Neuzugänge im März

Hallo Ihr Lieben,

Heute möchte ich euch kurz meine Neuzugänge der letzten Tage vorstellen.

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Das schwarze Sakrament“ von Dennis Vlaminck und „Pomona“ von Gertrud Leutenegger habe ich mir selber gekauft und “ Sechs Jahre -Der Abschied von meiner Schwester“ von Charlotte Link habe ich freundlicherweise vom Blanvalet Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank hierfür.♥

Auf alle drei Bücher bin ich sehr gespannt und ich denke, ich werde mit „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ von Charlotte Link beginnen. Eigentlich wollte ich das Buch erst nicht lesen, da mein Vater vor vier Jahren an Krebs gestorben ist und ich mir vorstellen kann, dass mich der Inhalt sehr mitnehmen wird. Ich bin aber sehr gespannt und wage mich doch an den Inhalt heran und werde euch dann später berichten, wie es mir dabei ergangen ist. Ebenfalls gespannt bin ich auf die anderen beiden Bücher. Diese Woche werde ich eine Lesung zu „Das schwarze Sakrament“ von Dennis Vlaminck, einen lokalen Autor, besuchen gehen. Auch hier bin ich schon neugierig auf den Inhalt. Es handelt sich hier um einen Mittelalter-Krimi, der im Rheinland im Jahr 1248 spielt und die Geschichte handelt von einer Reihe mysteriöser Todesfälle, die aufgeklärt werden müssen. Besonders spannend finde ich hier, dass wohl alle Bewohner eines Bauerndorfes tot in einer Dorfkirche aufgefunden werden und nur ein Säugling und ein Priester überleben. Es geistert das Gerücht durchs Land, dass drei ertrunkene Kinder, ihre Familien umgebracht haben sollen. Dies hört sich schon sehr, sehr mysteriös an und weckt meine Neugier.

„Pomona“ von Gertrud Leutenegger habe ich mir gekauft, da ich mich hier an ein schwieriges Thema heranwagen möchte.

Hier der Klappentext des Buches:

„Am Ende behält man wenig von einer Kindheit; einen Geruch, eine Lichtstimmung, eine Geste. Alles andere ist zum Stoff geworden, aus dem wir atmen, handeln, vergessen.“ Der jungen Frau, die das notiert, begegnet in nächtlichen Träumen ihre Mutter, wie sie da steht im Keller, sich umdreht und ihrer Tochter einen Apfel entgegenstreckt. Die Träume, die wieder und wieder an die inzwischen tote Mutter im duftenden Reich ihrer Äpfel erinnern, sind freilich die andere Seite dessen, was der jungen Frau tagsüber widerfährt: Mit ihrem Mann, dem exzentrischen Orion, und ihrer Tochter gerät sie in eine für sie lebensbedrohliche Not. Trotz der wunderbar eigensinnigen Menschen, die ihr Dorf bewohnen, trotz der ausgelassenen Feste und der Geschichten, die man hier erzählt, muß die junge Frau, wie ihr immer klarer wird, fliehen…

Wie sieht es bei euch aus? Was lest ihr gerade?

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!
Liebe Grüße,
eure Jane ♥

Ein mörderisch guter Abend mit der Autorin Laura Wulff in Köln

Ihr Lieben,

ich habe euch ja bereits verraten, dass ich letzten Freitag, die sehr liebe und sympathische Autorin Laura Wulff in Köln treffen durfte. Heute möchte ich gerne über diesen schönen Abend berichten!

Zunächst einmal möchte ich euch schildern, wie es überhaupt zu dem Treffen gekommen ist.

Ich habe bei einem Gewinnspiel von Buchneuheit mitgemacht und dort hatte man die Chance jeweils 10x ein eBook und 10x ein Buch von Laura Wulff zu gewinnen. Als  Hauptpreis wurde zusätzlich ein Essen mit der Autorin in Köln verlost.

Natürlich hätte ich nie im Traum daran gedacht, dass ich überhaupt etwas gewinnen würde und ich konnte es wirklich nicht fassen, dass ich dann tatsächlich auch noch den Hauptgewinn gewonnen habe. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! 🙂

Zusammen mit einer weiteren Bloggerin, Melanie von Nessis Bücherregal, durften wir dann letzte Woche Laura Wulff in Köln bei einem gemütlichen Essen treffen.

Schon als ich an diesem Freitagmorgen aufwachte, freute ich mich auf den Abend. Da ich nicht weit entfernt von Köln lebe, war dies für mich ein Katzensprung und ich konnte direkt nach der Arbeit nach Köln fahren.

