Buchrezension: Nur ein Tag von Gayle Forman

Heute möchte ich euch gerne den Roman

Nur ein Tag“ von Gayle Forman näher vorstellen.

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Gayle Forman

Nur ein Tag

Teil 1

Roman // Paperback
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer

Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50

ISBN: 978-3-8414-2106-7

Verlag: FISCHER FJB

Der Inhalt (Quelle: FISCHER FJB):

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist.

Ein überwältigendes Buch über Liebe, Identität und die Zufälle des Schicksals.

Meine Meinung:

„Nur ein Tag“ ist der erste Band des Roman-Duos „NUR EIN TAG… UND EIN GANZES JAHR“ von der Bestseller-Autorin Gayle Forman.  Besonders gereizt an diesem Roman hat mich die Tatsache, dass es der erste Band eines Duos ist und der erste Teil aus der Sicht der Protagonistin Allyson erzählt wird und der zweite Band aus der Sicht ihrer großen Liebe Willem wiedergegeben wird. Man kommt eigentlich gar nicht darum herum, beide Romane zu lesen, wenn man den Ausgang der Geschichte erfahren will. Mich hat dieses Konzept neugierig gemacht und deshalb fing ich voller Vorfreude an, den ersten Teil zu lesen.

Wie bereits zuvor erwähnt, wird die Geschichte „Nur ein Tag“ aus der Sicht von Allyson erzählt.

Allyson ist ein nettes Mädchen, wird jedoch extrem von ihren Eltern in ihrer Denkens- und Lebensweise beeinflusst und lebt ihr Leben sehr planmäßig und ordentlich.

Ihr Leben scheint akribisch vorgeplant und ist nicht sonderlich aufregend. Eines Tages jedoch, macht sie mit ihrer Freundin Mel eine Europareise und lernt dort, am letzen Tag der Reise, den großartigen Willem in London kennen. Willem ist das Gegenteil von Allyson, er ist ungebunden und frei, reist durch die Welt und arbeitet zeitweise als Schauspieler und führt mit einer alternativen Theatergruppe Shakespeare-Stücke auf. Nachdem Allyson am Vortag ihrer Abreise ein exzellent aufgeführtes Theaterspektakel dieser Schauspieltruppe miterlebt hat, trifft sie am Tag ihrer Abreise durch Zufall auf Willem. Spontan lädt er sie für einen Tag nach Paris ein. Eher untypisch für Allyson, sagt sie zu und beide verbringen einen wunderschönen und aufregenden Tag in der Stadt der Liebe. Am nächsten Tag ist Willem jedoch plötzlich und ohne Vorwarnung verschwunden und lässt Allyson allein zurück in der Metropole.

Was kann an einem Tag alles passieren? Ziemlich viel, wenn man diese Geschichte liest.

In diesem Roman findet man von Liebe über Spannung und Tragödie alles wieder. Für meinen Geschmack nun etwas zu viel, aber ich fühlte mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich zu Beginn der Geschichte überhaupt nicht mit Allyson als Charakter klar kam. Allyson hat mich zeitweise schon sehr genervt und ich konnte nicht nachvollziehen, wie man sich so naiv und unselbstständig verhalten kann. Die Figur des Willem war für mich dagegen viel interessanter, was aber auch daran liegen könnte, dass man im ersten Band von ihm gar nicht so viel erfährt, da ja die ganze Geschichte aus der Sicht von Allyson erzählt wird. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Allyson aber weiter und verändert sich positiv und findet endlich zu sich selbst, was mich dann wieder beruhigt hat.

Das Erzähltempo war mir an einigen Leseabschnitten etwas zu schnell und der Inhalt kam mir ein bisschen unglaubwürdig herüber, da so viele Ereignisse, so schnell, im Laufe eines Tages aufeinander trafen und auf mich leider nicht real  und auch etwas übertrieben und klischeehaft wirkten.

Der Schreibstil ist hier sehr bildhaft und die Autorin hat viele Zitate von Shakespeare mit eingebaut, was mich sehr erfreut hat, da ich die Texte von Shakespeare liebe. Die Sprache ist einfach gehalten und  man konnte das Buch sehr schnell lesen und konnte schnell in die Welt von Allyson eintauchen.

