreiben und die Sprache leicht verständlich und bildhaft. Kinder werden sich schnell mit den Charakteren identifizieren können und können hier ihrer eigenen Fantasie noch freien Lauf lassen. Beim Lesen wird es hier nicht langweilig werden, denn es gibt viele Wendungen, die die Geschichte durchgehend spannend halten und  überraschende Momente sorgen werden.

Ein sehr schönes Kinderbuch, was inhaltlich alles besitzt, was ein gutes Kinderbuch braucht und Groß und Klein gleichermaßen begeistern wird.

Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. 😉

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

 

Buchrezension: „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel

Heute möchte ich euch gerne „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel vorstellen.

Band 1
Text von Kirsten Miller / Jason Segel
Aus dem Englischen von Simone Wiemken

384 Seiten · gebunden
ab 10 Jahren
EUR 17,99 · EUA 18,50
ISBN-13: 978-3-7915-1908-1
EAN: 9783791519081
Verlag: Dressler Verlag

Der Inhalt (Quelle: Dressler Verlag):

Schlafe, Charlie, schlaf ruhig ein, im Traum wird es noch schlimmer sein …

Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: Der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer soviel echter als andere Träume? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Das erste Buch von Hollywood-Liebling und Muppets-Autor Jason Segel – bekannt aus How I Met Your Mother – als Auftakt einer Trilogie voller subtilem Grusel und viel Spaß.
Perfekt für alle ab 10 Jahren: witzig, fantastisch und doch aus dem Kinderleben gegriffen.

Meine Meinung:

„Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ von Jason Segel ist der Auftakt einer gruseligen Trilogie für Kinder ab 10 Jahren. Im Rahmen eines Leseabends in unserer Bibliothek, haben wir dieses Buch einer Gruppe von Kindern vorgestellt und einige Passagen vorgelesen und verschiedene Spiele dazu gespielt. Die Geschichte rund um den zwölfjährigen Charlie, der Nachts von schrecklichen Albträumen geplagt wird, kam bei den Kindern und den Bibliotheksmitarbeitern richtig gut an. Viele Kinder konnten sich mit der Hauptperson Charlie identifizieren und erzählten uns zu Beginn des Leseabends von ihren Albträumen. Vorweg habe ich dieses Buch natürlich gelesen, um zu testen, ob dieses Buch für einen gruseligen Leseabend geeignet ist. Ich kann getrost verraten, JA, es ist absolut geeignet und auch bei unserem Leseabend haben die Kinder sich schön gegruselt und es entstand eine knisternde Atmosphäre während des Vorlesens.

Mir persönlich hat die Geschichte ebenfalls richtig gut gefallen, denn sie war auch für mich, so richtig spannend und ich habe das Buch innerhalb eines Tages zu Ende gelesen. Auch die Hauptfigur Charlie und sein kleiner Bruder sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich fühlte mich ein wenig in meine Kindheit zurückversetzt und konnte mich gut in die Gefühlswelt der Figuren hineinversetzen.

Besonders der Schreibstil ist für Kinder ab 10 Jahren gut geeignet und leicht verständlich. Die Figuren sind ebenfalls gut ausgearbeitet, so dass die Kinder sich damit sehr leicht und gut identifizieren können. Die Geschichte ist nicht durchweg gruselig, sondern hat auch viele lustige und fantastische Passagen, was für gute Abwechslung sorgt. Besonders die Botschaft der Geschichte “ Stell dich deinen Ängsten und wenn du gegen deine Ängste ankämpft, dann sieht die Welt auch ganz anders aus“, hat mich sehr überzeugt und ich würde das Buch jederzeit meiner Nichte und anderen Kindern ab 10 Jahren weiterempfehlen, da es einfach nur toll und absolut lesenswert ist.

Neben dem Inhalt konnte mich die wundervolle Gestaltung des Buches überzeugen. Das Cover ist schaurig-schön gestaltet und erinnert mich ein wenig an Halloween, was durch die Farben Schwarz und Orange zusätzlich verstärkt wird. Der Buchschnitt ist ebenfalls in Orange gehalten und macht das Buch zu einem richtigen Hingucker. Ein weiteres Highlight ist, dass das Buchcover im Dunklem leuchtet und auch die wunderschönen, kleinen Illustrationen auf den Innenseiten des Buches, sind ein kleines Highlight und werten das Buch zusätzlich auf.

Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe und bin gespannt und dann wird es bestimmt auch einen weiteren Leseabend mit den Kids geben, die ebenfalls wissen möchten, wie es mit Charlie, seiner Familie und seinen Freunden weitergehen wird.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension „Als Opapi das Denken vergaß“ von Uticha Marmon

Heute möchte ich euch gerne das Kinderbuch „Als Opapi das Denken vergaß“ von Uticha Marmon vorstellen.