Als Treffpunkt war „Peters Brauhaus“ in der Kölner Altstadt angegeben.

Leider habe ich am Tag selber nicht mehr in meine E-Mails geschaut, denn dann hätte ich gewusst, dass in der Zwischenzeit ein anderer Treffpunkt festgelegt wurde…

Also machte ich mich brav auf den Weg zu „Peters Brauhaus“ und wunderte mich, dass ich vor Ort Niemanden antraf.

Ich wurde etwas nervös, denn ich wusste ja nicht, dass ich am falschen Treffpunkt stand.

Bald jedoch traf meine Rettung des Abends, in Form von Hernn Julius Arens von MIRA Taschenbuch ein und berichtete mir, dass sich der Treffpunkt geändet habe und wir uns nun im Restaurant XII Apostel am Heumarkt treffen würden.

Das war mal wieder typisch für mich und es war mir auch ein wenig peinlich, aber ich war froh, dass Herr Arens mich abgeholt hat und ich nun doch noch die Autorin treffen konnte. Vielen Dank Herr Arens, Sie haben mir den Abend gerettet! 😉

Restaurant

Am Restaurant angekommen erwarteten mich auch schon die Autorin Laura Wulff und weitere, sympathische Menschen, die ich an diesem Abend kennenlernen durfte.

Dazu zählten:

Herr Werner Fredebold (MIRA Taschenbuch),

Herr Julius Arens (MIRA Taschenbuch),

Frau Sarah Mirschinka (dotbooks),

Herr Cao Hung Nguyen (Blogg dein Buch/Buchneuheit)

und Melanie Reichert (Nessis Bücherregal).

Alle  AnwesendenTreffen mit Laura Wulff

Ich war wirklich erleichtert, dass alle Anwesenden so nett waren und kurzerhand später verflog meine Nervosität auch wie von selbst.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten Melanie und ich die Autorin dann ganz für uns alleine!

Wir durften Laura Wulff ganz viele Fragen stellen, die Sie uns alle geduldig beantwortet hat.

Dies hat mir besondert gut gefallen, denn so habe ich noch mehr über die Autorin erfahren dürfen.

Bloggerinnen mit Laura Wulff

Na, fällt euch was auf? 

Wir haben alle rote Haare! :-).

Natürlich gab es auch etwas zu essen und wir wurden reichlich verwöhnt!

Essen

und ob das allein schon nicht genug gewesen wäre, hat Herr Fredebold von MIRA Taschenbuch uns auch noch versprochen, dass er in Zukunft mit uns beiden Bloggerinnen zusammenarbeiten möchte.

Ist das nicht toll?!

Ich freue mich riesig über ein solches Angebot und bin schon sehr gespannt! 🙂

essen kerzen

Reden

Zusätzlich haben wir dann noch eine vollgepackte Tasche von MIRA Taschenbuch erhalten und wisst ihr, was sich unter anderem in der Tasche befand?

Ein Buch von Laura Wulff!

Vielen Dank!

Tasche Mira

Ich habe mich ebenfalls sehr darüber gefreut, dass die liebe Laura  mir meine mitgebrachten Bücher signiert hat!

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Vielen, vielen Dank! ♥

Wie ihr hoffentlich sehen könnt, habe ich einen wunderschönen und lustigen Abend in Köln verbracht und ich möchte mich bei Laura Wulff und allen Beteiligten ganz herzlich dafür bedanken. Der Tag wird mir noch lange in schöner Erinnerung bleiben und ich habe mich sehr wohlgefühlt. Von ganzen -en vielen Dank! Besonders erwähnen und danken möchte ich ebenfalls

MIRA Taschenbuch, dotbooksBuchneuheit und Blogg dein Buch!

PicMonkey Collage Laura Wulff

Bloggertreffen mit Laura Wulff

Danke!!!

Buchrezension “ Der Ruf des Kuckucks“ von Robert Galbraith

Heute möchte ich euch gerne “ Der Ruf des Kuckucks“ von Robert Galbraith vorstellen.

Der Inhalt:

Das berühmte Model Lula Landry wird Tod augefunden. Anscheinend ist Sie von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod gestürzt. Alles sieht nach Suizid aus und der Fall ist für die ermittelenden Beamten schnell abgehakt. Doch war es wirklich Selbstmord?

