Buchrezension: „Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ von Rüdiger Bertram

Heute möchte ich euch das Kinderbuch „Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ von Rüdiger Bertram näher vorstellen.

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Mit Illustrationen von Thorsten Saleina
Gebundenes Buch, Pappband
ISBN: 978-3-570-17338-1
Ab 8 Jahren
Die Stinktier & Co – Reihe
Preis: 10,99€ (D)
Verlag: cbj

Der Inhalt (Quelle: cbj)

An ihrem zehnten Geburtstag schlägt Zora die Augen auf und da sitzt es: Dieter, das Stinktier. Ihr Totemtier, das sie von nun an überallhin begleiten wird. Zora ist entsetzt, denn Dieter ist vorlaut, verfressen und eingebildet. Außerdem haben andere in ihrer Klasse richtig coole Tiere. Bis auf zwei. Leon und Anna, die mit Ratte Jasper und Faultier Paula zu den Außenseitern zählen. Höchste Zeit, das zu ändern, beschließt Dieter, der zwar frech, aber auch ziemlich verschmust und zudem äußerst einfallsreich sein kann, wenn es darum geht, Zora zu beschützen. Und so gründen die Freunde den »Club der doofen Tiere« und das bedeutet tierischen Spaß, bis es den anderen gewaltig stinkt.

Meine Meinung:

Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ ist der erste Band der Stinktier & Co-Reihe von Rüdiger Betram. Letzte Woche Freitag hatten wir hierzu einen Leseabend bei uns in der Bibliothek und die teilnehmenden Kinder waren von der lustigen Geschichte hin und weg.

Die Hauptrolle in der Geschichte spielt Zora, die ihren 10. Geburtstag entgegenfiebert. Wie alle Kinder in diesem Alter, wünscht sie sich ein cooles Geschenk wie z.B. ein eigenes Handy oder ein Haustier von ihren Eltern. Doch es kommt alles ganz anders, denn plötzlich sitzt am Morgen des Geburtstages ein Stinktier vor ihr. Mit einem Stinktier als Haustier hat Zora so gar nicht gerechnet. Als das Stinktier dann noch anfängt mit ihr zu sprechen und sich ihr mit dem Namen „Dieter“ vorstellt, ist Zora total durcheinander und versteht die Welt nicht mehr. Ihr Vater erklärt ihr schließlich, dass Dieter ihr magsicher Begleiter sei und dass diese besondere Gabe in ihrer Familie weitervererbt wird. So hat ihr Vater ebenfalls einen magischen Begleiter, es ist ein Eisbär mit dem Namen „Lasse“ und auch ihre Schwester und ihre Oma haben magische Begleiter in Form eines Zebras und einer Giraffe, die sie überall hin begleiten.
Nur ihre Mutter besitzt diese besondere Gabe nicht und kann auch keine magischen Begleiter sehen, da nur Menschen mit dieser Gabe, die anderen Begleiter sehen können.

Zora ist mit ihrem Begleiter nicht wirklich glücklich, denn Dieter ist launisch, vorlaut und verfressen und macht, was er will. Nun wird das Stinktier sie auch noch in die Schule begleiten, wo doch die anderen Kinder in der Schule  viel coolere Begleiter haben wie z.B. ein wunderschönes Einhorn oder einen trendigen Fuchs.

Plötzlich bemerkt Zora zwei weitere Kinder in ihrerer Klasse, die ebenfalls „doofe“ Begleiter haben. Dazu zählen  Leon und Anna, die als Begleiter eine Ratte und ein Faultier haben. Beide gelten als Außenseiter in der Klasse. Zora merkt aber bald, dass die beiden gar nicht so doof sind, wie erst angenommen und schon bald freundet sie sich mit ihnen an und zusammen gründen sie den „Club der doofen Tiere“. Hier erleben sie viele Abenteuer und haben eine Menge Spaß miteinander und natürlich spielt Dieter hier eine große Rolle, denn er setzt sich lautstark und manchmal „müffelnd“  und „stinkend“für seine neue Freunde ein.