Fazit: Ein schönes Jugendbuch. Trotz kleinerer Schwächen hat mich der Inhalt gut unterhalten und ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanke ich mich herzlich bei

FISCHER FJB und bei LovelyBooks. Vielen Dank. 🙂

 

Mein Lesefreitag

Hallo ihr Lieben,

heute ist Freitag und dann auch noch Karfreitag. Als Kind habe ich diesen Tag immer gehasst, denn es war für mich der langweiligste Tag des ganzen Jahres. Darüber kann man jetzt denken, was man will, aber ich mochte diesen Tag noch nie wirklich. Da es heute zudem noch regnet und richtig ungemütlich draußen ist, habe ich mir überlegt, dass ich gerne einen #Lesefreitag machen möchte.

Dies bedeutet, ich werde heute den ganzen Tag lang lesen und es mir richtig gut gehen lassen. 🙂

Starten werde ich übrigens mit „Nur ein Tag“ von Gayle Forman.

Lesefreitag

Ich bin gespannt, wie weit ich kommen werde, denn gleichzeitig nehme ich noch an

der dazugehörigen Leserunde bei Lovelybooks für dieses Buch teil.

Der Inhalt (Quelle: Fischer FJB):

Der erste Teil des Roman-Duos NUR EIN TAG … UND EIN GANZES JAHR
der Bestseller-Autorin Gayle Forman.

Wenn du einem Menschen begegnet bist,
der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun,
ihn wiederzufinden.

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist.

Da der Lesefreitag nur ein Tag dauern wird, werde ich diese Seite immer mal wieder aktualisieren.

11.11 Uhr:

Start des Lesefreitags! Ich lese aktuell „Nur ein Tag“ von Gayle Forman.

14.12 Uhr:

Habe nun die ersten 5 Kapitel gelesen und  bin ziemlich schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist unkompliziert und jugendlich. Die Geschichte wird aus der Ich-Erzählperspektive, hier aus der Sicht von Allyson, erzählt, was die Figur natürlich greifbar macht und man erhält einen guten Einblick in ihre Denkweise und in ihr Gefühlswesen.

19.00 Uhr:

Ich habe nun insgesamt 143 Seiten gelesen und die Figur Allyson nun immer besser kennengelernt und ehrlich gesagt, nervt mich diese Figur ein wenig. Allyson wirkt in vielen Szenen viel zu naiv und ihr jugendliches Denken ist manchmal für mich einfach nicht nachvollziehbar. Auch ist das Erzähltempo der Geschiche sehr rapid.

Willem wirkt hingegen sehr geheimnisvoll und man weiß nicht genau, was in seinen Kopf vor sich geht, da man keinen Zugang zu seiner Gedankenwelt erhält. Auf der einen Seite macht dies die Geschichte spannend, denn ich würde wirklich gern erfahren, warum er sich so seltsam verhält und wie sein Leben bisher verlaufen ist.

 

Gelesene Seiten: 143Seiten.

Wenn Ihr Lust habt, dann dürft ihr übrigens auch am #Lesefreitag teilnehmen. Schreibt doch einfach einen dazugehörigen Blogbeitrag oder kommentiert diesen Beitrag von mir.

Gerne könnt ihr folgende Fragen dazu beantworten:

Was lest ihr momentan?

Auf welcher Seite befindet ihr euch aktuell?

Wie viele Seiten habt ihr bereits gelesen?

Wie gefällt euch das Buch?

Habt ihr bereits andere Bücher des Autors/der Autorin gelesen?

Ich wünsche euch einen schönen Freitag!

Liebe Grüße, eure Jane ♥

Buchrezension: „Die Stadt der verschwundenen Köche“ von Gregor Weber

Heute möchte ich euch gerne „Die Stadt der verschwundenen Köche“ von Gregor Weber näher vorstellen.

 Autor: Gregor Weber

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8135-0605-1
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Knaus

Der Inhalt: (Quelle: Knaus Verlag)

Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die pure Lust am Essen

Endlich: Erfolgsautor Gregor Weber („Kochen ist Krieg“) kehrt zurück in die Küche, aber anders als gedacht! In seinem neuen Roman, einer rasanten Mischung aus Retro-Science-Fiction à la Jules Verne, Steampunk und märchenhafter Parallelwelt, erzählt er mit überbordender Fantasie von Intrigen und Gaunereien in einer Welt, in der Kochen eigentlich verboten ist, Köche aber mit Gold aufgewogen werden. Atemlos verfolgt der Leser die Abenteuer von Carl Juniper, der sich nach einem Schiffsbruch vor Kap Hoorn in einer fremden Welt wiederfindet…