Lulas Bruder zweifelt an dieser Version der Geschichte und sucht den Privatdetektiv Cormoran Strike auf.

Cormoran Strike mangelt es zur Zeit an Aufträgen und sein Leben ist aus der Bahn geraten, seit er aus Afghanistan mit körperlichen und seelischen Wunden zurückgekehrt ist. Auch seine Partnerschaft ist zerbrochen und in Folge dessen verliert er auch seine Wohnung und lebt zur Zeit in seinem Ermittlungsbüro, welches momentan sein einziger Zufluchtsort zu sein scheint.

Dankend nimmt er in dieser aussichtslosen Situation den Fall um Lula Landry an, doch er ahnt noch nicht, dass die Ermittlungen ihm mehr abverlangen werden, als er gedacht hätte. Der Privatdetektiv dringt immer weiter in die Welt der Schönen und Reichen ein und gerät dabei selber in sehr große Gefahr…

Meine Meinung:

Der Ruf des Kuckucks“ ist das Krimidebüt von J.K. Rowling, geschrieben unter dem Pseudonym Robert Galbraith.

Da ich mir aber gerne eine Meinung ohne irgendwelche Vorurteile bilden möchte, habe ich diesen Punkt ausgeblendet und konnte so die Geschichte ohne nennenswerte Erwartungen lesen. Das Cover hat mir von Anfang an gut gefallen, denn dieser schöne türkis-blau Ton fiel mir direkt positiv ins Auge und auch die Abbildung mit dem in der Dunkelheit weggehenden Mann hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht und wurde passend gewählt.

Der Schreibstil ist sehr detailliert und beschreibend. Es wurde wirklich jede kleine Einzelheit penibel beschrieben, was ich auf der einen Seite als gut empfand, aber  auf der anderen Seite wurde es mir dann doch an einigen Stellen zu viel, so dass ich mehrere Stellen beim lesen überflogen habe.

Anfangs hat mich die Geschichte nicht sonderlich beeindruckt und in ihren Bann gezogen. Aber dies hat sich mit der Zeit  geändert. Zu Beginn zieht sich die Ermittlungssache um Lula Landry jedoch sehr in die Länge und hätte vielleicht auch etwas gekürzt werden können. Ab der Mitte des Buches hat sich dies aber geändert und mich hat die Geschichte dann doch noch positiv begeistert, denn es wurde hier später doch noch die ersehnte Spannung aufgebaut. Manchmal sollte man ein Buch eben doch zu Ende lesen und ich habe es hier auch nicht bereut ;-).

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, besonders die  Ausarbeitung der beiden Hauptcharaktere Cormoran Strike und Robin Ellacott, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, ist hier wirklich gut gelungen.

In Krimis ist es ja sehr oft der Fall, dass die Ermittler einige körperliche oder seelische Schwächen aufweisen, so auch bei Cormoran Strike. Zunächst erscheint Strike sehr bemitleidenswert, da sein Leben völlig aus der Bahn geraten ist. Er kehrte mit seelischen und körperlichen Wunden aus Afghanistan zurück, seine Partnerschaft zerbrach und als Resultat dessen verlor er seine Wohnung und lebt fortan in seinem stickigen Ermittlungsbüro. Auch wird er als unattraktiven Mann mit „Muschifrisur“ beschrieben, der auf seine Mitmenschen sehr grob und raubeinig wirkt. Auf der anderen Seite jedoch ist er sehr intelligent und strukturiert ,was ihm bei dem Ermittlungen zu Gute kommt. Diese Mischung von Charaktereigenschaften finde ich sehr interessant und manchmal erinnert Cormoran Strike mich auch ein wenig an Dr.House aus der gleichnamigen Tv-Serie, denn beide Figuren ähneln sich sehr ;-).

Robin Ellacott ist das genaue Gegenteil von Cormoran Strike. Sie ist jung, attraktiv,sensibel, verlobt und führt ein geregeltes Leben.Auf der anderen Seite ist sie jedoch auch sehr ehrgeizig ,ordentlich und abenteuerlustig. Beide Charaktere ergänzen sich sehr gut, was die Ermittlungen und ihre Zusammenarbeit positiv beeinflußt.

Die Geschichte um Lula Landry hat mir letztendlich gut gefallen, jedoch finde ich, dass sich Frau Rowling an einigen Stellen etwas verzettelt und die Dialoge erscheinen mir ebenfalls an vielen Stellen als zu lang, so dass es zeitweise etwas langweilig wird.