Die Charaktere sind wirklich sehr lebendig beschrieben und Kinder können sich hier sehr gut in die verschiedenen Figuren hineinversetzen. Die Geschichte ist sehr lustig geschrieben und man hat eine Menge Spaß beim lesen und auch beim vorlesen. Die Lieblingsfigur bei unserem Leseabend war eindeutig Dieter, der durch seine ungehobelte und direkte Art und natürlich durch seine Stinkbomben das Herz der Kinder im Sturm erobert hat.

Am Anfang fanden die Kinder Dieter nervig, dann aber wiederum cool und so erging es ja auch Zora in der Geschichte, die mit Dieter erst richtig „warm werden“ musste. Freundschaft spielt in der Geschichte eine zentrale Rolle, denn Zora freundet sich in der Geschichte mit den beiden Außenseitern Leon und Anna an, merkt jedoch sehr bald, dass die beiden wirklich gute Freunde sind und vielleicht gar nicht so uncool sind, wie die anderen Kinder behaupten. Ihr Bild ändert sich und sie begreift, was wahre Freundschaft bedeutet und dass man seine Vorurteile beiseite legen muss, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.

Mir hat der Leseabend wirklich sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich diese Geschichte hierfür ausgewählt habe. Die Geschichte war wirklich witzig,  sehr abwechslungsreich und hat die Kinder sehr gut unterhalten. Die Kinder hatten eine Menge Spaß gehabt und werden die Geschichte bestimmt nicht so schnell vergessen.

Ich freue mich schon auf die weiteren Bände und bin gespannt, wie es mit Dieter & Co. weitergehen wird. 😉

Fazit: Absolute Leseempfehlung. Die Geschichte um Zora und Dieter wird alle Altersklassen begeistern und gute Stimmung verbreiten.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Hier findet ihr die Bilder von unserem Leseabend. 😉

 

 

 

Buchrezension „Smoke“ von Dan Vyleta

Heute möchte ich euch gerne den Roman „Smoke“ von Dan Vyleta vorstellen.

Smoke von Dan Vyleta

Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-58568-9
€ 16,99 [D] inkl. MwSt.
€ 17,50 [A] |
Verlag: 
carl’s books

Der Inhalt (Quelle: carl’s books):

Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan …

Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.

Meine Meinung:

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und den Klappentext gelesen habe, war ich von der Zusammenfassung und vom Buchcover begeistert. Mir gefiel die Grundidee der Geschichte und ich dachte, dies ist mal etwas ganz anderes, da man das Buch auch schlecht einem Genre zuordnen kann. Das Cover hat mir von Anfang an gut gefallen, da dieses sehr düster gehalten ist und mich an das viktorianische London erinnert hat. Ich war also sehr gespannt auf den Inhalt und begann das Buch sofort zu lesen.

Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in London. Die Welt hat sich verändert, denn alle schlechten Gedanken und Sünden werden durch Rauch für alle Menschen sichtbar gemacht. Jede Verfehlung wird sofort mit Rauch bestraft, der den Menschen aus den Körpern entweicht und sie unübersehbar brandmarkt. Die Vorstellung an ein solches Szenarium finde ich schon sehr gruselig, denn ich möchte in solch einer Welt nicht leben.

Die Hauptfiguren der Geschichte sind Thomas und Charlie, die Schüler auf einem Eliteinternat sind. Zu Beginn der Geschichte lernt man den Alltag auf diesem Internat  und die beiden Figuren ausführlich kennen. Der Anfang war für mich spannend aufgebaut und machte neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Leider nahm diese Spannung im Laufe der Geschichte stetig ab und der Inhalt zog sich in die Länge.

Leider wurde das Buch immer langweiliger für mich, obwohl mir die Grundidee der Geschichte sehr zugesagt hat. Der Autor hat jedes kleinste Detail beschrieben und dies war an vielen Stellen für mich unnötig und baute immer mehr  Neugier ab und ich verlor leider so das Interesse an der Geschichte. Die Figuren waren wenig facettenreich und dann gab es hier noch diese schreckliche Dreiecksbeziehung, die schlichtweg unnötig war und nichts für die Geschichte getan hat.