Meine Meinung:

In „Die Stadt der verschwundenen Köche“ erzählt der Erfolgsautor Gregor Weber die Geschichte von Carl Juniper, der Koch auf einen Luxusdampfer ist und sich durch die Hafenkneipen trinkt und sämtliche Bordelle in zahlreichen Ländern besucht. Eines Tages erleidet er plötzlich Schiffbruch und als er erwacht, findet er sich in einer fremden und düsteren Welt wieder, wo jegliche Lebensfreude und Genuss nicht existieren darf. Die Menschen arbeiten den ganzen Tag sehr hart und ernähren sich von Pillen, denn anderes Essen ist in dieser Gesellschaft strengstens untersagt und das Kochen ist strikt verboten. Es existieren jedoch geheime Küchen, wo Untergrund-Köche ihr gefährlichen Handwerk ausüben und dabei ihr Leben riskieren. Carl Juniper wird solch ein Untergrund- Koch und findet in der verbotenen Küche, neue Freunde und seine große Liebe, doch dann ändert sich sein Leben wieder drastisch…

Die Idee von einer Welt, wo das Essen und jeglicher Genuss verboten wird, hat mich Anfangs sehr gereizt, denn ich kann mir eine solche, trostlose Welt nicht vorstellen. Dies war auch der Grund, dass ich das Buch gelesen habe, denn ich wollte unbedingt erfahren, was dahinter steckt und warum es vom System verboten ist, dass man keine Nahrung zu sich nehmen darf und auch sonstige Freunde unterbunden wird. Ich stelle mir diese Welt sehr düster und grau vor und möchte in solch einer trostlosen Welt auch nicht leben.

Das Cover hat diesen Reiz zusätzlich noch verstärkt, denn das Buch ist in dunkel-blau-, schwarz- und grau-Tönen gehalten und macht einen düsteren Eindruck. Im Mittelpunkt des Bildes steht eine riesige, altmodische und dampfende Küche, die mich an eine Eisenbahn-Küche erinnert.

Auch die Idee von Untergrund-Köchen, die eigentlich nicht existieren dürfen, da kochen strengstens verboten ist und die Vorstellung von geheime Küchen, wo Essen zubereitet wird, fand ich interessant. Ich habe mich gefragt, wie diese Küchen unentdeckt bleiben können, wenn der Geruch von den Gerichten in der Luft liegt? Für wen wird dieses Essen zubereitet, wenn die Menschen keine andere Nahrung, außer den Pillen kennen? Wo kommen die Lebensmittel her?

Viele Fragen stellten sich mir also schon vorab und ich war gespannt, wie der Inhalt der Geschichte umgesetzt werden würde. Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn noch gut gefallen, denn er hat viele Einzelheiten im Dunkeln gelassen, doch leider hat mir dies im Laufe der Geschichte überhaupt nicht mehr gefallen, da ich mir diese andere Welt gar nicht vorstellen konnte. Dies fand ich sehr Schade und man hat nicht wirklich etwas über die andere Gesellschaft und das System erfahren und auch viele Fragen, die ich mir gestellt habe, wurden überhaupt nicht beantwortet. Ich mag es eigentlich, wenn man zum Selbst denken animiert wird, jedoch waren einige Zusammenhänge nicht ganz logisch und die Geschichte war für mich nicht schlüssig.

Zu Beginn der Geschichte habe ich zudem noch gedacht,dass es in der anderen Welt überhaupt keine Frauen geben würde, da diese am Anfang, so gut wie gar nicht auftauchen. Doch dann plötzlich gibt es diese eine Frau, die alles verkörpert, was Männerfantasien höher schlagen lässt und natürlich verliebt sich unser Schiffskoch in sie.  Dies hat mir überhaupt nicht gefallen, denn die anderen Charaktere bis auf die Hauptfigur Carl Juniper wurden so in den Schatten gestellt, dass man überhaupt nichts über sie erfährt. Die Charaktere wirken blass und unnatürlich und man kann sich in keine Figur richtig hineinversetzen. Leider wurden hier keinerlei Emotionen geweckt und es hat mir keinen Spaß gemacht die Geschichte weiterzulesen. Ich habe mich durch die Seiten gequält, denn die Geschichte hatte zudem etlich Längen. Der Schluss wurde dann richtig spannend und dann kam plötzlich der Knall und die Geschichte war zu Ende.

