Buchrezension: „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck

Heute möchte ich euch gerne das Kinderbuch Maggie und die Stadt der Diebe von Patrick Hertweck vorstellen.

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Autor: Patrick Hertweck
IllustrationenMaximilian Meinzold

304 Seiten

Ab 11 Jahre

Preis: 14,99[D]

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3522184033

ISBN-13: 978-3522184038

Verlag: Thienemann-Esslinger

Der Inhalt

(Quelle: Thinemann-Esslinger):

New York, 1870.

Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.

Meine Meinung:

Mit seinem Debütroman „Maggie und die Stadt der Diebe“ entführt Patrick Hertweck in die New Yorker Unterwelt der 1870er Jahre. Erzählt wird die Geschichte von Maggie, die in einem Waisenhaus aufwächst und eines Tages von dort entführt wird.

Maggie kennt ihre Vergangenheit nicht und kann sich an Ihre Herkunft nicht erinnern. Auf der Flucht vor ihren Entführen, irrt sie ziellos durch die Slums der New Yorker Unterwelt und begibt sich dabei in große Gefahr. Unerwartet trifft sie auf eine Gruppe junger Diebe, die ihr Unterschlupf und ein neues Zuhause gewähren.

Maggie ist sehr dankbar über die unerwartete Hilfe und freundet sich schnell mit den jungen Dieben an. Sie wird ebenwertiges Mitglied der Gruppe und muss fortan bei Diebestouren und Rattenfängen mitwirken, um ihren Unterschlupf nicht zu verlieren und den angsteinflößenden Anführer der Bande, Goblin, milde zu stimmen

Doch Maggie wird weiterhin verfolgt und  erst jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer, was sie zu dem Geheimnis ihrer Vergangenheit und Herkunft führen wird.

Die Geschichte rund um Maggie und die jungen Diebe hat mich sehr gut unterhalten und ich fühlte mich in meine eigene Kindheit zurückversetzt. Ich musste daran denken, wie ich selbst zum Lesen gekommen bin und meine eigenen Buchhelden für mich entdeckt habe. Maggie ist eine solche Heldin, ein mutiges Mädchen, voller Abenteuerlust und Neugierde und einem wachem Verstand. Man muss diese Figur einfach gern haben und fiebert mit ihr mit.

„Maggie und die Stadt der Diebe“ ist eine wunderbare Geschichte, die die Themenbereiche: Abenteuer, Freundschaft ,die Suche nach der eigenen Herkunft und der Familie, miteinander verbindet und dabei so spannend erzählt ist, dass man einfach immer weiterlesen möchte.

Die Figuren und das New York der 1870er Jahre sind bildlich sehr gut beschrieben, so dass man sich als Gast auf eine Zeitreise ins historische Manhattan zurückversetzt fühlt und die Geschichte so hautnah und mit allen Sinnen miterleben darf.

Der Leser findet sich unmittelbar im Mittelpunkt der Handlung wieder und erlebt von Anfang an das spannende Abenteuer als stiller Beobachter und darf dabei in die Gefühlswelt der Hauptfigur Maggie eintauchen.

Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren sehr gut geeignet, denn der Inhalt ist Kindgerecht und abwechlungsreich beschreiben und die Sprache leicht verständlich und bildhaft. Kinder werden sich schnell mit den Charakteren identifizieren können und können hier ihrer eigenen Fantasie noch freien Lauf lassen. Beim Lesen wird es hier nicht langweilig werden, denn es gibt viele Wendungen, die die Geschichte durchgehend spannend halten und  überraschende Momente sorgen werden.

Ein sehr schönes Kinderbuch, was inhaltlich alles besitzt, was ein gutes Kinderbuch braucht und Groß und Klein gleichermaßen begeistern wird.

Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. 😉

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

 

Buchrezension „Die Geschichte von Blue“ von Solomonica de Winter

Heute möchte ich euch gerne „Die Geschichte von Blue“ von Solomonica de Winter näher vorstellen.

Roman, detebe 30029, 288 Seiten
Erschienen im Sept. 2014

ISBN978-3-257-30029-1
€(D) 14.90

Verlag: Diogenes

Der Inhalt ( Quelle: Diogenes):

Das ist die Geschichte von Blue, die ihren Vater früh verloren hat, deren Mutter in ihrer völlig eigenen Welt lebt und die sich in einen Menschen verliebt, der vom gleichen Buch besessen ist wie sie: dem ›Zauberer von Oz‹. Wie Dorothy im Buch macht sie sich auf, um jenseits des Regenbogens wieder eine Art Zuhause zu finden – und den Mörder ihres Vaters. Eine Suche, die an einen ganz anderen Ort hinführt, als man am Anfang erwartet.