Fazit:

Es tut mir leid, aber dieser Roman hat mir leider überhaupt nicht gefallen und ich kann hierfür einfach keine Leseempfehlung geben. Die Grundidee wirkt vielversprechend, doch die Umsetzung ist sehr enttäuschend. Die Längen ziehen sich ins Unendliche und die Geschichte ist zäh wie Kaugummi. Ich habe hier viel mehr erwartet. Lediglich der Anfang der Geschichte und das Buchcover haben mir gefallen, der Rest war eine große Enttäuschung.

Meine Bewertung:

♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich bei  carl’s books bedanken.

 

 

 

Buchrezension: „Der Kuss der Lüge“[Die Chroniken der Verbliebenen ; Band 1] von Mary E. Pearson

Hallo ihr Lieben,

heute stelle ich euch das neue Jugendbuch „Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson vor.

Dies ist der erste Band der Reihe: Die Chroniken der Verbliebenen.

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Übersetzt von Barbara Imgrund

Band 1 der Reihe: Die Chroniken der Verbliebenen

AUSGABE
ISBN
PREIS

Verlag: One Verlag

Der Inhalt (Quelle: One Verlag):

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen .

Meine Meinung:

Der Kuss der Lüge ist der erste Band der neuen Reihe „Die Chroniken der Verbliebenen“ der amerikanischen Autorin Mary E. Pearson.

Ungeachtet davon, dass diese Reihe im Moment sehr gehypt wird, habe ich mich beim Lesen nicht davon beeinflussen lassen und war gespannt auf den Inhalt.

Erzählt wird die märchenhafte Geschichte rund um die 17-jährige Prinzessin Lia. Lia stammt aus dem Königshaus Morrighan und soll mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie nie zuvor gesehen hat. Dies widerstrebt der jungen Prinzessin natürlich und sie flieht zusammen mit ihrer Magd Pauline aus dem Königreich. Zuflucht finden die beiden Mädchen in einer Taverne in einer kleinen Stadt an der Küste namens Terravin. Dort arbeiten sie für ihren Lebensunterhalt und Lia blüht das erste Mal in ihrem Leben so richtig auf, denn hier wird sie nicht wie eine edle Prinzessin behandelt, sondern wie eine junge Frau, die hart für Leben kämpft. Kurz nach ihrer Ankunft kehren gleicherweise die jungen Männer Kaden und Rafe in der Taverne ein, die Lias Aufmerksamkeit auf sich lenken. Was sie nicht weiß ist, dass die beiden sie suchen. Der eine ist der Prinz, den sie heiraten soll, der andere ist ein Auftragsmörder, der sie töten soll.

Grundsätzlich ist die Idee für diese Geschichte nicht wirklich neu. Es gibt viele Märchen oder Romane, die einen ähnlichen Inhalt haben. Ungeachtet dessen, wollte ich aber mal wieder solch eine märchenhafte Geschichte lesen, die mich verzaubern sollte. Der Inhalt ist tatsächlich auch sehr märchenhaft, allerdings fehlt mir hier etwas mehr Fantasy. Hier spielt die Romantik wohl eindeutig eine größere Rolle. Natürlich verliebt sich die Protagonistin Lia in beide Männer, dies war schon von Anfang an für mich vorhersehbar und hat mich auch nicht wirklich überrascht. Generell sind einige Stellen in der Geschichte sehr vorhersehbar, ich muss aber dazu sagen, dass es mich diesmal überhaupt nicht gestört hat, denn die Geschichte ist auch trotz weniger Spannung, einfach schön zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr bildlich und märchenhaft geschrieben und passt zu dieser Art von Geschichten. Erzählt wird die Geschichten abwechselnd aus der Sicht der Hauptcharaktere Lia, Kaden und Rafe, was zusätzlich für Abwechslung sorgt und man lernt die Charaktere dadurch besser kennen.