Hardcover, ab 9 Jahren

160 Seiten, Magellan Verlag

ISBN 978-3-7348-4004-3

Preis: 13,95€

Der Inhalt ( Quelle: Magellan Verlag):

Manche Tage fangen an, als wären sie nichts Besonderes. Sie kommen daher wie jeder Tag. Aber wenn man genau aufpasst, ist schon morgens etwas ein bisschen anders, und daran kann man sehen, dass der Tag ganz und gar nicht normal wird. Genau so ein Tag war dieser Mittwoch, als Opapi ankam. Opapi – so nennt Mia ihren Urgroßvater. Und der zieht jetzt zu ihnen. Weil er immer mehr vergisst, sagen Mama und Papa. Aber nun kann Mia ihn ja daran erinnern, wie man sich die Schuhe zumacht und dass man sich die Zähne nicht mit Handcreme putzt. Doch Opapi kommt nicht allein … Wer ist dieser geheimnisvolle Junge, der ein wenig altmodisch wirkt und bei Opapi ein und aus geht, wie es ihm passt?

Meine Meinung:

Utichia Marmon behandelt in „Als Opapi das Denken vergaß“ das Thema Demenz. Vorab habe ich mich gefragt, wie man ein solch ernstes und schwieriges  Thema in einem fiktiven Roman für Kinder umsetzen wird und wie man den Kindern die Thematik verständlich und kindgerecht mitteilen wird? Meine Oma ist auch an Alzheimer gestorben und ich kann mich noch erinnern, wie schwer es mir fiel, die Krankheit als Erwachsener zu verstehen. Wie soll man diese Krankheit dann als Kind verstehen?

Ich war also sehr gespannt auf den Inhalt und die Umsetzung des Themas. Wenn ich an die Krankheit denke, fallen mir direkt graue Farben ein. Wirklich positiv überrascht hat mich hier schon das Buchcover, welches ganz und gar nicht in grau-Tönen gehalten ist, sondern sehr bunt und fröhlich wirkt. Hier sieht man sofort die starke Bindung zwischen Enkelin und Großvater und dies wirkt direkt sehr positiv und familiär auf mich und zeigt den Zusammenhalt der Generationen, der sehr wichtig ist.

Sehr gespannt auf den Inhalt, begann ich dann das Buch zu lesen und wurde hier nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Mia erzählt, die ihren Großvater sehr liebt und sehr schnell merkt, dass ihr Großvater sich verändert hat. Sie versucht ihren Großvater zu verstehen und will ihm helfen, seine Erinnerungen aufrecht zu erhalten. Sehr behutsam und kindgerecht wird hier das Thema Demenz angegangen. Besonders gut gefallen hat mir hier, dass die Geschichte aus dem Blickwinkel eines Kindes geschildert wird, welches die Krankheit ganz anders wahrnimmt als ein Erwachsener, der oft alles zu verkopft sieht. Der Schreibstil ist ebenfalls kindgerecht und leicht verständlich. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, fantasievoll und man darf hier auch zwischendurch gerne lachen, da nicht alles so bitterernst und verbissen genommen wird.

„Als Opapi das Denken vergaß“ ist ein schönes Buch für Kinder und Erwachsene, welches sich mit dem Thema Demenz beschäftigt und dabei magisch, fantasievoll und einfühlsam zugleich, die Geschichte und den Umgang mit dieser Krankheit, aus der Sicht eines Kindes erzählt.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Rezension: „Zilly, die Zauberin“

Der Inhalt:

Zilly, die Zauberin wohnt zusammen mit ihrem schwarzen Kater Zingaro in einem schwarzen Haus, selbst die Inneneinrichtung ist in ihrer Lieblingsfarbe schwarz gehalten. Ihr Kater Zingaro fällt in dem ganzen Schwarz gar nicht mehr auf, und so geschieht es des Öfteren, dass sie über ihn stolpert oder sich auch schon mal auf ihn setzt, weil Sie ihn nicht sehen kann.

Eines Tages jedoch, nach einem bösen Sturz, beschließt Zilly, etwas zu unternehmen und -ABRAKADABRA! zaubert sie Zingaro grasgrün.

Nun beginnen die Probleme für den Kater…

Meine Meinung:

Zilly, die Zauberin” ist ein wunderschönes und fantastisches Bilderbuch für Kinder, welches aber durch seinen Witz und Charme auch Erwachsene begeistern wird. Die Seiten sind sehr schön gestaltet und enthalten zahlreiche Details, die entdeckt werden möchten. Die Geschichte ist für Kinder leicht verständlich und sehr lustig geschrieben.

Kinder und Erwachsene werden Zilly und Zingaro sofort ins Herz schließen!

Für Vorlesestunden mit mehreren Kindern kann ich dieses Bilderbuch sehr empfehlen.

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)