In meinen Augen sollte  man der Geschichte aber unbedingt eine Chance geben, denn es handelt sich hier um einen klug kombinierten Krimi, der nach und nach den typischen Krimi-Charme á la Agatha Christie verströmt.

Sicherlich wird es hier auch eine Fortsetzung geben und ich bin gespannt, wie es mit Cormoran Strike weitergehen wird.

Fazit: Ein klug kombinierter Krimi, der uns in die dunkle Welt der Schönen und Reichen entführt. An mehren Stellen erscheint die Geschichte etwas langatmig und es wird erst nach und nach eine Spannung aufgebaut, die Geschichte ist allerdings absolut lesenswert!

Meine Bewertung: ♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ein herzliches Dank  für die Bereitstellung des Rezensionexemplares geht an

und

 ♥Vielen Dank !♥

„Der Ruf des Kuckucks“ könnt ihr übrigens hier bestellen ;-).

Rezension: “ Aschenputtel“ von Kristina Ohlsson

Der Inhalt:

Ein Zug hält an einem Bahnhof in Schweden. Eine Mutter nutzt die Chance um am Bahnsteig ein Telefonat zu führen. Sie lässt kurz ihr Kind im Zug zurück, doch dann wird sie unerwartet am Bahnsteig von einer jungen Frau aufgehalten, die ihre Hilfe benötigt. Der Zug fährt ohne Vorwarnung weiter und die Mutter bleibt am Bahnhof zurück. Voller Schrecken benachrichtigt sie den Schaffner des Zuges, der sich um das schlafende Kind kümmern soll, doch beim nächsten Halt, ist die Tochter spurlos verschwunden…

Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Zunächst steht der Vater des Kindes in Verdacht, das Mädchen entführt zu haben, doch es kommt alles anders, weitere Kinder verschwinden und es zeichnet sich ein kriminelles Muster ab…

Meine Meinung:

Ich habe mir diesen Roman von Kristina Ohlsson als Leserwunsch in unserer Bibliothek gewünscht und er wurde mir erfüllt, worüber ich sehr glücklich bin, denn “ Aschenputtel“ hat mich direkt nach den ersten Zeilen in seinen Bann gezogen, es wurde eine stetige Spannung aufgebaut und ich wollte einfach weiterlesen, um zu erfahren, wie alles ausgehen würde. Dies ist der erste Roman von Kristina Ohlsson und der Auftakt ist ihr wirklich gelungen, ich freue mich schon auf weitere Werke und kann diesen spannenden Thriller wirklich ohne Bedenken weiterempfehlen.

Besonders hervorheben möchte ich den Schreibstil von der Autorin, der einen neugierig auf mehr macht und auch die Darstellung der einzelnen Charaktere der Ermittler ist sehr interessant, da man in ihren Blickwinkel eintaucht und ihre eigenen Ermittlungsmethoden und ihre Denkweise kennenlernt. Einzeln betrachtet sind die Charaktere doch sehr verschieden, aber in der Gemeinschaft harmonisieren sie sehr gut und bringen die Ermittlungen weiter.

Fazit: Ein sehr guter Debütroman von Kristina Ohlsson, der viel verspricht und dies auch hält. Es wird nie langweilig und die Spannung wird stetig aufrechterhalten. Ich freue mich auf weiter Romane der Autorin und bin gespannt, wie es mit dem Ermittlerteam weitergehen wird. Ein wirklich spannender Thriller, den ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann !!!

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Cover:© Blanvalet

Rezension „Glennkill“ von Leonie Swann

Der Inhalt:

Der Schäfer George Glenn wird tot im irischen Gras mit einem Spaten in der Brust gefunden.

Seine Schafe sind sehr bestürzt darüber und beschließen den rätselhaften Tod von George aufzuklären.

Miss Maple, das klügste Schaf von Glennkill und der Rest der Schafsherde beginnen mit den Ermittlungen und kommen dem “ Verbrechen“ auf die Spur. Wer hat George umgebracht? und warum ragt ein Spaten aus seiner Brust?

Meine Meinung:

Ich war gespannt auf das Buch und auf die  Ermittlungsmethoden der Schafe und habe mich gefragt, wie wollen Schafe ein “ Verbrechen“ aufklären? Natürlich hatte ich auch Befürchtungen und habe gehofft, dass ich in der Geschichte nicht auf sprechende Schafe stoße, die sich ganz normal mit den Menschen unterhalten können und mit Lupe und Waffen unter der Wolle auf Verbrecherjagd gehen würden.