Besonders stark taucht man in die Gefühlswelt der Prinzessin Lia ein. Manchmal kann ich ihre Denkweise nicht so wirklich nachvollziehen, da sie etwas naiv ist, dies mag aber auch daran liegen, dass ich schon älter als 17 Jahre alt bin und dies vielleicht auch deshalb nicht immer nachvollziehen kann. Im Großen und Ganzen ist mir dieser Charakter aber ganz sympathisch. Die Charaktere von Rafe und Kaden liegen etwas im Dunklen, es werden einige Charaktereigenschaften im Verborgenen gehalten und man weiß nicht wirklich, was als nächstes passieren wird. Dies macht die Geschichte aber wiederum interessant.

Das Cover ist zudem auch sehr schön gestaltet und passt zu dieser Geschichte. Man sieht hier eine junge Frau, die wahrscheinlich Prinzessin Lia sein soll. Die junge Frau schaut auf ein Gebäude, welches von dunklen Wolken umgeben ist. Wahrscheinlich befindet sie sich gerade auf der Flucht und blickt auf ihr Elternhaus zurück, bevor sie ein neues Leben in Ungewissheit beginnen wird.

Fazit: Ein schönes und märchenhaftes Jugendbuch, was gut und schnell zu lesen ist. Hier hat es mir ein wenig an Tiefe gefehlt und einige Stellen waren für mich zu vorhersehbar. Auch ein wenig mehr Fantasy hätte der Geschichte gut getan. Ich weiß noch nicht wirklich, wohin die Reise gehen wird, ob mir die Reihe „Die Chronik der Verbliebenen“ richtig gut, oder so überhaupt nicht gefallen wird?

Ich bin gespannt auf die weiteren Bände und hoffe, dass sich der Verlauf der Geschichte steigern wird.

Meine Bewertung:

♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag One und bei NetGalley bedanken.

 

 

Buchrezension „Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ von Freddie Janssen

Heute möchte ich euch gerne das Kochbuch „Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ von Freddie Janssen vorstellen.

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ISBN: 978-3-03800-947-4
Einband: Gebunden
Umfang: 144 Seiten
Format: 19 cm x 23 cm
Verlag: AT Verlag
20,00 € //23.90 CHF

Der Inhalt (Quelle: AT Verlag):

Einlegen und Fermentieren auf frische, innovative und unkomplizierte Art. Freddie Janssen, ein erklärter Foodie und Fan von allem, was sauer eingelegt ist, präsentiert über 60 Rezepte für pikante, saure und würzige Leckereien, die jeder Mahlzeit den ultimativen Kick geben. Von schnellen »Quickles« – Quick Pickles, die schon nach wenigen Stunden genussbereit sind – bis zu klassisch milchsauer eingelegtem, also fermentiertem Gemüse, für das man sich einige Monate gedulden muss. Bekanntes wie Sauerkraut, Ketchup oder das aktuell angesagte Kimchi erhalten hausgemacht ihre ganz besondere Note. Und Experimentierfreudige punkten mit aussergewöhnlichen Spezialitäten wie mexikanisch angehauchten Chipotle-Eiern, eingelegter Szechuan-Wassermelone, köstlichen Wasabi- Beten oder einem süffigen Pickletini als Aperitif.

Meine Meinung:

Sauer macht lustig und glücklich! Ich liebe Kimchi und Co. und finde es richtig gut, dass es nun ein originelles Kochbuch zu dem Thema gibt. Freddie Janssen präsentiert in ihrem Kochbuch „Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ über 60 Rezepte für sauer-eingelegte Leckereien. Die Rezepte sind spritzig und einfallsreich und zeugen von hoher Kreativität. Man merkt hier, dass die Autorin ihr ganzes Herzblut in die Rezepte mit einfließen lassen hat und Fachfrau auf dem Gebiet ist. Neben angesagten Rezepten für Kimchi, Sauerkraut oder Mexikanischen Mini-Cornichons findet man hier zusätzlich auch Rezepte, die man sonst nicht kennt wie z.B. eingelegte Szechuan-Wassermelone, Rosmarin-Pflaumen-Pickles oder Sandwich mit grünen Tomaten, Senf und Schweinebauch und auch Getränke.