Meine Meinung:

Diesen Debütroman der 17-jährigen Solominica de Winter, Tochter von Jessica Durlacher und Leon de Winter sollte man unbedingt gelesen haben! Die Jungautorin erzählt in ihrem Erstlingswerk die fantasievolle- und mitreißende Geschichte der 13-jährigen Blue, die auf tragische Weise, schon in jungen Jahren ihren geliebten Vater verliert. Für Blue ist dies ein unsagbar schwerer Verlust, den Sie nicht verarbeiten kann. Auch ihre kokainsüchtige Mutter kann ihr hier keinen Halt mehr geben, denn sie hat sich und ihre Tochter schon aufgegeben. Blue distanziert sich immer mehr von ihrem Umfeld und der  bitteren Realität. Mit Hilfe ihres Lieblingsbuches „Dem Zauberer von Oz“, welches sie von ihren Vater geschenkt bekam, flieht sie in eine Fantasiewelt und beschließt fortan nicht mehr zu sprechen. Auch ihr Psychiater schafft es nicht, sie zum Reden zu bringen. Doch eines Tages fasst Blue Vertrauen zu ihm und beginnt Briefe zu schreiben, in denen Sie erklärt, warum sie einen Doppelmord begangen hat.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht vom Inhalt verraten, denn dieses Geschichte ist anders und wird überraschen!

Die Geschichte wird wirklich sehr überraschen! 😉

Von Anfang an wird eine kontinuierliche Spannung in der Geschichte aufgebaut, die stetig ansteigt und mich dadurch richtig neugierig auf den Fortgang der Geschichte gemacht hat.Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Blue weitergehen wird. Der Inhalt des Buches hat mich förmlich gepackt und ich habe mit der Hauptfigur Blue mitgefiebert, auch wenn ich ihre verstörende Denkweise oft nicht nachvollziehen konnte. Die Geschichte wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Blue erzählt, so dass man zu ihr eine große Verbindung im Laufe der Geschichte aufbaut und in ihre konfuse Gefühlswelt eintaucht.

Unbedingt muss ich den geistreichen und poetischen Schreibstil der Autorin hervorheben, der mich förmlich umgehauen  und richtig begeistert hat. Wenn ich es nicht vorher gewusst hätte, hätte ich nie im Leben damit gerechnet, dass es sich bei dieser Geschichte um den Debütroman einer Jungautorin handelt. Die Geschichte rund um Blue ist spannend, fantasievoll, verstörend, poetisch, abwechlunsreicht und hat mich wirklch sehr überrascht.

Dies ist wirklich ein außergewöhnliches und geistreiches Buch, welches ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!

Ich freue mich schon auf weitere Romane von Solomonica de Winter und hoffe, diese Geschichten werden genauso großartig werden! Die Autorin ist für mich eine richtig gute Neuentdeckung, von der ich mir sehr viel erhoffe!

Fazit:

Ein richtig guter Roman, der einfach einzigartig überwältigend und überraschend ist!

Es gibt Bücher die sollte man einfach lesen und „Die Geschichte von Blue“ ist genau solch ein Buch! 😉

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Buchrezension „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer

Heute möchte ich euch gerne mein absolutes Lieblingsbuch des Jahres 2014 vorstellen.

Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer hat mich dieses Jahr besonders gut unterhalten und ich bin immer noch ganz fasziniert von der spannenden und wunderschönen Geschichte!

Der Inhalt (Quelle: Fischerverlage.de):

JEDES BUCH HAT GEHEIME SEITEN – EIN MAGISCHER ROMAN VOLLER PHANTASTISCHER ABENTEUER

„Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meine Meinung:

Auf ein solches Buch habe ich schon lange gewartet und als Kai Meyer bei einer Lesung zu seinem Roman „Phantasmen“, die ich besucht habe, zusätzlich auch ein paar Seiten seines neuen Romanes „Die Seiten der Welt“ vorgelesen hat, wurde mir sehr schnell bewusst, dieses Buch muss ich unbedingt lesen! Ein Buch über Bücher für Bücherbegeisterte mit einem Hauch Phantasie. Dieses Buch schien einfach für mich gemacht und ich sollte mich auch nicht täuschen!