Aber ich konnte aufatmen und wurde nicht enttäuscht, denn “ Glennkill“ von Leonie Swann hat mich nicht enttäuscht, sondern im Gegenteil, mir hat dieser Roman sehr gut gefallen ! :-).

Besonders die Schafe haben es mir angetan und ich fand es spannend und zwischendurch auch sehr amüsant in die Gedankenwelt eines Schafes einzutauchen. Auch die unterschiedlichen Schafs- Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet und obwohl Schafe Herdentiere sind, hat jedes einzelne Schaf doch besondere Fähigkeiten und Charaktermerkmale, die zusammen in der Herde, den Schafen das Überleben sichern und sie sogar dazu befähigen einen „Kriminalfall“ zu lösen.

Meine Lieblingsschafscharaktere sind: „Mopple the Whale“, ein sehr dicker und hungriger Widder, der sich aber alles merken kann und was “ Mopple“ sich einmal eingeprägt hat, das vergisst er nicht. Dann gibt es noch “ Miss Maple“, das klügste Schaf von Glennkill und möglicherweise das klügste Schaf der Welt, und auch interessant ist der Leitwidder “ Sir Ritchfield“, der zwar nicht mehr der Jüngste ist, und auch nicht mehr gut hört, und ein schlechtes Gedächtnis hat, aber dafür noch sehr gut sieht.

Wer allerdings erwartet, dass es sich bei „Glennkill“ um einen super spannenden Krimi handelt, der wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, denn dies ist kein normaler Krimi sondern ein Schafskrimi und die Hauptcharaktere sind die Schafe und nicht das Verbrechen oder die Mörder. Der Schluss dieses Romanes zeigt dies sehr gut, denn es kommt alles anders als man denkt, aber mir hat dies sehr gut gefallen, denn für mich war dies mal etwas anderes !!!

Fazit:

Ich persönlich kann „Glennkill“ weiterempfehlen, allerdings sollte man sich vorab bewusst sein, dass dies kein normaler Krimi ist, sondern man taucht in die Denkweise einer Schafsherde ein, die auf ihre eigene Art und Weise einem Verbrechen auf der Spur sind. Mir hat Glennkill sehr gut gefallen und es wurde mir beim Lesen nie langweilig, da die Schafe einfach toll sind :-).

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Cover: © Goldmann

Rezension “ Die Stadt der Toten“ von Sara Gran

Der Inhalt:

Claire DeWitt arbeitet als Ermittlerin in New Orleans, der Stadt der Toten. Ihre Methoden Fälle zu lösen sind einzigartig, umstritten und ein wenig verrückt, wie sie selbst auch.

Ihr großes Vorbild ist der berühmte Detektiv Jacques Silette und sein mysteriöses Handbuch „Détection“ begleitet Claire schon von Jugendtagen an, und es wird für sie zur Lebensaufgabe, mysteriöse und kniffelige Fälle zu lösen.

Durch Silette hat Sie zu ihrer Berufung gefunden, doch das Leben als Ermittlerin ist nicht immer leicht, was Claire oft genug am eigenem Leibe erfährt, da Sie unter Anderem auch, ihre Fälle mit Hilfe von bewussseinserweiternden Drogen oder der Befragung des I-Ging zu lösen, versucht.

Ein neuer Fall führt Claire zu Leon Salvatore, der sie darum bittet, seinen verschwundenen Onkel, den Staatsanwalt: Vic Willing zu finden, diesen hat man das letzte Mal vor dem verhängnisvollen Sturm gesehen, fortan wurde Vic Willing nicht mehr gesichtet .

Nun beginnen die Ermittlungen von Clarie De Witt, der besten Ermittlerin der Welt, die sich auf die Suche nach der Wahrheit begibt.

Meine Meinung:

Ich habe das einzigartig gestaltete Buchcover betrachtet, das schon alleine durch den Kontrast von hellen und dunklen Orange-Tönen, einem Gesicht im Vordergrund, einer großen Waffe und mehreren kleinen Waffen auf sich aufmerksam macht, und ich wusste, dieses Buch ist anders, als andere Bücher.

Dies war auch der Fall und ich bekam Lust das Buch zu lesen. Der Einstieg in das Buch bereitete mir keine Mühen, da der Schreibstil von Sara Gran sehr flüssig und verständlich ist. Die Dialoge zwischen den einzelnen Personen haben mir sehr gut gefallen, und ich konnte mir bildlich sehr gut vorstellen, wie die unterschiedlichen Charaktere miteinander in Kontakt treten.