Die Rezepte sind klar strukturiert und gut beschrieben. Einige Zutaten sind jedoch nicht im einfachen Supermarkt zu bekommen wie z.B.  Gochugaru oder Chipotle-Chilis in Adobo-Sauce aus der Dose. Hier sollte man sich schon im Vorfeld alle Zutaten in speziellen Shops oder von Märkten besorgen, sonst kann man die Rezepte nicht mal eben schnell nachmachen.

Die zahlreichen Illustrationen schaffen eine lockere Atmosphäre und auch die wunderschönen Fotos machen Lust darauf, die Rezepte sofort ausprobieren zu wollen.

Das Buchcover kommt sehr schlicht, aber gleichzeitig sehr elegant und trendy daher. Das Cover ist in mattschwarz gehalten und in der Mitte befindet sich eine glänzend-grüne Gurke. Sehr minimalistisch, aber auf das Wesentliche konzentriert, was mir persönlich sehr gefällt.

Fazit: Ein wunderbar originelles Kochbuch, wo sich viele Rezepte auch als kleine Geschenke und Mitbringsel für Familie, Freunde und Lieblingsmenschen eignen.

„Saures – Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr“ von Freddie Janssen ist mein neues Lieblingskochbuch, lediglich für einige schwer zu bekommende Lebensmittel bei den Rezepten gibt es einen kleinen Punktabzug. Ansonsten sollte man die Rezepte unbedingt mal ausprobieren, es wird sich lohnen. 😉

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanke ich mich ganz herzlich beim AT  Verlag und bei Vorablesen. Vielen Dank. ❤

 

 

 

Buchrezension: „Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder – Eine unheimliche Weihnachtsgeschichte“ von Frank M. Reifenberg

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber nichtdestotrotz möchte ich euch heute gerne „Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder – Eine unheimliche Weihnachtsgeschichte“ vorstellen.

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Frank M. Reifenberg, Monika Parciak
Ab 10 Jahre
240 Seiten
ISBN: 978-3-522-18439-7
Preis:
12,99€
Erscheinungstermin:
03.10.2016
Verlag: Thinemann-Esslinger 

Der Inhalt (Quelle: Thinemann – Esslinger)

Als Jeremias W. Pepperfield das Antiquitätengeschäft des unheimlichen Mister Lugosi betritt, staunt er nicht schlecht. Denn Mister Lugosi hat gerade den größten Adventskalender aller Zeiten geliefert bekommen. Und jetzt soll ausgerechnet er, Pepper, in den Kalender klettern, um dessen Geheimnis zu lüften. Doch kein Duft nach Zimt, Vanille oder gebrannten Mandeln liegt in der Luft, sondern ein seltsamer Geruch nach fauligen Kartoffeln. Knarrend öffnet sich das erste Türchen – und zieht Jeremias in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse, aus der es vielleicht keine Rückkehr gibt.

Meine Meinung:

Unheimliche Geschichten ziehen mich seit eh und je in ihren Bann und unheimliche Kinderbücher üben ebenfalls einen gewissen Reiz auf mich aus, da ich immer auf der Suche nach spannenden Büchern für unsere Leseabende für Kinder in der Bibliothek bin.

„Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder“ von Frank M. Reifenberg ist solch ein Roman, den man sehr gut als Leseabend vorbereiten kann, da der Inhalt spannend, etwas schaurig, aber gleichzeitig auch herzerwärmend ist, da es den Sinn von Weihnachten sehr schön aufgreift.

Im Mittelpunkt der Handlung steht ein lebensgroßer Adventskalender, der einen modrigen Gestank nach verfaulten Kartoffeln verströmt, aber trotzdem seit eh und je eine besondere Faszination auf die Menschheit und besonders auf die Kinder ausübt.

Dieser einzigartige Adventskalender taucht eines Tages im Antiquitätengeschäft von Mister Lugosi auf und wartet auf Jeremias W. Pepperfield, der von allen Pepper genannt wird.