Fazit: Die Grundidee von einer Welt, wo es keinen Genuss geben darf und in der Essen und das Kochen verboten ist, ist wirklich gut und weckt die Neugier.Es hapert hier jedoch an der Umsetzung. Leider war mir die Geschichte viel zu flach und ich konnte mich in die Charaktere überhaupt nicht hineinversetzten. Viele Fragen blieben offen und leider hatte die Geschichte auch etlich Längen und  ich konnte mir die andere Welt überhaupt nicht vorstellen, zudem wurden viele Fragen nicht beantwortet und die Handlung war oft schwammig und an einigen Stellen auch nicht logisch. Die Geschichte war für mich einfach zu schwach und hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Sorry! 😦

Meine Bewertung:

( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich beim Knaus Verlag und bei LovelyBooks bedanken. Vielen Dank. ❤

Die Frankfurter Buchmesse 2015 – Mein Bericht

Gestern habe ich die Frankfurter Buchmesse 2015, zusammen mit meinen Arbeitskollegen Markus und Sandra besucht und möchte euch nun gerne über unseren Messetag berichten.

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Der Tag begann sehr früh für mich, denn ich wurde bereits um 05.30 Uhr von der Musik meines Radioweckers geweckt und habe mich aus dem Bett gequält. Ich habe es dann aber recht zügig geschafft, mich fertig zu machen, denn es war ja schließlich Messetag und ich war voller Vorfreude und sehr gespannt darauf, was mich an diesem Samstag auf den Messegelände in Frankfurt erwarten würde.

Um ca. 07.10 Uhr wurde ich dann von Markus abgeholt und wir machten uns auf dem Weg zu Sandra und fuhren dann gemeinsam nach Frankfurt. Nach ca. 2 Stunden und 45 Minuten erreichten wir dann endlich Frankfurt und waren überglücklich, dass wir unser Ziel, nach etlichen Baustellen auf der Autobahn, nun endlich erreicht hatten. 🙂

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Wie zu erwarten, tummelten sich schon viele Besucher in den Messehallen und auch wir stürzten uns ins Gewusel und stöberten an den Ständen der Aussteller und Verlagen und schauten uns alles ganz genau an. Eigentlich wollte ich ursprünglich am Bloggerfrühstück von dotbooks, dem Aufbau- Verlag und Skoobe teilnehmen, doch es war dort so überfüllt, dass wir uns spontan dazu entschieden haben, zum Stand vom Verlag Dorling Kindersley zu gehen, um Markus als „Darth Maul“ schminken zu lassen.

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Nun waren wir für den „STAR WARS READS DAY“ gewappnet, den der Verlag Dorling Kindersley zelebrierte und machten auch noch das ein oder andere Erinnerungsfoto mit einem „Stormtrooper“ und „Darth Vader“& Co. 🙂

Jane mit AndroidenDanach wandelten wir noch eine Weile durch die großartigen Hallen und wurden von zahlreichen Reizen überflutet. Die Buchmesse ist wahrlich ein Paradies für alle Buchbegeisterten und ich habe mich dort wirklich sehr wohlgefühlt und ganz viele, tolle Bücher entdeckt, die ich mir in nächster Zeit zulegen werde oder für mein Lektorat in der Bibliothek anschaffen werde.

Und natürlich sind wir auch noch der ein oder anderen Figur aus einem Kinderbuch begegnet und haben ein paar Fotos gemacht. Leider habe ich unabsichtlich den Grüffelo etwas „beleidigt“, da ich ihm gesagt habe, dass ich neben ihm ja richtig schlank aussehen würde… Der Grüffelo war darüber sehr traurig und wollte schon weggehen, dann habe ich mich aber bei ihm entschuldigt. Oje! 😦

Leo Lausemaus und Jane 1 Gruefello

Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass man die Autoren, Verlagsmenschen, Illustratoren und allen, die mit Büchern zu tun haben, mal „live“ erleben konnte und den ein- oder anderen Verlagsmenschen, den man sonst nur „digital“ kennt, auch mal persönlich kennenlernen durfte.

Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass ich auf dem LovelyBooks-Treffen für Blogger und Leser in der Menge, zwei liebe Bloggerinnen Hanna und Ingrid von „Zwei Sichten auf Bücher“ wiedergesehen habe. Wir hatten ganz kurz Zeit, ein wenig zu plaudern und Hanna überreichte mir dann noch ein kleines Präsent, wo sich verschiedenen Teesorten drin befanden. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da ich ja so eine richtige Teetante bin und ein heißer Tee und ein gutes Buch für mich einfach zusammen gehören. Vielen Dank, liebe Hanna und liebe Ingrid. Wir werden uns bestimmt bald mal wieder über den Weg laufen. 😉

Da das Treffen von LovelyBooks allerdings ziemlich überfüllt war und man sich leider nicht wirklich mit den Lesern und anderen Bloggern unterhalten konnte, machten wir uns dann schnell auf den Weg in die nächste Halle und besuchten den Ehrengast Indonesien.

Indonesien 2Unter dem Titel „17.000 Inseln der Imagination“ präsentierte sich der Ehrengast 2015 auf der Frankfurter Buchmesse. Beim betreten des Pavillons, wurden alle Sinne angesprochen und ich staunte über die Vielfalt der Eindrücke, die ich dort wahrnehmen durfte. Schon das Spiel mit dem Licht und der Duft, der wunderbaren, exotischen Gewürze, beeindruckte mich sehr. Ich habe mir hier wirklich alles angeschaut und war begeistert von dem breiten Spektrum, das den Besuchern geboten wurden. Insgesamt konnte man sich von sieben Inseln verzaubern lassen.

Auf der Island of Imigination konnten die Besucher durch die traditionellen Schriftkulturen des indonesischens Archipels blättern.

Die Island of Words zeigte bemerkenswerte Werke von indonesischen Schriftstellern und Schriftstellern und Bücher über Indonesien.

Auf der Island of Images wurden Comics, Graphic Novels und Animationen präsentiert.

Die Insel of Inquiry zeigte neue Lernsoftware, wissenschaftliche Programme und digitale Lernmedien, aber auch traditionelle und kulturelle Schätze wie das balinesische Schattentheater, die Kunst der Batik und das Musikinstrument Angklung gab es zu entdecken.

Auf der Island of Scenes begegnete man indonesischen Tänzern, die mit ihrer Performance aus Tanz und Klängen, in eine andere Welt entführten.

Märchenhaft ging es auf der Island of Tales zu, wo Kindern unter der Projektion eines gigantischen Drachens, Geschichten erzählt wurden.

Auf der Island of Spice wurden exotische Gewürze präsentiert, die die Besucher entdecken, riechen und schmecken konnten.

Indonesien 1 Indonesien 3 Indonesien 4 CIMG6460 CIMG6461 CIMG6462 CIMG6463 CIMG6464 ,CIMG6466CIMG6467CIMG6468CIMG6472CIMG6473CIMG6474Leider mussten wir uns danach auch schon auf den Heimweg machen. Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse gab es wirklich richtig viel zu entdecken und zu erleben. Schade, dass ein Tag nicht ausreicht, um alles zu entdecken. Im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein, habe mir aber vorgenommen, mehrere Tage dort zu verbringen und freue mich auch schon drauf!

Vielen Dank an alle Mitwirkenden 

Buchrezension „Der Architekt des Sultans“ von Elif Shafak

Heute möchte ich euch gerne „Der Architekt des Sultans“ von Elif Shafak näher vorstellen.

Original: The Architect’s Apprentice

Aus dem Englischen von Michaela Grabinger
Hardcover
Format: 11,6 x 18,5 cm, 656 Seiten
ISBN: 978-3-0369-5715-9

Verlag: KEIN & ABER

24,90 EUR

Der Inhalt (Quelle: KEIN & ABER):

Es ist einfacher, eine Brücke einzureißen, als eine zu bauen. Istanbul im 16. Jahrhundert. Es ist die Blütezeit des Osmanischen Reichs, die Stadt das wimmelnde Zentrum des Orients, als Jahan auf einem Schiff im Hafen anlegt. Aus dem fernen Indien angereist, führt er einen weißen Elefanten mit sich, ein Geschenk seines Schahs für die Menagerie des Sultanspalasts. So beginnt ein episches Abenteuer, in dem sich der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Junge plötzlich im Herzen des mächtigen Reichs wiederfindet, inmitten des Prunks und des Reichtums. Ihm begegnen hinterlistige Höflinge, falsche Freunde, Zigeuner, Tierbändiger und die schöne Prinzessin Mihrimah. Doch es ist die Begegnung mit dem Hofarchitekten Sinan – dem berühmtesten Baumeister der islamischen Welt –, welche Jahans Schicksal für immer verändern wird. Gemeinsam bauen sie Moscheen und Paläste, Mausoleen und Aquädukte, die alle Zeiten überdauern sollen. Doch hinter Jahans neuem Glück lauern Intrigen und Kriege, deren Zerstörungswut größer scheint als alles Bestreben, Neues zu schaffen.