Besonders gut hat mir die Beschreibung der Person Claire de Witt gefallen. Man merkt das Claire anders ist als andere Ermittler und ihre eigenen, umstrittenen und ein wenig verrückten Methoden hat, Fälle aufzudecken. Im Laufe der Geschichte erfährt man sehr viel über Claire und man findet schnell heraus, warum Claire so geworden ist, wie sie ist. Aber das macht auch die Geschichte aus, denn Claire ist einfach einzigartig, so wie ihre Fälle. Erst gegen Ende erfährt man die Wahrheit, und man hätte wirklich nicht damit gerechnet, was passiert ist. Die Wahrheit will man manchmal gar nicht so genau wissen, dies weiß auch Claire, aber Sie schont sich und auch ihr Umfeld nicht. Die Ermittlungen und die Aufdeckung des Falles sind ihr wichtiger, als ihr eigenes Leben, Komfort, Liebe und Geld. Schon von der ersten Seite an, wurde ich in den Bann des Buches gezogen und kann es wirklich nur Jedem empfehlen, der etwas anderes, außergewöhnliches und spannendes sucht. Ein wirkliches Lesevergnügen !!!

♥♥♥♥/(von ♥♥♥♥♥)

©Cover: Droemer Knaur

Rezension “ 2 Leben – 1 Tod“ von Ingrid Schmitz

Der Inhalt:

Die Künstlerin Mia Magaloff aus Krefeld lernt eines Tages die demente Rentnerin  Frau Schreiber kennen, um bei Ihr zuhause einen scheinbar wertvollen Gegenstand abzuholen. Als Mia Magaloff die Messihafte Wohnung der Rentnerin betritt und mittendrin, die alte, demente Dame erblickt, wird ihr sehr schnell bewusst, dasss Frau Schreiber dringend Hilfe benötigt.

Sie findet heraus, dass Frau Schreiber einen Sohn hat, und beschließt diesen zu kontaktieren, um der alten Frau zu helfen.

Dieses Vorhaben stellt sich allerdings  schwerer als gedacht heraus, denn ihr Sohn lebt in ähnlich verwahrlotsen Zustand wie seine Mutter ,und ist mit seinen Gedanken in der “ realen“ Welt nicht wirklich ansprechbar, denn er lebt parallel in einer anderen, virtuellen Welt :Second Life.

Um der alten Frau Schreiber dennoch zu helfen, beschließt Mia Kontakt mit dem Sohn von Frau Schreiber in Second Life aufzunehmen. Sie meldet sich bei Second Life an und ihr eigenes Leben verändert sich dadurch extrem, denn bei Second Life gibt es nicht nur Avatare bzw. Menschen, die dahinter stecken, die gute Absichten verfolgen. Ein spannender Kriminalfall beginnt.

Meine persönliche Meinung:

Dies ist mein erster Roman, den ich von Ingrid Schmitz gelesen haben. Der Titel “ 2 Leben – 1 Tod“ hat mich sehr neugirig auf den Inhalt gemacht und ich war gespannt, wie man eine Geschichte um einen Kriminalfall in der realen und in der virtuellen Welt spielen lassen kann, und wie man all dies  man dies miteinader verbinden kann? Zugegebenermaßen  war ich am Anfang etwas skeptisch ob dies klappen kann, aber  im Laufe der Handlung wurde mir schnell bewusst, dass Ingrid Schmitz dies sehr gut gemeistert hat, und kontinuierlich  eine spannende Verbindung herstellen konnte.

Ebenfalls sehr  interessant für mich selber war ,in die Welt von Second Life einzutauchen, denn  ich hatte vorher  zwar schon  davon gehört, aber mich eigentlich nie wirklich damit befasst, umso interessanter war es für mich, zusammen mit der Protagonistin des Romans: Mia Magaloff, in Second Life einzutreten.

Selbst, wenn man Second Life nicht kennt, wird es einem sehr leicht gemacht, sich alles sehr gut , durch die  lebhafte Schreibweise von Ingrid Schmitz ,vorzustellen.

Fazit: Ein sehr interessanter Krimi, der die reale mit der virtuellen Welt verbindet und dabei eine spannende Geschichte erzählt !Dies wird sicherlich nicht mein letzter Roman von Ingrid Schmitz gewesen sein !!!

Hierfür vergebe ich ♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥ )

© Cover: Droste Verlag