Bereits das wunderschön gestaltete Cover animierte mich förmlich zum lesen und besonders die kleinen Oriagamis auf dem Cover gefielen mir von Anfang an sehr gut und auch die Farben Braun und das leuchtende Gold harmonieren hier zusammen. Das Buch wirkt sehr edel und erinnert mich an ein altes, wertvolles Buch (vielleicht sogar ein wenig an ein Zauberbuch).

Voller Vorfreude begann ich das Buch zu lesen und ich fand mich sehr schnell in der Welt von Furia Faerfax wieder.

Bereits nach lesen der ersten Seiten, lernte ich rasch die einzigartige Bibliothek der Familie Faerfax kennen und die besonderen Kreaturen, die dort leben. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, kann aber verraten, dass es hier staubfressende Origamis und Schimmelrochen gibt. Es gibt aber noch weitere, tolle Figuren, die Ihr unbedingt kennenlernen solltet, aber  mehr werde ich hierzu jetzt nicht verraten, denn ihr sollt das Buch ja selber lesen :-).

Kai Meyer beschreibt die Umgebung hier sehr detailreich, so dass man das Gefühl bekommt, die Reihen von Bücher vor sich zu sehen und den Duft der Bücher einzuatmen. Sehr schnell wird der Inhalt des Buches sehr spannend und der Leser erfährt, dass die besondere Gabe, die Kraft der Bibliomantik auch ihre Schattenseiten hat, was Furia am eigenen Leibe  erfährt und sich Ihr ganzes Leben auf dramatische Art und Weise, schlagartig verändert.

Furia muss fortan unter Todesangst kämpfen und lernt dadurch erst, die Welt der Bibliomanten und die Welt der Bücher, Libropolis, so richtig kennen und Sie lernt auch sich und Ihre Fähigkeiten erst dadurch kennen.

Die Geschichte wird die meiste Zeit aus der Sicht von Furia erzählt, was einem dem Charakter dadurch sehr Nahe bringt.

Man fühlt mit Furia mit und kann sich richtig gut in ihre Gedankenwelt hineinversetzen.

Ich habe mit Furia  richtig mitgefiebert und konnte mir ein gutes Bild von ihr und ihrer Umgebung machen. Auch die weiteren Charaktere lernt man so auf eine besondere Art und Weise kennen.

Besonders gut hat mir hier die Ausarbeitung der Charaktere gefallen.

Jede Figur wurde individuell geschaffen und hatte ihre eigenen Persönlichkeitsmerkmale und auch Ecken und Kanten, dies finde ich richtig toll, denn es gibt hier keine Superhelden , die nur heldenhafte oder böse Fähigkeiten haben, dadurch wirken die Charaktere sehr real und dies mag ich sehr gerne.

Das Buch habe ich in einem Rutsch zu Ende gelesen und zu keiner Zeit wurde es mir langweilig. Kontinuierlich wurde ein guter Spannungsbogen aufrecht gehalten und ich habe die Zeilen förmlich verschlungen.

Ich habe mir gewünscht, das Buch würde nie enden und war ein wenig traurig, als ich die letzte Seite dann fertig hatte. Allerdings wird es bald eine Forstsetzung des Buches geben und ich freue mich schon jetzt sehr darauf.

„Die Seiten der Welt“ ist einfach großartig und wenn man Bücher liebt, dann sollte man dieses Buch bitte unbedingt lesen, denn man wird sich bei der ein oder anderen Stelle garantiert wiederfinden. Eine spannende und magische Geschichte, die mich an meine Lieblingsbücher aus der Kindheit erinnern und auch heut noch meine Lieblingsbücher geblieben sind ;-).

Meine Bewertung:

♥♥♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

 

 

Buchrezension „Roter Mond“ von Benjamin Percy

Der Inhalt (Quelle: randomhouse.de)

Sie leben unter uns. Sie verwandeln sich. Sie kämpfen gegen ihre Unterdrücker – uns!

Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon immer Ausgestoßene waren.

Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen hat.

Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …

Eine überzeugende Parabel auf die Welt, in der wir leben.

Meine Meinung:

Zunächst einmal möchte ich gerne berichten,warum ich dieses Buch gelesen habe!