Meine Meinung:

Elif Shafak führt mit ihrem neuen Werk „Der Architekt des Sultans“ durch eine andere, längst vergessene Welt.

Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert des Osmanischen Reiches in Istanbul. Zu dieser Zeit wurde diese Stadt als kultureller Mittelpunkt der Welt angesehen und noch heute begeistert die Stadt durch ihre architektonischen Prachtbauten.

Genau zu dieser Zeit, kommt der Hauptprotagonist Jahan, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt, nach istanbul.

Bei sich hat der Junge einen weißen Elefanten mit Namen Chota, der ein Geschenk seines Schahs für die Menagerie des Sultans ist. Von nun an arbeitet Jahan als Mahut des Elefanten in der höfischen Tierhaltung des Sultans und kümmert sich um das Wohlergehen des kostbaren Tieres.

Das Leben rund um den Palast und der  dazugehörigen Menagerie ist für Jahan alles andere als einfach, denn so trifft der Junge immerfort auf Personen, vor denen er sich in Acht nehmen muss.

Neben diesen Personen begegnet Jahan aber auch der wunderschönen Prinzessin Mihrimah, die einen besonderen Platz in seinem Herzen einnehmen wird. Doch einzig die Begegnung mit dem berühmten Baumeister Sinan, der ihn später als Schüler aufnimmt, wird sein Leben grundlegend verändern.

Mir hat die Geschichte rund um Jahan, den Mahut des Elefanten und Schüler von Sinan, den berühmten Baumeister des Osmanischen Reiches, sehr gut gefallen. Elif Shafak erweckt in ihrem historischen Roman die Blütezeit Istanbuls wieder zum Leben. Ich fühlte mich in eine andere Zeit und Kultur zurückversetzt und sah das Istanbul der damaligen Zeit bildlich vor mir. Der Erzählstil der Geschichte ist sehr märchenhaft und wird durch viele Bilder und Metaphern ausgeschmückt. Der Schreibstil ist hier sehr poetisch und leicht wie eine zarte Blüte. Der Inhalt ist indessen aber alles andere als lieblich. Shafak beschreibt die damalige Zeit sehr detailliert und macht hier auch vor Kriegen, Krankheiten und Verbrechen nicht halt. Auch das harte Leben von Jahan, der oft in Schwierigkeiten gerät und auf Personen trifft, die ihm nicht gut gesonnen ist, wird hier sehr ausführlich beschrieben. Auch seine Gefühlswelt und Entwicklung wird mit Sorgfalt beleuchtet, so dass man sich der Figur Jahan sehr verbunden fühlt. Ich habe mit dieser Figur mitgefühlt und ihre Entwicklung dadurch auch hautnah miterlebt. Als Beobachter der einzelnen Szenen, habe ich sofort in die Geschichte hineingefunden und wurde durch den Erzählstil der Autorin in eine andere Welt mitgenommen. Ich hatte das Gefühl, dass ich diese Welt aus dem Blickwinkel der einzelnen Personen und Tiere verstehen konnte und so hat die Autorin es geschafft die damalige Zeit für mich wiederaufleben und ein Stück mitzuerleben zu lassen. Die Autorin hat sich beim Schreiben der Geschichte von historischen Ereignissen und realen Menschen leiten und inspirieren lassen, dabei aber einen eigenen Zeitrahmen, dem Erzähltempo zuliebe, erschaffen, was die Geschichte, auch wenn diese rein fiktiv ist, lebendig gemacht hat.

Zwischenzeitlich gab es einzelne Szenen, die sich für mich etwas lang gezogen haben, aber durch das wohlproportionierte Ende, was eine gute Spannung erzielte und einige Fäden der Geschichte zusammenlaufen ließ, wurde dies wieder wettgemacht. „Der Architekt des Sultans“ ist eine wunderbare, märchenhafte Geschichte, die mich in die Blütezeit Istanbuls zurückversetzt hat und durch den beeindruckenden, bildhaften und poetischen Erzählstil der Autorin, absolut lesenswert ist.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Ganz herzlich möchte ich mich beim Verlag KEIN & ABER und bei LovelyBooks für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplare und für die tolle Leserunde zum Buch bedanken. Vielen Dank!