Peppers Schwester Angelina verschwand vor  6 Jahren auf einer Konzertreise auf mysteriöse Art und Weise und die Familie erhielt seitdem nie wieder ein Lebenszeichen von ihr.  Peppers Mutter hat diesen Verlust nie wirklich verkraftet und wird aus diesem Grund in einem Sanatorim  behandelt. Auch Pepper vermisst seine Schwester schmerzlich, aber als Mister Lugosi ihm zu verstehen gibt, dass er seine Schwester retten kann, indem er dem Adventskalender betritt, zögert er nicht lange und begibt sich auf sein größtes Abenteuer.

Die Geschichte ist aufregend  und die Spannung ist  von der ersten Seite an greifbar. Auch wenn der Inhalt gruselig und mystisch ist, kommt das Gefühl von Weihnachten sehr gut herüber und verströmt eine gewisse Herzenswärme.

Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich diese bildlich sehr gut vorstellen. Mister Lugosi wirkt am Anfang sehr unheimlich und undurchsichtig, doch im Lauf der Geschichte klärt sich dieses Verhalten auf.

Pepper ist ein lebhafter und neugieriger Junge mit einem großem Herzen, der seine Träume nicht aufgibt und seine Schwester wiederfinden möchte. Die Macht der Wünsche spielt hier eine zentrale Rolle und es ist schön, dass das Buch dies den Lesern auch vermittelt.

Es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahren, doch kann dieses Buch auch sehr gut von Erwachsenen gelesen werden. Wenn man die Filme von Tim Burton mag, dann wird man dieses Buch garantiert lieben.

„Mister Lugosi und die verschwundenen Kinder“ ist eine fantasievolle und gruselige Geschichte, die in eine andere Welt entführt und dabei das warme und wohlige Gefühl und den Sinn von Weihnachten vermittelt. Hier steht die Familie, die Freundschaft und die Macht der Wünsche im Vordergrund. Eine besondere Geschichte, die man nicht nur wunderbar in der Weihnachtszeit lesen kann.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich herzlich beim Verlag Thinemann-Esslinger und bei netgalley bedanken. ♥

 

 

Montagsfrage: Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

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Hallo ihr Lieben,

Heute beginnt wieder eine neue Woche und da darf die Montagsfrage von der lieben Svenja aka Buchfresserchen nicht fehlen, die heute lautet:

Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension geschrieben?

 Wann habe ich die erste Rezension zu einem Buch geschrieben? Eine sehr gute Frage, die ich nicht ganz genau beantworten kann, da ich sicherlich schon in Kindertagen eine Bewertung über ein Buch geschrieben habe. 🙂

Blogtechnisch kann ich diese Frage allerdings schon beantworten, denn meine erste Rezension wurde am 03.06.2010 auf meinem alten Blog „My little World of Books“ veröffentlicht. Diese erste Rezension ist mir sehr peinlich und ich möchte jetzt eigentlich auch nicht darauf verlinken, mache es aber trotzdem und halte mir hierbei die Augen zu.

Hier gelangt ihr zu meiner ersten Rezension zu „Die Waldgräfin“ von Dagmar Trodler. *peinlich berüht ist*

Wie sieht es bei euch aus? Was war eure erste Buchrezension?

Ich freue mich über eure Antworten und sende liebe Grüße,

eure Jane. ♥

Buchrezension: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

Heute möchte ich euch gerne „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure näher vorstellen.

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Roman
Hardcover
Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz
Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-7373-5326-7
Verlag: FISCHER KJB

Der Inhalt (Quelle: FISCHER KJB)

»In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.«

Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.

Ein entwaffnend ehrlicher und hoffnungsvoller Roman über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die wunderbare Erfahrung, niemals so allein zu sein, wie man sich fühlt.

Meine Meinung:

Es gibt Bücher, die beeindrucken einfach. „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure ist ein solches Buch. Schon nach lesen der ersten Seiten, wusste ich, dass mich die Geschichte rund um Lucille und ihrer Schwester Wren nicht loslassen wird und genau dies bewahrheitete sich schließlich auch.