Seit längerer Zeit habe ich eine Werwolf-Sperre gehabt, dies lag unter anderem an diversen Romanen, die mit leuchtenden Vampiren zu tun haben. OK. ich will nicht lange um den heißen Brei reden, die Twilight-Reihe von Stepahnie Meyer hat mich da ein wenig abgeschreckt und ich habe jetzt einige Zeit nichts mehr gelesen, was mit Werwölfen oder Vampiren zu tun hatte.

Aber, ich habe mich nun doch getraut „Roter Mond“ von Benjamin Percy zu lesen, auch wenn es hier um Werwölfe geht und ich bin auch froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn zumindest ein Teil meiner Werwolf-Sperre ist nun weg ;-).

Schon nach dem lesen des ersten Kapitels befindet man sich als Leser direkt mittendrin, im Handeln des Geschehens und ich konnte mich deshalb auch sehr gut und sehr schnell  in die Geschichte einfinden.

Die Geschichte ist weder kitschig noch emotional, sondern wirklich actiongeladen und hochspannend, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Der Autor verschönt hier wirklich nichts und beschreibt die Szenen wirklich detailgetreu und erspart einem nichts, deshalb ist dieses Buch auch nichts für schwache Nerven oder für Menschen, die kein Blut sehen können.

Die Geschichte hat mich zu Anfang und bis zur Mitte des Buches wirklich gepackt, dann jedoch wurde die Erzählweise ein wenig schwammig und ich fragte mich oft, wo will der Autor hier hin? Zu oft wurde zwischen den einzelnen Szenen und Perspektiven hin- und her gesprungen und es war nicht so leicht, dem Autor hier zu folgen. Dies war ein wenig zuviel des Guten und ich verlor hierdurch ein wenig  Lust, überhaupt  weiterlesen zu wollen. Natürlich habe ich dann doch noch weitergelesen, denn ich wollte ja schließlich wissen, wie die Geschichte nun ausgehen wird, aber leider konnte der Autor mir hier, dieses wahnsinnige Gefühl, was ich zu Anfang der Geschichte durch die actiongeladenen Szenen hatte, nicht mehr wiedergeben. Das war eigentlich sehr schade, da mir der Schreibstil zu Beginn der Geschichte eigentlich ganz gut gefallen hat.

Die Geschichte selber ist in drei Bücher unterteilt und wird hier aus der Perspektive von hauptsächlich drei Figuren erzählt. Die jugendliche Lykanerin Claire, führt eigentlich ein ganz normales Leben, bis zu dem Zeitpunkt, wo sich plötzlich alles radikal für Sie ändert. Nun muss Sie sich als Lykanerin verwandeln, ihre andere Seite akzeptieren und kämpft nebenbei noch um ihr Leben.

Patrick Gamble ist ein Scheidungskind und lebt schon seit seiner frühsten Kindheit bei seinem Vater. Als sein Vater jedoch zu einem Einsatz der Regierung gerufen wird, muss er zurück zu seiner Mutter, auch wenn er seit seiner Kindheit keinen großen Kontakt mehr zu ihr hatte und nie eine Beziehung zu ihr aufbauen konnte. Auch muss Patrick nun die Schule wechseln, was ihm nicht gerade gut gefällt. Das Flugzeug  jedoch, welches ihn zu seiner Mutter bringen soll, wird von einem Lykaner überfallen und er ist der einzige Passagier, der diesen Terroranschlag überleben wird und steht fortan im Mittelpunkt der Öffentlichkeit.

Chase Williams hingegen, ein nach Macht strebender Gouverneur, stellt sich zur Präsidentenwahl.Er verachtet die Lykaner und setzt alles daran, diese zu unterdrücken, da kommen ihm die aktuellen Widerstände natürlich recht. Durch eine Unaufmerksamkeit wird er jedoch mit dem Lykaner-Virus infiziert und versucht fortan sein dunkles Geheimnis zu verbergen.

Im Laufe der Geschichte erfährt man, dass die Schicksale der einzelnen Hauptfiguren miteinander verbunden sind. Dies wird zu Beginn wirklich sehr spannend geschildert, verliert dann leider immer mehr an Gewicht und verliert sich zum Ende der Geschichte völlig, da auf einmal leider alles plötzlich und zu schnell aufgelöst wird.