Ei, Ei, Ei, das große Lovelybooks-Oster-Wichteln 2015// Mein Auspackbericht

Erneut habe ich beim großen Lovelybooks-Oster-Wichteln mitgemacht und möchte euch heute den Inhalt meines wunderschönen und liebevoll gepackten Oster- Päckchen präsentieren.♥

Zuerst möchte ich mich aber ganz, ganz herzlich bei meiner lieben Wichtelmama: Kugelblitz85 bedanken!

Vielen, vielen Dank für dieses wunderschöne und grandiose Päckchen! Du hast mir eine große Freude bereitet und ich bin wirklich überwältigt von deiner Auswahl und von der Mühe, die du dir gemacht hast! Ich habe wirklich gemerkt, dass du dich mit meiner Person auseinandergesetzt hast und dies freut mich besonders doll! ♥♥♥

So, nun möchte ich euch aber mein wunderbares Päckchen zeigen:

Osterwicheln 2015Osterwichteln 2015_2 (1)

Osterwichteln 2015_4

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Und nun der Inhalt des Päckchens:

1 Postkarte

1 Rätsel (Ergebnis = kugelblitz85)

2 Paris- Lesezeichen ( Ich liebe Paris ♥)

1 Elch-Lesezeichen ( so tolle Tiere!)

1 Kinder- Osterhase ( lecker!)

1 Duftkerze (riecht so toll!)

1 Bodybutter ( Granatapfel und Cranberry. Hätte ich mir so auch ausgesucht!)

1 Duschgel Orange Zimt ( ich liebe diesen Duft!)

1 wundervolles Paris- Kissen ( erwähnte ich schon, dass ich Paris liebe 🙂 )

3 ganz tolle Bücher:

Das geheime Prinzip der Liebe“ von Hélène Grémillon

„Purpurmond von Heike Eva Schmidt“

und eine Empfehlung meiner lieben Wichtelmami:

„Weil ich dich liebe“ von Guillaume Musso“

Abschließend kann ich mich nur noch unzählige Male bei meiner lieben Wichtelmama bedanken!

Du hast mir wirklich eine riesige Freude bereitet!

Vielen herzlichen Dank! ♥

Meine Challenge 2015// ich mache mit bei der großen LovelyBooks Themenchallenge 2015

Ich habe mich dazu entschlossen, bei der großen LovelyBooks Themenchallenge 2015 mitzumachen und stelle mich gerne den Aufgaben!

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Der Ablauf:

Bei der Themenchallenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Man kann sich sein persönliches Ziel aussuchen, ob man  20, 30 oder 40 Bücher lesen möchte.

Wenn man ein Buch zum vorgegebenen Thema gelesen hat, schreibt man dazu eine Rezension oder eine Kurzmeinung und stellt Sie hier bei LovelyBooks rein.

Der Zeitraum:

Diese Challenge läuft vom 01.1.2015 bis 31.12.2015.

Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat.

Mehr über die Challenge erfahrt ihr hier!

Mein persönliches  Ziel : ich möchte gerne 30 Bücher lesen.
Die Themen :
  1. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht.
  2. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist.
  3. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht.
  4. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.)
  5. Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast.
  6. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist.
  7. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt.
  8. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten.
  9. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied.
  10. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.)
  11. Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover.
  12. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden.
  13. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat.
  14. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet.
  15. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen.
  16. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.)
  17. Ein kunterbuntes Buch.
  18. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist.
  19. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen.
  20. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist.
  21. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.)
  22. Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist.
  23. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover.
  24. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt.
  25. Ein Buch, das kein Roman ist.
  26. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben 😉
  27. Ein Buch, in dessen Titel das Wort „Liebe“ vorkommt.
  28. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.)
  29. Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat.
  30. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird.
  31. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein.
  32. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde.
  33. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist.
  34. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt.
  35. Ein Buch, in dem es um Musik geht.
  36. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht.
  37. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover.
  38. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!)
  39. Ein blutiges Buch.
  40. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.)

Den aktuellen Stand meiner gelesenen Bücher werde ich regelmäßig hier 

auf meiner Seite aktualisieren!

Ich bin gespannt, wie weit ich kommen werde und werde fleißig lesen!

Wer von euch macht ebenfalls mit?

Lasst es mich wissen, würde mich sehr darüber freuen! 😉

Liebe Grüße

eure Jane♥