Der Titel des Buches erinnerte mich zunächst jedoch an einen anderen Titel und ich musste alsbald an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green denken, obwohl die Thematik der beiden Bücher grundverschieden ist. Einige Gemeinsamkeiten treten bei beiden Büchern  jedoch auf, so spielt in beiden Büchern das Schicksal und die Liebe eine große Rolle und es handelt sich hier um Jugendbücher.

Besonders beeindruckt an „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ hat mich übrigens , dass die Liebe und besonders die erste Liebe, im Roman von Estelle Laure zwar eine wichtige Rolle spielt, aber hier ebenfalls der starke Zusammenhalt der beiden Schwestern Lucille und Wren thematisiert wird, die plötzlich ganz alleine da stehen und ihren Alltag ohne Hilfe von ihren Eltern bewältigen müssen.

Das Familienverhältnis der Familie Bennett ist schon lange zerrüttet, seit ihr psychisch kranker Vater damals ihre Mutter attackiert hat und von der Polizei abgeführt wurde und fortan in einer speziellen Klinik lebt. Ihre Mutter hat dieses schlimme Ereignis nie richtig verarbeitet und beschließt letzten Endes, sich eine zwei Wöchige Auszeit zu nehmen, allerdings kehrt sie danach nicht zu ihren Kindern zurück, sondern lässt ihre Töchter allein.

Lucille und Wren erleben den zweiten Schicksalsschlag in ihrem Leben und müssen plötzlich ihren Alltag selbst organisieren und kämpfen um ihr Überleben. Dabei müssen sie ständig aufpassen, dass das Fehlen der Mutter ihrer Aussenwelt nicht auffällt. Eine harte Zeit beginnt für die Schwestern und ausgerechnet in dieser Zeit des Erwachsenwerdens verliebt sich Lucille plötzlich in Digby.

Der Roman ist sehr geprägt von der harten Realität und das Schicksal der beiden Schwestern, alles scheint zunächst sehr dunkel und fast schwarz, aber es gibt immer wieder diese Lichtblicke und Glücksmomente, die die Geschichte nicht ganz so negativ erscheinen lassen und auch das Schöne im Leben zeigen und Hoffnung geben.

Diese Mischung macht es, denn dadurch erscheint das Leben und die Geschichte etwas bunter. Dieses Zusammenspiel von Glück und Schicksal von bunt und dunkel spiegelt sich ebenfalls auch sehr gut in der Gestaltung des Buchcovers wieder. So ist das Cover in farbenfreudigen Farben und auch in dunkleren Tönen gehalten. Verschiedene Symbole beziehen sich ebenfalls auf das Glück und das Schicksal. So findet man auf dem Cover beispielsweise einen Marienkäfer und ein Hufeisen für das Glück wieder und für das Schicksal wurde Regen und ein Regenschirm gewählt.

Die Sprache ist leicht verständlich und bestens für die jugendliche Zielgruppe geeignet. Persönlich sind mir die beiden Schwestern als Charaktere sehr ans Herz gewachsen. Lucille stellte ich mir in meiner  Fantasie als eine Art Heldin mit Ecken und Kanten vor, was sehr authentisch auf mich wirkte..

Nicht so gut gefallen hat mir allerdings, dass ich mir die anderen Charaktere nicht so gut vorstellen konnte bzw.diese nicht gut ausgearbeitet waren. Man hat hier leider gemerkt, dass diese eine nicht so  große Rolle in der Geschichte einnehmen sollten. Dies fand ich etwas Schade.

Nichtdestotrotz habe ich dieses Jugendbuch sehr gerne gelesen. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, gelitten und gehofft und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein sehr schöner Roman über das Erwachsenwerden, die Liebe, Zusammenhalt und das Schicksal.

Meine Bewertung:

♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

 

Für die Bereitstellung eines Leseexemplars bedanke ich mich beim Verlag  Fischer KJB.