Fazit: Ein zu Beginn wirklich sehr actionreicher und packender Werwolf- Roman, der absolut nichts für zartbesaitete Menschen ist.Leider wird mir hier zwischen den einzelnen Szenen und Perspektiven zu viel hin und her gesprungen, was meinen Lesefluss bedauerlicherweise negativ beeinflusst hat.

Meine Bewertung: ♥♥♥ (von ♥♥♥♥♥)

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den Penhaligon Verlag, der mir freundlicherweise ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. ♥♥♥ 😉 Danke!

Mein Gewinnspiel zu „Death“ von Melvin Burgess

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mir heute etwas Besonderes für euch überlegt und hoffe, euch wird meine Idee gefallen!!! 😉

Zur Zeit lese ich „Death“ von Melvin Burgess und auch ihr könnt „Death“ bald lesen, wenn ihr wollt…

Der Carlsen-Verlag hat mir freundlicherweise 5! Exemplare von „Death“ zur Verfügung gestellt und ihr könnt jeweils ein Exemplar davon gewinnen :-).

Gewinnspiel zu Death

Kurzbeschreibung (Quelle: Carlsen.de)

Death ist Kult. Jeder spricht über die neue Droge. Wer sie nimmt, hat die beste Zeit seines Lebens. Den ultimativen Höhenflug. Den absoluten Kick. Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich – eine Woche lang. Den achten Tag erlebt man nicht. Denn Death ist tödlich. Soll Adam die kleine Pille schlucken? Sein Bruder ist tot, bei dem Mädchen, in das er verliebt ist, hat er keine Chance und seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Adam glaubt, dass er nichts zu verlieren hat.

Und die beste Woche seines Lebens ist greifbar nah.

Teilnahmebedingungen

Schreibt mir bis zum 31.03.2014 ( 23:59 Uhr)einen Kommentar unter diesen Post und teilt mir mit, warum ihr “ Death“ unbedingt gewinnen solltet?

Ich benötige außerdem eine aktuelle Email-Adresse von euch, damit ich euch im Gewinnfall benachrichtigen kann!

  • Das Gewinnspiel startet heute am 23. März 2014 und endet am 31. März 2014 um 23:59 Uhr
  •  Der Gewinner wird am 01. April 2014 hier bekannt gegeben und wird von mir per E-Mail kontaktiert!
  • Meldet sich der Gewinner innerhalb von 7 Tagen nicht, wird der Preis an einen anderen Teilnehmer verlost.
  • Jeder Teilnehmer darf sich nur 1 mal bei diesem Gewinnspiel eintragen. Mehrere Kommentare, werden gelöscht.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle ab 18 Jahre, deren Wohnort in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist.
  • Pro Haushalt darf nur ein Familienmitglied am Gewinnspiel teilnehmen
  • Der Rechtsweg ausgeschlossen.
  • Eure persönlichen Daten werden nur für die Dauer des Gewinnspiels verwendet und werden anschließend von mir gelöscht.

Zusätzlich würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr meinem Blog folgen würdet,

dies ist aber kein Muss!!!

Nun wünsche ich euch ganz viel Glück!

Ganz liebe Grüße

eure Jane ♥


Rezension: “ Aschenputtel“ von Kristina Ohlsson

Der Inhalt:

Ein Zug hält an einem Bahnhof in Schweden. Eine Mutter nutzt die Chance um am Bahnsteig ein Telefonat zu führen. Sie lässt kurz ihr Kind im Zug zurück, doch dann wird sie unerwartet am Bahnsteig von einer jungen Frau aufgehalten, die ihre Hilfe benötigt. Der Zug fährt ohne Vorwarnung weiter und die Mutter bleibt am Bahnhof zurück. Voller Schrecken benachrichtigt sie den Schaffner des Zuges, der sich um das schlafende Kind kümmern soll, doch beim nächsten Halt, ist die Tochter spurlos verschwunden…

Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Zunächst steht der Vater des Kindes in Verdacht, das Mädchen entführt zu haben, doch es kommt alles anders, weitere Kinder verschwinden und es zeichnet sich ein kriminelles Muster ab…

Meine Meinung:

Ich habe mir diesen Roman von Kristina Ohlsson als Leserwunsch in unserer Bibliothek gewünscht und er wurde mir erfüllt, worüber ich sehr glücklich bin, denn “ Aschenputtel“ hat mich direkt nach den ersten Zeilen in seinen Bann gezogen, es wurde eine stetige Spannung aufgebaut und ich wollte einfach weiterlesen, um zu erfahren, wie alles ausgehen würde. Dies ist der erste Roman von Kristina Ohlsson und der Auftakt ist ihr wirklich gelungen, ich freue mich schon auf weitere Werke und kann diesen spannenden Thriller wirklich ohne Bedenken weiterempfehlen.

Besonders hervorheben möchte ich den Schreibstil von der Autorin, der einen neugierig auf mehr macht und auch die Darstellung der einzelnen Charaktere der Ermittler ist sehr interessant, da man in ihren Blickwinkel eintaucht und ihre eigenen Ermittlungsmethoden und ihre Denkweise kennenlernt. Einzeln betrachtet sind die Charaktere doch sehr verschieden, aber in der Gemeinschaft harmonisieren sie sehr gut und bringen die Ermittlungen weiter.

Fazit: Ein sehr guter Debütroman von Kristina Ohlsson, der viel verspricht und dies auch hält. Es wird nie langweilig und die Spannung wird stetig aufrechterhalten. Ich freue mich auf weiter Romane der Autorin und bin gespannt, wie es mit dem Ermittlerteam weitergehen wird. Ein wirklich spannender Thriller, den ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann !!!

♥♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥)

Cover:© Blanvalet

Rezension “ 2 Leben – 1 Tod“ von Ingrid Schmitz

Der Inhalt:

Die Künstlerin Mia Magaloff aus Krefeld lernt eines Tages die demente Rentnerin  Frau Schreiber kennen, um bei Ihr zuhause einen scheinbar wertvollen Gegenstand abzuholen. Als Mia Magaloff die Messihafte Wohnung der Rentnerin betritt und mittendrin, die alte, demente Dame erblickt, wird ihr sehr schnell bewusst, dasss Frau Schreiber dringend Hilfe benötigt.

Sie findet heraus, dass Frau Schreiber einen Sohn hat, und beschließt diesen zu kontaktieren, um der alten Frau zu helfen.

Dieses Vorhaben stellt sich allerdings  schwerer als gedacht heraus, denn ihr Sohn lebt in ähnlich verwahrlotsen Zustand wie seine Mutter ,und ist mit seinen Gedanken in der “ realen“ Welt nicht wirklich ansprechbar, denn er lebt parallel in einer anderen, virtuellen Welt :Second Life.

Um der alten Frau Schreiber dennoch zu helfen, beschließt Mia Kontakt mit dem Sohn von Frau Schreiber in Second Life aufzunehmen. Sie meldet sich bei Second Life an und ihr eigenes Leben verändert sich dadurch extrem, denn bei Second Life gibt es nicht nur Avatare bzw. Menschen, die dahinter stecken, die gute Absichten verfolgen. Ein spannender Kriminalfall beginnt.

Meine persönliche Meinung:

Dies ist mein erster Roman, den ich von Ingrid Schmitz gelesen haben. Der Titel “ 2 Leben – 1 Tod“ hat mich sehr neugirig auf den Inhalt gemacht und ich war gespannt, wie man eine Geschichte um einen Kriminalfall in der realen und in der virtuellen Welt spielen lassen kann, und wie man all dies  man dies miteinader verbinden kann? Zugegebenermaßen  war ich am Anfang etwas skeptisch ob dies klappen kann, aber  im Laufe der Handlung wurde mir schnell bewusst, dass Ingrid Schmitz dies sehr gut gemeistert hat, und kontinuierlich  eine spannende Verbindung herstellen konnte.

Ebenfalls sehr  interessant für mich selber war ,in die Welt von Second Life einzutauchen, denn  ich hatte vorher  zwar schon  davon gehört, aber mich eigentlich nie wirklich damit befasst, umso interessanter war es für mich, zusammen mit der Protagonistin des Romans: Mia Magaloff, in Second Life einzutreten.

Selbst, wenn man Second Life nicht kennt, wird es einem sehr leicht gemacht, sich alles sehr gut , durch die  lebhafte Schreibweise von Ingrid Schmitz ,vorzustellen.

Fazit: Ein sehr interessanter Krimi, der die reale mit der virtuellen Welt verbindet und dabei eine spannende Geschichte erzählt !Dies wird sicherlich nicht mein letzter Roman von Ingrid Schmitz gewesen sein !!!

Hierfür vergebe ich ♥♥♥♥ ( von ♥♥♥♥♥ )

© Cover: Droste Verlag